Wie entsteht Schnee » Die faszinierende Entstehung von Schneekristallen

By IHJO

Wussten Sie, dass Schneekristalle eine erstaunliche Vielfalt an Formen und Strukturen aufweisen? Von sechseckigen Dendriten bis hin zu filigranen Sternen und asymmetrischen Zwölfzacken – keine Schneeflocke gleicht der anderen.

Die Bildung von Schneekristallen ist ein faszinierender Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Kleinste, unterkühlte Wassertröpfchen in den Wolken verwandeln sich mit Hilfe von Partikeln wie Staubteilchen in Eiskristalle. Diese wachsen auf dem Weg zum Boden zu großen Schneeflocken heran. Die Form und Struktur der Schneekristalle werden von Faktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit geprägt.

In diesem Artikel werden wir uns genauer mit der Entstehung von Schneekristallen, den verschiedenen Formen, der Bedeutung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Partikeln sowie der wissenschaftlichen Forschung und Fotografie von Schneekristallen beschäftigen. Lassen Sie uns in die faszinierende Welt der Schneekristalle eintauchen!

Wie bildet sich ein Schneekristall?

Die Bildung von Schneekristallen ist ein faszinierender Prozess, der in den Wolken stattfindet. Wenn unterkühlte Wassertröpfchen mit einer Temperatur unter –12°C auf Partikel wie Staubteilchen treffen, gefrieren sie und verwandeln sich in Eiskristalle. Diese anfänglich winzigen Kristalle fallen aufgrund ihrer relativ hohen Dichte zur Erde.

Auf ihrem Weg nach unten dienen diese Kristalle als Kondensationskeime für weitere Wassertröpfchen, die sich an sie anlagern und die Kristalle allmählich wachsen lassen. So entstehen aus den kleinen Eiskristallen größere Schneeflocken.

Der genaue Schneebildungsprozess wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur und der Wind. Diese Faktoren bestimmen die Form, Größe und Struktur der Schneeflocken.

Um mehr über die Bildung von Schneekristallen zu erfahren, werfen wir einen Blick auf den Einfluss dieser Faktoren:

Faktor Einfluss auf die Schneebildung
Luftfeuchtigkeit Hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum der Kristalle und kann zu komplexeren Formen führen.
Temperatur Temperaturen unter –12°C sind ideal für die Bildung von Schneekristallen. Unterschiedliche Temperaturen können unterschiedliche Schneeflockenformen hervorrufen.
Wind Der Wind kann die Kristalle in der Luft bewegen und ihre Form beeinflussen.

Die Bildung von Schneekristallen ist ein komplexer und faszinierender Prozess, der von verschiedenen Faktoren abhängt. Die genaue Kombination von Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Wind bestimmt letztendlich die einzigartige Form und Struktur jedes Schneekristalls.

Der Schneebildungsprozess in fünf Schritten

  1. Unterkühlte Wassertröpfchen mit Temperaturen unter –12°C treffen auf Partikel in den Wolken.
  2. Die Wassertröpfchen gefrieren und verwandeln sich in Eiskristalle.
  3. Die kleinen Eiskristalle fallen aufgrund ihrer Dichte zur Erde.
  4. Auf dem Weg nach unten dienen die Kristalle als Kondensationskeime für weitere Wassertröpfchen.
  5. Die Kristalle wachsen durch das Anlagern von Wassertröpfchen zu größeren Schneeflocken heran.

Die Schneebildung ist ein faszinierender Prozess, der durch das Zusammenwirken von verschiedenen Faktoren ermöglicht wird. Jeder Schneekristall ist ein einzigartiges Naturkunstwerk, das uns die Schönheit und Komplexität der Natur vor Augen führt.

Die vielfältigen Formen von Schneeflocken

Schneeflocken können verschiedene Formen annehmen, abhängig von den Umgebungsbedingungen. Unter bestimmten Temperaturen und Luftfeuchtigkeit entstehen sechseckige Schneekristalle, da die Wassermoleküle beim Gefrieren eine spezielle Struktur mit 60°- bzw. 120°-Winkeln bilden. Diese sechseckige Grundform bildet die Basis für die vielen verschiedenen Formen von Schneeflocken, die entstehen können. Es gibt Dendriten, Sternförmige Kristalle, Säulen- und Nadelstrukturen sowie asymmetrische und zwölfzackige Schneekristalle. Jeder Schneekristall ist einzigartig und kann sehr filigrane und komplexe Strukturen aufweisen.

