Silicea Wirkung » Alles über die positive Wirkung von Silicea

By IHJO

Wussten Sie, dass Silicea, auch bekannt als Kieselsäure oder Kieselerde, in der Erdkruste mit einem Anteil von 27,7% das zweithäufigste Element nach Sauerstoff ist? Dieses wichtige Mineral spielt eine zentrale Rolle im menschlichen Körper und findet vielfältige Anwendung in der Homöopathie. Silicea hat eine starke Wirkung auf alle Körpergewebe und kann bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und die positive Wirkung von Silicea.

Was ist Silicea?

Beschreibung von Silicea

Silicea ist ein Mineral, das aus Silizium und Sauerstoff besteht und den chemischen Namen Siliziumdioxid (SiO2) trägt. Es kommt in kristalliner Form als Bergkristall oder in amorpher Form als Quarzsand vor. Silicea zeichnet sich durch seine Härte und chemische Beständigkeit aus und ist eines der am häufigsten vorkommenden Minerale der Erdkruste.

Vorkommen von Silicea

Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element in der Erdkruste. Neben Bergkristall und Quarzsand kommen weitere Siliziumverbindungen wie Feldspäte, Gneise, Glimmerschiefer, Sandsteine und Kieselgesteine in der Natur vor. Silicea spielt auch im Pflanzenreich eine wichtige Rolle, indem es die Stabilität und Elastizität von Halmen und Stängeln gewährleistet.

Chemische Eigenschaften von Silicea

Silicea ist in Wasser, Salzsäure, Schwefelsäure und anderen Mineralsäuren unlöslich. Es reagiert mit Flusssäure unter Bildung von Siliciumtetrafluorid (SiF4) und löst sich in konzentrierten, siedenden Laugen oder geschmolzenen Alkalihydroxiden unter Bildung von Silikaten. Silicea wird vielseitig eingesetzt, unter anderem für Strahl- und Schleifmittel, zur Herstellung von Mörtel, Zement, Wasserglas und Glas.

Bedeutung von Silicea für Lebewesen

Im menschlichen Körper ist Silicea vor allem im Bindegewebe enthalten und damit für die Stützfunktion von großer Bedeutung. Auch Zähne, Nägel und Haare weisen einen hohen Silicea-Gehalt auf. Als Spurenelement wird Silicea für die Ausbildung von Knochen und Bindegewebe benötigt. Ein Mangel an Silicea kann bei höheren Tieren zu Wachstumsstörungen führen. Darüber hinaus spielt Silicea eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen und Entzündungen.

Wirkung und Anwendung von Silicea in der Homöopathie

In der Homöopathie wird Silicea vielfältig eingesetzt. Es gilt als “Aufbaumittel” für den Körper und wirkt sich positiv auf Zellen, Gewebe, Drüsen, Haut, Schleimhäute und Knochen aus. Silicea hilft, Fremdkörper und Splitter aus dem Körper auszuleiten und fördert die Heilung von Wunden und Entzündungen. Darüber hinaus wird Silicea bei Erkältungskrankheiten, Knochenbrüchen, Bindegewebsschwäche und psychischen Beschwerden wie Prüfungsangst eingesetzt. Die Anwendung von Silicea zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stärken und die allgemeine Konstitution zu verbessern.

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Anwendungsbereiche von Silicea Positive Wirkung
Erkältungskrankheiten Stärkung des Immunsystems, Linderung von Symptomen
Knochenbrüche Förderung der Knochenheilung
Bindegewebsschwäche Unterstützung des Bindegewebes, Stärkung der Struktur
Psychische Beschwerden (z.B. Prüfungsangst) Verbesserung der mentalen Verfassung, Stärkung des Selbstvertrauens
Wunden und Entzündungen Förderung der Heilung, Linderung von Beschwerden

Anwendungsmöglichkeiten für Silicea Globuli

Silicea ist ein vielseitig einsetzbares homöopathisches Arzneimittel, das bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet werden kann. Es wirkt sich positiv auf Zellen, Gewebe, Drüsen, Haut, Schleimhäute und Knochen aus und kann die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken.

