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Allgemein, Innovation(s)Labor digital, KarriereWege

Impulse aus der Wissenschaft und Erfahrungen aus der Praxis – Virtuelles Meetup regt Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft an.

Am 17. November 2020 hat das virtuelle Meetup „Kompetent im digitalen Arbeitsumfeld | Mensch, Organisation, Zukunft“ der IHJO-Teilprojekte Innovation(s)Labor digital und KarriereWege stattgefunden. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem OFFIS als Teil der Reihe „Digitalisierungs-Meetups“ ausgerichtet. Gut 25 Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft fanden sich in diesem Rahmen im virtuellen Veranstaltungsraum ein.

Prof. Sabine Baumann, Professorin für Betriebswirtschaft an der Jade Hochschule und wissenschaftliche Leiterin im Bereich Produktion am OFFIS, leitete die Veranstaltung mit einem Grußwort ein. Im ersten Impulsvortrag berichtete Marius Wybrands, Projektleiter der Forschungskooperation WISdoM zwischen der Abteilung Very Large Business Applications (VLBA) der Universität Oldenburg und dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband OOWV, wie Wissenschaft und Praxis gemeinsam Lösungen für digitale Herausforderungen entwickeln und welchen Beitrag Studierende dabei leisten können. Anschließend stellte Informatiker Dr. Wilko Heuten vor, wie das OFFIS in den Bereichen Produktion und Gesundheit daran mitwirkt, neue Technologien wie Augmented und Virtual Reality partizipativ in organisatorische Abläufe einzubringen – also so, dass alle betroffenen Personen in den Prozess eingebunden werden. Abschließend gab Bildungswissenschaftlerin Carina Dolch Einblicke in die Ergebnisse von drei überregionalen Studien der Universität Oldenburg zur Mediennutzung von Studierenden. Sie leitete daraus ab, in welchem Maße Absolent_innen digitale Kompetenzen erlernen.

Anschließend stand in Breakout-Sessions der Austausch zwischen den Teilnehmenden im Fokus. In kleinen Gruppen griffen sie dabei die Themen der Vorträge wurden auf, diskutierten darüberhinausgehende Fragen und tauschten erste Kontaktdaten ausgetauscht.

Trotz der erfolgreichen Durchführung freuen wir uns darauf, unsere Veranstaltungen wieder in Präsenz durchführen zu können, sobald es die Umstände zulassen. Bis dahin sind wir gespannt auf weitere virtuelle Veranstaltungen, virtuellen Austausch und virtuelles Netzwerken.

Bei Interesse an ähnlichen oder kommenden Veranstaltungen oder am Projekt allgemein, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

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Allgemein, Innovation(s)Management, Innovation(s)Werkstatt, News

Das Teilprojekt Innovation(s)Management vergab am 30. Oktober erstmalig den Innovation(s)Preis. Die Preisverleihung markierte das Ende des Social Innovation Camps, bei dem über 20 Teilnehmer_innen drei Tage lang soziales Unternehmertum praxisnah erproben konnten.


Organisiert hatte den Workshop das Teilprojekt Innovation(s)Werkstatt in Kooperation mit der Bremer Hilfswerft gGmbH. Im Fokus des Camps stand das Thema Bildungsinnovationen: Welche Herausforderungen birgt unser Bildungssystem – und wie können wir ihnen begegnen? In Teams erarbeiteten die Teilnehmenden – darunter Studierende, Promovierende und weitere Gründungsinteressierte aus der Region Jade-Oldenburg –, konkrete Lösungsansätze. Hierbei wechselten sich Phasen der Gruppenarbeit mit inhaltlichen Vorträgen ab: Mitarbeitende der Hilfswerft stellten verschiedene Kreativitätstechniken und Methoden aus dem Innovationsprozess vor; Expert_innen aus Wissenschaft und Praxis gaben in Impulsvorträgen Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen des Sozialunternehmertums.