Einige Schneeflockenformen sind:

  • Dendriten: Verzweigte, sternförmige Schneekristalle mit sechseckigen Armen.
  • Sternförmige Kristalle: Schneekristalle mit sechseckigem Zentrum und längeren, dünneren Armen.
  • Säulen- und Nadelstrukturen: Lange, säulen- oder nadelförmige Schneekristalle.
  • Asymmetrische Schneekristalle: Schneeflocken, die ungleichmäßige Formen aufweisen.
  • Zwölfzackige Schneekristalle: Schneekristalle mit zwölf Armen und komplexer Struktur.

Die Vielfalt der Schneeflockenformen ist faszinierend und jede einzelne Form ist ein kleines Kunstwerk der Natur. Die komplexe Struktur und filigrane Geometrie der Schneekristalle machen sie zu einem wahren Wunder der Natur.

Schneeflockenform Beschreibung
Dendriten Verzweigte, sternförmige Schneekristalle mit sechseckigen Armen.
Sternförmige Kristalle Schneekristalle mit sechseckigem Zentrum und längeren, dünneren Armen.
Säulen- und Nadelstrukturen Lange, säulen- oder nadelförmige Schneekristalle.
Asymmetrische Schneekristalle Schneeflocken, die ungleichmäßige Formen aufweisen.
Zwölfzackige Schneekristalle Schneekristalle mit zwölf Armen und komplexer Struktur.

Die Bedeutung der Temperatur für Schneekristallformen

Die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung und Form von Schneekristallen. Unterschiedliche Temperaturen können unterschiedliche Schneekristallformen hervorrufen. Bei sehr kalten Temperaturen um -15°C bilden sich farnartig verästelte Schneeflocken, während bei Temperaturen um -6°C säulenförmige Schneekristalle entstehen. Die Temperatur hat auch Einfluss auf das Wachstum der Kristalle und die Richtung, in der sie sich entwickeln. Somit ist die Temperatur ein wichtiger Faktor bei der Entstehung der vielfältigen Schneeflockenformen.

  • Unterschiedliche Temperaturen führen zu verschiedenen Schneekristallformen.
  • Bei sehr kalten Temperaturen um -15°C bilden sich farnartig verästelte Schneeflocken.
  • Bei Temperaturen um -6°C entstehen säulenförmige Schneekristalle.
  • Die Temperatur beeinflusst auch das Wachstum der Kristalle und ihre Richtung.
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Einfluss der Temperatur auf Schneekristallformen

Die Temperatur hat einen direkten Einfluss auf das Wachstum und die Form von Schneekristallen. Bei niedrigen Temperaturen um -15°C bilden sich farnartig verästelte Schneeflocken, da die Partikel in der Atmosphäre langsamer diffundieren und sich die Kristalle somit auf komplexe Weise verzweigen können. Bei höheren Temperaturen um -6°C dagegen entstehen säulenförmige Schneekristalle, da das Wachstum in eine bestimmte Richtung begrenzt ist. Die Temperatur bestimmt somit maßgeblich die Form, die ein Schneekristall letztendlich annimmt.

Die Rolle der Luftfeuchtigkeit bei der Schneebildung

Die Luftfeuchtigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Schneekristallen. Hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum der Kristalle und kann zu komplexeren Formen führen. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit hingegen bilden sich einfache sechseckige Kristalle.

Die Menge an Feuchtigkeit in der Luft beeinflusst auch die Größe der Schneeflocken. Bei hoher Luftfeuchtigkeit können größere und schwerere Schneeflocken entstehen, während bei sehr trockener Luft kleinere und leichtere Flocken gebildet werden.

