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Allgemein, KarriereWege, News

12 Studierende der Jade Hochschule nahmen Anfang September an einem dreitägigen Workshop der IHJO zur Karriereplanung in Dangast teil und nutzten die Möglichkeit, sich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Unter Anleitung von Trainer Marc Buddensieg lernten sie mithilfe der so genannten Life/Work-Planning-Methode, die wichtigsten persönlichen Fähigkeiten und ein individuell passendes Arbeitsmarktsegment zu identifizieren sowie Interviews mit potenziellen Kolleg_innen und Vorgesetzten zu führen.


Trainer Marc Buddensieg im Gespräch mit Teilnehmenden des Workshops „Karrierewege gestalten“.


Pflicht oder Kür bei der Jobsuche: Welche Stelle passt zu mir?

Das Life/Work-Planning richtet sich an Menschen, die in den Beruf einsteigen oder nach einigen Jahren der Berufstätigkeit neue Orientierung suchen. „Für die persönliche Zufriedenheit reicht es langfristig nicht aus, lediglich die Profilanforderungen einer Stelle zu erfüllen. Andere Fragen sind für das Arbeitsleben mindestens ebenso wichtig“, erklärt Buddensieg: „Welche meiner Fähigkeiten setze ich erfolgreich und mit Freude ein? Welches Themenfeld und welche Produkte interessieren mich? In welchem Arbeitsumfeld bin ich mit meinen Werten und meiner Persönlichkeit richtig aufgehoben?“

Eine Sprache für die eigenen Fähigkeiten finden

Im ersten Schritt lernten die Studierenden, die Fähigkeiten zu benennen, die sie auszeichnen und die sie in ihrem Leben bereits erfolgreich eingesetzt haben. Da Menschen dazu neigen, mindestens einen Teil ihrer Kompetenzen zu unterschätzen oder gar zu übersehen, wurden die Fähigkeiten im Dialog mit den anderen Workshop-Teilnehmenden erarbeitet. So identifizierten die Studierenden jeweils einen bunten Strauß von oft über hundert Fähigkeiten und sollten daraus drei auswählen, die sie in ihrem Berufsleben hauptsächlich einsetzen möchten. „Wer seine Fähigkeiten kennt und benennen kann, hat Worte gefunden, sich selbst passend zu präsentieren“, sagt Buddensieg. Anke-Kathrin Bertenrath, Masterstudentin Management Digitale Medien im 2. Semester, bestätigt: „Ich fand es interessant eine Einschätzung meiner Fähigkeiten von Menschen zu erhalten, die mich nicht kennen. Sonst spreche ich mehr mit Menschen die mir nahe stehen. Daher habe ich jetzt anderes und sozusagen unvoreingenommenes Feedback bekommen. Außerdem habe ich Fähigkeiten, die ich mir selbst nicht direkt zugeordnet hätte.“


Teilnehmende beim Austausch in der Gruppe.


Sich im „verdeckten“ Arbeitsmarkt vernetzen: das Vier-Fragen-Gespräch als Türöffner

Die Life/Work-Planning-Methode geht davon aus, dass gut Dreiviertel der zu besetzenden Vakanzen nicht in den üblichen Jobportalen erscheinen, sondern dass sie bereits vergeben sind, bevor eine formale Ausschreibung erfolgt. „Da die meisten Arbeitssuchenden sich ausschließlich mit öffentlichen Ausschreibungen beschäftigen, ist die Chance, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, auf dem verdeckten Arbeitsmarkt viel größer. Es macht Sinn sich dort zu vernetzen, wo Stellen geschaffen werden und von ihnen zu erfahren, bevor sie inseriert sind. Auch erfahre ich mehr über einen Arbeitsbereich, wenn ich mit Menschen aus dem Bereich spreche“, erklärt Buddensieg.