Bei wem?

Silicea eignet sich besonders für Menschen, die unter Kälteempfindlichkeit, Erkältungsneigung, eitrigen Entzündungen und Fremdkörperreaktionen leiden. Auch Patienten mit Bindegewebsschwäche, Knochenproblemen, Nagel- und Haarproblemen sowie psychischen Beschwerden wie Prüfungsangst können von Silicea profitieren.

Wo wirkt es?

Silicea entfaltet seine Wirkung auf verschiedene Körperregionen und -systeme. Es kann bei Erkrankungen des Nervensystems, der Atemwege, des Verdauungstrakts, der Haut, der Geschlechtsorgane und des Bewegungsapparats eingesetzt werden. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf das Immunsystem aus und kann Entzündungen und Eiterungen vorbeugen oder unterstützen.

In welchem Alter?

Silicea kann in jedem Lebensalter angewendet werden. Es ist ein bewährtes Kindermittel, das bei Säuglingen mit Verdauungsproblemen, Kleinkindern mit Infektionsneigung und Schulkindern mit Prüfungsängsten eingesetzt werden kann. Auch im Erwachsenenalter und im Seniorenalter kann Silicea bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein.

Hauptbeschwerden

Die Beschwerden, bei denen Silicea hilfreich sein kann, werden durch Wärme, warmes Einhüllen (besonders des Kopfes), im Sommer und durch Wasserlassen verbessert.

Verbesserung

Wärme, warmes Einhüllen (vor allem des Kopfes) und Wasserlassen haben eine positive Wirkung auf die Beschwerden, die mit Silicea behandelt werden können.

Verschlechterung

Kälte, Zugluft, Feuchtigkeit, Druck und Berührung, Vollmond, Wetterwechsel, körperliche und geistige Anstrengung, Nebel und Feuchtigkeit sowie Alkohol verschlechtern die Beschwerden.

Geist / Gemüt

Der geistige und gemütliche Zustand von Silicea-Patienten ist geprägt durch Schwäche, Verwirrung, Angst, Mutlosigkeit und Nachgiebigkeit. Sie werden als ängstlich, schüchtern, zurückhaltend und verschlossen beschrieben. Es fehlt ihnen an Selbstvertrauen und Stabilität, was sich in Prüfungsängsten und Versagensängsten äußern kann. Silicea-Patienten haben außerdem eine große Furcht vor spitzen Gegenständen, insbesondere Spritzen und Nadeln.

Gesicht

Das Gesicht von Silicea-Patienten erscheint seidenartig, blass und wachsartig. Sie haben feine, fast durchscheinende Gesichtszüge. Ihre Haut wirkt zart und fragil, oft mit einer leicht gräulichen Tönung. Auffallend sind die blassen Lippen und die manchmal tiefliegenden Augen, die einen müden und erschöpften Eindruck vermitteln.

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Trotz ihrer zarten Gesichtszüge sind Silicea-Patienten oft sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Kälte, Wind oder Feuchtigkeit. Ihre Haut reagiert schnell mit Rötungen, Entzündungen oder Pustelbildung. Auch eine Verschlechterung bestehender Beschwerden wie Akne, Ekzeme oder Furunkel ist bei ihnen häufig zu beobachten.

Eine besondere Eigenheit ist, dass das Gesicht der Silicea-Patienten oft seidenartig, blass und wachsartig erscheint. Dieses Charakteristikum ist ein wichtiges Indiz für den Homöopathen bei der Arzneimittelwahl.

Atmungsorgane / Brust / Herz

Silicea-Patienten neigen zu häufigen Erkältungen, Schnupfen und Entzündungen der Atemwege. Der Schnupfen geht oft mit einem kompletten Geruchsverlust einher. Kinder mit Silicea-Konstitution leiden verstärkt an Mittelohrentzündungen, Bronchitis und Pilzinfektionen. Die Patienten empfinden Kälte, Wind und Luftzug als sehr unangenehm und tragen gerne warme Kleidung und eine Kopfbedeckung.