Um die Auswirkungen der Luftfeuchtigkeit auf die Schneebildung zu verdeutlichen, sehen Sie sich die folgende Tabelle an:

Luftfeuchtigkeit Wachstum der Schneekristalle Größe der Schneeflocken
Niedrig Einfache sechseckige Kristalle Kleine und leichte Flocken
Hoch Komplexere Formen und Strukturen Größere und schwerere Flocken

Wie Sie in der Tabelle sehen können, beeinflusst die Luftfeuchtigkeit sowohl das Wachstum der Schneekristalle als auch die Größe der Schneeflocken. Es ist faszinierend zu beobachten, wie unterschiedliche Umgebungsbedingungen das Erscheinungsbild und die Struktur von Schnee beeinflussen können.

Die Rolle von Partikeln bei der Schneebildung

Partikel wie Staubteilchen, Pollen oder andere Schmutzpartikel dienen als Kondensationskeime, an denen sich die unterkühlten Wassertröpfchen in den Wolken sammeln und zu Eiskristallen verwandeln können. Ohne diese Partikel wären extrem niedrige Temperaturen von bis zu -40°C erforderlich, damit sich Schneekristalle bilden können. Die Partikel spielen also eine wichtige Rolle bei der Schneeflockenbildung und beeinflussen die Form und Struktur der entstehenden Kristalle.

Die Partikel in der Luft dienen als Kondensationskeime, an denen sich die Wassertröpfchen in den Wolken ansammeln und zu Eiskristallen verwandeln können. Diese Kondensationskeime bieten den notwendigen Anfangspunkt für die Schneebildung und ermöglichen es den Schneeflocken, ihre einzigartigen Formen anzunehmen. Durch die Zugabe von Partikeln in die Atmosphäre können die Bedingungen für die Schneebildung verbessert werden.

Die Partikel können verschiedene Formen und Größen haben, darunter Staub, Ruß, Pollen und andere Schmutzpartikel. Diese Partikel sind in der Luft vorhanden und können von verschiedenen Quellen stammen, wie beispielsweise industriellen Emissionen, Verkehrsemissionen oder natürlichen Prozessen wie Vulkanausbrüchen. Sie dienen als Kondensationskeime, an denen sich die Wassertröpfchen in den Wolken ansammeln und zu Eiskristallen wachsen können.

Die Art der Partikel kann auch die Form und Struktur der Schneekristalle beeinflussen. Unterschiedliche Partikel können unterschiedliche Eiskristallformen erzeugen. Zum Beispiel können Partikel mit länglicher Form die Bildung von nadelförmigen Eiskristallen begünstigen, während runde oder kugelförmige Partikel eher zu runden Schneeflocken führen können.

Forschung und Fotografie von Schneekristallen

Die Erforschung und Fotografie von Schneekristallen haben entscheidend dazu beigetragen, unser Verständnis ihrer Entstehung und Form zu erweitern. Wissenschaftler wie Ukichiro Nakaya und Kenneth Libbrecht haben auf diesem Gebiet bahnbrechende Arbeit geleistet.

Ukichiro Nakaya war der erste, der künstliche Eiskristalle herstellen und verschiedene Kristallformen klassifizieren konnte. Ein wichtiger Meilenstein in der Schneeflockenforschung.

Kenneth Libbrecht hat sich darauf spezialisiert, faszinierende und einzigartige Aufnahmen von Schneekristallen zu machen. Seine Fotografien zeigen die Vielfalt und die filigrane Schönheit dieser winzigen Eisstrukturen.

Mithilfe der Forschung und Fotografie können wir immer mehr über die komplexen Strukturen und Eigenschaften von Schneekristallen erfahren und uns ihrer faszinierenden Schönheit bewusst werden.

Forscher und ihre Beiträge

Ukichiro Nakaya war ein japanischer Wissenschaftler und wird oft als Vater der Schneeflockenforschung bezeichnet. Er entwickelte eine Methode, um künstliche Schneekristalle wachsen zu lassen und konnte zahlreiche Formen und Strukturen klassifizieren.

