ISG-Blockade: Seelische Ursachen verstehen

By IHJO

Wussten Sie, dass psychische Belastungen und seelische Probleme zu Beschwerden und Blockaden im Iliosakralgelenk (ISG) führen können? Psychosomatische Erkrankungen, bei denen körperliche, psychische und soziale Faktoren zusammenwirken, können auch das ISG betreffen und zu einer eingeschränkten Beweglichkeit und Schmerzen führen. Eine ISG-Blockade kann durch Stress, emotionale Belastungen und anhaltende psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen ausgelöst werden. Es ist wichtig, die seelischen Ursachen von ISG-Beschwerden zu verstehen, um eine ganzheitliche Behandlung zu ermöglichen.

Psychosomatische Erkrankungen können unterschiedliche Organe und Körperteile betreffen, einschließlich des Iliosakralgelenks (ISG). Seelische Faktoren und psychische Belastungen können zu Beschwerden und einer Blockade im ISG führen. Psychosomatische Erkrankungen sind individuelle Krankheitsbilder, bei denen körperliche, psychische und soziale Faktoren zusammenwirken und sich in verschiedenen Symptomen äußern können. Eine ISG-Blockade kann durch Stress, emotionale Belastungen und anhaltende psychische Probleme, wie Depressionen und Angststörungen, ausgelöst werden.

Definition der Psychosomatik

Die Psychosomatik befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychologischen, biologischen und sozialen Bedingungen von Erkrankungen. Sie behandelt sogenannte somatoforme Störungen, bei denen Ärzte keine eindeutigen körperlichen Ursachen finden können. Langfristige seelische und soziale Belastungen, Konflikte und schwierige Lebensumstände können sich in Form von körperlichen Beschwerden, einschließlich ISG-Schmerzen, manifestieren. Eine Belastung durch Stress kann zu Verspannungen im Rücken- und Hüftbereich führen, die eine ISG-Blockade verursachen können.

Die Psychosomatik beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Körper und Psyche. Sie untersucht, wie psychische Belastungen und Probleme zu körperlichen Beschwerden führen können. Eine ISG-Blockade ist ein Beispiel dafür, wie seelische Belastungen und Stress die Gesundheit des Iliosakralgelenks beeinflussen können.

Langfristige seelische und soziale Belastungen können den Körper in einen Zustand der Anspannung versetzen. Stress führt zu Verspannungen im Rücken- und Hüftbereich, die das ISG-Gelenk beeinträchtigen können. Die langfristige Anspannung kann zu einer Blockade des ISG führen, was Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursacht.

Die Psychosomatik betrachtet den Menschen als Ganzes und berücksichtigt sowohl körperliche als auch psychische Aspekte bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten. Sie legt Wert auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise, um die Ursachen von Beschwerden zu identifizieren und geeignete Therapieansätze zu finden.

Psychosomatische Krankheitsbilder

Psychosomatische Erkrankungen können sich auf verschiedene Organe und Körperteile auswirken und eine Vielzahl von Symptomen verursachen. Zu den möglichen Symptomen gehören Blähungen, Nahrungsunverträglichkeiten, Schwindel, Magen- und Darmbeschwerden sowie starke Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen. Bestimmte psychosomatische Krankheitsbilder wie die ISG-Blockade können durch stressbedingte Verspannungen und emotionale Belastungen ausgelöst werden.

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Ein ISG-Blockade kann zu starken Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit im unteren Rücken- und Hüftbereich führen. Psychische Belastungen wie chronischer Stress, Angst oder depressive Verstimmungen können zu Verspannungen in der Rückenmuskulatur führen, die eine Blockade im Iliosakralgelenk verursachen können. Die emotionale Belastung kann sich auf den Körper auswirken und zu körperlichen Symptomen führen, einschließlich einer Blockade im ISG.