Kreative Ideen und internationaler Weitblick

Die Tipps für einen überzeugenden Pitch von Irene Walsh, Geschäftsführerin der Beratungsfirma MessageLab, setzten die Teilnehmer_innen in ihrer Kurzpräsentation vor der Jury des Innovation(s)Preises erfolgreich um: „Es ist beeindruckend, welche Vielfalt an Ideen die Teilnehmenden in so kurzer Zeit entwickelten“, freut sich Jurymitglied Stephanie Birkner, Geschäftsführerin der ZUKUNFT.Unternehmen gGmbH und außerplanmäßige Professorin für Female Entrepreneurship an der Universität Oldenburg. So setzte sich eine Gruppe mit ihrer Idee etwa für mehr Kreativität im Bildungskontext ein. Weitere Teams griffen pandemiebedingte Herausforderungen auf: Mit technischen Lösungen sollen Betriebspraktika und außerschulische Lernorte eine digitale Transformation erfahren. Internationalen Weitblick zeigte ein Team, welches sich der Vermittlung von digitalen Fertigkeiten an Lehrkräfte in ländlichen Regionen Südasiens widmete.



Antonia Böttinger, Jana Pyrek und Mara Wendt-Thorne gewannen mit ihrer Idee “LOVIS”, einem Chatbot zur sexuellen Aufklärung, den Innovationspreis 2020.


Der Innovation(s)Preis ging letztlich an das Team LOVIS: Antonia Böttinger und Mara Wendt-Thorne, Studentinnen an der Universität Oldenburg, sowie Jana Pyrek, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität, überzeugten mit ihrem Konzept eines Chatbots zur sexuellen Aufklärung. Der Preis umfasst ein Teamcoaching zur weiteren Unterstützung der Geschäftsidee. Die Auszeichnung, gefertigt mit dem 3D-Drucker am Innovation(s)Campus, wird so bald wie möglich persönlich überreicht. Bis dahin können sich die Gewinnerinnen mit nachhaltigen Produkten aus Online-Stores ausstatten, für die die Hilfswerft Gutscheine sponsorte.


Einen detaillierten Rückblick auf das Social Innovation Camp gibt es auf der Website der Hilfswerft.


Bei Interesse an ähnlichen Formaten wenden Sie sich an Andrea Klahsen (Referentin Programmgestaltung der Innovation(s)Werkstatt, 0441/798-5249, andrea.klahsen@uni-oldenburg.de)  oder Florian Grubitzsch (Innovationsmanager, 0441/798-5247, florian.grubitzsch@uni-oldenburg.de).

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Allgemein, News

Rund 85 Personen kamen am 7. Oktober online zusammen, um sich über Wissenschaftskommunikation und Transferformate auszutauschen.


Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! hatte Forschende, Vertreter_innen von Unternehmen, Institutionen und Kultureinrichtungen sowie interessierte Bürger_innen zum digitalen Barcamp eingeladen. Die Konferenz markierte die Halbzeit des Projekts und bot Gelegenheit, bekannte Formate und neue Ideen rund um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Pünktlich um 15 Uhr eröffneten die Moderatoren Holger Gottesmann und Kai Heddergott – beide erfahrende Barcamp-Organisatoren – das Camp. Die Teilnehmenden hatten sich dafür über die Webkonferenz-Plattform BigBlueButton in einem Raum versammelt. Manche waren per Kamera zu sehen, andere beteiligten sich per Nachricht im begleitenden Chat.



Nach einer kurzen Einführung in das Format Barcamp und den geplanten Ablauf des Nachmittags ging es direkt in die Session-Planung: Die Teilnehmenden stellten ihre Themen-Vorschläge vor, die die Moderatoren im sogenannten Session-Board sammelten. Die insgesamt 22 Sessions umfassten Impulsvorträge zu Kommunikationsformaten wie Science Slams, TEDx-Konferenzen und Wissenschafts-Podcasts ebenso wie die Vorstellung von Projekten, Methoden und Tools. So gab es Beiträge zur Kreativmethode LEGO® SERIOUS PLAY®, zum Konzept der Open Educational Resources und der Broadcasting-Software OBS. Außerdem wurde zu Zielgruppen in der Wissenschaftskommunikation diskutiert, über die Herausforderungen von Citizen Science Projekten und die Frage, wie man wissenschaftliche Themen eigentlich zeitgemäß und verständlich aufbereiten kann.

