Elontril Wirkung » Alles über die Wirkung des Medikaments

By IHJO

Wussten Sie, dass Bupropion, der Wirkstoff in Elontril, bei bis zu 70% der Patienten mit Depressionen eine signifikante Verbesserung der Symptome bewirkt? Dieses Medikament wird nicht nur zur Behandlung von Depressionen, sondern auch zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung eingesetzt. Der Wirkmechanismus von Bupropion beruht darauf, dass es die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin in die Nervenzellen hemmt. Auf diese Weise entfaltet Bupropion seine antidepressive Wirkung und lindert auch die Entzugserscheinungen beim Nikotinentzug.

Bupropion wird in Form von Retardtabletten mit verlangsamter Wirkstofffreisetzung verabreicht, um eine kontinuierliche Wirkung über den Tag hinweg zu erzielen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über die Anwendungsgebiete, den Wirkmechanismus, die Pharmakokinetik, die Dosierung, mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Elontril.

Anwendungsgebiete von Elontril

Das Antidepressivum Elontril, das den Wirkstoff Bupropion enthält, ist für zwei Hauptanwendungsgebiete zugelassen: die Behandlung von Depressionen sowie die Unterstützung bei der Raucherentwöhnung.

Behandlung von Depressionen

Elontril wird bei Erwachsenen eingesetzt, um Depressionen zu behandeln. Zu Beginn der Therapie erhalten Patienten eine Dosis von 150 mg Bupropion einmal täglich. Bei Bedarf kann die Dosis später auf 300 mg einmal täglich erhöht werden, um die volle antidepressive Wirkung zu erzielen.

Unterstützung bei der Raucherentwöhnung

Neben der Behandlung von Depressionen kann Elontril auch zur Unterstützung des Rauchausstiegs eingesetzt werden. Erwachsene Patienten beginnen hier mit einer Dosis von 150 mg Bupropion pro Tag. Nach den ersten sechs Tagen kann die Dosis dann auf 300 mg pro Tag gesteigert werden.

Wirkmechanismus von Bupropion

Der elontril wirkmechanismus und der bupropion wirkmechanismus beruhen darauf, dass Bupropion, der Wirkstoff in Elontril, die Wiederaufnahme der neurotransmitter elontril Noradrenalin und dopamin elontril in die Nervenzellen hemmt. Dadurch verbleiben diese noradrenalin elontril Botenstoffe länger im Spalt zwischen den Nervenzellen (Synapse) und können ihre Wirkung entfalten.

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Dies führt zu einer antidepressiven Wirkung und kann auch Entzugserscheinungen beim Rauchen lindern. Bupropion hat nur einen geringen Einfluss auf die Wiederaufnahme von Serotonin und hemmt die Monoaminooxidase gar nicht.

Pharmakokinetik von Elontril

Bei der Elontril Pharmakokinetik spielen die Resorption, Verteilung, der Metabolismus und die Ausscheidung des Wirkstoffs Bupropion eine wichtige Rolle. Mindestens 87% der eingenommenen elontril resorption Dosis werden resorbiert, und nach etwa 2,5 bis 3 Stunden ist die maximale Plasmakonzentration erreicht.

Der Wirkstoff Bupropion und seine Metaboliten binden mäßig an elontril verteilung Plasmaproteine. Die Eliminationshalbwertszeit von Bupropion beträgt etwa 20 Stunden, die seiner aktiven Metaboliten 20 bis 36 Stunden. elontril metabolismus findet hauptsächlich in der Leber statt, bevor Bupropion über den Urin elontril ausscheidung ausgeschieden wird.

Dosierung von Elontril

Die empfohlene Dosierung von Elontril richtet sich nach dem Behandlungsgrund. Bei Depressionen nehmen Erwachsene anfangs 150 mg Bupropion, den Wirkstoff in Elontril, einmal täglich ein. Bei Bedarf kann die Dosis auf bis zu 300 mg einmal täglich erhöht werden.

Dosierung zur Raucherentwöhnung

Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung beginnen Erwachsene ebenfalls mit 150 mg Bupropion einmal täglich. Ab dem 7. Tag der Behandlung kann die Dosis dann auf 300 mg pro Tag gesteigert werden.

Dosisanpassung für ältere Patienten

Ältere Patienten sollen nicht mehr als 150 mg Bupropion einmal täglich einnehmen, da sie empfindlicher auf das Medikament reagieren können.

Wirkungseintritt und Therapiedauer

Wie alle Antidepressiva braucht auch Bupropion, der Wirkstoff in Elontril, einige Zeit, bis es seine volle Wirkung entfaltet. Der Wirkungseintritt ist nach etwa 14 Tagen regelmäßiger Einnahme zu erwarten, die volle Wirkung kann sich erst nach mehreren Wochen einstellen. Bei Depressionen sollte Bupropion für mindestens sechs Monate eingenommen werden. Bei einem geplanten Absetzen sollte die Dosis langsam reduziert werden, um Rebound-Effekte oder Absetzsymptome zu vermeiden.

