Retrospektive Definition » Alles, was du wissen musst

By IHJO

Wusstest du, dass Retrospektiven ein essenzieller Bestandteil agiler Arbeitsweisen sind und zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Zusammenarbeit im Team führen? Bei einer Retrospektive geht es darum, aus der Vergangenheit zu lernen und konkrete Maßnahmen abzuleiten, um Arbeitsabläufe zu optimieren. In diesem Artikel erfährst du alles über die Bedeutung, Definition und Erklärung einer Retrospektive im agilen Workflow.

Warum sind Retrospektiven wichtig im agilen Workflow?

Retrospektiven spielen eine entscheidende Rolle im agilen Workflow und sind ein wesentlicher Bestandteil agiler Arbeitsmethoden. Sie dienen dazu, Prozesse und die Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu verbessern und ermöglichen eine Reflexion über vergangene Erfahrungen sowie das Erkennen von Verbesserungspotenzialen.

In Retrospektiven werden vergangene Projekte und Arbeitsabläufe analysiert und bewertet. Dabei werden nicht nur positive Aspekte betrachtet, sondern auch Probleme und Herausforderungen offengelegt. Dieser Rückblick ermöglicht es dem Team, Hürden schneller zu erkennen und Lösungen zu finden, um in Zukunft effektivere Ergebnisse zu erzielen.

Die Bedeutung von Retrospektiven im agilen Workflow liegt in ihrer Fähigkeit, eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe zu ermöglichen. Indem das Team gemeinsam über Erfolge und Misserfolge reflektiert, können Muster und Tendenzen identifiziert werden. Auf dieser Grundlage können Maßnahmen abgeleitet werden, um positive Veränderungen herbeizuführen und Hindernisse zu überwinden.

Retrospektiven bieten auch einen Raum für offene Kommunikation und den transparenten Austausch von Feedback. Teams erhalten die Möglichkeit, Themen anzusprechen, die sie belasten oder die ihre Zusammenarbeit beeinträchtigen. Dies fördert ein positives Teamklima und ermöglicht es, gemeinsam Lösungen zu finden.

Im agilen Workflow sind Retrospektiven daher ein wichtiger Bestandteil, um kontinuierlich an der Verbesserung der Arbeitsabläufe und der Teamzusammenarbeit zu arbeiten. Sie bieten die Möglichkeit, den Fokus auf die kontinuierliche Weiterentwicklung zu legen und eine Haltung der stetigen Verbesserung zu etablieren.

Vorteile von Retrospektiven im agilen Workflow
Verbesserung der Arbeitsabläufe und Teamzusammenarbeit
Ermittlung von Verbesserungspotenzialen
Schnellere Erkennung und Lösung von Hürden
Vermeidung oder Auflösung von Frust
Förderung offener Kommunikation und transparenten Feedbackaustauschs

Nutzen und Vorteile von Retrospektiven

Retrospektiven bieten zahlreiche Vorteile und haben einen bedeutenden Nutzen für Teams und ihre Arbeitsabläufe. Durch diese regelmäßigen Rückblicke kann die Zusammenarbeit verbessert, Frust vermieden und das Wachstum des Teams gefördert werden. Dabei werden Probleme frühzeitig erkannt und konkrete Maßnahmen abgeleitet. Die erarbeiteten Verbesserungen fließen direkt in das nächste Produktinkrement ein und fördern somit eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

  • Zusammenarbeit verbessern: Durch die Reflexion über vergangene Erfahrungen und die offene Kommunikation im Team können Missverständnisse und Reibungspunkte identifiziert und gelöst werden. Eine gute Zusammenarbeit ist essentiell für den Erfolg eines Teams.
  • Kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe: Retrospektiven ermöglichen eine regelmäßige Analyse der Arbeitsprozesse. Durch das Hinterfragen und Optimieren von Abläufen kann die Effizienz gesteigert und Fehlerquellen minimiert werden.
  • Frustration vermeiden oder auflösen: Offene Diskussionen in Retrospektiven ermöglichen es den Teammitgliedern, Probleme anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Durch das proaktive Handeln werden Frustration und Unzufriedenheit langfristig reduziert.
  • Stärkeres Zusammenwachsen als Team: Durch den Fokus auf gemeinsame Ziele und das Erarbeiten von Lösungen entwickeln die Teammitglieder ein stärkeres Wir-Gefühl. Die sinnvolle Zusammenarbeit wird gestärkt und die Teamleistung verbessert.

