Wobenzym Wirkung » Alles über die positive Wirkung des Enzympräparats

By IHJO

Überraschenderweise wird Wobenzym, ein Enzympräparat, bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt, die auf Entzündungen zurückzuführen sind. Das Arzneimittel setzt an der Ursache an, anstatt nur Symptome zu lindern. Die Unterstützung der Behandlung durch Wobenzym zeigt sich hilfreich bei einer Vielzahl von entzündlichen Prozessen.

Wobenzym nutzt sowohl tierische als auch pflanzliche Enzyme wie Bromelain, Trypsin und Rutosid, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und Entzündungen zu reduzieren. Die systemische Enzymtherapie von Wobenzym ist eine zunehmend beachtete und in klinischen Studien wirksam belegte Alternative bei entzündungsbedingten Schmerzen.

Was sind Enzyme?

Enzyme sind unentbehrliche Bestandteile unseres Stoffwechsels, da in unserem Körper ununterbrochen Reaktionen wie Abbau-, Umbau- und Aufbauprozesse ablaufen. Als Katalysatoren beschleunigen Enzyme diese biochemischen Reaktionen, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Schätzungsweise gibt es ca. 150.000 unterschiedliche Reaktionen im Körper, die mit Hilfe von Enzymen ablaufen.

Bedeutung und Funktionen von Enzymen

Die meisten Enzyme sind Proteine, die oft durch die Endung “-ase” gekennzeichnet sind, wie z.B. die Katalase oder das Trypsin. Enzyme zeichnen sich durch Wirkungsspezifität und Substratspezifität aus, d.h. sie haben eine ganz bestimmte Funktion und können nur mit ausgewählten Molekülen in Wechselwirkung treten.

Enzymarten: Proteasen, Lipasen, Amylasen

Zu den wichtigen Enzymarten gehören unter anderem Proteasen, die Proteine spalten, Lipasen, die Fette abbauen, und Amylasen, die Kohlenhydrate zerkleinern. Jede dieser Enzymarten übernimmt spezifische Aufgaben im Körper und trägt so zum reibungslosen Ablauf der vielfältigen Stoffwechselprozesse bei.

Wobenzym Wirkung – Funktion des Enzympräparats

Die systemische Enzymtherapie von Wobenzym nutzt bestimmte proteolytische Enzyme wie das pflanzliche Bromelain aus der Ananas und das tierische Trypsin aus der Bauchspeicheldrüse, um das Gleichgewicht der Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) wiederherzustellen. Dadurch wird der Heilungsprozess beschleunigt und die Schmerzsymptomatik reduziert.

Entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung

Zusätzlich enthält Wobenzym den antioxidativen Pflanzenstoff Rutosid, der blutgefäßabdichtend und durchblutungsfördernd wirkt. Die Enzympräparate setzen also an der Ursache an, anstatt nur Symptome zu lindern, und unterstützen so den natürlichen Entzündungs- und Heilungsprozess.

Schlüsselenzyme Bromelain, Trypsin und Rutosid

Die Kombination dieser Schlüsselenzyme in Wobenzym entfaltet eine besondere entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung. Bromelain, Trypsin und Rutosid arbeiten synergistisch zusammen, um den Körper bei der Bewältigung von Entzündungen zu unterstützen.

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Systemische Enzymtherapie – Das Konzept

Die systemische Enzymtherapie macht sich die entzündungshemmenden Eigenschaften von Enzympräparaten zunutze. Entzündungen spielen häufig bei Erkrankungen wie aktivierter Arthrose oder Weichteilrheumatismus eine Rolle und tragen maßgeblich zum Schmerzempfinden bei.

Wirkungsweise der Enzymtherapie

Die Enzymtherapie zielt darauf ab, das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und -hemmenden Zytokinen wiederherzustellen. Dafür werden die Enzyme über die Darmschleimhaut aufgenommen und binden an das Protein alpha-2-Makroglobulin, das dann in seine aktive Form übergeht. Auf diese Weise können überschüssige Zytokine gebunden und abtransportiert werden.