Nebenwirkungen von Elontril

Wie alle Medikamente kann auch Elontril, das den Wirkstoff Bupropion enthält, unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Dabei lassen sich häufige sowie seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen unterscheiden.

Häufige Nebenwirkungen

Zu den sehr häufigen elontril nebenwirkungen zählen Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen. Darüber hinaus können Überempfindlichkeitsreaktionen, Appetitlosigkeit, Erhöhung des Blutdrucks und Zittern auftreten.

Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen

Seltene, aber schwerwiegende elontril seltene nebenwirkungen umfassen Krampfanfälle, schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, Psychosen und suizidale Gedanken oder Verhaltensweisen. Diese Symptome erfordern umgehend ärztliche Behandlung.

Insgesamt zeigt sich, dass elontril häufige nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Verdauungsprobleme relativ häufig auftreten können, während schwerwiegende Reaktionen eher selten sind. Patienten sollten ihren Arzt über jegliche unerwünschten Wirkungen informieren, damit die Therapie angepasst werden kann.

elontril wirkung bei Wechselwirkungen

Bei der Einnahme von Elontril (Bupropion) ist es wichtig, mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Alkohol zu berücksichtigen. Bupropion wird sowohl als Substrat als auch als Inhibitor des Enzyms CYP2D6 metabolisiert, was die Wahrscheinlichkeit für Arzneimittelinteraktionen erhöht.

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Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Elontril kann mit verschiedenen Arzneimittelgruppen in Wechselwirkung treten, darunter Antiepileptika, HIV-Medikamente, Herzmedikamente und andere Antidepressiva. Diese Interaktionen können zu Verstärkungen oder Abschwächungen der Wirkungen führen. Daher ist es wichtig, den Arzt über alle aktuell eingenommenen Medikamente zu informieren, um mögliche Wechselwirkungen abzuklären und gegebenenfalls die Dosis anzupassen.

Wechselwirkungen mit Alkohol

Während der Therapie mit Elontril sollte der Konsum von Alkohol möglichst vermieden oder stark eingeschränkt werden. Der Bupropion-Wirkstoff und Alkohol können in Kombination zu unerwünschten Wirkungen wie Schwindel, Benommenheit oder Konzentrationsstörungen führen. Patienten, die Elontril einnehmen, sollten daher sehr vorsichtig mit Alkohol umgehen.

Kontraindikationen für Elontril

Bei Elontril, dem Medikament mit dem Wirkstoff Bupropion, gibt es einige wichtige Kontraindikationen zu beachten. So darf Elontril nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber Bupropion oder anderen Bestandteilen des Präparats vorliegt. Auch bei Patienten mit Neigung zu epileptischen Anfällen, also zu Krampfanfällen, ist Elontril kontraindiziert.

Tumore im Nervensystem

Ebenso ist die Einnahme von Elontril bei Tumoren im Nervensystem nicht möglich, da die Gefahr von Krampfanfällen dann deutlich erhöht ist. Auch geplante Drogenentzüge mit einer erhöhten Krampfgefahr stellen eine Kontraindikation dar.

Essstörungen und Leberzirrhose

Zusätzlich dürfen Patienten mit Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht sowie Personen mit schwerer Leberzirrhose Elontril nicht einnehmen. Bei bipolaren Erkrankungen in der Vergangenheit und der gleichzeitigen Einnahme anderer Bupropion-haltiger Präparate ist Elontril ebenfalls kontraindiziert.

Elontril in der Schwangerschaft und Stillzeit

Während der elontril schwangerschaft sollte Elontril nicht eingenommen werden, da der Wirkstoff Bupropion für die Entwicklung des Ungeborenen nicht ausreichend erforscht ist. In der elontril stillzeit wird von der Einnahme ebenfalls abgeraten, da der Wirkstoff und seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen können. Stillende Frauen sollten gemeinsam mit ihrem Arzt sorgfältig abwägen, ob der Nutzen einer Behandlung mit Elontril das mögliche Risiko für das Baby überwiegt.

Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit

Der Wirkstoff Bupropion, der in Elontril enthalten ist, kann sich aufgrund seiner Wirkung auf das Nervensystem negativ auf die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen auswirken. Patienten, die planen, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, sollten zu Beginn der Elontril-Behandlung prüfen, ob das Medikament bei ihnen solche Nebenwirkungen wie Schwindel oder Konzentrationsstörungen auslöst.

Da die Verträglichkeit von Bupropion in Bezug auf die Fahrtüchtigkeit individuell sehr unterschiedlich sein kann, sollten Patienten erst dann solche Tätigkeiten ausüben, wenn sie sicher sind, dass Elontril bei ihnen keine Beeinträchtigungen verursacht. Eine vorsichtige Herangehensweise ist besonders wichtig, bis die volle Wirkung des Medikaments eintritt.