Kenneth Libbrecht, ein amerikanischer Physiker, hat sich intensiv mit der Fotografie von Schneekristallen beschäftigt. Seine Aufnahmen sind einzigartig und haben sowohl wissenschaftlichen als auch ästhetischen Wert.

Tabelle: Vergleich von Nakayas und Libbrechts Beiträgen

Wissenschaftler Beitrag zur Schneeflockenforschung
Ukichiro Nakaya Klassifizierung von Schneekristallformen
Kenneth Libbrecht Perfektionierte Schneekristallfotografie
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Einblick in die Welt der Schneekristalle unter dem Mikroskop

Durch die Betrachtung von Schneekristallen unter dem Mikroskop werden faszinierende Strukturen und Details sichtbar. Mikroskopische Aufnahmen von Schneekristallen, wie sie von Wissenschaftlern am Beltsville Agricultural Research Center erstellt wurden, zeigen die Vielfalt und Schönheit dieser winzigen Eisstrukturen.

Die Aufnahmen offenbaren die komplexe Kristallstruktur und die unterschiedlichen Formen, die Schneekristalle annehmen können. Jeder Schneekristall ist ein kunstvolles Meisterwerk der Natur.

Kristallstruktur und Formen

Die mikroskopischen Aufnahmen enthüllen die beeindruckende Kristallstruktur der Schneeflocken. Die Wassermoleküle fügen sich beim Gefrieren auf spezifische Art zusammen, was zu den charakteristischen Sechseckformen führt. Innerhalb dieser Grundform können sich eine Vielzahl von Schneekristallformen entwickeln, darunter Dendriten, sternförmige Kristalle, Säulen- und Nadelstrukturen sowie asymmetrische und zwölfzackige Schneekristalle.

Die Vielfalt der Schneekristalle

Jeder Schneekristall ist einzigartig und kann sehr filigrane und komplexe Strukturen aufweisen. Durch die mikroskopische Betrachtung der Schneekristalle können wir ihre vielfältigen Formen und Details erkennen. Von zarten Verästelungen bis hin zu klaren Mustern und raffinierten Strukturen faszinieren Schneekristalle mit ihrer Schönheit und Komplexität.

Schneekristallform Beschreibung
Dendrit Zweigartige Struktur mit Verzweigungen und Verästelungen
Sternförmiger Kristall Kristall mit längeren Ausläufern, die sternförmig angeordnet sind
Säulen- und Nadelstruktur Längliche Kristallstruktur, ähnlich einer Säule oder Nadel
Asymmetrischer Kristall Kristall mit ungleichmäßiger Form und Struktur
Zwölfzackiger Kristall Sechseckiger Kristall mit sechs längeren Zacken und sechs kürzeren Zacken

Diese Vielfalt an Formen und Strukturen macht Schneekristalle zu faszinierenden Objekten unter dem Mikroskop und offenbart die beeindruckende Kreativität der Natur.

Die Geschichte der Schneeflockenforschung

Die Forschung an Schneeflocken und ihre fotografische Dokumentation haben eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die ersten Schneekristalle fotografiert, und in den folgenden Jahrzehnten haben Forscher wie Wilson Bentley und Ukichiro Nakaya bahnbrechende Arbeit auf diesem Gebiet geleistet. Ihre Fotografien von Schneekristallen haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Schönheit und Komplexität dieser winzigen Eisstrukturen zu schärfen. Heute setzen Forscher wie Kenneth Libbrecht ihre Arbeit fort und tragen zur weiteren Erforschung und Dokumentation von Schneekristallen bei.

Die Arbeit von Wilson Bentley gehört zu den Meilensteinen der Schneeflockenforschung. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert fotografierte Bentley über 5.000 Schneekristalle und dokumentierte ihre vielfältigen Formen und Strukturen. Seine Bilder sind bis heute faszinierende Beispiele für die Schönheit der Natur. Ukichiro Nakaya war ein japanischer Schneeflockenforscher, der sich intensiv mit der Bildung und Struktur von Schneekristallen befasste. Er entwickelte eigene Methoden, um Schneekristalle künstlich wachsen zu lassen und ihre verschiedenen Formen zu untersuchen.