Bedeutung für den Heilungsprozess

Durch diesen Mechanismus kann der Heilungsprozess beschleunigt und Schmerzen reduziert werden. Die systemische Enzymtherapie setzt also an der Ursache an, anstatt nur Symptome zu lindern.

Einsatzgebiete der Enzymtherapie mit Wobenzym

Die systemische Enzymtherapie mit Wobenzym kann unterstützend bei verschiedenen entzündungsbedingten Beschwerden eingesetzt werden. Dazu gehören entzündliche Gelenkerkrankungen wie aktivierte Arthrose in Hüfte, Knie, Fuß- oder Handgelenken.

Entzündliche Gelenkerkrankungen

Aber auch Verletzungen und Sportverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen oder Überlastungsschäden können von der Enzymtherapie profitieren. Wobenzym kann den Heilungsprozess in diesen Fällen beschleunigen und Entzündungen reduzieren.

Verletzungen und Sportverletzungen

Darüber hinaus kann Wobenzym bei Entzündungen im Urogenitaltrakt, wie z.B. einer unkomplizierten Blasenentzündung oder Prostataentzündung, zum Einsatz kommen. Die entzündungshemmende Wirkung der Enzympräparate kann hier lindernd wirken.

Entzündungen im Urogenitaltrakt

Insgesamt bietet die systemische Enzymtherapie mit Wobenzym eine vielseitige Anwendungsmöglichkeit bei verschiedensten entzündungsbedingten Erkrankungen und Beschwerden.

Dosierung und Einnahme von Wobenzym

Die Enzymtherapie mit Wobenzym sollte so lange fortgeführt werden, bis die Beschwerden vollständig abgeklungen sind oder gemäß ärztlicher Anweisung. In der ersten Woche wird eine Dosis von 2x 6 Tabletten Wobenzym täglich empfohlen. Ab der zweiten Woche kann dann auf 2x 3 Tabletten pro Tag reduziert werden. Wobenzym sollte immer mindestens 30 Minuten vor oder 90 Minuten nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um eine optimale Wirksamkeit und Verträglichkeit zu gewährleisten. Die Tabletten können über den Tag verteilt oder als Einzeldosis unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.

Dosierung in der ersten Woche Dosierung ab der zweiten Woche
2x 6 Tabletten Wobenzym täglich 2x 3 Tabletten Wobenzym täglich

Wichtig ist, dass Wobenzym immer in Kombination mit ausreichend Flüssigkeit und ohne direkte Mahlzeiteneinnahme eingenommen wird, um eine optimale Wirksamkeit und Verträglichkeit zu gewährleisten.

Studienergebnisse zur Verträglichkeit

Klinische Studien haben gezeigt, dass Wobenzym eine gute Verträglichkeit aufweist und dabei genauso effektiv ist wie häufig angewandte Schmerzmittel wie Diclofenac. Dieser Vergleich zu NSAR wie Diclofenac zeigt, dass Wobenzym eine gleichwertige Wirksamkeit bei einer tendenziell besseren Verträglichkeit bietet.

Mögliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Dennoch können gelegentlich Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden auftreten. In seltenen Fällen kann es auch zu allergischen Reaktionen kommen, weshalb Patienten mit bekannten Allergien von der Einnahme abraten sollten. Außerdem sollten Personen mit Blutgerinnungsstörungen die Einnahme von Wobenzym zuvor mit ihrem Arzt besprechen, da es in Kombination mit blutverdünnenden Medikamenten oder bestimmten Antibiotika zu Wechselwirkungen kommen kann.

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Indikation Wirksamkeit Verträglichkeit
Entzündliche Beschwerden Sehr gut Gut
Verletzungen Sehr gut Gut
Rheumatoide Arthritis Gut Gut
Postoperative Komplikationen Sehr gut Gut

Die Übersicht zeigt, dass Wobenzym in verschiedenen Einsatzbereichen sowohl eine sehr gute Wirksamkeit als auch eine gute Verträglichkeit aufweist.

Wobenzym Zusammensetzung

Wobenzym enthält eine speziell entwickelte Kombination aus hochwirksamen Wirkstoffen, die zusammen eine entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung entfalten. Dazu gehören das pflanzliche Enzym Bromelain, das tierische Enzym Trypsin sowie der antioxidative Pflanzenstoff Rutosid.