Insgesamt ist es ratsam, die Auswirkungen von Elontril auf die individuelle Leistungsfähigkeit im Straßenverkehr und beim Umgang mit Maschinen sorgfältig zu beobachten, um die Sicherheit des Patienten und anderer nicht zu gefährden.

FAQ

Was ist die Wirkung von Elontril?

Elontril ist ein Medikament, dessen Wirkstoff Bupropion ist. Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin in die Nervenzellen. Dadurch wirkt es antidepressiv und kann auch Entzugserscheinungen beim Rauchen lindern.

Für welche Anwendungsgebiete ist Elontril zugelassen?

Elontril ist zur Behandlung von Depressionen und zur Unterstützung der Raucherentwöhnung zugelassen. Die empfohlene Dosis bei Depressionen beträgt zunächst 150 mg einmal täglich, ggf. kann die Dosis auf 300 mg pro Tag erhöht werden. Zur Raucherentwöhnung nehmen Erwachsene anfangs 150 mg Bupropion pro Tag ein, die Dosis kann ab dem 7. Tag auf 300 mg gesteigert werden.

Wie wirkt Bupropion, der Wirkstoff in Elontril?

Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin in die Nervenzellen. Dadurch erhöhen sich die Konzentrationen dieser Botenstoffe im synaptischen Spalt, was zu einer antidepressiven Wirkung führt und auch Entzugserscheinungen beim Rauchen lindern kann.

Wie wird Elontril im Körper aufgenommen und abgebaut?

Mindestens 87% der eingenommenen Bupropion-Dosis werden resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration wird nach etwa 2,5 bis 3 Stunden erreicht. Bupropion wird in der Leber abgebaut und über den Urin ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt etwa 20 Stunden für Bupropion und 20 bis 36 Stunden für seine aktiven Metaboliten.

Wie hoch ist die empfohlene Dosis von Elontril?

Bei Depressionen beginnt die Behandlung mit 150 mg Bupropion einmal täglich, die Dosis kann bei Bedarf auf 300 mg pro Tag erhöht werden. Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung nehmen Erwachsene zunächst 150 mg Bupropion pro Tag ein, ab dem 7. Tag kann die Dosis auf 300 mg gesteigert werden. Ältere Patienten sollten maximal 150 mg Bupropion täglich einnehmen.

Wie lange dauert es, bis Elontril zu wirken beginnt und seine volle Wirkung entfaltet?

Der Wirkeintritt von Bupropion ist nach etwa 14 Tagen regelmäßiger Einnahme zu erwarten. Die volle antidepressive Wirkung kann sich erst nach mehreren Wochen einstellen. Bei Depressionen sollte Bupropion für mindestens sechs Monate eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Elontril auftreten?

Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen gehören Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen. Seltener können auch Überempfindlichkeitsreaktionen, Appetitlosigkeit, Erhöhung des Blutdrucks, Zittern sowie schwerwiegende Nebenwirkungen wie Krampfanfälle, Psychosen und suizidale Gedanken auftreten.

Welche Wechselwirkungen können bei Elontril auftreten?

Bupropion wird sowohl als Substrat als auch als Inhibitor von CYP2D6 metabolisiert, daher sind Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten wahrscheinlich. Es kann zu Interaktionen mit Antiepileptika, HIV-Medikamenten, Herzmedikamenten, Antidepressiva und anderen Wirkstoffen kommen. Während der Therapie sollte der Konsum von Alkohol möglichst vermieden werden.

Wann darf Elontril nicht eingenommen werden?

Elontril darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber Bupropion oder Tabletten-Bestandteilen, bei Neigung zu epileptischen Anfällen, bei Tumoren im Nervensystem, bei geplanten Drogenentzügen mit erhöhter Krampfgefahr, bei Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht sowie bei schwerer Leberzirrhose. Auch bei bipolaren Erkrankungen in der Vergangenheit und bei gleichzeitiger Einnahme anderer Bupropion-haltiger Präparate ist Elontril kontraindiziert.

Kann Elontril in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden?

Während der Schwangerschaft sollte Elontril nicht eingenommen werden, da es für die Entwicklung des Ungeborenen nicht ausreichend erforscht ist. In der Stillzeit wird von der Einnahme ebenfalls abgeraten, da der Wirkstoff und seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen können.

Wie kann Elontril die Fahrtüchtigkeit beeinflussen?

Bupropion, der Wirkstoff in Elontril, kann sich aufgrund seiner Wirkung auf das Nervensystem negativ auf die Fähigkeit zur Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen auswirken. Patienten, die planen Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, sollten zu Beginn der Behandlung prüfen, ob Elontril bei ihnen solche Nebenwirkungen wie Schwindel oder Konzentrationsstörungen auslöst.

Quellenverweise