Verdauungsorgane

Säuglinge mit Silicea-Konstitution vertragen Muttermilch oft schlecht und reagieren mit Verdauungsproblemen wie Erbrechen oder Durchfall. Auch im Erwachsenenalter leiden Silicea-Patienten häufig unter hartnäckiger Verstopfung. Der Stuhlgang wird mit großer Mühe herausgepresst und gleitet dann immer wieder zurück. Teilweise tritt während des Pressens Kopfschweiß auf.

Beschwerden, die durch Silicea verbessert werden Beschwerden, die durch Silicea verschlechtert werden
– Wärme
Warmes Einhüllen (besonders des Kopfes)
– Sommerhitze
– Wasserlassen
Kälte
Zugluft
Feuchtigkeit
Druck und Berührung
Vollmond
Wetterwechsel
Körperliche und geistige Anstrengung
– Nebel und Feuchtigkeit
– Alkohol

Geschlechtsorgane

Bei Frauen mit Silicea-Konstitution können sich in der Brust harte Knoten, Zysten und Fistelgänge bilden. Außerdem berichten sie oft von trichterartig eingezogenen Brustwarzen.

Beschwerden Symptome
Brustknoten Harte, schmerzhafte Verhärtungen in der Brust
Zysten Flüssigkeitsgefüllte Knoten in der Brust
Fistelgänge Entzündete, fistulöse Vertiefungen in der Brust
Eingezogene Brustwarzen Trichterförmig eingesunkene Brustwarzen

Diese charakteristischen Beschwerden und Symptome bei Frauen mit Silicea-Konstitution weisen auf die besondere Wirkung dieses Minerals auf den weiblichen Körper hin. Silicea kann hier unterstützend wirken und die Selbstheilungskräfte stärken.

Bewegungsorgane

Silicea-Patienten weisen häufig Nagelstörungen auf, wie Rillen, weiße Flecken, Verformungen und eingewachsene Zehennägel. Darüber hinaus haben sie eine schlechte und langsame Wundheilung, sodass jede kleine Verletzung zu eitern beginnt.

Nagelstörungen Wundheilung
  • Rillen
  • Weiße Flecken
  • Verformungen
  • Eingewachsene Zehennägel

Langsame und schlechte Wundheilung, sodass jede kleine Verletzung zu eitern beginnt.

Silicea-Patienten haben oft Probleme mit ihren Bewegungsorganen, insbesondere den Nägeln und der Wundheilung. Dieses Mineral spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit und Stabilität des Bindegewebes, weshalb Störungen in diesem Bereich ein häufiges Symptom bei Silicea-Patienten sind.

silicea wirkung

Silicea eignet sich gut bei chronischen eitrigen Entzündungen, Abszessen, Furunkel, Mittelohrentzündungen, schlecht heilenden Wunden, Hautausschlächen, Akne, eingewachsenen Zehennägeln, Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Migräne, Zahnfleischentzündung, Verstopfung, Nierensteinkoliken und Prüfungsangst.

Typische Krankheiten und Zustände, die gut auf Silicea ansprechen

Silicea hat sich bei einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen als hilfreich erwiesen. Dazu gehören chronische eitrige Entzündungen, Abszesse, Furunkel, Mittelohrentzündungen, schlecht heilende Wunden, Hautausschläge, Akne, eingewachsene Zehennägel, Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Migräne, Zahnfleischentzündung, Verstopfung, Nierensteinkoliken und Prüfungsangst.

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Folgende Symptome und Beschwerden weisen auf Silicea hin

Zu den typischen Symptomen, die auf Silicea hinweisen, gehören Kälteempfindlichkeit, Erkältungsneigung, eitrige Entzündungen, schlechte Wundheilung, Nagelstörungen, übelriechender Schweiß, insbesondere an den Füßen, Verdauungsprobleme, Verstopfung, Kopfschmerzen, Angst vor Misserfolg, Schüchternheit und Furcht vor spitzen Gegenständen.