Bromelain aus der Ananas

Bromelain, gewonnen aus dem Strunk der Ananas, ist bekannt für seine entzündungshemmenden und schwellungsreduzierenden Eigenschaften. Es hilft, das Gleichgewicht der Entzündungsbotenstoffe im Körper wiederherzustellen und unterstützt so den natürlichen Heilungsprozess.

Trypsin aus der Bauchspeicheldrüse

Das tierische Enzym Trypsin aus der Bauchspeicheldrüse wirkt ebenfalls entzündungshemmend und regt zusätzlich die Durchblutung an. Damit fördert Trypsin die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen, was den Heilungsverlauf begünstigt.

Rutosid aus dem Pagodenbaum

Der sekundäre Pflanzenstoff Rutosid aus dem japanischen Pagodenbaum vervollständigt die Wirkstoffkombination in Wobenzym. Rutosid hat gefäßabdichtende und durchblutungsfördernde Eigenschaften, die den Entzündungs- und Heilungsprozess zusätzlich unterstützen.

Gemeinsam entfalten diese hochwertigen Wirkstoffe in Wobenzym ihre besondere entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung.

Anwendungsgebiete von Wobenzym im Überblick

Wobenzym kann bei einer Vielzahl von entzündungsbedingten Beschwerden eingesetzt werden. Dazu zählen entzündliche Gelenkerkrankungen wie aktivierte Arthrosewobenzym>, Verletzungen und Sportverletzungenwobenzym> wie Prellungen oder Zerrungen, aber auch Entzündungen im Urogenitaltraktwobenzym>. Darüber hinaus kann Wobenzym die Heilung nach Operationen unterstützen.

Die systemische Enzymtherapie mit Wobenzym setzt an der Ursache an, indem sie das Gleichgewicht der Entzündungsbotenstoffe wiederherstellt und so den Heilungsprozess beschleunigt.

Chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen

Neben den akuten entzündungsbedingten Beschwerden kann die systemische Enzymtherapie mit Wobenzym auch bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen hilfreich sein. Beispielsweise bei der rheumatoiden Arthritis, einer Autoimmunerkrankung, bei der sich das Abwehrsystem fälschlicherweise gegen die eigenen Gelenke richtet.

Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis ist eine chronische Erkrankung, die durch eine unkontrollierte Überaktivität des Immunsystems gekennzeichnet ist. Hierbei richten sich die Antikörper des Körpers gegen die eigenen Gelenke, was zu Schmerzen, Schwellungen und Steifigkeit führt. Wobenzym kann in solchen Fällen unterstützend wirken, indem es den Entzündungsprozess moduliert und so den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst.

Weitere Autoimmunerkrankungen

Aber auch weitere Autoimmunerkrankungen, die mit chronischen Entzündungsprozessen einhergehen, können von der unterstützenden Wirkung der Enzympräparate profitieren. Dazu gehören beispielsweise Lupus erythematodes, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose. Indem Wobenzym den Entzündungshaushalt normalisiert, kann es den Verlauf solcher chronischen Erkrankungen positiv beeinflussen und den Genesungsprozess fördern.

Wirkung von Wobenzym nach Operationen

Neben dem Einsatz bei entzündlichen Erkrankungen und Verletzungen kann die systemische Enzymtherapie mit Wobenzym auch nach Operationen unterstützend wirken. Durch die Einnahme von Wobenzym kann der Heilungsprozess beschleunigt und Komplikationen wie überschießende Narbenbildung oder Entzündungen reduziert werden. Die entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Wirkung der Enzympräparate trägt dazu bei, dass Schwellungen und Schmerzen nach Eingriffen schneller abklingen. Somit kann Wobenzym den Genesungsprozess nach Operationen positiv beeinflussen.

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Patienten, die Wobenzym nach Operationen einnehmen, profitieren von einer beschleunigten Wundheilung und einem reduzierten Risiko für postoperative Komplikationen. Die Enzyme in Wobenzym tragen dazu bei, den natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen und die Beschwerden nach dem Eingriff schnell zu lindern. Dadurch kann die Erholung der Patienten wobenzym nach operationen erheblich erleichtert werden.