Retrospektiven sind somit ein wertvolles Instrument, um die Effektivität und Effizienz eines Teams zu steigern und die Arbeitsabläufe kontinuierlich zu verbessern.

Wie oft sollten Retrospektiven stattfinden?

Retrospektiven sind ein zentrales Element des agilen Workflows und sollten regelmäßig durchgeführt werden, um die Zusammenarbeit und die Arbeitsabläufe kontinuierlich zu verbessern. Die Häufigkeit der Retrospektiven hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Länge der Iteration und der Art der Zusammenarbeit im Team.

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In den meisten erfolgreichen agilen Teams finden Retrospektiven nach jeder Iteration statt, was in der Regel alle 2-4 Wochen der Fall ist. Diese kurzen Zeitintervalle ermöglichen eine regelmäßige Reflexion über die abgeschlossene Arbeit und die Identifizierung von Verbesserungspotenzialen. Durch die regelmäßige Durchführung können Teams schnell auf Probleme reagieren und die Arbeitsabläufe kontinuierlich optimieren.

Es ist jedoch auch ratsam, Team-übergreifende Retrospektiven in größeren Zeitabständen durchzuführen, z.B. alle 3-6 Monate. Diese übergeordneten Retrospektiven bieten die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams zu verbessern und Synergien zu schaffen. Es werden die gemeinsamen Herausforderungen und Erfahrungen betrachtet und Maßnahmen entwickelt, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu fördern.

Die genaue Häufigkeit der Retrospektiven sollte jedoch individuell angepasst werden und von den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen des Teams abhängen. Es ist wichtig, dass das Team selbst entscheidet, wie oft Retrospektiven stattfinden sollten, um eine optimale Balance zwischen Reflexion und Projektarbeit zu finden.

Wie lange sollte eine Retrospektive dauern?

Die Dauer einer Retrospektive variiert je nach der Länge der Iteration. Als Faustregel gilt, dass pro Iterationswoche etwa eine Stunde Zeit eingeplant werden sollte. Es ist jedoch wichtig, das Team bei der Zeitplanung und der sinnvollen Nutzung der Zeit mit einzubeziehen. Gemeinsam sollte entschieden werden, wie viel Zeit für die Reflexion und die Erarbeitung von Maßnahmen benötigt wird.

Die Retrospektive ist ein wichtiger Bestandteil des agilen Workflows und sollte daher ausreichend Zeit für eine gründliche Analyse und Diskussion bieten. Eine zu kurze Dauer kann dazu führen, dass wichtige Punkte übersehen oder oberflächlich behandelt werden. Eine zu lange Dauer kann hingegen insbesondere bei größeren Teams zu mangelnder Effizienz führen.

Es ist ratsam, vorab einen Zeitrahmen festzulegen und diesen während der Retrospektive im Blick zu behalten. Dabei ist es wichtig, flexibel zu bleiben und gegebenenfalls die Zeit anzupassen, wenn wichtige Themen noch nicht ausreichend besprochen wurden oder das Team noch in einem konstruktiven Austausch ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Dauer einer Retrospektive je nach Team und Situation variieren kann. Eine gute Orientierung ist jedoch eine Stunde pro Iterationswoche. Wichtig ist jedoch, dass das Team ausreichend Zeit hat, um die Inhalte zu reflektieren und Maßnahmen zu entwickeln, um die Zusammenarbeit und die Arbeitsabläufe kontinuierlich zu verbessern.

Wer sollte an einer Retrospektive teilnehmen?