Um diese Kontaktaufnahme zu üben, sollten die Studierenden in der zweiten Workshop-Phase zwei bis drei Unternehmen besuchen und unangemeldet Gespräche mit mindestens sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen, um mehr über den Wunsch-Arbeitsmarkt zu erfahren. Zur Strukturierung der Gespräche dienten vier Fragen: „Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?“, „Was gefällt Ihnen gut?“, „Was gefällt Ihnen nicht so gut?“ und „Können Sie drei Menschen aus Ihrer Branche empfehlen, die wir ebenfalls ansprechen dürfen?“

Zur Überraschung der Studierenden waren Dreiviertel der angefragten Ansprechpartner_innen bereit, sich kurzfristig Zeit für das Interview zu nehmen. „Ich hätte nie gedacht, wie offen Menschen dafür sind, spontan über sich und ihren Beruf zu sprechen. Kein Mensch kommt auf die Idee, irgendwo hin zu gehen und Leute zu fragen: ‚Wie ist es, da zu arbeiten, wo Du arbeitest?‘ Aber man sollte es sich trauen. Nach meinem Master werde ich erstmal ein Jahr lang befristet arbeiten. In der Zeit will ich unbedingt das umsetzen, was ich hier gelernt habe“, sagt Tobias Rosteck, Masterstudent Maschinenbau im Dualen Studium.

Ingrida Budininkaite von der IHJO ergänzt: „Allen Studierenden ist zu wünschen, dass sie nach dem Studium den zu ihnen passenden Platz in der Arbeitswelt finden und einer Aufgabe nachgehen, für die sie ‚brennen‘. Deshalb haben wir den Workshop mit Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung ausgerichtet. In den drei Tagen im geschützten Rahmen außerhalb der Hochschule sollten die Teilnehmenden Raum bekommen, sich selbst zu erforschen.“

Über das Teilprojekt KarriereWege

Das Teilprojekt KarriereWege der IHJO fördert Studierende und Promovierende auf dem Weg ins Berufsleben. Die oben beschriebene Veranstaltung fand im Rahmen einer Pilot-Phase des Teilprojekts für Studierende der Jade Hochschule statt und wurde gemeinsam mit der in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung organisiert. Ab 2020 werden vergleichbare Veranstaltungen auch für Studierende der Universität Oldenburg angeboten.
Im Mentoring-Programm des Teilprojekts haben Studierende und Promovierende darüberhinaus die Möglichkeit, sich ein Jahr lang von Mentor_innen aus Unternehmen und Institutionen begleiten zu lassen.

Bei Fragen oder Interesse an diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an:

Ingrida Budininkaite, Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende (ingrida.budininkaite@jade-hs.de), und

Sandra Heinemann , Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Promovierende (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).



Fotos: Yukie Yasui

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Allgemein, News, SchülerWissen
Wissenschaftler_innen beantworten Kinderfragen

Warum gibt es das Weltall? Müssen Pflanzen schlafen? Warum brennen manche Materialien und manche nicht? Welche Antworten Wissenschaftler_innen auf diese und andere Fragen von Kindern haben, zeigt die Ausstellung „Nachgefragt!“ ab Freitag, 16. August, im Schlauen Haus (Schlossplatz 16, 26122 Oldenburg). Gemeinsam präsentieren die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!, das Schlaue Haus und der Verein proWissen Potsdam e.V. über 30 Fragen samt Antworten sowie erklärenden Exponaten. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene können die Ausstellung bis Montag, 7. Oktober, während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 16 Uhr) besuchen. Der Eintritt ist frei. Informationen zu Führungen finden sich auf der Website des Schlauen Hauses.


Vor Ort sowie über das BürgerLabor können Kinder und Jugendliche ab Montag, 19. August, außerdem eigene Fragen einreichen, die in der nächsten Ausstellung 2020 beantwortet werden.



Illustrationen: Livia Brocke

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Innovation(s)Labor digital, News
Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden.

Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 13. Juni 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez (Universität Oldenburg, Wirtschaftsinformatik) im Schlauen Haus Oldenburg statt. Er richtete sich speziell an IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Zum Programm gehörten Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, die anschließend anhand von Erfahrungen aus der Praxis diskutiert wurden. Neben inhaltlichen Anregungen gewannen die Teilnehmenden interessante Kontakte aus Praxis und Wissenschaft sowie einen Einblick in kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Impuls stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar.

In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden.

Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass IT- und Beratungsprojekte im Zuge der digitalen Transformation in der Regel über Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience initiiert werden. Projektrelevante Dimensionen wie Kultur & Expertise, Transformationsmanagement, Zusammenarbeit und Geschäftsstrategie werden oft nicht adressiert oder nur beiläufig behandelt. Wie sich diese Kriterien in Zukunft besser in die Projektplanung integrieren lassen, wäre ein mögliches Thema künftiger Veranstaltungen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News
Premiere für das Innovation(s)Mobil: Auf dem Tag der Niedersachsen in Wilhelmshaven war es das erste Mal im Einsatz – mit Erfolg. 

Der Truck war als eines der Highlights der Veranstaltung angekündigt worden und lockte entsprechend viele Besucher_innen in seinen Ausstellunsgraum. Diese hatten dort Gelegenheit, sich über das Innovation(s)Mobil selbst sowie über verschiedene Forschungsprojekte der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg zu informieren.  Das Institut für Chemie und Biologie des Meers (ICBM) der Universität stellte seine Forschung zu eingeschleppten Arten sowie zwei aktuelle Bürgerwissenschafts-Projekte vor; die Jade Hochschule präsentierte die Projekte KLEVER und FRAMES zum Thema Hochwasser in der Weser-Ems-Region.

Am Samstagnachmittag besuchte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies den Science Truck – und war nachhaltig beeindruckt von den Möglichkeiten, die der Truck mit Blick auf den Wissens- und Technologietransfer bietet. Ebenfalls zu Besuch im Truck waren Siemtje Möller, Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund sowie Sven Ambrosy, Landrat für den Landkreis Friesland.

Foto (v. l.): Umweltminister Olaf Lies, IHJO-Projektkoordinatorin Anne-Kathrin Guder, der Präsident der Jade Hochschule Prof. Dr. Manfred Weisensee sowie Dr. Silke Glogowski, Managerin des Innovation(s)Mobils.
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Innovation(s)Mobil, News
Wissenschaft direkt zu den Menschen bringen – dafür gibt es ab sofort das Innovation(s)Mobil der IHJO!

Insgesamt 62 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 25 Quadratmeter Dachterrasse, eine moderne Medientechnik und flexibles Mobiliar ermöglichen es, Wissenschaft und Forschung auf vielfältige Art zu präsentieren und erlebbar zu machen. Der Science Truck soll beispielsweise für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und den Umbau des Trucks belaufen sich auf rund 820.000 Euro. Heute wurde er offiziell an die IHJO übergeben.

„Wir wollen mit dem Innovationsmobil auch außerhalb der Studienorte zeigen, wie innovationsfreudig die Region Jade-Oldenburg ist“, betonte Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule.

„Mit dem Science Truck können wir Wissenschaft jenseits der Hochschulstandorte den Menschen zugänglich machen. Damit intensivieren wir gezielt unseren Dialog mit der Bevölkerung und schaffen eine neue Form der Teilhabe“, sagte Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg.

Die Ausstellungsfläche des Science Trucks wurde seit Anfang April für die neuen Anforderungen der IHJO umgebaut. Fahrbereit hat er eine Länge von gut 19 Metern, ist zweieinhalb Meter breit und etwas mehr als vier Meter hoch. Der Hauptraum lässt sich auf insgesamt rund sechs mal zehn Meter erweitern. Ein verglaster Wintergarten bildet den Eingangsbereich; über eine Außentreppe gelangt man auf die Dachterrasse, die sich vor allem als Treffpunkt und für Gespräche anbietet. Dank eines Unterflur-Lifts ist der Ausstellungsraum barrierefrei zugänglich. Innerhalb der Projektlaufzeit, bis Ende 2022, wird kontinuierlich geprüft, ob ein Umstieg vom derzeitigen Dieselantrieb der Euro-6-Norm auf alternative Antriebe der Zugmaschine möglich ist.