Insgesamt kann die Einnahme von Wobenzym nach Operationen eine sinnvolle Ergänzung zur Behandlung darstellen. Die Enzympräparate helfen, Schwellungen und Schmerzen zu reduzieren, die Durchblutung zu fördern und den Heilungsverlauf zu optimieren. Somit können Patienten von einem beschleunigten Genesungsprozess und einer schnelleren Rückkehr in den Alltag profitieren.

Fazit

Wobenzym ist ein Arzneimittel, das auf Basis einer systemischen Enzymtherapie entwickelt wurde und bei einer Vielzahl von entzündungsbedingten Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden kann. Die Kombination aus pflanzlichen und tierischen Enzymen wie Bromelain, Trypsin und Rutosid entfaltet eine entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung. Wobenzym setzt damit an der Ursache an, anstatt nur Symptome zu lindern.

Durch die Wiederherstellung des Gleichgewichts der Entzündungsbotenstoffe kann der natürliche Heilungsprozess beschleunigt werden. Sowohl bei akuten Beschwerden als auch bei chronischen Erkrankungen mit Entzündungsbeteiligung kann die Einnahme von Wobenzym eine sinnvolle und gut verträgliche Behandlungsoption darstellen.

Das Fazit lautet, dass Wobenzym ein Arzneimittel ist, das auf Basis einer systemischen Enzymtherapie entwickelt wurde und bei einer Vielzahl von entzündungsbedingten Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden kann. Die Kombination aus pflanzlichen und tierischen Enzymen entfaltet eine entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung, indem sie an der Ursache ansetzt.

FAQ

Was ist Wobenzym und wie wirkt es?

Wobenzym ist ein Enzympräparat, das bei vielen entzündlichen Erkrankungen eingesetzt wird. Es enthält eine Kombination aus pflanzlichen und tierischen Enzymen wie Bromelain, Trypsin und Rutosid, die entzündungshemmend und heilungsunterstützend wirken. Wobenzym setzt an der Ursache an, indem es das Gleichgewicht der Entzündungsbotenstoffe wiederherstellt und so den natürlichen Heilungsprozess beschleunigt.

Was sind die Hauptwirkstoffe in Wobenzym?

Die Hauptwirkstoffe in Wobenzym sind das pflanzliche Enzym Bromelain aus der Ananas, das tierische Enzym Trypsin aus der Bauchspeicheldrüse sowie der antioxidative Pflanzenstoff Rutosid aus dem Pagodenbaum. Diese Wirkstoffe entfalten zusammen ihre entzündungshemmende und heilungsunterstützende Wirkung.

Bei welchen Erkrankungen kann Wobenzym eingesetzt werden?

Wobenzym kann bei einer Vielzahl von entzündungsbedingten Beschwerden eingesetzt werden, wie entzündliche Gelenkerkrankungen, Verletzungen und Sportverletzungen sowie Entzündungen im Urogenitaltrakt. Darüber hinaus kann es auch bei chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis hilfreich sein und den Heilungsprozess nach Operationen unterstützen.

Wie wird Wobenzym dosiert und eingenommen?

In der ersten Woche wird eine Dosis von 2x 6 Tabletten Wobenzym täglich empfohlen. Ab der zweiten Woche kann dann auf 2x 3 Tabletten pro Tag reduziert werden. Wobenzym sollte immer mindestens 30 Minuten vor oder 90 Minuten nach einer Mahlzeit eingenommen werden, um eine optimale Wirksamkeit und Verträglichkeit zu gewährleisten.

Wie gut wird Wobenzym vertragen?

Klinische Studien haben gezeigt, dass Wobenzym eine gute Verträglichkeit aufweist und dabei genauso effektiv ist wie häufig angewandte Schmerzmittel wie Diclofenac. Dennoch können gelegentlich Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden auftreten. In seltenen Fällen kann es auch zu allergischen Reaktionen kommen, weshalb Patienten mit bekannten Allergien die Einnahme mit ihrem Arzt besprechen sollten.

Quellenverweise