Vertigoheel Wirkung » Alles über die Wirksamkeit des homöopathischen Mittels

By IHJO

Überraschenderweise werden jährlich über 10 Millionen Vertigoheel Tabletten in Deutschland verkauft – ein beeindruckender Beweis für die große Nachfrage nach diesem homöopathischen Medikament zur Behandlung von Schwindelzuständen. Vertigoheel enthält verschiedene homöopathische Wirkstoffe wie Anamirta cocculus, Conium maculatum, Ambra grisea und Petroleum rectificatum, die in Kombination die Beschwerden von unterschiedlichen Schwindelarten lindern sollen. Die Vertigoheel Tabletten sind in Apotheken ohne Rezept erhältlich.

Die Wirksamkeit des Präparates wurde in einigen Studien untersucht, wobei es sich als vergleichbar wirksam wie Betahistin oder Ginkgo biloba erwies. Allerdings fehlen Placebo-kontrollierte Studien, um die tatsächliche Wirksamkeit gegenüber einem Scheinmedikament zu belegen. Bei der Anwendung von Vertigoheel sind die Dosierungsempfehlungen für Kinder und Erwachsene zu beachten. Auch Informationen zu möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten berücksichtigt werden.

Wirkungsweise von Vertigoheel

Vertigoheel ist ein homöopathisches Komplexmittel, das aus mehreren Einzelsubstanzen besteht. Dazu gehören Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber), Petroleum rectificatum (Steinöl) und Anamirta cocculus (Scheinmyrte). Diese vertigoheel inhaltsstoffe sollen in Kombination bei verschiedenen Schwindelzuständen helfen.

Anamirta cocculus – der Hauptwirkstoff

Anamirta cocculus gilt dabei als der vertigoheel hauptwirkstoff, der speziell gegen Schwindel und Reiseübelkeit eingesetzt wird. Die genaue Wirkungsweise des homöopathischen Arzneimittels ist jedoch nicht vollständig geklärt.

Vertigoheel bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Vertigoheel Tabletten werden zur Behandlung von Schwindelzuständen und Gleichgewichtsstörungen eingesetzt. Dazu zählen insbesondere Lagerungsschwindel sowie Schwindel aufgrund von Durchblutungsstörungen. Bei neu auftretenden oder anhaltenden Schwindelerscheinungen sollten diese jedoch immer ärztlich abgeklärt werden, um die Ursache zu untersuchen. Erst dann kann eine Behandlung mit Vertigoheel sinnvoll sein.

Vertigoheel kann insbesondere bei Schwindelgefühl helfen, das durch Probleme in den Blutgefäßen, zum Beispiel im Gehirn, ausgelöst wird. Die in den homöopathischen Tabletten enthaltenen Wirkstoffe wie Anamirta cocculus und Petroleum rectificatum können in solchen Fällen die Beschwerden lindern.

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Auch Lagerungsschwindel, der durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst wird, kann mit Vertigoheel behandelt werden. Die Kombination der verschiedenen homöopathischen Substanzen soll bei dieser Form des Schwindels unterstützend wirken.

Anwendungsgebiete von vertigoheel wirkung

Vertigoheel kann bei verschiedenen Arten von Schwindel eingesetzt werden. Dazu gehört zum einen der sogenannte Lagerungsschwindel, der durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst wird. Zum anderen kann Vertigoheel auch bei Schwindelgefühl infolge von Durchblutungsstörungen, zum Beispiel in den Hirngefäßen, hilfreich sein.

Lagerungsschwindel

Bei Lagerungsschwindel, auch als benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS) bezeichnet, treten die Schwindelattacken typischerweise auf, wenn der Kopf bestimmte Positionen einnimmt. Vertigoheel kann in solchen Fällen die Beschwerden lindern, indem die enthaltenen Wirkstoffe wie Anamirta cocculus die Reizweiterleitung im Innenohr beeinflussen.

Schwindel durch Durchblutungsstörungen

Auch bei Schwindelgefühl aufgrund von Durchblutungsstörungen, etwa in den Hirngefäßen, kann Vertigoheel unterstützend wirken. Die in den Tabletten enthaltenen Substanzen wie Petroleum rectificatum können in diesen Fällen die Durchblutung verbessern und so die Schwindelerscheinungen reduzieren.

Dosierung und Einnahme

Die Dosierung von Vertigoheel richtet sich nach Alter und Beschwerdegrad. Kinder zwischen 4 und 6 Jahren nehmen 3-mal täglich eine halbe Tablette Vertigoheel ein, bei akutem Schwindel sogar 6-mal täglich eine halbe Tablette. Für Kinder von 7 bis 11 Jahren sind 2-mal täglich eine Tablette, bei Akutfällen 8-mal täglich eine halbe Tablette empfohlen.