Eine Retrospektive ist für das gesamte Team gedacht. Es ist wichtig, dass alle Teammitglieder anwesend sind und einen Beitrag leisten können. Die Retrospektive sollte ein geschützter Raum sein, in dem interne Probleme offen angesprochen werden können. Je nachdem, wie weitreichend die Probleme sind, kann es sinnvoll sein, den Teilnehmerkreis zu erweitern. In der Regel sollten jedoch alle Teammitglieder aktiv an der Retrospektive teilnehmen.

Beispielhafte Teilnehmer:

  • Projektleiter/Scrum Master
  • Entwickler/innen
  • Tester/innen
  • Designer/innen
  • Kunden/-innen
Aufgabenbereich
Projektleiter/Scrum Master Leitet die Retrospektive, stellt sicher, dass alle Teammitglieder gehört werden
Entwickler/innen Teilen ihre Erfahrungen und stellen Verbesserungsvorschläge vor
Tester/innen Teilen ihre Beobachtungen zur Qualität des Produkts
Designer/innen Teilen ihre Meinungen und Ideen zur Benutzererfahrung
Kunden/-innen Teilen ihre Perspektive als Nutzer des Produkts

Es ist wichtig, dass alle Meinungen und Standpunkte gehört werden, um ein umfassendes Bild der Situation zu erhalten und gemeinsam Lösungen zu finden.

Die 5 Phasen einer Retrospektive

Retrospektiven werden meist in fünf Phasen durchgeführt: 1. Intro (“Set the stage”), 2. Daten sammeln (“Gather data”), 3. Einsichten gewinnen (“Generate Insights”), 4. Maßnahmen beschließen (“Decide what to do”) und 5. Abschluss (“Closing”). Jede Phase hat ihre eigene Bedeutung und trägt zur erfolgreichen Durchführung einer Retrospektive bei.

In der ersten Phase, dem Intro, wird der Rahmen für die Retrospektive gesetzt. Das Team kommt zusammen und der Zweck sowie die Regeln der Retrospektive werden erläutert. Es ist wichtig, eine positive Atmosphäre zu schaffen und den Teilnehmern zu ermöglichen, offen und ehrlich zu kommunizieren.

In der zweiten Phase, dem Daten sammeln, werden Informationen und Erfahrungen aus der vergangenen Arbeitsperiode gesammelt. Dies kann durch verschiedene Methoden wie beispielsweise Brainstorming, Post-its oder Umfragen geschehen. Das Ziel ist es, ein umfassendes Bild der Erfahrungen aller Teammitglieder zu erhalten.

Die dritte Phase, Einsichten gewinnen, dient der Analyse und Interpretation der gesammelten Daten. Gemeinsam werden Muster, Trends und Herausforderungen identifiziert und Einsichten gewonnen. Diese Einsichten dienen als Grundlage für die Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen.

In der vierten Phase, Maßnahmen beschließen, werden konkrete Handlungsschritte festgelegt, um die identifizierten Verbesserungspotenziale anzugehen. Die Maßnahmen sollten SMART formuliert sein, also spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden. Das Team entscheidet gemeinsam über die Priorisierung und Umsetzung der Maßnahmen.

Die abschließende Phase, der Abschluss, dient der Reflexion über die Retrospektive und dem Ausblick auf die kommende Arbeitsperiode. Das Team reflektiert, wie die Retrospektive verlaufen ist und welche Erkenntnisse gewonnen wurden. Es werden Pläne für die nächste Retrospektive und die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen besprochen.

Die 5 Phasen einer Retrospektive bieten eine strukturierte Herangehensweise, um das volle Potenzial einer Retrospektive auszuschöpfen und kontinuierliche Verbesserungen im Team zu ermöglichen.

Tipps für erfolgreiche Retrospektiven

Für erfolgreiche Retrospektiven gibt es einige Tipps, die beachtet werden sollten. Ein wichtiger Faktor ist die Auswahl eines geeigneten Moderators, der die Rolle der Allparteilichkeit einnimmt. Es ist auch wichtig, konkrete und SMARTe Maßnahmen zu treffen, um die Chance für Verbesserungen zu maximieren. Zudem sollte auf die Bildung eines Themen-Pools verzichtet werden und stattdessen alle Phasen einer Retrospektive durchlaufen werden. Eine Reflexion über die getroffenen Maßnahmen aus früheren Retrospektiven ist ebenfalls empfehlenswert.

