Die Wirkung von Braunhirse » Alles über das Superfood

By IHJO

Wussten Sie, dass Braunhirse als das mineralstoffreichste Getreide der Welt gilt? Dieses faszinierende Urkorn, das bereits vor 8.000 Jahren zur Brotherstellung verwendet wurde, erfreut sich heute wieder zunehmender Beliebtheit. Dabei ist Braunhirse trotz ihres hohen Gehalts an zahlreichen Vitaminen und Spurenelementen noch immer wenig bekannt. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die vielfältigen gesundheitlichen Wirkungen der Braunhirse und wie Sie dieses Superfood ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können.

Braunhirse gilt als eines der ältesten Nahrungsmittel der Menschheit und wurde vermutlich bereits in der Vergangenheit für ihre gesundheitsförderlichen Eigenschaften geschätzt. Heute erfreut sich das Getreide wieder zunehmender Beliebtheit, da es viele positive Effekte auf die Gesundheit hat. Als mineralstoffreichstes Getreide der Welt bietet die Braunhirse zahlreiche Vorteile für den Körper, die in diesem Artikel beleuchtet werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Braunhirse?

Die Braunhirse ist eine Form der Rispenhirse aus der Familie der Süßgräser, die sich durch ihre besondere rötlich-braune Farbe auszeichnet. Dieses Spelzgetreide gilt als das älteste Brotbackgetreide der Welt. Bereits vor rund 8.000 Jahren wurde aus der Braunhirse Fladenbrot hergestellt.

Die Herkunft und Geschichte der Braunhirse

Im Laufe der Zeit geriet die Braunhirse in Europa jedoch in Vergessenheit, da sie hinsichtlich ihres landwirtschaftlichen Ertrags nicht mit anderen Kulturarten mithalten konnte. In zahlreichen asiatischen und afrikanischen Ländern gilt die Hirse jedoch als eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Auch in Europa erfreut sie sich heute wieder größerer Beliebtheit und ihr gesundheitlicher Nutzen steht im Fokus.

Braunhirse als ältestes Brotbackgetreide der Welt

Als Spelzgetreide zeichnet sich die Braunhirse durch eine besondere Eigenschaft aus: Bereits vor rund 8.000 Jahren wurde aus ihr Fladenbrot hergestellt. Damit gilt sie als das älteste Brotbackgetreide der Menschheit.

See also  Die Wirkung von Benzodiazepinen » Alles, was du wissen musst

Die Bedeutung von Braunhirse in anderen Kulturen

Während die Braunhirse in Europa lange Zeit in Vergessenheit geriet, ist sie in asiatischen und afrikanischen Ländern bis heute eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Dort schätzt man den hohen Nährwert und die vielfältigen gesundheitsfördernden Eigenschaften des Getreides.

Die gesundheitsförderlichen Eigenschaften der Braunhirse

Braunhirse ist durch ihren hohen Nährstoffgehalt ein vielseitig wirkendes Superfood. Der regelmäßige Verzehr kann einem Mineralstoffentzug und der Verschlackung des Körpers entgegenwirken. Als hervorragender Silicium-Lieferant fördert die braunhirse gesundheit die Gesundheit von Haut, Haaren, Knochen und Knorpeln.

Positiver Einfluss auf das Nervensystem

Der hohe braunhirse mineralstoffeGehalt an B-Vitaminen kann zudem die Neigung zu nervöser Unruhe und depressiven Verstimmungen reduzieren. Das in der Braunhirse enthaltene braunhirse vitamin B17, Amygdalin, ist für seine krebsvorbeugende Wirkung bekannt.

Stärkung des Immunsystems

Da sich der Verzehr stärkend auf das braunhirse immunsystem auswirkt, kann die Heilung entzündlicher Erkrankungen verschiedener Organe unterstützt werden. Braunhirse reguliert außerdem den braunhirse säure-basen-haushalt und kann so vor Übersäuerung schützen.