Empfohlene Dosierung für Kinder

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren erhalten 3-mal täglich eine Tablette Vertigoheel, ggf. kann die Dosis auf 3-mal 3 Tabletten erhöht werden. Bei starken Beschwerden kann stündlich eine halbe bis ganze Tablette eingenommen werden, die maximale Tagesdosis beträgt 12 Tabletten. Die Tabletten sollten langsam im Mund zergehen.

Empfohlene Dosierung für Erwachsene

Bei der Einnahme von Vertigoheel ist zu beachten, dass die maximale Tagesdosis 12 Tabletten beträgt. Die Tabletten sollten dabei langsam im Mund zergehen, um eine optimale Aufnahme der Wirkstoffe zu gewährleisten.

Maximale Tagesdosis

Unabhängig von Alter und Beschwerdegrad sollte die maximale Tagesdosis von Vertigoheel 12 Tabletten nicht überschreiten. Bei starken oder anhaltenden Symptomen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Nebenwirkungen und Sicherheitshinweise

Während der Einnahme von Vertigoheel können gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen, wie beispielsweise allergische Hautreaktionen, auftreten. In solchen Fällen sollte die Einnahme umgehend beendet und ein Arzt aufgesucht werden. Der Hersteller von Vertigoheel macht ansonsten keine Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen.

Generell ist bei der Anwendung von Vertigoheel auf Gegenanzeigen zu achten – das Präparat darf nicht bei Kindern unter 4 Jahren angewendet werden. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit sollte vor der Einnahme von Vertigoheel ein Arzt konsultiert werden, um mögliche Risiken zu klären.

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Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Über mögliche Wechselwirkungen von Vertigoheel mit anderen Medikamenten macht der Hersteller keine Angaben. Grundsätzlich können homöopathische Präparate wie Vertigoheel jedoch mit anderen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln oder auch Lebens- und Genussmitteln interagieren. Daher ist es wichtig, dem behandelnden Arzt oder Apotheker alle aktuell eingenommenen Medikamente mitzuteilen, bevor Vertigoheel verordnet oder gekauft wird.

Da Vertigoheel Wirkstoffe wie vertigoheel wechselwirkungen enthält, die möglicherweise mit anderen Medikamenten wechselwirken können, ist es unerlässlich, vor der Einnahme medizinischen Rat einzuholen. Der Arzt oder Apotheker kann prüfen, ob die Einnahme von Vertigoheel in Kombination mit anderen Präparaten sicher ist und ob Dosierungsanpassungen erforderlich sind. Nur so lassen sich unerwünschte Wechselwirkungen und gesundheitliche Risiken vermeiden.

Zudem ist es wichtig, dem Arzt bei der Verordnung oder dem Apotheker beim Kauf von Vertigoheel mitzuteilen, welche anderen Medikamente aktuell eingenommen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass vertigoheel wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln berücksichtigt werden und eine sichere Anwendung von Vertigoheel erfolgt.

Studienlage zur Wirksamkeit

Die Wirksamkeit von Vertigoheel zur Behandlung von Schwindelerscheinungen wurde in einigen Studien untersucht. Dabei zeigte sich, dass das homöopathische Präparat eine ähnliche Wirksamkeit wie die klassischen Medikamente Betahistin und Ginkgo biloba aufweist.

Vergleich zu Betahistin und Ginkgo biloba

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Vertigoheel bei Schwindelzuständen eine vergleichbare Wirksamkeit wie herkömmliche Arzneimittel wie Betahistin und Ginkgo biloba entfaltet. Patienten, die Vertigoheel einnahmen, berichteten über eine Linderung ihrer Beschwerden, die mit der Wirkung dieser etablierten Medikamente konkurrieren kann.

Fehlende Placebo-kontrollierte Studien

Allerdings fehlen bislang Placebo-kontrollierte Studien, die belegen würden, dass Vertigoheel tatsächlich wirksamer ist als ein Scheinmedikament. Somit lässt sich nicht ausschließen, dass die beobachteten Wirkungen zumindest teilweise auf einem Placebo-Effekt beruhen.

Fazit

Vertigoheel ist ein homöopathisches Medikament, das zur Behandlung verschiedener Schwindelarten wie Lagerungsschwindel oder Schwindel aufgrund von Durchblutungsstörungen eingesetzt wird. Die in den Tabletten enthaltenen Wirkstoffe wie Anamirta cocculus, Conium maculatum oder Petroleum rectificatum sollen die Beschwerden lindern.