Die Entwicklung der Schneeflockenfotografie hat es ermöglicht, die einzigartigen Merkmale und Strukturen von Schneekristallen festzuhalten. Die hochauflösenden Aufnahmen von Kenneth Libbrecht sind beeindruckend in ihrer Detailtreue und Schönheit. Mit seinen Fotografien hat Libbrecht dazu beigetragen, das Verständnis für die Komplexität und Vielfalt von Schneekristallen zu erweitern.

Tabellentitel

Year Researcher Significance
1873 Wilson Bentley First photographs of snowflakes
1936 Ukichiro Nakaya Artificial snow crystal growth
2003 Kenneth Libbrecht High-resolution snowflake photography

Die Geschichte der Schneeflockenforschung ist geprägt von Pionieren wie Wilson Bentley, Ukichiro Nakaya und Kenneth Libbrecht. Ihre Arbeit hat dazu beigetragen, das Verständnis für die Entstehung und Form von Schneekristallen zu erweitern und hat eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst geschlagen. Die Schneeflockenforschung ist auch heute noch von großer Bedeutung und wird neue Erkenntnisse über die faszinierende Welt der Schneekristalle liefern.

Die wissenschaftliche Bedeutung von Schneekristallen

Schneekristalle sind nicht nur faszinierende Naturphänomene, sondern haben auch eine bedeutende wissenschaftliche Relevanz. Die Forschung an Schneekristallen ermöglicht ein besseres Verständnis der Kristallbildung sowie der physikalischen Eigenschaften von Eis. Sie hilft auch dabei, die Auswirkungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Bildung von Niederschlag zu verstehen.

Schneekristalle spielen eine wesentliche Rolle bei der Untersuchung von Umweltbedingungen und können als Indikatoren dienen. Ihre Form und Struktur stehen in direktem Zusammenhang mit den Umgebungsbedingungen, daher können Schneekristalle Aufschluss über Klimaveränderungen und Umweltauswirkungen geben.

Die wissenschaftliche Erforschung von Schneekristallen trägt auch zur Erweiterung des Wissens über das Klimasystem bei. Durch die Analyse von Schneekristallstrukturen und -mustern können Wissenschaftler Klimamodelle verbessern und präzisere Vorhersagen über Wetterphänomene treffen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die wissenschaftliche Untersuchung von Schneekristallen von großer Bedeutung ist. Sie liefert Erkenntnisse über die Entstehung von Niederschlag und die Auswirkungen von Umweltfaktoren. Die Forschung an Schneekristallen trägt zur Weiterentwicklung des Wissens in den Bereichen Klimaforschung und Umweltwissenschaften bei.

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Die wissenschaftliche Untersuchung und Erforschung von Schneekristallen ermöglicht ein besseres Verständnis der Naturphänomene und ihrer Auswirkungen auf die Umwelt.

Fazit

Schneekristalle sind eine faszinierende Form von Eis, die in den Wolken entstehen, wenn kleine Wassertröpfchen unterkühlen und zu Eiskristallen gefrieren. Die genaue Form und Struktur der Schneeflocken wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und das Vorhandensein von Partikeln. Jeder Schneekristall ist ein einzigartiges kunstvolles Meisterwerk der Natur, und ihre Vielfalt an Formen und Strukturen ist erstaunlich.

Durch die Erforschung und Fotografie von Schneekristallen haben Wissenschaftler das Verständnis für ihre Entstehung und Form erweitert. Forscher wie Ukichiro Nakaya und Kenneth Libbrecht haben bedeutende Arbeit auf diesem Gebiet geleistet und uns mit atemberaubenden Aufnahmen von Schneekristallen versorgt. Sie haben gezeigt, dass Schneekristalle nicht nur ästhetisch beeindruckend sind, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Erforschung der Kristallbildung und dem Verständnis des Klimasystems spielen.

Insgesamt sind Schneekristalle nicht nur faszinierende Naturschönheiten, sondern auch wichtige Indikatoren für Umweltbedingungen. Die Untersuchung dieser winzigen Eisstrukturen ermöglicht es uns, mehr über die Kunst der Natur und die komplexen Prozesse der Schneebildung zu erfahren. Schneekristalle sind ein wertvolles Fenster in die Welt der Kristallbildung und tragen zur Erforschung des Klimas bei.