Fazit

Silicea ist ein vielseitig einsetzbares homöopathisches Arzneimittel, das die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und bei einer Vielzahl von Beschwerden unterstützend wirken kann. Es hat eine positive Wirkung auf Zellen, Gewebe, Drüsen, Haut, Schleimhäute und Knochen und kann Entzündungen, Eiterungen und Infektionen vorbeugen oder unterstützen.

Silicea eignet sich für Menschen jeden Alters, insbesondere wenn sie unter Kälteempfindlichkeit, Erkältungsneigung, eitrigen Prozessen oder Bindegewebsschwäche leiden. Auch bei psychischen Beschwerden wie Prüfungsangst kann Silicea hilfreich sein. Die Anwendung von Silicea sollte jedoch immer mit einem Homöopathen besprochen werden, um die individuell passende Dosierung und Potenz zu finden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Silicea ein wertvolles homöopathisches Heilmittel ist, das die Gesundheit und das Wohlbefinden auf vielfältige Weise unterstützen kann. Mit der richtigen Anwendung und Dosierung kann es ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge sein.

FAQ

Was ist Silicea?

Silicea, auch bekannt als Kieselsäure oder Kieselerde, ist ein wichtiges Mineral, das im menschlichen Körper eine zentrale Rolle spielt. Es ist ein Hauptbestandteil der Erdkruste und des Meeressandes und findet vielfältige Anwendung in der Homöopathie.

Wie wirkt Silicea?

Silicea hat eine starke Wirkung auf alle Körpergewebe und kann bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein. Es stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers und wirkt sich positiv auf Zellen, Gewebe, Drüsen, Haut, Schleimhäute und Knochen aus.

Wo wird Silicea in der Homöopathie eingesetzt?

In der Homöopathie wird Silicea vielfältig eingesetzt. Es gilt als “Aufbaumittel” für den Körper und hilft, Fremdkörper und Splitter aus dem Körper auszuleiten sowie Wunden und Entzündungen zu heilen. Darüber hinaus wird es bei Erkältungskrankheiten, Knochenbrüchen, Bindegewebsschwäche und psychischen Beschwerden wie Prüfungsangst eingesetzt.

Für wen eignet sich Silicea?

Silicea eignet sich besonders für Menschen, die unter Kälteempfindlichkeit, Erkältungsneigung, eitrigen Entzündungen und Fremdkörperreaktionen leiden. Auch Patienten mit Bindegewebsschwäche, Knochenproblemen, Nagel- und Haarproblemen sowie psychischen Beschwerden wie Prüfungsangst können von Silicea profitieren.

Welche Beschwerden können mit Silicea behandelt werden?

Silicea kann bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein, wie chronischen eitrigen Entzündungen, Abszessen, Furunkel, Mittelohrentzündungen, schlecht heilenden Wunden, Hautausschlächen, Akne, eingewachsenen Zehennägeln, Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Bindegewebsschwäche, Krampfadern, Hämorrhoiden, Kopfschmerzen, Migräne, Zahnfleischentzündung, Verstopfung, Nierensteinkoliken und Prüfungsangst.

Wann sollte man Silicea anwenden?

Silicea kann in jedem Lebensalter angewendet werden. Es ist ein bewährtes Kindermittel, das auch im Erwachsenenalter und im Seniorenalter bei einer Vielzahl von Beschwerden hilfreich sein kann.

Wie erkennt man den Silicea-Typ?

Typische Symptome für den Silicea-Typ sind Kälteempfindlichkeit, Erkältungsneigung, eitrige Entzündungen, schlechte Wundheilung, Nagelstörungen, übelriechender Schweiß, Verdauungsprobleme, Verstopfung, Kopfschmerzen, Angst vor Misserfolg, Schüchternheit und Furcht vor spitzen Gegenständen.

Quellenverweise