Die psychosomatische Sichtweise berücksichtigt die Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche. Es ist wichtig, die individuellen Ursachen und Auslöser von psychosomatischen Beschwerden zu erkennen, um eine geeignete Behandlung zu ermöglichen. Bei einer ISG-Blockade können Maßnahmen wie körperliche Entspannungstechniken, Stressmanagement, psychotherapeutische Unterstützung und gezielte physiotherapeutische Übungen hilfreich sein, um die Blockade zu lösen und die Beschwerden zu lindern.

Beispiele für psychosomatische Symptome

Psychosomatische Erkrankungen können eine Vielzahl von Symptomen und Beschwerden verursachen. Hier sind einige Beispiele für psychosomatische Symptome:

  • Blähungen und Verdauungsbeschwerden
  • Nahrungsunverträglichkeiten
  • Schwindel und Benommenheit
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Starken Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen

Es ist wichtig, die zugrunde liegenden seelischen Ursachen für diese Symptome zu erkennen und gezielte Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen, um sowohl die körperlichen als auch die psychischen Beschwerden zu lindern.

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Tabelle: Psychosomatische Krankheitsbilder

Krankheitsbild Symptome
Magen-Darm-Beschwerden Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall
Kopfschmerzen und Migräne Pochen oder Druck im Kopf, Kopfschmerzen einseitig oder allgemein
Herz-Kreislauf-Beschwerden Herzrasen, Herzstolpern, Brustschmerzen
Atemwegserkrankungen Atemnot, Engegefühl in der Brust, Asthmaanfälle
Schmerzsyndrome Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen, Fibromyalgie

Psychosomatische Krankheitsbilder können sehr individuell sein und sich in unterschiedlichen Symptomen zeigen. Eine ISG-Blockade ist ein Beispiel für eine psychosomatische Erkrankung, bei der stressbedingte Verspannungen und emotionale Belastungen zu Beschwerden führen können.

Ursachen einer ISG-Blockade

Eine ISG-Blockade kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, einschließlich stressbedingter Verspannungen und psychischer Belastungen. Stress ist ein bedeutender Auslöser für eine Blockade im Bereich des Iliosakralgelenks (ISG). Durch anhaltenden Stress können Verspannungen im Rücken- und Hüftbereich entstehen, die zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des ISG führen können.

Bei lang anhaltendem Stress besteht die Gefahr, dass sich Verdickungen und Verschlackungen im Bindegewebe des unteren Rückens bilden. Dies kann den Körper anfälliger für Verspannungen und eine Blockade im ISG machen. Die Symptome einer ISG-Blockade können starke Schmerzen im unteren Rücken, eingeschränkte Beweglichkeit und Steifheit umfassen.

Psychische Belastungen spielen ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung einer ISG-Blockade. Emotionale Belastungen und psychische Probleme können zu Spannungen im Rücken- und Hüftbereich führen, die sich dann auf das Iliosakralgelenk auswirken. Menschen, die unter Stress stehen, können ein erhöhtes Risiko für eine ISG-Blockade haben.

Es ist wichtig, stressbedingte Verspannungen zu reduzieren und Stress abzubauen, um einer ISG-Blockade vorzubeugen. Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation und Atemübungen können helfen, Stress abzubauen und die Entspannung der Rücken- und Hüftmuskulatur zu fördern. Eine gute Work-Life-Balance und der Umgang mit psychischen Belastungen sind ebenfalls wichtige Maßnahmen, um einer ISG-Blockade entgegenzuwirken.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Ursachen einer ISG-Blockade:

Ursachen einer ISG-Blockade Beschreibung
Stress Stressbedingte Verspannungen können zu einer Blockade im ISG führen.
Psychische Belastungen Emotionale Belastungen und psychische Probleme können zu Spannungen im Rücken- und Hüftbereich führen, die sich auf das ISG auswirken.
Fehlhaltungen Ungesunde Körperhaltungen können zu einer Fehlbelastung des ISG führen und langfristig zu einer Blockade führen.
Bewegungsmangel Mangelnde körperliche Aktivität kann zu einer Schwächung der Rückenmuskulatur und einer erhöhten Anfälligkeit für eine ISG-Blockade führen.

