PayPal und die deutsche Gaming-Industrie: Eine Erfolgsgeschichte?

By IHJO

Die Gaming-Industrie feierte in den letzten Jahren sehr große Erfolge, denn das Thema Gaming ist salonfähig geworden. Viele Menschen haben Videospiele in ihren Alltag aufgenommen und es ist schnell klar geworden, dass Gaming schon längst kein Thema mehr ist, das lediglich die Jugend beschäftigt. Streaming- und Videoplattformen wie Twitch und YouTube zeigen ganz deutlich, dass immer mehr Erwachsene Gefallen an Videospielen finden.

Ein beeindruckender Trend, welcher jedoch nicht sonderlich überraschend kommt. Die Videospielbranche hat sich in den letzten gut 10 Jahren enorm weiterentwickelt. Es wurde nicht nur in die Vielseitigkeit der Games investiert, inzwischen überzeugen Spiele auch durch ihre realistische Darstellung.

Hinzu kommt die enorm große Auswahl. Jeder ist imstande, ein passendes Videospiel zu finden, mit dem man sich die Freizeit vertreiben und Entspannung finden kann. Doch was hat eigentlich der Bezahldienst PayPal mit dem Thema Gaming zu tun?

Videogames: Der Gegner hat gewonnen? Dafür wird er zahlen!

Videospiele können eine tolle und abwechslungsreiche Beschäftigung für die Freizeit darstellen. Es gibt diese Games in allen möglichen Formen. Manche Spieler bevorzugen es, alleine zu zocken, während andere die Konkurrenz suchen und sich etwa in spannenden Online-Games mit anderen Spielern aus aller Welt messen möchten.

Ärgerlich nur, wenn man eine Partie verliert und der andere als Sieger hervorgeht. Dafür muss er in der nächsten Runde “bezahlen”. Und Bezahlen ist in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort, denn viele Online-Games bieten die Möglichkeit einer PayPal-Zahlung, um sich Objekte zu kaufen, die einen Vorteil im Spiel versprechen.

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Mittlerweile ist auch das Spielen im Casino Paypal enorm beliebt. Hier ist es ja normal, dass man Geld bezahlen muss, um überhaupt die Möglichkeit zur Teilnahme am Spiel zu haben. Doch mit Payments bei “normalen” Games verschaffen sich manche Spieler einen Vorteil. Man nennt dieses Konzept auch “Pay2Win”.

Videospiele online kaufen – mit PayPal zahlen ist sehr üblich geworden

Früher hat man sich neue Videogames im Fachhandel gekauft. Elektrofachhändler oder Allroundgeschäfte hatten Stationen aufgebaut, an denen man neue Titel Probespielen konnte, ehe man sich für einen Kauf entschied. Der Online-Download war damals in diesem Sinne noch nicht vorhanden.

Die Speicherkapazitäten der damaligen PCs und Spielekonsolen hätten dies auch nur schwer ermöglicht. Man ging also in einen Laden, kaufte sich das Spiel in CD-Form und nahm es mit nach Hause, um es dann ausgiebig am PC oder der Konsole zu zocken. Die Zeiten haben sich aber geändert.

Heute kaufen nur noch wenige Gamer ihre Videospiele in physischer Form. Tatsächlich ist es ganz normal geworden, Spiele online zu kaufen und sie im Anschluss legal zu downloaden. Viele Gamer erwerben ihre Spiele beispielsweise auf der Plattform Steam. Dort besteht eine große Auswahl und es ist möglich, die Games in der Online-Mediathek abzuspeichern.

Steam hat zudem gute Preise anzubieten, sodass man in der Lage ist, selbst Top-Titel zu fairen Angeboten abzustauben. Eine Zahlungsmöglichkeit, die über das Internet sehr gerne genutzt wird, ist PayPal. Gerade im Gaming-Sektor ist PayPal als Zahlungsoption eigentlich nicht mehr wegzudenken. Das gilt aber nicht nur für den Kauf von neuen Spielen, sondern auch für optionale Inhalte in In-Game-Shops.