Auswahl eines geeigneten Moderators

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine gelungene Retrospektive ist die Auswahl eines geeigneten Moderators. Der Moderator sollte eine neutrale Position einnehmen und in der Lage sein, die Diskussion im Team zu lenken. Ein Moderator mit Erfahrung in der Moderation von Retrospektiven kann wertvolle Impulse liefern und sicherstellen, dass alle Teammitglieder ihre Perspektive einbringen können.

Konkrete und SMARTe Maßnahmen treffen

Damit aus einer Retrospektive konkrete Verbesserungen abgeleitet werden können, ist es wichtig, konkrete und SMARTe Maßnahmen zu treffen. SMART steht für specific (spezifisch), measurable (messbar), achievable (erreichbar), relevant (relevant) und time-bound (zeitgebunden). Indem klare Ziele definiert werden und die Maßnahmen die SMART-Kriterien erfüllen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Umsetzung.

Alle Phasen durchlaufen

Um das volle Potenzial einer Retrospektive auszuschöpfen, sollten alle Phasen durchlaufen werden. Dies umfasst den Einstieg (Set the stage), die Datensammlung (Gather data), das Gewinnen von Einsichten (Generate insights), das Beschließen von Maßnahmen (Decide what to do) und den Abschluss (Closing). Jede Phase hat ihre eigene Bedeutung und trägt zur ganzheitlichen Reflexion und Verbesserung bei.

Reflexion über getroffene Maßnahmen

Eine regelmäßige Reflexion über die getroffenen Maßnahmen aus früheren Retrospektiven ist ebenfalls empfehlenswert. Dies ermöglicht es, den Fortschritt zu verfolgen und zu überprüfen, ob die Maßnahmen tatsächlich die gewünschten Verbesserungen gebracht haben. So können Anpassungen vorgenommen und der kontinuierliche Verbesserungsprozess aufrechterhalten werden.

Tipp Beschreibung
Auswahl eines geeigneten Moderators Ein neutraler Moderator mit Erfahrung in der Moderation von Retrospektiven
Konkrete und SMARTe Maßnahmen treffen Klare Ziele definieren und Maßnahmen SMART formulieren
Alle Phasen durchlaufen Vom Einstieg bis zum Abschluss alle Phasen der Retrospektive durchlaufen
Reflexion über getroffene Maßnahmen Regelmäßige Überprüfung der Umsetzung und Anpassung der Maßnahmen

Die Experten zu agiler Arbeit und agilen Methoden

Bei der Durchführung von Retrospektiven können Agile Coaches und die Anwendung agiler Methoden eine wertvolle Unterstützung bieten. Durch ihr umfangreiches Fachwissen und ihre Erfahrung gewährleisten sie eine erfolgreiche Integration von Retrospektiven in den Arbeitsprozess und erzielen die gewünschten Ergebnisse. Agile Coaches begleiten sowohl Teams als auch Führungskräfte bei der klaren Definition von Zielen und der Umsetzung agiler Methoden, um nachhaltige Veränderungen zu implementieren.

Agile Coaches sind Experten in der Gestaltung von agiler Arbeit und unterstützen Teams dabei, die Prinzipien agilen Arbeitens zu verstehen und anzuwenden. Sie vermitteln die Grundlagen des agilen Manifests und helfen Teammitgliedern, die Vorteile agiler Methoden zu erkennen. Agile Coaches unterstützen auch Führungskräfte dabei, agile Arbeitsweisen in der Organisation zu implementieren und die erforderlichen Veränderungen im Denken und Handeln voranzutreiben.

Die Zusammenarbeit mit Agile Coaches bietet zahlreiche Vorteile für Teams und Organisationen. Sie helfen dabei, Hindernisse und Herausforderungen zu identifizieren, die effektive Retrospektiven behindern könnten. Durch ihr Fachwissen und ihre Erfahrung können sie Hindernisse überwinden und den Teams dabei helfen, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im agilen Workflow zu etablieren.