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Um einer ISG-Blockade vorzubeugen, ist es wichtig, auf die eigenen psychischen und körperlichen Bedürfnisse zu achten. Ein ausgeglichener Lebensstil, ausreichend Bewegung, Stressmanagement und die Behandlung psychischer Belastungen können dazu beitragen, Beschwerden im Bereich des Iliosakralgelenks zu reduzieren.

Symptome einer ISG-Blockade

Die Symptome einer ISG-Blockade können vielfältig sein und verschiedene Bereiche des Körpers betreffen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Schmerzen im unteren Rücken
  • Gesäßschmerzen
  • Schmerzen beim Sitzen, Stehen und Gehen
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Steifheit
  • Ausstrahlende Schmerzen in Leisten und Beinen
  • Taubheit oder Kribbeln

Bei einer ISG-Blockade können Rückenschmerzen im unteren Bereich auftreten. Diese Schmerzen können auch ins Gesäß ausstrahlen und sich beim Sitzen, Stehen und Gehen verschlimmern. Zusätzlich kann die Beweglichkeit des unteren Rückens eingeschränkt sein und Steifheit verursachen. Ausstrahlende Schmerzen in die Leisten und Beine können ebenfalls auftreten. Einige Personen verspüren Taubheit oder Kribbeln im betroffenen Bereich.

Es ist wichtig zu beachten, dass psychische Belastungen und seelische Probleme eine Rolle bei der Entstehung einer ISG-Blockade spielen können. Eine Psychotherapie kann Teil der Behandlung von ISG-Beschwerden sein, um die seelische Belastung zu reduzieren und die Gesundheit des ISG-Gelenks zu fördern.

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Klinische Symptomatik einer ISG-Blockade

Die klinische Symptomatik einer ISG-Blockade umfasst oft eine Kombination von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im unteren Rückenbereich. Die Schmerzen können sowohl akut als auch chronisch sein und sind oft mit bestimmten Bewegungen oder Belastungen verbunden. Einige Patienten berichten auch von einem dumpfen oder ziehenden Schmerz im Gesäß, der bis in die Beine ausstrahlen kann.

Symptome einer ISG-Blockade Beschreibung
Schmerzen im unteren Rücken Schmerzen im Bereich des Iliosakralgelenks
Gesäßschmerzen Schmerzen im Gesäßbereich, die bis in die Beine ausstrahlen können
Schmerzen beim Sitzen, Stehen und Gehen Schmerzen, die bei bestimmten Bewegungen oder Belastungen auftreten
Eingeschränkte Beweglichkeit Schwierigkeiten beim Biegen, Strecken oder Drehen des unteren Rückens
Steifheit Gefühl der Steifheit im Bereich des Iliosakralgelenks
Ausstrahlende Schmerzen in Leisten und Beinen Schmerzen, die sich von der Lendenwirbelsäule bis in die Beine erstrecken können
Taubheit oder Kribbeln Gefühlsstörungen im betroffenen Bereich
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Die Symptome einer ISG-Blockade können individuell variieren und können auch von anderen Faktoren abhängen. Eine genaue Diagnose und Untersuchung durch einen Facharzt ist wichtig, um eine angemessene Behandlung zu gewährleisten.

Diagnose und Untersuchungsmethoden

Die Diagnose einer ISG-Blockade erfolgt in der Regel durch eine gründliche körperliche Untersuchung. Der Arzt kann den Gelenkspalt zwischen Kreuzbein und Darmbein ertasten und verschiedene Bewegungen testen, um die Lage und Beweglichkeit des Iliosakralgelenks (ISG) zu beurteilen.