Die Inhaltsstoffe der Braunhirse

Braunhirse gilt aufgrund ihres hohen Gehalts an Spurenelementen und anderen wertvollen Nährstoffen als das mineralstoffreichste Getreide der Welt. Da die Körner ungeschält gemahlen und verspeist werden, enthält die Braunhirse deutlich mehr Nährstoffe als die verwandte Goldhirse.

Braunhirse als mineralstoffreichstes Getreide

Die besondere rötlich-braune Farbe der Braunhirse ist ein Indikator für ihren außergewöhnlichen Mineraliengehalt. Das Urkorn zeichnet sich durch einen hohen Anteil an wichtigen Spurenelementen wie Magnesium, Eisen, Natrium und Fluor aus. Zudem ist die Braunhirse eine exzellente Quelle für Vitamine der B-Gruppe.

Hoher Gehalt an Kieselsäure (Silicium)

Ein besonderes Merkmal der Braunhirse ist ihr hoher Gehalt an Kieselsäure (Silicium). Dieses Spurenelement spielt eine entscheidende Rolle für den Aufbau und die Stabilität des menschlichen Bindegewebes. Die Hirse liefert etwa doppelt so viel Silicium wie andere Getreidearten.

Übersicht der Nährstoffe in Braunhirse

Nährstoff Menge pro 100g
Energie 376 kcal
Eiweiß 11,1 g
Fett 3,3 g
Kohlenhydrate 72,1 g
Ballaststoffe 13,0 g
Magnesium 137 mg
Eisen 4,6 mg
Silicium 10,0 mg

Neben den genannten Nährstoffen enthält Braunhirse auch weitere wichtige Mineralstoffe und Vitamine wie Kalium, Calcium, Zink, Vitamin B1, Vitamin B6 und Folsäure. Mit ihren 13 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm zählt sie zudem zu den ballaststoffreichsten Getreidesorten.

Die Bedeutung von Kieselsäure für den menschlichen Körper

Jede lebende Zelle enthält Silizium beziehungsweise Kieselsäure, die entscheidend für den Aufbau des Körpers sind. Silizium ist für die Festigung des Bindegewebes verantwortlich und hält Lungen, Bronchien, Haut, Haare und Knochen gesund.

Die Rolle von Silizium im menschlichen Körper

Eine ausreichende Versorgung mit Kieselsäure führt zu einer Stabilisierung und Festigung des Bindegewebes in allen Körperteilen. Im Laufe des Lebens nimmt der Gehalt an Kieselsäure in den Zellen ab, was Alterungsprozesse zur Folge hat.

Kieselsäure für gesunde Haut, Haare und Knochen

Kieselsäure ist entscheidend für die Gesundheit von Haut, Haaren und Knochen. Sie trägt dazu bei, dass diese Strukturen stabil und widerstandsfähig bleiben.

See also  Teufelskralle: Wirkung und Anwendung » Alles über die Heilpflanze

Folgen eines Siliziummangels

Siliziummangel macht sich durch Falten, Krampfadern, Bindegewebsschwäche, Ekzeme, brüchige Nägel und Haare sowie Durchblutungsstörungen bemerkbar. Eine ausreichende Zufuhr von Kieselsäure ist daher von großer Bedeutung für den menschlichen Körper.

braunhirse wirkung

Der Verzehr von Braunhirse kann einem Mineralstoffentzug und der Verschlackung des Körpers entgegenwirken. Als hervorragender Silicium-Lieferant fördert sie die Gesundheit der Haut, der Haare, der Knochen und der Knorpel.

Positive Auswirkungen auf die Gesundheit

Aus diesem Grund wird das Getreide häufig bei Osteoporose, Arthrose, Knochenbrüchen und Gelenkbeschwerden eingenommen. Durch ihren hohen Gehalt an B-Vitaminen kann sie zudem die Neigung zu nervöser Unruhe und depressiven Verstimmungen reduzieren.

Unterstützung bei Krankheiten und Beschwerden

Das in der Braunhirse enthaltene Vitamin B17 ist mittlerweile für seine krebsvorbeugende Wirkung bekannt. Da sich der Verzehr stärkend auf das Immunsystem auswirkt, kann die Heilung entzündlicher Erkrankungen verschiedener Organe unterstützt werden. Braunhirse reguliert den Säure-Basen-Haushalt und kann so vor Übersäuerung schützen.