Die 5 Dysfunktionen eines Teams

Die Zusammenarbeit in einem Team kann durch verschiedene Dysfunktionen beeinträchtigt werden. Diese Dysfunktionen sind wie eine Pyramide angeordnet, wobei jede Ebene als Voraussetzung für die nächste dient. Es ist wichtig, diese Dysfunktionen zu identifizieren und ihnen entgegenzuwirken, um die Effektivität und Effizienz des Teams zu steigern.

  1. Mangelndes Vertrauen

    Eines der grundlegenden Probleme in einem Team ist mangelndes Vertrauen. Wenn Teammitglieder sich nicht aufeinander verlassen können und Angst haben, ihre Schwächen zu offenbaren, wird die Zusammenarbeit erschwert.

  2. Scheu vor Konflikten

    Der nächste Schritt auf der Dysfunktions-Pyramide ist die Scheu vor Konflikten. Wenn im Team Unstimmigkeiten und Meinungsverschiedenheiten nicht offen ausgetragen werden, leidet die Qualität der Ergebnisse und die Suche nach optimalen Lösungen.

  3. Fehlendes Engagement

    Wenn die Teammitglieder kein gemeinsames Ziel vor Augen haben und sich nicht vollständig für die Teamarbeit engagieren, sinkt die Motivation und die Qualität der Arbeit.

  4. Mangelnde Verantwortlichkeit

    Die mangelnde Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen und Ergebnisse in hoher Qualität abzuliefern, wirkt sich negativ auf die Teamarbeit aus.

  5. Fehlende Aufmerksamkeit für Ergebnisse

    Die oberste Stufe der Dysfunktions-Pyramide ist die fehlende Aufmerksamkeit für die gemeinsamen Ergebnisse. Wenn Teammitglieder nur ihre persönlichen Ziele im Blick haben und die gemeinsamen Erfolge vernachlässigen, wird die Effektivität des Teams stark beeinträchtigt.

Agile Teams als Silo 2.0?

Agile Teams sollten nicht in Silos arbeiten, sondern eng miteinander zusammenarbeiten. Durch eine zu starke Fokussierung auf einzelne Teams können Probleme entstehen, wie zum Beispiel hoher Overhead, schlechte Vorhersagbarkeit und langsame Produktionszeiten. Es ist wichtig, übergreifende Themen zu identifizieren und Lösungen zu finden, um eine bessere Zusammenarbeit und einen effizienteren Workflow zu gewährleisten.

Fazit

Die regelmäßige Durchführung von Retrospektiven und die konsequente Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen sind der Schlüssel, um aus vergangenen Erfahrungen zu lernen und die Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu verbessern. Retrospektiven ermöglichen es, Stärken und Schwachstellen zu identifizieren und darauf aufbauend konkrete Maßnahmen zur Optimierung abzuleiten. Dadurch können Teams zu Hochleistungsteams werden, die effizienter zusammenarbeiten und bessere Ergebnisse erzielen.

Um den vollen Nutzen aus Retrospektiven zu ziehen, ist es entscheidend, eine Haltung der kontinuierlichen Verbesserung zu entwickeln. Retrospektiven sollten als zentrales Element des agilen Workflows betrachtet und regelmäßig und strukturiert durchgeführt werden. Durch die konsequente Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen kann langfristig erfolgreiche Teamarbeit gewährleistet werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Retrospektiven eine wertvolle Möglichkeit bieten, Rückblick auf bereits Erreichtes zu nehmen, Learnings zu identifizieren und Verbesserungen abzuleiten. Sie helfen dabei, die Arbeitsweise und Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu optimieren und somit den Erfolg von agilen Projekten und Arbeitsabläufen zu steigern. Indem wir stets den Blick zurück werfen und Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen, können wir sicherstellen, dass wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und immer besser werden.

FAQ

Was versteht man unter einer Retrospektive?