Ein Blick hinter den Kulissen des digitalen Barcamps:


Spannende Beiträge zu Science Slam und TEDx

Einige regional bekannte Wissenschaftskommunikatoren nahmen mit eigenen Sessions teil. Einer von ihnen war Jens-Steffen Scherer, Doktorand am Department Neurowissenschaften der Universität Oldenburg. Noch als Masterstudent hatte er 2018 den Science Slam Oldenburg gewonnen. Beim Barcamp der IHJO teilte er in seiner Session „Science Slam – BÄM!“ seine Erfahrungen mit dem jungen Kommunikationsformat. Fünf Botschaften hatte er für sein Publikum: Leg dich auf eine Kernbotschaft fest, erzähl eine Geschichte, nenne griffige Beispiele, erzeuge Emotionen und freunde dich damit an, dass ein guter Science Slam reifen muss.


Auch Birger Schütte, Initiator von TEDxOldenburg, betonte, wie wichtig die Kernbotschaft eines Vortrags sei. Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Felix Krenke stellte er das Speaker-Coaching vor, das alle Vortragenden der Konferenzplattform durchlaufen: Sie verfassen ein wortwörtliches Skript ihrer Rede und verbessern diese mithilfe strikter Rückmeldungen so lange, bis die Kernbotschaften klar sind und sich in einer Viertelstunde einem Laienpublikum vermitteln lassen. Fazit: Das Training für gute Kommunikation kann hart sein, wird aber mit Klarheit und Verstehen belohnt. Scherer erklärte seine Motivation so: „Einen Science Slam zu machen liegt weit außerhalb der normalen Komfortzone junger Forschender. Ich möchte dazu beitragen, dass für einige die Kommunikationsaufgabe näher an die Komfortzone heranrückt.“

Eine Übersicht über alle Themen und Session-Geber_innen bietet das folgende Graphic Recording:



Die Rückmeldungen zum Barcamps werden noch ausgewertet. Der erste Eindruck ist: Das Team konnte viele neue Impulse aufnehmen und spannende Kontakte knüpfen. Auf dieser Grundlage sollen neue Ideen entstehen, die sich im Sinne des Projekt-Auftrags für die Region weiterverfolgen und -entwickeln lassen.
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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News, SchülerWissen, Science Blog & Lab-on-the-Web

Der Science Truck zeigte eine Ausstellung zu Plastikmüll im Meer, das BürgerLabor veranstaltete einen Foto-Wettbewerb und das Teilprojekt SchülerWissen organisierte Schüler-Workshops.


Mit verschiedenen Angeboten und Aktionen hat sich die IHJO an der 3. Plastikaktionswoche Wittmund – Friesland vom 14. bis 19. September beteiligt. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kam zu diesem Anlass – dank eines entsprechenden Sicherheits- und Hygienekonzepts – auch das Innovation(s)Mobil wieder zum Einsatz: Der Verein New Ocean Project e.V. zeigte im Science Truck eine Ausstellung zum Thema Plastikmüll im Meer. Rund 650 Tourist_innen jedes Alters – unter anderem aus Bayern, Baden Württemberg, NRW und Rheinland-Pfalz – nutzten die Gelegenheit, um sich in der kostenfreien Ausstellung über die Wege des Plastikmülls ins Meer, die Gefahren für Tiere und Natur sowie Alternativen zu Plastik zu informieren.