FAQ

Wie entsteht Schnee?

Schneeflocken bilden sich in den Wolken, wenn sehr kleine, unterkühlte Wassertröpfchen gefrieren. Die Tröpfchen verwandeln sich mit Hilfe von Partikeln wie Staubteilchen in Eiskristalle. Diese wachsen zu großen Schneeflocken heran, indem sie weitere Wassertröpfchen kondensieren lassen. Die Form und Struktur der Schneeflocken wird von Faktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflusst.

Wie bildet sich ein Schneekristall?

Schneekristalle bilden sich, wenn unterkühlte Wassertröpfchen in den Wolken gefrieren und sich in Eiskristalle verwandeln. Diese kleinen Eiskristalle beginnen zu fallen und dienen unterwegs zum Boden als Kondensationskeime für weitere Wassertröpfchen, wodurch sie zu größeren Schneeflocken wachsen.

Welche verschiedenen Formen können Schneeflocken haben?

Schneeflocken können eine Vielzahl von Formen haben, darunter sechseckige Dendriten, sternförmige Kristalle, Säulen- und Nadelstrukturen sowie asymmetrische und zwölfzackige Schneekristalle. Jeder Schneekristall ist einzigartig und kann sehr filigrane und komplexe Strukturen aufweisen.

Wie beeinflusst die Temperatur die Schneekristallformen?

Die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung und Form von Schneekristallen. Unterschiedliche Temperaturen können unterschiedliche Schneekristallformen hervorrufen. Bei sehr kalten Temperaturen bilden sich farnartig verästelte Schneeflocken, während bei etwas wärmeren Temperaturen säulenförmige Schneekristalle entstehen.

Welche Rolle spielt die Luftfeuchtigkeit bei der Schneebildung?

Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Bildung von Schneekristallen. Hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum der Kristalle und kann zu komplexeren Formen führen. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit können sich dagegen einfache sechseckige Kristalle bilden.

Welche Rolle spielen Partikel bei der Schneebildung?

Partikel wie Staubteilchen dienen als Kondensationskeime für die unterkühlten Wassertröpfchen in den Wolken, an denen sich die Tröpfchen zu Eiskristallen verwandeln können. Ohne diese Partikel wären extrem niedrige Temperaturen erforderlich, damit sich Schneekristalle bilden können.

Welche Bedeutung hat die Forschung und Fotografie von Schneekristallen?

Die Erforschung und Fotografie von Schneekristallen haben dazu beigetragen, das Verständnis für ihre Entstehung und Form zu erweitern. Wissenschaftler haben die verschiedenen Kristallformen klassifiziert und faszinierende Aufnahmen gemacht, um die Schönheit und Komplexität dieser winzigen Eisstrukturen zu zeigen.

Welche Einblicke bietet das Mikroskop in die Welt der Schneekristalle?

Durch die Betrachtung von Schneekristallen unter dem Mikroskop werden faszinierende Strukturen und Details sichtbar. Mikroskopische Aufnahmen zeigen die Vielfalt und Schönheit dieser winzigen Eisstrukturen und offenbaren die komplexe Kristallstruktur und die unterschiedlichen Formen, die Schneekristalle annehmen können.

Was ist die Geschichte der Schneeflockenforschung?

Die Erforschung von Schneeflocken hat eine lange Geschichte. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die ersten Schneekristalle fotografiert, und Forscher haben seitdem bahnbrechende Arbeit auf diesem Gebiet geleistet.

Welche wissenschaftliche Bedeutung haben Schneekristalle?

Die wissenschaftliche Untersuchung von Schneekristallen ermöglicht ein besseres Verständnis der Kristallbildung, der physikalischen Eigenschaften von Eis und der Auswirkungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf die Bildung von Niederschlag. Schneekristalle können auch als Indikatoren für Umweltbedingungen dienen und haben Auswirkungen auf das Klima.

Quellenverweise