Je nach Nutzungsszenario kann der Science Truck individuell eingerichtet werden – beispielsweise als Seminar-, Ausstellungs- oder Experimentierraum. Dafür stehen unter anderem 25 Multifunktionssitzplätze, Bistro-Tische und Stühle sowie Lounge-Möbel zur Verfügung. Eine kleine Küche ermöglicht bei Veranstaltungen eine Grundversorgung von bis zu 30 Personen. An der Rückseite des Hauptraums können auf Bildschirmwänden Videos, Live-Übertragungen oder Animationen gezeigt werden. Für interaktive digitale Präsentationen stehen zwei höhenverstellbare und bis zu 90° neigbare Multitouch-Tische sowie Tablet-Stationen bereit, ebenso Präsentationssockel für Exponate. Eine „Chill-Ecke“ lädt dazu ein, den Besuch im Science Truck per Foto oder Video festzuhalten und in den sozialen Medien zu verbreiten.

Die IHJO nutzt das Innovation(s)Mobil für den Transfer in die Region. Darüber hinaus kann es von Schulen, außerschulischen Lernorten, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Unternehmen, aber auch für an Touristen gerichtete Veranstaltungen bei Dr. Silke Glogowski, Managerin für das Innovation(s)Mobil, angefragt werden. Die IHJO bereitet nach Möglichkeit inhaltlich passende Ausstellungen zu Forschungsprojekten der Verbundpartner vor.

Seinen ersten Einsatz hat der Science Truck am Tag der Niedersachsen vom 14. bis 16. Juni in Wilhelmshaven.

Kontakt: Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de)

Foto: Piet Meyer
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Allgemein, KarriereWege, News
Was zeichnet eine kompetente Person aus? Welche Fähigkeiten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Um diese Fragen ging es im Coaching „Mein Kompetenzprofil“.

Im Rahmen ihrer Dissertation setzen sich Promovierende mit äußerst spezialisierten Fachthemen auseinander. Sie gelten als hochqualifizierte Expert_innen, bringen darüber hinaus aber auch eine Reihe überfachlicher Kompetenzen mit. Sich diese bewusst zu machen und ihren Wert für Arbeitgeber_innen außerhalb der Hochschulen verständlich zu formulieren, kann eine Herausforderung sein. Ziel des Coachings „Mein Kompetenzprofil – Stärken identifizieren und gezielt einsetzen“ war es daher, sich mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und Entwicklungspotenziale zu reflektieren.

Stimmen zum Coaching „Mein Kompetenzprofil“:

„Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Er hat genau meinen Erwartungen entsprochen. Ich denke, dass ich die vermittelten Methoden in meiner Zukunft sehr gut anwenden kann. Das Thema hat mir auch gut gefallen, vor allem, weil ich noch keine ähnlichen Angebote für dieses Thema gesehen habe und ich es für relevant halte, sich Gedanken über die eigenen Kompetenzen zu machen.“

„Im Workshop ‚Mein Kompetenzprofil‘ konnte ich bisher eher unterschätzte eigene Kompetenzen neu entdecken und zudem sortieren, welche Kompetenzen mich wirklich auszeichnen und welche Tätigkeiten mir wirklich Spaß machen. Am Ende des Workshops haben wir zudem analysiert, wie etwaige schwächer ausgeprägte, aber für die spätere Wunschtätigkeit nötige Kompetenzen noch ausgebaut werden könnten.“

„Nach dem theoretischen Einstieg ins Thema wurde den Teilnehmer_innen viel Freiraum gelassen, sich in Einzel- und Kleingruppenarbeit intensiv mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und ein Kompetenzprofil zu entwickeln. Das Seminar wurde durch viele praktische Beispiele der Dozentin ergänzt, zudem gab sie wertvolle Tipps hinsichtlich der zukünftigen Karriereplanung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Ich kann die Teilnahme an dem Seminar insbesondere allen weiterempfehlen, die sich im letzten Drittel ihrer Dissertation befinden.“
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News, SchülerWissen
Gemeinsam mit der Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt veranstaltet die IHJO vom 18. bis 20. Juni drei Workshops für den Jahrgang 7 des Jade-Gymnasiums.

