Cetirizin Wirkung » Alles über das Antiallergikum

By IHJO

Kaum zu glauben, aber jeder vierte Deutsche leidet unter einer Allergie! Cetirizin, ein weit verbreitetes Antihistaminikum, hilft vielen Betroffenen, die Symptome wie Heuschnupfen, Nesselsucht oder allergische Bindehautentzündung wirksam zu lindern. Dieses Medikament unterscheidet sich in seiner Wirkung, Dosierung und Verträglichkeit von älteren Präparaten aus dieser Arzneistoffgruppe.

Cetirizin ist ein apothekenpflichtiges Medikament, das zur Behandlung verschiedener allergischer Erkrankungen eingesetzt wird. Es blockiert die H1-Rezeptoren und verhindert somit die Wirkung von Histamin, dem Auslöser für allergische Reaktionen. Dabei setzt die Wirkung schnell ein und hält bis zu 24 Stunden an, ohne dass Müdigkeit und Schläfrigkeit so häufig auftreten wie bei älteren Antihistaminika.

Wofür wird Cetirizin angewendet?

Cetirizin ist ein vielseitiges Antiallergikum, das zur Behandlung verschiedener allergischer Erkrankungen eingesetzt wird. Zu den Hauptanwendungsgebieten zählen:

Heuschnupfen und allergische Rhinitis

Cetirizin erweist sich als wirksam bei der Behandlung von Heuschnupfen (allergischer Rhinitis oder Rhinoconjunctivitis). Typische Symptome wie Fließschnupfen, Schleimhautschwellungen sowie brennende und tränende Augen können durch die Einnahme von Cetirizin gelindert werden.

Nesselsucht (Urtikaria)

Auch bei Nesselsucht (Urtikaria), die sich durch Juckreiz, Quaddelbildung und Rötungen an der Haut auszeichnet, kann Cetirizin erfolgreich eingesetzt werden.

Allergische Bindehautentzündung

Darüber hinaus kann Cetirizin bei der Behandlung von allergischer Bindehautentzündung angewendet werden.

Insgesamt bietet Cetirizin eine effektive Linderung der Symptome bei verschiedenen cetirizin Anwendungsgebieten wie cetirizin bei Heuschnupfen, cetirizin bei Nesselsucht und cetirizin bei allergischer Bindehautentzündung.

Wie wirkt Cetirizin?

Cetirizin ist ein sogenanntes H1-Antihistaminikum. Antihistaminika hemmen die Wirkung von Histamin, indem sie die Histamin-Andockstellen (Rezeptoren) blockieren. Histamin ist ein körpereigener Stoff, der bei einer Allergie freigesetzt wird und zu Ödemen, Rötungen, Juckreiz und Schwellungen führen kann.

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Blockade der Histamin-Rezeptoren

Durch die Blockade der H1-Rezeptoren durch Cetirizin lassen sich allergische Reaktionen vermindern und Symptome wie Juckreiz und Quaddelbildung lindern.

Linderung allergischer Reaktionen

Indem Cetirizin die Bindung und Wirkung von Histamin an seinen Rezeptoren verhindert, können allergische Reaktionen effektiv reduziert werden.

Cetirizin Wirkung

Cetirizin wird im Dünndarm schnell und gut resorbiert, so dass bereits nach 40 bis 60 Minuten maximale Plasmaspiegel messbar sind. Die cetirizin Wirkungsweise setzt somit innerhalb von 10 bis 30 Minuten ein. Zudem hat Cetirizin eine lange Wirkdauer von 24 Stunden, so dass eine einmalige Anwendung pro Tag in der Regel ausreicht.

Schnelle Wirkungsweise

Durch seine cetirizin schnelle Wirkung kann Cetirizin bereits kurz nach der Einnahme allergische Symptome wie Juckreiz, Rötungen und Schwellungen effektiv lindern.

Lange Wirkdauer von 24 Stunden

Dank seiner cetirizin Wirkdauer von 24 Stunden muss Cetirizin in der Regel nur einmal täglich eingenommen werden, um den ganzen Tag über einen zuverlässigen Schutz vor Allergiesymptomen zu gewährleisten.

Dosierung und Anwendung

Bei der Einnahme von Cetirizin ist es wichtig, die empfohlene Dosierung einzuhalten, um eine optimale Wirkung zu erzielen und mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden.

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt die übliche Dosis 1 Filmtablette mit 10 mg cetirizin Dosierung Erwachsene oder 20 Tropfen einmal täglich, vorzugsweise am Abend.