Eine Retrospektive ist ein Teamtreffen, das darauf abzielt, aus der Vergangenheit zu lernen. Bei einer Retrospektive schauen die Teammitglieder gemeinsam zurück und bewerten, was gut und was schlecht gelaufen ist.

Warum sind Retrospektiven wichtig im agilen Workflow?

Retrospektiven sind von großer Bedeutung im agilen Workflow, da sie dazu beitragen, Prozesse und die Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu verbessern. Sie ermöglichen eine Reflexion über vergangene Erfahrungen und das Erkennen von Verbesserungspotenzialen.

Was sind die Nutzen und Vorteile von Retrospektiven?

Retrospektiven verbessern die Zusammenarbeit im Team, ermöglichen eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsabläufe und helfen dabei, Frust zu vermeiden oder aufzulösen. Sie ermöglichen es, als Team stärker zusammenzuwachsen und Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Wie oft sollten Retrospektiven stattfinden?

Retrospektiven sollten regelmäßig durchgeführt werden, idealerweise nach jeder Iteration oder alle 2-4 Wochen. Team-übergreifende Retrospektiven können in größeren Zeitabständen, z.B. alle 3-6 Monate, durchgeführt werden.

Wie lange sollte eine Retrospektive dauern?

Die Dauer einer Retrospektive variiert je nach der Länge der Iteration. Als Faustregel gilt, dass pro Iterationswoche etwa eine Stunde Zeit eingeplant werden sollte. Die Zeitplanung sollte jedoch im Team besprochen und festgelegt werden.

Wer sollte an einer Retrospektive teilnehmen?

Eine Retrospektive ist für das gesamte Team gedacht. Es ist wichtig, dass alle Teammitglieder anwesend sind und einen Beitrag leisten können. Je nach Problemausmaß kann es sinnvoll sein, den Teilnehmerkreis zu erweitern.

Wie sieht der Ablauf einer Retrospektive aus?

Retrospektiven werden meist in fünf Phasen durchgeführt: Intro, Daten sammeln, Einsichten gewinnen, Maßnahmen beschließen und Abschluss. Jede Phase hat ihre eigene Bedeutung und trägt zur erfolgreichen Durchführung einer Retrospektive bei.

Welche Tipps gibt es für erfolgreiche Retrospektiven?

Einige Tipps für erfolgreiche Retrospektiven sind die Auswahl eines geeigneten Moderators, das Treffen konkreter Maßnahmen, die Durchführung aller Phasen einer Retrospektive und die Reflexion über getroffene Maßnahmen aus früheren Retrospektiven.

Wie können agile Coaches und agile Methoden bei Retrospektiven helfen?

Agile Coaches und agile Methoden können bei der Durchführung von Retrospektiven helfen, indem sie sicherstellen, dass diese erfolgreich in den Arbeitsprozess integriert werden und die gewünschten Ergebnisse erzielt werden. Sie begleiten Teams und Führungskräfte dabei, agile Prinzipien zu verstehen und nachhaltige Veränderungen umzusetzen.

Was sind die fünf Dysfunktionen eines Teams?

Die fünf Dysfunktionen eines Teams stellen verschiedene Ebenen dar, die Voraussetzung für die nächste Ebene sind. Diese Dysfunktionen können die Zusammenarbeit im Team beeinträchtigen und zu Überlastung, mangelnder Vorhersagbarkeit und langsamer Time-To-Market führen.

Arbeiten agile Teams wie Silos?

Agile Teams sollten nicht in Silos arbeiten, sondern eng miteinander zusammenarbeiten. Eine zu starke Fokussierung auf einzelne Teams kann zu Problemen wie hohem Overhead, schlechter Vorhersagbarkeit und langsamen Produktionszeiten führen. Eine bessere Zusammenarbeit und ein effizienterer Workflow können durch die Identifizierung übergreifender Themen und die Suche nach Lösungen gewährleistet werden.

Was ist das Fazit zum Thema Retrospektive?

Eine Retrospektive ist ein wichtiges Instrument, um aus der Vergangenheit zu lernen und die Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu verbessern. Durch regelmäßige Durchführung und konsequente Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen können Teams zu Hochleistungsteams werden.