In den jeweils fünfstündigen Veranstaltungen haben die Schüler_innen Gelegenheit, das Wattenmeer unter Anleitung selbst zu erforschen. Zunächst geht es ins Watt: Die Siebtklässler_innen lernen anhand von Fragestellungen die dort lebenden Tiere und Pflanzen kennen, erarbeiten sich das komplexe Nahrungsnetz und erheben physikalische und chemische Messwerte. Im Anschluss wird der angrenzende Küstensaum, die sogenannte Salzwiese, unter die Lupe genommen – ein Lebensraum, der wie das Watt von den Gezeiten der Nordsee geprägt ist. Hier stehen vor allem die Anpassungsmechanismen der Salzwiesenpflanzen im Fokus, denn nur besonders spezialisierte Tier- und Pflanzenarten können an diesem Standort leben. Zum Abschluss wird gemeinsam über die Folgen des Klimawandels und die Einflüsse menschlichen Handelns auf die Küstenregion diskutiert.

Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung. Bei Interesse an diesem oder ähnlichen Formaten kontaktieren Sie gerne die Referentinnen aus dem Teilprojekt SchülerWissen.

Foto: Anja Wübben
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Innovation(s)Labor digital, News
Workshop zum Thema Digitale Transformation am 13. Juni im Schlauen Haus für Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Welche Dimensionen und Elemente sind bei der digitalen Transformation zu berücksichtigen? In welchen Bereichen der digitalen Transformation bestehen zurzeit Bedarfe in der Region? Wie werden sich die Bedarfe in der Region mittel- und langfristig entwickeln? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Workshops „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, den das „Innovation(s)Labor digital“ am 13. Juni von 14 bis 17 Uhr im Schlauen Haus Oldenburg ausrichtet. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Zum Einstieg werden Impulse zur digitalen Transformation und den zu berücksichtigenden Dimensionen gegeben. Diese werden anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert. Im zweiten Abschnitt wird ein gemeinsames Stimmungsbild zu aktuellen und zukünftigen Bedarfen der digitalen Transformation in der Region entwickelt.
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch zu bringen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, sich über Erfahrungen sowie aktuelle Bedarfe und zukünftige Entwicklungen im Zuge der digitalen Transformation auszutauschen. Die Ergebnisse des Workshops sowie aufkommende Ideen und Fragestellungen dienen als Indikatoren für themenfokussierte Folgeveranstaltungen.

Bei Interesse an der Veranstaltung oder dem Innovation(s)Labor digital wenden Sie sich an Timo Kasselmann und Malte Schulz unter digilab@ihjo.de.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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News, SchülerWissen
Die IHJO veranstaltet gemeinsam mit der AG Marine Sensorsysteme der Universität Oldenburg vom 3. – 6. Juni eine Schülerakademie zum Thema Gewässerfarben.

Während das weite Meer häufig indigoblau erscheint, sind Nordseeküstengewässer meistens olive-beige, viele Seen eher grün bis cola-braun und manche Bäche sogar Rostbraun. Warum ist das so? Und was sagen die Farbe und die Transparenz über den ökologischen Zustand des Gewässers aus? Fragen wie diese stehen im Zentrum der mehrtägigen Schülerakademie für Oberstufenschüler_innen der Spiekerooger Hermann Lietz-Schule. In Anlehnung an das Forschungsprojekt „Coastal ocean darkening – Light availability in the past and future marine environment“ lernen sie, den Gewässerfarben wissenschaftlich auf den Grund zu gehen.