Begleitet wurde die Ausstellung von einem Workshop-Programm. Hier konnten die Teilnehmenden lernen, Kosmetik, Seife, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel oder auch Waschpulver selbst herzustellen – ökologisch und ohne Plastikzusätze. Dank des guten Wetters konnten auch Abendveranstaltungen stattfinden: Neben Filmvorführungen stand auch ein Vortrag zum Thema „Plastik im Meer – das schwierige Erbe eines wichtigen Werkstoffs“ auf dem Programm.

Spannende Ergebnisse lieferte auch der Foto-Wettbewerb, der parallel zur Ausstellung während der Plastikaktionswoche stattfand: Unter dem Motto „Plastikfrei – ich bin dabei!“ reichten Bürger_innen Fotos über das BürgerLabor der IHJO ein, die ihr Engagement für eine plastikfreie Welt zeigen. Gewonnen haben die folgenden Beiträge (v.l.n.r.: Mila R., Finja A. und Kristin):




Actionbound-Workshop für Schüler_innen


Auch das Teilprojekt SchülerWissen war während der Woche aktiv: Gemeinsam mit dem Multimediamobil Nordwest veranstalteten die Referent_innen einen Actionbound-Workshop für zwei Klassen des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel. Actionbound ist eine App, mit der Nutzer_innen im Sinne eines sogenannten „Serious Games“ digitale Schatzsuchen oder interaktive mobile Abenteuer erstellen und diese Anderen zur Verfügung stellen können. Im Workshop erhielten die Schüler_innen zunächst einen inhaltlichen Input per Video von der Meeresforscherin Dr. Rosanna Schöneich-Argent zum Thema „Plastik im Meer – vom genialen Wertstoff zum globalen Umweltproblem.“ Anschließend spielten sie einen passenden Actionbound und lernten unter Anleitung einer Mitarbeiterin des Multimediamobil Nordwest, selbst einen Actionbound zu erstellen – etwa zu Plastikalternativen.

Bei Interesse an diesem Format können sich Lehrer_innen an die Ansprechpartner_innen des Teilprojekts SchülerWissen, Anka Albrecht (anka.albrecht@jade-hs.de), Elzbieta Skajda (elzbieta.skajda@jade-hs.de) oder Dr. Wolfgang Wenzel (wolfgang.wenzel@jade-hs.de), wenden. Der vom Teilprojekt SchülerWissen erstellte Actionbound ist unter dem folgenden QR-Code zu finden (nur mit der App „Actionbound“ zu öffnen):



Foto Science Truck: Hanna Ernstorfer
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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Am 13. und 14. Februar hat das Institut für Rohrleitungen (IRO) der Jade Hochschule das 34. Oldenburger Rohrleitungsforum ausgerichtet. Hier präsentierte sich auch die IHJO.

Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine konstante Plattform in der Rohrleitungsbranche. In diesem Jahr waren 360 ausstellende regionale wie überregionale Unternehmen und gut 4.000 Teilnehmende dabei. Während des Forums informierten sich Praktiker_innen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen im Rohrleitungsbau und Wissenschaftler_innen eruierten den aktuellen Forschungsbedarf. Insbesondere für den Nordwesten Deutschlands, der sich als Energieregion versteht, stehen im Zuge der Arbeiten zur Energiewende enorme Veränderungen an, vor allem bezüglich der Speicherung und des Transports von Strom und Gas. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind innovative Lösungen erforderlich, zu deren Entwicklung das IRO mit seinen Kompetenzen beiträgt.

Für die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! bot sich die Möglichkeit, Unternehmensvertreter_innen über das Projekt zu informieren und insbesondere die Ziele aus den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Management zu transportieren. Auch das BürgerLabor stellte sich vor, um im Kontakt mit Unternehmen Anwendungen für die Plattform zu diskutieren.

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Wie will ich leben und arbeiten? Um diese Frage ging es im Workshop „Life Design Thinking“, organisiert von den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt.