Um die Diagnose einer ISG-Blockade zu bestätigen, können bildgebende Verfahren wie Röntgenuntersuchungen, Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) eingesetzt werden. Diese Untersuchungen ermöglichen dem Arzt, den Zustand des ISG genauer zu beurteilen und mögliche strukturelle Veränderungen oder Blockaden zu erkennen.

Bei chronischen ISG-Schmerzen kann auch eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, um entzündliche Erkrankungen auszuschließen, die möglicherweise die Ursache der Beschwerden sind.

Weitere Untersuchungen und Verfahren zur Diagnose von ISG-Problemen

Neben den genannten Untersuchungsmethoden können auch provokative Tests oder Infiltrationstests eingesetzt werden, um die genaue Ursache der ISG-Beschwerden festzustellen. Bei einem provokativen Test wird zum Beispiel ein Anästhetikum in das ISG injiziert, um festzustellen, ob dies zu einer vorübergehenden Schmerzlinderung führt. Dies kann Hinweise auf eine ISG-Blockade liefern.

Es ist wichtig, dass die Diagnose und Behandlung einer ISG-Blockade von einem qualifizierten Arzt oder Orthopäden durchgeführt wird, der über ausreichend Erfahrung und Fachwissen in diesem Bereich verfügt.

Diagnosemethoden für ISG-Blockade Vorteile Nachteile
Körperliche Untersuchung Einfach und schnell durchführbar Nicht immer eindeutige Ergebnisse
Röntgenuntersuchung Ermöglicht die Darstellung der Knochenstruktur Keine genaue Informationen über Weichteilstrukturen
MRT Genaue Darstellung von Weichteilen und Knochen Zeitaufwändig und teurer als Röntgen
CT-Scan Detaillierte Darstellung der Knochenstrukturen Höhere Strahlenbelastung als Röntgen
Blutuntersuchung Ausschluss entzündlicher Erkrankungen Nicht immer eindeutige Ergebnisse

Behandlungsmöglichkeiten für eine ISG-Blockade

Die Behandlung einer ISG-Blockade umfasst in der Regel physiotherapeutische Maßnahmen, um das Iliosakralgelenk zu entlasten und die Rückenmuskulatur zu stärken. Durch gezielte Übungen und Mobilisationstechniken kann die Blockade im ISG gelöst und die Beweglichkeit verbessert werden. Die Physiotherapie zielt darauf ab, Verspannungen zu lösen und die Symptome der ISG-Blockade zu lindern.

Manuelle Therapie kann bei der Behandlung einer ISG-Blockade ebenfalls eingesetzt werden. Durch spezielle Griffe und Mobilisierungstechniken kann die Blockade gelöst und die Beweglichkeit des ISG verbessert werden. Die manuelle Therapie kann Schmerzen lindern und die Funktion des Iliosakralgelenks wiederherstellen.

Bei starken Schmerzen und anhaltenden Beschwerden kann eine Infiltrationstherapie in Erwägung gezogen werden. Dabei werden entzündungshemmende Medikamente oder Lokalanästhetika in das betroffene Gewebe injiziert, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu verringern. Diese Art der Behandlung kann eine vorübergehende Erleichterung bieten.

In seltenen Fällen, in denen andere konservative Behandlungen nicht ausreichend wirksam sind, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Eine Operation wird jedoch in der Regel nur bei schwerwiegenden Fällen von ISG-Blockade empfohlen, in denen andere Behandlungsmethoden keine ausreichende Besserung gebracht haben. Die Entscheidung für eine Operation wird individuell von einem Facharzt getroffen.

Psychotherapie bei ISG-Schmerzen

Psychische Belastungen und seelische Probleme können eine Rolle bei der Entstehung und Verschlimmerung von ISG-Schmerzen spielen. In einigen Fällen kann es daher hilfreich sein, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Psychotherapie kann dazu beitragen, psychische Ursachen von ISG-Beschwerden zu erkennen und zu behandeln.