Zubereitung und Verzehr von Braunhirse

Bevor Braunhirse genussvoll verzehrt werden kann, muss das Getreide zunächst gemahlen werden. Denn auch durch Kochen wird Braunhirse nicht weich. Das schonende Mahlen der Körner führt dazu, dass die Braunhirse gut bekömmlich ist und die im Mehl enthaltenen Nährstoffe besonders leicht und effektiv resorbiert werden können.

Mahlen der Braunhirse für optimale Verwertbarkeit

Vor dem Mahlen sollten die Hirsekörner gründlich mit warmem Wasser abgespült werden, um die Bitterstoffe aus der Schale zu entfernen. Dadurch wird der Genuss deutlich erhöht. Das Mehl kann anschließend vielfältig verwendet werden – beispielsweise in Müsli, Brot- oder Kuchenteig, Smoothies, Saucen und Suppen.

Empfohlene Dosierung und Anwendungsmöglichkeiten

Die optimale Dosierung von Braunhirse beträgt ein bis drei Esslöffel pro Tag. Das Mehl lässt sich auf vielfältige Weise in die Ernährung integrieren und bietet so eine hervorragende Ergänzung zu einer ausgewogenen Lebensweise.

Mögliche Nebenwirkungen bei empfindlichem Magen

Obwohl der Verzehr von Getreide im Allgemeinen als sehr gut verträglich gilt, kann es in seltenen Fällen nach dem Verzehr von Braunhirse zu Nebenwirkungen kommen. Personen mit empfindlichem Magen oder Darm sollten daher von übermäßig großen Mengen absehen.

Braunhirse als glutenfreie Alternative

Hirse ist ein beliebtes glutenfreies Getreide, das im Rahmen einer glutenfreien Ernährung bedenkenlos verzehrt werden kann. Im Gegensatz zu Haferflocken, die durch Verunreinigungen mit Weizen, Gerste oder Dinkel nicht immer zuverlässig glutenfrei sind, ist Braunhirse zu 100% frei von Gluten. Sie ist daher eine hervorragende Alternative für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.

Getreide Glutenfrei
Braunhirse
Haferflocken Teilweise

Im Vergleich zu anderen Getreidesorten bietet Braunhirse als glutenfreie Alternative den Vorteil, dass sie zu 100% frei von Gluten ist. Damit ist sie eine sichere Wahl für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit, die auf der Suche nach nährstoffreichen und bekömmlichen Lebensmitteln sind.

Braunhirse im Vergleich zu anderen Getreidesorten

Beim Vergleich von Braunhirse und Haferflocken zeigen sich einige interessante Unterschiede. Zwar haben Haferflocken einen etwas höheren Ballaststoffgehalt, dafür ist die Braunhirse deutlich reicher an dem wichtigen Mineralstoff Silicium. Darüber hinaus ist Braunhirse zu 100% glutenfrei, während Haferflocken aufgrund von Verunreinigungen mitunter belastet sein können.

See also  Steroide Wirkung » Alles, was du wissen musst

Vorteile gegenüber Haferflocken

Ein weiterer Vorteil der Braunhirse ist ihre regionale und saisonale Verfügbarkeit. Da sie in vielen Regionen angebaut werden kann, sind die Transportwege und Kosten vergleichsweise gering. Durch die schnelle Verarbeitung nach der Ernte bleiben ihre wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten als bei anderen Getreidesorten.

Regionale und saisonale Verfügbarkeit

Während Haferflocken oftmals aus fernen Ländern importiert werden müssen, lässt sich Braunhirse regional und saisonal beziehen. Dies reduziert nicht nur die Transportwege und Kosten, sondern trägt auch zu einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung bei. Durch die zeitnahe Verarbeitung nach der Ernte bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe der Braunhirse besser erhalten als bei anderen Getreidesorten.