Was fehlt mir für ein zufriedenes Leben? In welche Richtung will ich mich beruflich entwickeln? Was möchte ich neben der Arbeit im Leben erreichen? Fragen, die wohl jeder Mensch in seinem Inneren bewegt. In manchen Lebenssituationen sind sie jedoch besonders akut, etwa zum Ende des Studiums oder der Promotion. Erste Impulse in Richtung möglicher Antworten auf diese Fragen gab Anfang Dezember der Workshop „Life Design Thinking“. 10 Teilnehmende fanden sich dafür auf dem Innovation(s)Campus zusammen – Studierende, Promovierende waren dabei, ebenso ein Auszubildender und eine Personalerin eines regionalen Unternehmens.

Als Workshopleiterin hatten die Teilprojekte KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt die Hamburgerin Trainerin Nicole Knapp engagiert: „Das Konzept Life Design hat sich aus dem Design Thinking abgeleitet – eine Methode, die vor allem in der Kreativwirtschaft und Start-Up-Szene angewendet wird. Charakteristisch ist der iterative Prozess, währenddessen Ideen direkt getestet und Kunden schon in einem frühen Entwicklungsstadium einer Idee befragt werden. Dieses Vorgehen lässt sich prinzipiell auf alle möglichen Fragen übertragen“, erklärt die sie. Die Idee, sich selbst beziehungsweise das eigene Leben mit Design-Thinking-Methoden in den Blick zu nehmen, hatten zwei Amerikaner. Vor etwa fünf Jahren hat sich das Konzept in Deutschland etabliert.


Für Sandra Heinemann, Referentin im Teilprojekt Karrierewege, passt der Workshop mit seinem innovativen Ansatz genau zum Profil der IHJO: „Wir wollen zeigen, dass man auch bei eher pragmatischen Themen wir der eigene Karriereplanung sehr gut mit kreativen Methoden arbeiten kann. Die Teilnehmenden profitieren außerdem davon, sich mit Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Karrierephasen auszutauschen – da findet jede Menge Wissenstransfer statt.“


Wohin soll es gehen?


Die Fragen und Erwartungen, mit denen die Teilnehmenden in den Workshop starten, sind vielfältig: Uta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Entrepreneurship. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit Themen wie Lean-Startup und Design Thinking: „Deswegen hat mich der Workshop interessiert – ich war neugierig, wie die bekannten Methoden in einem anderen Kontext funktionieren“, sagt sie. Ihr Ziel für den Tag: Neue Ideen entwickeln, wie sie sich inmitten vieler Projekte gut organisiert. „Ich möchte mir Zeit nehmen, herauszufinden, was mir wirklich wichtig ist und worauf ich künftig den Fokus meiner Arbeit setze.“


Verena arbeitet und promoviert ebenfalls an der Uni, am Institut für Materielle Kultur. Für sie steht die Entscheidung an, wie es weitergeht, wenn ihre Stelle ausläuft: „Ich hatte den Workshop online entdeckt. Mich hat angesprochen, dass das Konzept darauf baut, ‚out-of-the-box‘ zu denken.“


„Ich bin meine eigene Zielgruppe“


Im ersten Schritt geht es darum, die eigene Situation zu analysieren. „Beim klassischen Design-Thinking schaut man sich die Zielgruppe an – hier bin ich meine eigene Zielgruppe“, erläutert Knapp schmunzelnd. Was habe ich in meinem Leben schon gemacht? Was sind meine Werte? Was treibt mich an? Wichtig sei dabei vor allem, ehrlich zu sich selbst zu sein – und die eigene Perspektive nicht mit dem zu verwechseln, was andere von einem erwarten, sagt die Trainerin.


Der Workshop bietet ausreichend Raum, individuell zu arbeiten und sich mit den sehr persönlichen Themen auseinanderzusetzen. Aber auch der Austausch in der Gruppe ist wichtig. Dabei entscheiden alle Teilnehmenden selbst, wie viel sie jeweils von sich preisgeben möchten. „Manche haben bestimmte Schritte schon gemacht, etwa vom Studium in den Beruf gewechselt. So kann man voneinander lernen“, ergänzt Knapp.