In der psychotherapeutischen Behandlung können verschiedene Ansätze zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel kognitive Verhaltenstherapie, tiefenpsychologische Therapie oder psychodynamische Therapie. Diese Therapieformen können dabei helfen, Stress abzubauen, den Umgang mit belastenden Situationen zu verbessern und die psychische Gesundheit zu stärken.

Die Kombination aus physiotherapeutischer Behandlung und psychotherapeutischer Unterstützung kann eine ganzheitliche Herangehensweise bieten, um sowohl die körperlichen als auch die psychischen Faktoren bei der Behandlung einer ISG-Blockade zu berücksichtigen.

Prävention von psychosomatischen Krankheiten

Um psychosomatischen Erkrankungen, einschließlich einer ISG-Blockade, vorzubeugen, ist es wichtig, stressbedingte Belastungen und psychische Probleme zu reduzieren. Indem Sie sich aktiv um Ihre psychische Gesundheit kümmern, können Sie das Risiko von ISG-Beschwerden durch Stress minimieren und Ihre Lebensqualität verbessern.

Stressbewältigung

Ein effektiver Weg, um stressbedingte Belastungen zu reduzieren, ist der gezielte Umgang mit Stress. Finden Sie heraus, welche Stressauslöser für Sie besonders belastend sind und entwickeln Sie Strategien, um damit umzugehen. Dies kann das Erlernen von Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga, das Einlegen von regelmäßigen Pausen oder das Festlegen von klaren Prioritäten und Grenzen in Ihrem Leben beinhalten.

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Soziale Unterstützung

Der Austausch mit Vertrauenspersonen kann ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Prävention von psychosomatischen Krankheiten spielen. Finden Sie Menschen in Ihrem Leben, mit denen Sie über Ihre Sorgen und Probleme sprechen können. Eine gute soziale Unterstützung kann dabei helfen, Stress abzubauen und die psychische Gesundheit zu stärken.

Körperliche Betätigung

Körperliche Aktivität ist nicht nur gut für Ihren Körper, sondern auch für Ihre psychische Gesundheit. Regelmäßige Bewegung kann Stress reduzieren, die Produktion von Endorphinen (Glückshormonen) ankurbeln und Ihr allgemeines Wohlbefinden verbessern. Finden Sie eine Sportart oder Aktivität, die Ihnen Spaß macht, und integrieren Sie sie in Ihren Alltag.

Achtsamkeitsübungen

Achtsamkeitstraining kann Ihnen helfen, den gegenwärtigen Moment bewusster wahrzunehmen und stressige Gedanken loszulassen. Durch das Üben von Achtsamkeit können Sie Ihre Stressreaktionen besser regulieren und Ihr emotionales Wohlbefinden steigern. Es gibt verschiedene Achtsamkeitsübungen, einschließlich Atemübungen, Meditation und Körperwahrnehmung, die Sie in Ihren Alltag integrieren können.

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur für Ihre körperliche Gesundheit wichtig, sondern auch für Ihre psychische Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten und ausreichend Flüssigkeit ist, kann dazu beitragen, Stress zu reduzieren und Ihre geistige Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Gute Schlafqualität

Guter Schlaf ist entscheidend für Ihre psychische Gesundheit. Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung, beschränken Sie die Verwendung von elektronischen Geräten vor dem Schlafengehen und schaffen Sie eine regelmäßige Schlafroutine. Achten Sie darauf, ausreichend Schlaf zu bekommen und entwickeln Sie Strategien, um mit Schlafproblemen umzugehen.

Bei Bedarf können auch Psychotherapie oder psychologische Beratung hilfreich sein, um seelische Belastungen zu bewältigen und psychische Gesundheit zu fördern. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die Prävention und Behandlung kombiniert, kann Ihnen dabei helfen, eine ISG-Blockade und andere psychosomatische Krankheiten zu verhindern.