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In-Game-Käufe mit PayPal bezahlen – ein praktisches Angebot

Eine Großzahl an Videospielen stellt heute das auswählbare Angebot zur Verfügung, innerhalb des Games Items zu erwerben. Dies können zum Beispiel starke Waffen sein. Aber auch Verteidigungsrüstungen sind diesbezüglich sehr gefragt. Weitere In-Game-Käufe sind Skins. Mit ihnen ändert man das Aussehen der Spielfigur. Durch solche optionalen In-Game-Käufe machen viele Spielebetreiber ordentlich Geld.

Sie verdienen nicht nur durch die Verkäufe des Spiels, sondern auch durch den integrierten Shop. Viele Free-to-Play-Titel finanzieren sich zudem durch solche internen Shops. Und solange diese Käufe freiwillig sind sowie dadurch keine Vorteile innerhalb des Spiels entstehen, ist auch nichts dagegen auszusetzen. Diese In-Game-Käufe werden in der Regel über PayPal bezahlt.

Die Gaming-Industrie feierte in den letzten Jahren große Erfolge

Blickt man auf die letzten paar Jahre zurück, so hat die Gaming-Branche in der Tat große Erfolge verbuchen können. Die Zahl der Gamer steigt und steigt. Entsprechend gut sind die Umsatzzahlen bei den Entwicklerstudios. Der Hype um Videogames wird auch durch Promis angefeuert. Denn viele Prominente wie z.B. Zac Efron lieben Videogames und nicht wenige betreiben sogar eigene Video- oder Streamingchannels, auf denen man ihnen beim Zocken zuschauen kann.

Spielen die Promis ein bestimmtes Game, kann dies für den Entwickler positive Auswirkungen in Form von Werbung haben. Darum werden viele bekannte Gaming-Channels auch gerne mal von den Entwicklern gesponsert oder sie stellen ihnen ihre neuesten Titel kostenfrei zur Verfügung. Der Werbeeffekt ist einfach so verlockend. Ein nicht unwesentliches Problem der Branche ist jedoch, dass vor allem die großen Titel immer teurer werden. Preise ab 70 € sind heute keine Seltenheit mehr.

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Sind Videospiele zu teuer geworden?

Eine berechtigte Frage, aber man kann sie nicht pauschal beantworten, denn zur Realität gehört, dass viele Spiele heute auch Free-to-Play sind. Die ganz großen Triple-AAA Games kosten natürlich gerne mal zwischen 70 und 120 €, aber sie bieten auch umfangreiche Spielwelten. Und die Entwicklung sowie die mitwirkenden Fachkräfte müssen selbstverständlich fair entlohnt werden.

Kleinere Indie-Studios müssen zudem für ihre Games etwas höhere Preise im Rahmen von ca. 30 bis 50 € verlangen, um ihre Arbeit überhaupt finanzieren zu können. Tatsächlich ist es so, dass Gamer diese kleineren Studios ohnehin gerne unterstützen, da hier weitab vom Main-Stream gearbeitet wird und oft sogar die kreativeren Games entstehen.

Wie sieht die Zukunft der Gaming-Industrie aus und welche Rolle spielt PayPal dabei?

Die Zukunft von Videospielen sieht strahlend aus, denn es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Branche in Schieflage geraten könnte. Es ist eher das Gegenteil der Fall, denn in den kommenden Jahren wird ein dickes Wachstum in der Gaming-Szene erwartet. Durch die Technologie und die Verwendung von KI dürften die Games der Zukunft außerdem wesentlich realistischer sowie vielseitiger werden.

In Bezug auf die Zahlungsmöglichkeiten wird PayPal aller Wahrscheinlichkeit nach weiterhin ein wichtiger Partner bleiben, denn es ist eine verbreitete Zahlungsart geworden und viele Gamer tendieren dazu, ihre Games mit PayPal zu bezahlen. Dieser Umstand dürfte sich unter den Gamern auch nicht so schnell ändern.