Ideen entwickeln und testen


In der zweiten Phase des Tages geht es darum, Ideen zu der persönlichen Fragestellung zu entwickeln. Hier können die Teilnehmenden verschiedene Kreativmethoden nutzen – etwa die morphologische Matrix: Hierbei brainstormt man zu bestimmten Oberbegriffen. Die Ergebnisse werden anschließend zu immer neuen Szenarien kombiniert. „Dabei kommen bisweilen sehr ungewöhnliche Kombinationen zu Stande, die einem ganz neue Perspektiven eröffnen können“, erklärt Knapp.


In der anschließenden sogenannten Prototyping-Phase entwickeln die Teilnehmenden schließlich Ansätze, wie sie ihre Ideen realisieren oder zumindest testen können. Dabei sei es wichtig, das Vorhaben in kleine Schritte runter zu brechen, sagt Knapp. Wenn jemand etwa mit der Work-Life-Balance seines Jobs unzufrieden ist, könne die Person – statt sofort zu kündigen – auch erst einmal Stunden reduzieren und schauen, ob das schon einen Effekt hat. Hilfreich sei auch, den Faktor Zeit mit einzubeziehen: „Den Job fürs Leben zu finden ist eine größere Hürde als mich erst einmal für die nächsten vier bis fünf Jahre zu entscheiden“, verdeutlicht die Trainerin.


Sich Zeit für sich selbst nehmen


Reicht denn ein Tag, um Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden? Das zwar nicht, sagt Nicole Knapp, „aber wenn sich Menschen einen ganzen Tag Zeit für sich nehmen, ist schon ein großer Schritt gemacht“.


Zu diesem Ergebnis kommt auch Uta: „Natürlich bringt ein Workshop keine Erleuchtung – das ist aber auch nicht der Anspruch. Es ist gut, alle Ideen einmal strukturiert aufzuschreiben und zu sortieren – und auch etwas zu verwerfen. Mir hat es geholfen, eine andere Perspektive einzunehmen. Das Wichtigste war aber, sich einen ganzen Tag damit zu beschäftigen – das macht man viel zu selten.“

Auch Verena ist zufrieden mit dem Ergebnis des Workshops: „Ich habe tollen Input bekommen! Die Methoden kann ich auf Fragestellungen im Job oder im Alltag anwenden – sie sind kreativ und schließen das Intuitive der Entscheidungsfindung mit ein, das finde ich wichtig.“

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt wenden Sie sich gerne an Tina Zandstra (tina.zandstra@uni-oldenburg.de) von der Innovation(s)Werkstatt oder Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de) vom Teilprojekt KarriereWege.

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Innovation(s)Werkstatt

Die IHJO und das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg veranstalten gemeinsam zweitägigen Workshop

Passend zum Internationalen Planspieltag des SAGSAGA – Gesellschaft für Planspiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz e. V. fand am 14. Und 15. November an der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) ein zweitätiger Workshop zur Pre-Seed-Phase von Gründungsvorhaben statt. Pre-Seed beschreibt den Zeitraum vor der Gründung, in dem sich ein Gründungsteam zusammenfindet, den Businessplan ausarbeitet, Prototypen entwickelt und Kontakte zu Partner knüpft. Die Innovation(s)Werkstatt der IHJO führte den Workshop gemeinsam mit dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg (GIZ) durch. Grundlage bildete das Unternehmensplanspiel „priME SIM Innovation“ der Prime Academy AG.


Die Seminargruppe waren bunt gemischt – Bachelor- und Masterstudierende waren ebenso dabei wie Promovierende Lehrstuhlmitarbeiter_innen aus dem Bereich Entrepreneurship. Von den zahlreichen (Geschäfts-)Ideen, die die Teilnehmenden zu Beginn des Workshops einbrachten, entwickelten sie im Verlauf der beiden Tage drei Ideen zu ausgefeilten Gründungskonzepten weiter. Währenddessen erörterten und diskutierten sie gemeinsam mit der Workshopleitung Themen aus dem Innovationsmanagement anhand gesellschaftlicher Megatrends und eruierten die Marktrelevanz der Ideen mit Unterstützung des Business Modell Canvas. Aufbauend auf der Zielgruppenanalyse konnten die Teilnehmenden schließlich auch Elemente des Design Thinking-Prozesses und der Lean Startup-Methode anwenden und spielerisch lernen. Die Veranstaltung endete mit einer Pitch-Session, in der die Teams Ihre Idee vorstellten und eine Jury diese bewertete und Feedback gab.