Die Wirksamkeit von Vertigoheel wurde in Studien untersucht, wobei es sich als vergleichbar wirksam wie klassische Präparate wie Betahistin oder Ginkgo biloba erwies. Allerdings fehlen Placebo-kontrollierte Studien, um die tatsächliche Überlegenheit gegenüber einem Scheinmedikament zu belegen.

Bei der Anwendung von Vertigoheel sind die empfohlenen Dosierungen für Kinder und Erwachsene sowie mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu beachten. Generell sollten Schwindelerscheinungen immer ärztlich abgeklärt werden, bevor eine Behandlung mit Vertigoheel erfolgt.

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FAQ

Was ist Vertigoheel?

Vertigoheel ist ein homöopathisches Medikament, das zur Behandlung von Schwindelzuständen eingesetzt wird. Es enthält verschiedene homöopathische Wirkstoffe wie Anamirta cocculus, Conium maculatum, Ambra grisea und Petroleum rectificatum, die in Kombination die Beschwerden von unterschiedlichen Schwindelarten lindern sollen.

Wie wirkt Vertigoheel?

Vertigoheel ist ein homöopathisches Komplexmittel, das aus mehreren Einzelsubstanzen besteht. Dazu gehören Conium maculatum (Gefleckter Schierling), Ambra grisea (Grauer Amber), Petroleum rectificatum (Steinöl) und Anamirta cocculus (Scheinmyrte). Diese Wirkstoffe sollen in Kombination bei verschiedenen Schwindelzuständen helfen, wobei Anamirta cocculus als Hauptwirkstoff gilt.

Bei welchen Schwindelarten kann Vertigoheel angewendet werden?

Vertigoheel kann bei verschiedenen Arten von Schwindel eingesetzt werden. Dazu gehört zum einen der sogenannte Lagerungsschwindel, der durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst wird. Zum anderen kann Vertigoheel auch bei Schwindelgefühl infolge von Durchblutungsstörungen, zum Beispiel in den Hirngefäßen, hilfreich sein.

Wie ist die empfohlene Dosierung von Vertigoheel?

Die Dosierung von Vertigoheel richtet sich nach Alter und Beschwerdegrad. Kinder zwischen 4 und 6 Jahren nehmen 3-mal täglich eine halbe Tablette ein, bei akutem Schwindel sogar 6-mal täglich eine halbe Tablette. Für Kinder von 7 bis 11 Jahren sind 2-mal täglich eine Tablette, bei Akutfällen 8-mal täglich eine halbe Tablette empfohlen. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren erhalten 3-mal täglich eine Tablette, ggf. kann die Dosis auf 3-mal 3 Tabletten erhöht werden. Bei starken Beschwerden kann stündlich eine halbe bis ganze Tablette eingenommen werden, die maximale Tagesdosis beträgt 12 Tabletten.

Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Vertigoheel?

Während der Einnahme von Vertigoheel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. In solchen Fällen sollte die Einnahme beendet und ein Arzt aufgesucht werden. Ansonsten macht der Hersteller keine Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen. Generell ist bei der Anwendung von Vertigoheel auf Gegenanzeigen zu achten – das Präparat darf nicht bei Kindern unter 4 Jahren angewendet werden. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.

Kann Vertigoheel mit anderen Medikamenten wechselwirken?

Über mögliche Wechselwirkungen von Vertigoheel mit anderen Medikamenten macht der Hersteller keine Angaben. Grundsätzlich können homöopathische Präparate wie Vertigoheel jedoch mit anderen gleichzeitig eingenommenen Arzneimitteln oder auch Lebens- und Genussmitteln interagieren. Daher ist es wichtig, dem behandelnden Arzt oder Apotheker alle aktuell eingenommenen Medikamente mitzuteilen, bevor Vertigoheel verordnet oder gekauft wird.

Wie wirksam ist Vertigoheel im Vergleich zu anderen Präparaten?

Die Wirksamkeit von Vertigoheel zur Behandlung von Schwindelerscheinungen wurde in einigen Studien untersucht. Dabei zeigte sich, dass das homöopathische Präparat eine ähnliche Wirksamkeit wie die klassischen Medikamente Betahistin und Ginkgo biloba aufweist. Allerdings fehlen Placebo-kontrollierte Studien, die belegen würden, dass Vertigoheel tatsächlich wirksamer ist als ein Scheinmedikament. Somit lässt sich nicht ausschließen, dass die beobachteten Wirkungen zumindest teilweise auf einem Placebo-Effekt beruhen.

Quellenverweise