Tipps zur Zubereitung von Braunhirse

Vor dem Kochen sollten die Hirsekörner gründlich mit warmem Wasser abgespült werden, um die Bitterstoffe aus der Schale zu entfernen. Dadurch wird der Genuss deutlich erhöht.

Beim Lagern von Braunhirsemehl und -flocken ist darauf zu achten, dass sie trocken und kühl aufbewahrt werden, um Schimmelbildung und Geruchsbildung zu vermeiden. Braunhirse sollte schnell nach dem Öffnen der Verpackung verbraucht werden.

Fazit

Die Braunhirse ist ein wahres Superfood mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Durch ihren hohen Gehalt an wertvollen Nährstoffen wie Silicium, Mineralstoffen und Vitaminen der B-Gruppe kann der regelmäßige Verzehr zahlreiche positive Effekte auf den Körper haben. Von der Stärkung des Immunsystems über die Vorbeugung von Krebs bis hin zur Verbesserung der Knochengesundheit bietet die Braunhirse vielfältige gesundheitliche Vorteile.

Darüber hinaus ist sie glutenfrei und regional sowie saisonal verfügbar. Mit der richtigen Zubereitung lässt sich die Braunhirse vielseitig in die Ernährung integrieren und ist somit eine hervorragende Ergänzung zu einer ausgewogenen Lebensweise. Das Fazit lautet: Braunhirse ist ein wahres Superfood, das seinen festen Platz in einer gesunden und ausgewogenen Ernährung verdient hat.

FAQ

Was ist Braunhirse?

Braunhirse ist eine Form der Rispenhirse aus der Familie der Süßgräser, die sich durch ihre besondere rötlich-braune Farbe auszeichnet. Sie gilt als das älteste Brotbackgetreide der Welt.

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Braunhirse?

Braunhirse ist reich an wertvollen Nährstoffen wie Silicium, Mineralstoffen und Vitaminen der B-Gruppe. Sie kann das Immunsystem stärken, Krebs vorbeugen, die Knochengesundheit verbessern und den Säure-Basen-Haushalt regulieren.

Wie hoch ist der Nährstoffgehalt von Braunhirse?

Braunhirse ist das mineralstoffreichste Getreide der Welt. Es zeichnet sich unter anderem durch einen besonders hohen Gehalt an Kieselsäure (Silicium) aus und enthält zahlreiche Vitamine der B-Gruppe sowie verschiedene Spurenelemente.

Welche Rolle spielt Silicium im menschlichen Körper?

Silicium ist für die Festigung des Bindegewebes verantwortlich und hält Lungen, Bronchien, Haut, Haare und Knochen gesund. Eine ausreichende Versorgung mit Kieselsäure führt zu einer Stabilisierung und Festigung des Bindegewebes in allen Körperteilen.

Wie sollte Braunhirse zubereitet und verzehrt werden?

Vor dem Verzehr muss das Getreide gemahlen werden, da Braunhirse auch durch Kochen nicht weich wird. Die optimale Dosierung beträgt ein bis drei Esslöffel pro Tag. Das Mehl kann beispielsweise ins Müsli, Brot- oder Kuchenteig, Smoothies, Saucen und Suppen gegeben werden.

Ist Braunhirse glutenfrei?

Ja, Braunhirse ist zu 100% glutenfrei und daher eine hervorragende Alternative für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit.

Wie unterscheidet sich Braunhirse von anderen Getreidesorten?

Im Vergleich zu Haferflocken hat Braunhirse einen deutlich höheren Gehalt an Silicium, ist aber etwas ballaststoffarmer. Gleichzeitig ist Braunhirse zu 100% glutenfrei, während Haferflocken teilweise durch Verunreinigungen belastet sein können.

Worauf muss man bei der Lagerung von Braunhirse achten?

Beim Lagern von Braunhirsemehl und -flocken ist darauf zu achten, dass sie trocken und kühl aufbewahrt werden, um Schimmelbildung und Geruchsbildung zu vermeiden. Braunhirse sollte schnell nach dem Öffnen der Verpackung verbraucht werden.

Quellenverweise