Loperamid Wirkung » Alles über das Medikament

By IHJO

Wussten Sie, dass IMODIUM® akut, das bekannteste Durchfallmedikament mit dem Wirkstoff Loperamid, in über 90 Ländern rund um den Globus verkauft wird? Dieses kleine, aber mächtige Arzneimittel ist seit 1976 in Deutschland erhältlich und die Nr. 1 in der Selbstmedikation von akutem Durchfall.

Loperamid ist ein sehr gut erforschter Wirkstoff, der die Darmaktivität verlangsamt und so die Stuhlkonsistenz verfestigt. Durch seine zuverlässige Wirkung bei Durchfall hat sich Loperamid als führendes Medikament in der Selbstmedikation von akutem Durchfall etabliert.

Was ist Loperamid?

Loperamid ist ein Arzneimittel, das zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen bei Jugendlichen ab zwölf Jahren und Erwachsenen eingesetzt wird, sofern keine ursächliche Therapie möglich ist. Der Wirkstoff Loperamid findet sich in Durchfallmedikamenten wie IMODIUM® akut.

Loperamid als Arzneimittel

Loperamid ist ein gut erforschtes und bewährtes Medikament zur Behandlung von Durchfall. Es wird eingesetzt, wenn keine spezifische Ursache für den Durchfall vorliegt und lediglich eine Linderung der Symptome erforderlich ist.

Wirkstoff in Durchfallmedikamenten

Der Wirkstoff Loperamid ist in vielen Durchfallmedikamenten wie IMODIUM® akut enthalten. Diese Präparate sind in der Selbstmedikation zur Behandlung von akuten Durchfällen ohne Fieber oder Blut im Stuhl erhältlich.

Anwendungsgebiete von Loperamid

Loperamid kann zur Behandlung von Durchfall bei akuten Durchfällen ohne Fieber oder Blut im Stuhl eingesetzt werden. Es wirkt, indem es die erhöhte Darmaktivität bei Durchfall reduziert und so den Verlust von Flüssigkeit und Elektrolyten verringert.

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Wie wirkt Loperamid?

Loperamid, der Wirkstoff in vielen Durchfallmedikamenten wie IMODIUM® akut, entfaltet seine antidiarrhöische Wirkung durch einen spezifischen Wirkmechanismus im Darm. Das Medikament bindet an den Opioid-Rezeptoren im Darm, was zu einer Verlangsamung der Darmbewegungen führt.

Verlangsamung der Darmtätigkeit

Durch die verlangsamte Darmaktivität bleibt der Verdauungsbrei länger im Darm, was die Aufnahme von Wasser aus dem Stuhl erhöht. Dadurch wird der Stuhl eingedickt und der Flüssigkeitsverlust durch Durchfall reduziert.

Verringerung von Flüssigkeitsverlust

Zusätzlich verringert Loperamid die Abgabe von Flüssigkeit und Elektrolyten in den Darm, was den Flüssigkeitsverlust weiter verringert. Durch diese Mechanismen kann Loperamid den Durchfall effektiv stoppen.

Loperamid Wirkung bei Durchfall

Loperamid entfaltet seine Wirkung bei Durchfall, indem es die erhöhte Darmbewegung (Motilität) reduziert. Dadurch verbleibt der Nahrungsbrei länger im Darm, was dem Körper mehr Zeit zur Aufnahme von Flüssigkeit und Elektrolyten gibt. Gleichzeitig wird die gesteigerte Abgabe von Flüssigkeit und Elektrolyten in den Darm verringert.

Darüber hinaus unterstützt Loperamid den Körper dabei, die Ursachen des Durchfalls zu bekämpfen, da der Durchfall schnell gelindert wird. Somit trägt Loperamid zur Stärkung des Immunsystems bei, indem es die Symptome des Durchfalls rasch lindert.

Anwendung und Dosierung

Loperamid wird in Form von Tabletten, Kapseln, Schmelztabletten oder Weichkapseln eingenommen. Für Erwachsene beträgt die Startdosis 4 mg loperamid, dann jeweils 2 mg nach jedem ungeformten Stuhl. Die Tageshöchstdosis liegt bei 12 mg.

Dosierung für Kinder

Bei Kindern von 12 bis 18 Jahren wird zu Beginn 1 Tablette oder Kapsel genommen, dann weitere 1 Tablette oder Kapsel nach jedem ungeformten Stuhl, maximal 4 Tabletten oder Kapseln pro Tag.

Maximaldosis beachten

Die Maximaldosis darf in der Selbstmedikation nicht überschritten werden.

Nebenwirkungen von Loperamid

Loperamid ist im Allgemeinen gut verträglich. Dennoch können bei der Anwendung des Medikaments einige Nebenwirkungen auftreten. Diese lassen sich in häufige und seltene Nebenwirkungen unterteilen.

Häufige Nebenwirkungen

Bei 1 von 10 bis 100 Behandelten mit loperamid nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung, Übelkeit und Blähungen auftreten.

Seltene Nebenwirkungen

In seltenen Fällen, bei 1 von 100 bis 1.000 Behandelten, können seltene Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Erbrechen, Verdauungsstörungen und Hautausschläge vorkommen.

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Wechselwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Loperamid wird in der Leber abgebaut, daher kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, die ebenfalls über diesen Abbauweg verstoffwechselt werden. Dies kann zu erhöhten Loperamid-Spiegeln führen. Zudem kann Loperamid im Falle einer Lebererkrankung nicht vollständig abgebaut werden, was zu einer Anreicherung des Wirkstoffs im Körper führen kann.

Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Loperamid nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, da bisher keine eindeutigen Studienergebnisse zur Unbedenklichkeit vorliegen. Das Risiko einer Schädigung für das ungeborene oder gestillte Baby kann nicht ausgeschlossen werden.

Aufnahme, Abbau und Ausscheidung

Nach oraler Einnahme bindet Loperamid hauptsächlich direkt an der Darmwand. Nur ein geringer Teil gelangt ins Blut und wird von der Leber schnell abgebaut, sodass weniger als 1% der Dosis in den Blutkreislauf kommt.

Orale Aufnahme von Loperamid

Der Großteil des Loperamid verbleibt im Darm und entfaltet dort seine Wirkung. Nur ein kleiner Anteil des Wirkstoffs wird über den Dünndarm in den Blutkreislauf aufgenommen.

Metabolismus in der Leber

Das in den Blutkreislauf gelangte Loperamid wird in der Leber schnell abgebaut, sodass nur sehr geringe Mengen des Wirkstoffs systemisch verfügbar sind.

Ausscheidung über den Stuhl

Etwa 11 Stunden nach Einnahme ist die Hälfte des Loperamid-Wirkstoffes mit dem Stuhl ausgeschieden. Auch die Abbauprodukte verlassen den Körper über den Stuhlgang.

Geschichte und Entwicklung

Die Geschichte von Loperamid beginnt mit seiner Entdeckung im Jahr 1969 durch belgische Wissenschaftler. Nach der Publikation des neuen Wirkstoffs im Jahr 1972 folgte 1973 schließlich die Markteinführung. Seitdem ist Loperamid als Wirkstoff in vielen Durchfallmedikamenten, wie IMODIUM® akut, erhältlich und wird weltweit in über 90 Ländern vertrieben.

Fazit

Loperamid, der Wirkstoff in Präparaten wie IMODIUM® akut, ist ein gut erforschter und bewährter Helfer bei der symptomatischen Behandlung von akutem Durchfall. Fazit loperamid ist, dass er die gesteigerte Darmaktivität reduziert, die Flüssigkeitsaufnahme verbessert und so den Körper dabei unterstützt, die Ursachen des Durchfalls zu bekämpfen.

Der Zusammenfassung nach ist Loperamid in Deutschland als IMODIUM® akut in der Selbstmedikation erhältlich und wird in über 90 Ländern weltweit vertrieben. Durch seine Wirkungsweise trägt er dazu bei, Durchfallsymptome schnell zu lindern und den Körper bei der Genesung zu unterstützen.

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Insgesamt ist Loperamid ein zuverlässiges Medikament, das Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bei akuten Durchfällen ohne Fieber oder Blut im Stuhl helfen kann. Mit der richtigen Dosierung und unter Beachtung möglicher Wechselwirkungen und Nebenwirkungen kann Loperamid den Heilungsprozess wirkungsvoll unterstützen.

FAQ

Was ist Loperamid?

Loperamid ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall. Es wirkt, indem es die Darmaktivität verlangsamt und so die Stuhlkonsistenz verfestigt.

Wie wirkt Loperamid?

Loperamid wirkt an den Opioid-Rezeptoren im Darm, was zu einer Verlangsamung der Darmbewegungen führt. Dadurch wird die Aufnahme von Wasser aus dem Verdauungsbrei erhöht und der Stuhl eingedickt, wodurch der Durchfall gestoppt wird.

Bei welchen Durchfallerkrankungen kann Loperamid eingesetzt werden?

Loperamid kann zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchfällen bei Jugendlichen ab zwölf Jahren und Erwachsenen eingesetzt werden, sofern keine ursächliche Therapie möglich ist.

Wie wird Loperamid eingenommen?

Loperamid wird in Form von Tabletten, Kapseln, Schmelztabletten oder Weichkapseln eingenommen. Für Erwachsene beträgt die Startdosis 4 mg, dann jeweils 2 mg nach jedem ungeformten Stuhl. Bei Kindern von 12 bis 18 Jahren wird zu Beginn 1 Tablette oder Kapsel genommen, dann weitere 1 Tablette oder Kapsel nach jedem ungeformten Stuhl.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Loperamid auftreten?

Bei 1 von 10 bis 100 Behandelten treten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung, Übelkeit und Blähungen auf. Bei 1 von 100 bis 1.000 Behandelten können Schläfrigkeit, Bauchschmerzen, Mundtrockenheit, Erbrechen, Verdauungsstörungen und Hautausschläge auftreten.

Gibt es Wechselwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen bei der Einnahme von Loperamid?

Loperamid wird in der Leber abgebaut, daher kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen, die ebenfalls über diesen Abbauweg verstoffwechselt werden. Zudem kann Loperamid im Falle einer Lebererkrankung nicht vollständig abgebaut werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Loperamid nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.

Wie wird Loperamid im Körper aufgenommen, abgebaut und ausgeschieden?

Nach oraler Einnahme bindet Loperamid hauptsächlich direkt an der Darmwand. Nur ein geringer Teil gelangt ins Blut und wird von der Leber schnell abgebaut, sodass weniger als 1% der Dosis in den Blutkreislauf kommt. Etwa 11 Stunden nach Einnahme ist die Hälfte des Wirkstoffes mit dem Stuhl ausgeschieden.

Wann und wie wurde Loperamid entwickelt?

Loperamid wurde 1969 von Wissenschaftlern in Belgien entdeckt. Nach der Publikation des neuen Wirkstoffs im Jahr 1972 folgte 1973 die Markteinführung. Seitdem ist Loperamid als Wirkstoff in vielen Durchfallmedikamenten, wie IMODIUM® akut, erhältlich und wird weltweit in über 90 Ländern vertrieben.

Quellenverweise