Den Teilnehmenden bot der Workshop nicht nur die Möglichkeit, gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen und/oder Außenstehenden an einem Geschäftsmodell zu arbeiten, sondern auch, Neues zu lernen und das Wissen direkt in die Praxis umzusetzen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen sowie dem Angebot der Innovation(s)Werkstatt, wenden Sie sich gern an Tina Zandstra (innovationswerkstatt@ihjo.de).

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Innovation(s)Labor digital, News
Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden.

Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 13. Juni 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez (Universität Oldenburg, Wirtschaftsinformatik) im Schlauen Haus Oldenburg statt. Er richtete sich speziell an IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Zum Programm gehörten Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, die anschließend anhand von Erfahrungen aus der Praxis diskutiert wurden. Neben inhaltlichen Anregungen gewannen die Teilnehmenden interessante Kontakte aus Praxis und Wissenschaft sowie einen Einblick in kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Impuls stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar.

In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden.

Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass IT- und Beratungsprojekte im Zuge der digitalen Transformation in der Regel über Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience initiiert werden. Projektrelevante Dimensionen wie Kultur & Expertise, Transformationsmanagement, Zusammenarbeit und Geschäftsstrategie werden oft nicht adressiert oder nur beiläufig behandelt. Wie sich diese Kriterien in Zukunft besser in die Projektplanung integrieren lassen, wäre ein mögliches Thema künftiger Veranstaltungen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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Innovation(s)Labor digital, News
Workshop zum Thema Digitale Transformation am 13. Juni im Schlauen Haus für Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Welche Dimensionen und Elemente sind bei der digitalen Transformation zu berücksichtigen? In welchen Bereichen der digitalen Transformation bestehen zurzeit Bedarfe in der Region? Wie werden sich die Bedarfe in der Region mittel- und langfristig entwickeln? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Workshops „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, den das „Innovation(s)Labor digital“ am 13. Juni von 14 bis 17 Uhr im Schlauen Haus Oldenburg ausrichtet. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Zum Einstieg werden Impulse zur digitalen Transformation und den zu berücksichtigenden Dimensionen gegeben. Diese werden anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert. Im zweiten Abschnitt wird ein gemeinsames Stimmungsbild zu aktuellen und zukünftigen Bedarfen der digitalen Transformation in der Region entwickelt.
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch zu bringen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, sich über Erfahrungen sowie aktuelle Bedarfe und zukünftige Entwicklungen im Zuge der digitalen Transformation auszutauschen. Die Ergebnisse des Workshops sowie aufkommende Ideen und Fragestellungen dienen als Indikatoren für themenfokussierte Folgeveranstaltungen.

Bei Interesse an der Veranstaltung oder dem Innovation(s)Labor digital wenden Sie sich an Timo Kasselmann und Malte Schulz unter digilab@ihjo.de.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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News, SchülerWissen

Am 10. April 2019 laden die IHJO, die Schlachtmühle Jever und der Fachbereich MIT der Jade Hochschule zu einem Medienworkshop ein. 

Der Workshop richtet sich an Jugendliche zwischen 13-16 und ist kostenlos. Ihr lernt die Technik in der Mühle kennen und wir zeigen euch, wie ihr mit dem Handy einfache Erklärvideos erstellt und diese nach einem selbst erarbeiteten Drehbuch umsetzt.

Ihr seid interessiert? Dann ladet euch den Flyer herunter und meldet euch per Mail oder per Post an.

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