Fazit

Psychische Belastungen und seelische Probleme können eine ISG-Blockade verursachen oder verschlimmern. Die Psychosomatik beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychologischen, biologischen und sozialen Faktoren bei Erkrankungen. Um eine angemessene Behandlung zu ermöglichen, ist es wichtig, die individuellen Ursachen und Symptome einer ISG-Blockade zu verstehen. Eine ganzheitliche Herangehensweise, die sowohl psychische Unterstützung als auch physiotherapeutische Maßnahmen beinhaltet, kann dazu beitragen, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Indem man psychische Belastungen reduziert und seelische Probleme angeht, kann man präventiv gegen eine ISG-Blockade vorgehen. Bewältigungsstrategien für Stress, der Austausch mit Vertrauenspersonen, körperliche Aktivität, Achtsamkeitsübungen, eine ausgewogene Ernährung sowie eine gute Schlafqualität spielen dabei eine wichtige Rolle. Bei Bedarf kann eine psychotherapeutische Behandlung oder psychologische Beratung hilfreich sein, um seelische Belastungen zu bewältigen und die psychische Gesundheit zu fördern.

Letztendlich ist es von großer Bedeutung, die Verbindung zwischen seelischen und körperlichen Ursachen einer ISG-Blockade zu erkennen und anzugehen. Durch eine ganzheitliche Behandlung, die sowohl die psychischen als auch die physischen Aspekte berücksichtigt, können Betroffene die bestmögliche Unterstützung erhalten und ihren Genesungsprozess vorantreiben. Das Verständnis der psychosomatischen Zusammenhänge ermöglicht ein besseres Management der Beschwerden und fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden im Allgemeinen.

FAQ

Welche seelischen Ursachen können zu einer ISG-Blockade führen?

Seelische Ursachen wie Stress, emotionale Belastungen und anhaltende psychische Probleme wie Depressionen und Angststörungen können zu einer ISG-Blockade führen.

Was versteht man unter Psychosomatik?

Die Psychosomatik befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen psychologischen, biologischen und sozialen Faktoren von Erkrankungen, einschließlich des Iliosakralgelenks (ISG).

Welche psychischen Belastungen können zu ISG-Beschwerden führen?

Langfristige seelische und soziale Belastungen, Konflikte und schwierige Lebensumstände können sich als körperliche Beschwerden, einschließlich ISG-Schmerzen, manifestieren.

Welche Ursachen können zu einer ISG-Blockade führen?

Eine ISG-Blockade kann durch stressbedingte Verspannungen und psychische Belastungen verursacht werden.

Welche Symptome können auf eine ISG-Blockade hinweisen?

Symptome einer ISG-Blockade können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im unteren Rücken, Gesäßschmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit und ausstrahlende Schmerzen in Leisten und Beinen sein.

Wie wird eine ISG-Blockade diagnostiziert?

Die Diagnose einer ISG-Blockade erfolgt in der Regel durch eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt den Gelenkspalt zwischen Kreuzbein und Darmbein ertastet und verschiedene Bewegungen testet.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für eine ISG-Blockade?

Die Behandlung einer ISG-Blockade umfasst in der Regel physiotherapeutische Maßnahmen, manuelle Therapie und Mobilisationstechniken sowie bei Bedarf Infiltrationstherapie oder Operation.

Wie kann man psychosomatischen Krankheiten vorbeugen?

Um psychosomatische Erkrankungen, einschließlich einer ISG-Blockade, vorzubeugen, ist es wichtig, stressbedingte Belastungen und psychische Probleme zu reduzieren, den Umgang mit Stress zu lernen und eine gesunde Lebensweise zu pflegen.

Was kann man tun, um die seelische Gesundheit zu fördern?

Bei Bedarf können Psychotherapie oder psychologische Beratung hilfreich sein, um seelische Belastungen zu bewältigen und die psychische Gesundheit zu fördern.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen seelischen Belastungen und einer ISG-Blockade?

Ja, eine ISG-Blockade kann durch psychische Belastungen und seelische Probleme verursacht oder verschlimmert werden.