Die Akademie beginnt mit einer Forschungsboot-Ausfahrt, auf der die Schüler_innen mit verschiedenen Messmethoden physikalische, chemische und biologische Daten erheben. In den Folgetagen werden sie diese im Forschungszentrum Wittbülten unter fachwissenschaftlicher Begleitung analysieren und auswerten. Die Wissenschaftlerin Kertu Lõhmus vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg berichtet in einem Abendvortrag außerdem über aktuelle Forschungserkenntnisse der experimentellen Inseln im Watt aus den Verbundprojekten BEFmate und DynaCom. Die Schüler_innen sollen dadurch auch die systemischen Zusammenhänge in gezeitengeprägten Küstengewässern kennenlernen. Sie können sich im Vorfeld Fragen überlegen, die an dem Abend diskutiert und beantwortet werden. Zum Abschluss der Schülerakademie präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse.

Interessierte Schüler_innen können sich als Citizen Scientists – Bürgerwissenschaftler_innen – auch weiterhin an der Forschung zur Lichtverfügbarkeit in Gewässern beteiligen: Mithilfe der App „EyeOnWater“ können sie Daten über den Zustand der Gewässer in ihrer Umgebung erheben und somit wertvolle Beobachtungen für die Forschung liefern.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot für Oberstufenschüler_innen der Hermann Lietz-Schule auf Spiekeroog. Bei Interesse an diesem oder ähnlichen Formaten kontaktieren Sie gerne die Referentinnen aus dem Teilprojekt SchülerWissen.

Foto: Anja Wübben
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Blog, Innovation(s)Management, News

Der Austausch zwischen der Innovativen Hochschule „M4_LAB“ für die Metropolregion Stuttgart und der IHJO ist eingeläutet.


Das Projekt „M4_LAB – HFT-Innovationslabor für die Metropolregion 4.0“ ist ein Verbundprojekt der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH. Seine Ziele sind Innovation und Transfer aus transdisziplinärer Forschung für energieeffiziente Stadtentwicklung sowie nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren in der Metropolregion Stuttgart. Somit besteht eine strategische Nähe zur Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!, die ebenfalls ihren Schwerpunkt auf die Förderung der Transferaktivitäten ihrer Verbundpartner setzt.


Am Mittwoch dieser Woche haben Prof. Dr. Uta Bronner (Gesamtprojektleitung und Wissenschaftliche Leitung), Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huep (Prorektor Forschung) und Prof. Dr. Eberhard Gülch (Professoraler Mentor) vom Projekt „M4_LAB“ die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule besucht. Stellvertretend für die IHJO hat Prof. Dr.-Ing. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule) gemeinsam mit Hans-Peter Ratzke (Projektleiter IHJO), Projektkoordinatorin Anja Wiehl und Innovationsmanager Carsten Meyer die Gäste empfangen.


Von besonderer Bedeutung waren bei diesem ersten Austausch die Themen „Nachhaltigkeit der Formate und Konzepte der Innovativen Hochschulen“, „Verankerung des Technologietransfers an den Hochschulen“, das Forschungsdatenmanagement, fachliche Schnittstellen und eine mögliche Zusammenarbeit.


Der Termin wurde außerdem genutzt, um die Stadtentwicklungsprojekte ENaQ in Oldenburg und i_city in Stuttgart zu vernetzen und fachliche Anknüpfungspunkte zu schaffen. Hierfür hat Dipl.-Landschaftsökol. Jürgen Knies M.Sc. von der Jade Hochschule das Projekt ENaQ vorgestellt.

Im nächsten Schritt sollen sich die Innovationsmanager_innen der beiden Innovativen Hochschulen persönlich kennenlernen und einen Austausch zum Thema Innovation ins Leben rufen.

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter des Projekts „M4_LAB“ der Metropolregion Stuttgart und der IHJO mit Prof. Dr.-ing. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule, links) beim ersten Treffen der beiden Innovativen Hochschulen. 
Foto: Prof. Dr.-ing. habil Thomas Luhmann

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