Kinder von 2 bis 12 Jahren

Kinder von 2 bis 12 Jahren unter 30 kg Körpergewicht erhalten ½ Filmtablette (5 mg) täglich oder 5 Tropfen zweimal täglich. Kinder über 30 kg können 1 Filmtablette (10 mg) täglich, verteilt auf 2 Dosen, einnehmen oder 10 Tropfen zweimal täglich. Somit ist die cetirizin Dosierung Kinder an das Körpergewicht angepasst.

Patienten mit Niereninsuffizienz

Bei Patienten mit cetirizin Dosierung Niereninsuffizienz sollte die Dosis für Erwachsene halbiert werden, da Cetirizin hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird.

Nebenwirkungen von Cetirizin

Cetirizin wird im Allgemeinen gut vertragen. Häufige Nebenwirkungen (1-10% der Patienten) sind cetirizin Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit. Gelegentlich (0,1-1%) können cetirizin Kopfschmerzen, cetirizin Schwindel, Durchfall, Hautausschlag und Juckreiz auftreten. Selten (weniger als 0,1%) wurden Überempfindlichkeit, Aggressivität, Schlaflosigkeit, Krämpfe oder Leberfunktionsstörungen beobachtet.

Nebenwirkung Häufigkeit
cetirizin Müdigkeit Häufig (1-10%)
Benommenheit Häufig (1-10%)
Schläfrigkeit Häufig (1-10%)
Mundtrockenheit Häufig (1-10%)
cetirizin Kopfschmerzen Gelegentlich (0,1-1%)
cetirizin Schwindel Gelegentlich (0,1-1%)
Durchfall Gelegentlich (0,1-1%)
Hautausschlag Gelegentlich (0,1-1%)
Juckreiz Gelegentlich (0,1-1%)
Überempfindlichkeit Selten (weniger als 0,1%)
Aggressivität Selten (weniger als 0,1%)
Schlaflosigkeit Selten (weniger als 0,1%)
Krämpfe Selten (weniger als 0,1%)
Leberfunktionsstörungen Selten (weniger als 0,1%)
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Wechselwirkungen und Kontraindikationen

Bislang sind keine Wechselwirkungen von Cetirizin mit anderen Arzneimitteln bekannt. Die Filmtabletten dürfen jedoch nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile eingenommen werden.

Kontraindikationen bei schweren Nierenerkrankungen

Auch bei schweren Nierenerkrankungen ist Vorsicht geboten, da Cetirizin hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird. In diesen Fällen muss die Dosis eventuell angepasst werden.

Wechselwirkungen Kontraindikationen
Bislang keine bekannt Überempfindlichkeit gegen Cetirizin oder andere Bestandteile
Schwere Nierenerkrankungen

Cetirizin in der Schwangerschaft und Stillzeit

Studien haben gezeigt, dass Cetirizin während der gesamten Schwangerschaft ohne Bedenken eingenommen werden kann, da keine Schädigung des ungeborenen Kindes zu erwarten ist. Auch in der Stillzeit kann Cetirizin nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, da der Übertritt in die Muttermilch nicht untersucht ist und Experten zufolge eher unwahrscheinlich ist, dass es beim gestillten Kind zu Symptomen führt.

Situation Empfehlung
Cetirizin in der Schwangerschaft Kann bedenkenlos eingenommen werden
Cetirizin in der Stillzeit Nach Rücksprache mit dem Arzt möglich, da kein Übertritt in die Muttermilch erwartet wird

Verkehrstüchtigkeit und Arbeitsfähigkeit

Cetirizin wirkt im Vergleich zu älteren AntihistaminikaReaktionsfähigkeit> nur wenig sedierend. Dennoch ist beim Lenken von Kraftfahrzeugen, beim Bedienen von Maschinen und bei gefährlichen Tätigkeiten Vorsicht gebotenVerkehrstüchtigkeit>, da eine individuelle Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit nicht ausgeschlossen werden kann. Patienten sollten ihre persönliche Reaktion auf den Wirkstoff beobachten.

Für viele Berufsgruppen ist eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit von entscheidender BedeutungArbeitsfähigkeit>. Da Cetirizin im Vergleich zu älteren Präparaten seltener Müdigkeit und Schläfrigkeit verursacht, können die meisten Patienten ihrer gewohnten Tätigkeit ohne Einschränkungen nachgehen. Eine individuelle Überprüfung der Verträglichkeit bleibt dennoch ratsam.

Fazit

Cetirizin ist ein wirksames und gut verträgliches Antiallergikum, das die Symptome von Heuschnupfen, Nesselsucht und allergischer Bindehautentzündung effektiv lindert. Es blockiert selektiv die H1-Histamin-Rezeptoren und verhindert so die Auslösung allergischer Reaktionen. Im Vergleich zu älteren Antihistaminika verursacht Cetirizin seltener Müdigkeit und Schläfrigkeit. Die Einnahme ist einfach und erfolgt in der Regel nur einmal täglich.

Die Wirksamkeit von Cetirizin bei der Linderung von Allergiesymptomen ist in zahlreichen Studien belegt. Zudem zeichnet sich der Wirkstoff durch eine gute Verträglichkeit aus, da er im Vergleich zu älteren Präparaten seltener Nebenwirkungen wie Müdigkeit hervorruft. Für Patienten, die unter Allergiesymptomen wie Heuschnupfen, Nesselsucht oder allergischer Bindehautentzündung leiden, kann Cetirizin daher eine effektive und gut verträgliche Behandlungsoption sein.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cetirizin ein zuverlässiges und praktisches Antiallergikum ist, das die Beschwerden bei allergischen Erkrankungen wirkungsvoll lindert und dabei in der Regel gut vertragen wird. Die einfache einmal tägliche Einnahme erleichtert zudem die Anwendung für die Betroffenen.

FAQ

Was ist Cetirizin und wofür wird es eingesetzt?

Cetirizin ist ein Wirkstoff, der gegen Allergien wie Heuschnupfen hilft. Er wird zur Behandlung von Heuschnupfen (allergische Rhinitis oder Rhinoconjunctivitis), Nesselsucht (Urtikaria) und allergischer Bindehautentzündung eingesetzt.

Wie wirkt Cetirizin?

Cetirizin ist ein sogenanntes H1-Antihistaminikum, das die Wirkung von Histamin blockiert. Histamin ist ein körpereigener Stoff, der bei Allergien freigesetzt wird und zu Symptomen wie Ödemen, Rötungen, Juckreiz und Schwellungen führt. Durch die Blockade der H1-Rezeptoren können allergische Reaktionen verringert und Symptome gelindert werden.

Wie schnell und lange wirkt Cetirizin?

Cetirizin wird im Dünndarm schnell und gut aufgenommen, so dass bereits nach 40 bis 60 Minuten maximale Plasmaspiegel messbar sind. Die Wirkung setzt somit innerhalb von 10 bis 30 Minuten ein und hält für 24 Stunden an, sodass in der Regel eine einmalige Anwendung pro Tag ausreicht.

Wie wird Cetirizin dosiert?

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt die übliche Dosis 1 Filmtablette mit 10 mg Cetirizin oder 20 Tropfen einmal täglich, vorzugsweise am Abend. Kinder von 2 bis 12 Jahren unter 30 kg Körpergewicht erhalten ½ Filmtablette (5 mg) täglich oder 5 Tropfen zweimal täglich. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollte die Dosis für Erwachsene halbiert werden.

Welche Nebenwirkungen können bei Cetirizin auftreten?

Cetirizin wird im Allgemeinen gut vertragen. Häufige Nebenwirkungen (1-10% der Patienten) sind Müdigkeit, Benommenheit, Schläfrigkeit und Mundtrockenheit. Gelegentlich (0,1-1%) können Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Hautausschlag und Juckreiz auftreten. Selten (weniger als 0,1%) wurden Überempfindlichkeit, Aggressivität, Schlaflosigkeit, Krämpfe oder Leberfunktionsstörungen beobachtet.

Gibt es Wechselwirkungen oder Kontraindikationen bei Cetirizin?

Bislang sind keine Wechselwirkungen von Cetirizin mit anderen Arzneimitteln bekannt. Die Filmtabletten dürfen jedoch nicht bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bestandteile eingenommen werden. Auch bei schweren Nierenerkrankungen ist Vorsicht geboten, da Cetirizin hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden wird.

Kann Cetirizin in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Studien haben gezeigt, dass Cetirizin während der gesamten Schwangerschaft ohne Bedenken eingenommen werden kann, da keine Schädigung des ungeborenen Kindes zu erwarten ist. Auch in der Stillzeit kann Cetirizin nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden, da der Übertritt in die Muttermilch eher unwahrscheinlich ist.

Kann Cetirizin die Fahrtüchtigkeit oder Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen?

Cetirizin wirkt im Vergleich zu älteren Antihistaminika nur wenig sedierend. Dennoch ist beim Lenken von Kraftfahrzeugen, beim Bedienen von Maschinen und bei gefährlichen Tätigkeiten Vorsicht geboten, da eine individuelle Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit nicht ausgeschlossen werden kann. Patienten sollten ihre persönliche Reaktion auf den Wirkstoff beobachten.

Quellenverweise