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Allgemein, KarriereWege, News, Veranstaltung

Sechs Mentoring-Tandems haben im Rahmen des IHJO Mentoring Programms zusammengefunden. Der Auftakt fand am Dienstag im Schlauen Haus Oldenburg statt.


Vier Studierende der Jade Hochschule aus den Fachbereichen Wirtschaft sowie Management, Information, Technologie und zwei Promovierende der Universität Oldenburg aus den Disziplinen Chemie und Politikwissenschaften werden sich im kommenden Jahr im zweimonatlichen Rhythmus mit Mentoren aus regionalen Unternehmen zu persönlichen Gesprächen treffen, um gemeinsam ihren Berufseinstieg außerhalb der Hochschule vorzubereiten.


Interdisziplinäre Tandems


Die Mentoring-Tandems sind bewusst interdisziplinär zusammengesetzt. „Verschiedene Fachperspektiven auf dieselbe Fragestellung bergen oft mehr Potenzial und können mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich profitieren die Mentees unabhängig von konkreten Berufen und Branchen von den Erfahrungen und dem persönlichen Feedback der Mentorinnen und Mentoren,“ erklärt Ingrida Budininkaite, Referentin der IHJO für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende. „Außerdem sollen die Mentees konkrete Einblicke in Unternehmensstrukturen erhalten und sich ein Bild von der Berufswelt außerhalb der Hochschule machen können. Die Tandems gehen eine Arbeitsbeziehung ein, in der Motivation, Erkenntnis und Lernen auf beiden Seiten möglich ist,“ sagt Sandra Heinemann, Referentin Außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.


Denn nicht nur für die Mentees ist das Programm nützlich. Das Engagement kann die Mentor_innen persönlich bereichern und eine Möglichkeit sein, ein wenig von der Zugewandtheit und Unterstützung zurückzugeben, die ihnen vielleicht selbst einmal zu Teil wurde. Die Unternehmen, deren Mitarbeiter_innen sich als Mentor_innen engagieren, bekommen über das Programm Einblicke in die Problemstellungen neuer Generationen und wertvolle Erkenntnisse für ihre künftige Personalpolitik.




Die Auftaktveranstaltung wurde genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Mentoring zu entwickeln und konkrete Ziele für die Tandems zu erarbeiten.

Gelungener Auftakt


Nach dem Kennenlernen in der Runde ging es am Dienstag direkt an die Arbeit: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden? Während es bei dem einen Mentee mehr darum gehen mag, eine Wunschvorstellung für die erste Stelle zu entwickeln, möchte der andere vielleicht mit den Soft Skills weiterkommen oder Bewerbungssituationen im Rollenspiel einüben.


Im Laufe des Nachmittags erarbeiteten die Tandems konkrete Ziele für das kommende Jahr. Diese wurden in Form von Vereinbarungen von beiden Seiten unterschrieben und dienen als Arbeitsgrundlage. Neue Fragestellungen können die gemeinsame Arbeit jederzeit ergänzen.


Mehr Infos zum Programm „Praktisch vernetzt“


Die Mentoring-Treffen sind zudem in ein festes Rahmenprogramm eingebettet: Regelmäßige Seminare zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie Netzwerktreffen sollen die Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben erhöhen. Auch ein Gruppencoaching für die Mentees gehört zum Programm. Hier können sie Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren und eigene Potenziale entdecken und einschätzen lernen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Teilprojekts KarriereWege.

Fach- und Führungskräfte als Mentor_innen gesucht

Derzeit engagieren sich unter anderem Vertreter_innen der Unternehmen BTC, T-Systems und Bünting als Mentor_innen im Programm der IHJO. Dennoch gibt es eine Warteliste von Studierenden und Promovierenden, für die noch Mentor_innen fehlen. Fach- und Führungskräfte aus der Region, die Interesse haben, einen Mentee zu betreuen, wenden sich bitte an die Referentinnen Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) und Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de). Auch Studierende und Promovierende, die als Mentee teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Der Einstieg ins Mentoring ist möglich, sobald ein Tandempartner gefunden ist.

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Allgemein, News

Der Projektträger Jülich war – vertreten durch Katja Lorbach und Peter Kretek – am 30.10. zu Gast auf dem Innovation(s)Campus der IHJO in Oldenburg.


Im Auftrag des Bundes und der Länder setzt der Projektträger Forschungs- und Innovationsförderprogramme um und prüft deren Entwicklung und Erfolge. Im Gespräch mit den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Manfred Weisensee (Jade Hochschule), Dr. Jürgen Meister als Vertreter des Instituts OFFIS sowie der Projektleitung Dr. Michaela Muylkens und Hans-Peter Ratzke ließen sich Lorbach und Kretek über die bisherige und geplante strategische Wirkung der Innovations- und Transferaktivitäten der IHJO informieren. Im Gespräch mit dem Team erfuhren die Gäste Aktuelles zum Stand der Teilprojekte. Bei der anschließenden Begehung des Innovation(s)Campus und des ScienceTrucks machten sie sich ein Bild der Räumlichkeiten, die für die Aktivitäten des Projekts geschaffen wurden.


Unter innovative-hochschule.de können Sie sich über die Förderinitiative informieren.


Foto: Katja Lorbach (7.v.r.) und Peter Kretek (9.v.r.) vom Projektträger Jülich mit Dr. Michaela Muylkens (11.v.r.) und Hans-Peter Ratzke (13.v.r.) sowie dem Team der IHJO.


Fotocredit: Markus Hibbeler

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Allgemein, News, Science Blog & Lab-on-the-Web

Zum deutschlandweiten Tag der Bibliotheken startet die Oldenburger Landschaft einen Foto-Wettbewerb – Einsendungen über das BürgerLabor der IHJO 

Am 24. Oktober findet der deutschlandweite „Tag der Bibliotheken“ statt. Diesen nimmt die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken der Oldenburgischen Landschaft zum Anlass, um mit einer Aktion auf die vielfältige Büchereienlandschaft der Region aufmerksam zu machen: „Fundstücke in der Bibliothek“ lautet das Thema des Wettbewerbs, zu dem Bürger_innen bis zum 31. Dezember Fotos und Videos einreichen können – wahlweise via Instagram unter dem Hashtag #FundstueckeBibliotheken oder über das Bürgerlabor der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!. Die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken trifft eine Vorauswahl, über die dann im Januar 2020 auf der Seite des Bürgerlabors abgestimmt werden kann. Zu gewinnen gibt es mehrere Büchergutscheine.

Das BürgerLabor der IHJO bietet eine digitale Plattform, über die sich Bürger_innen direkt an Forschung beteiligen können – indem sie an einer Umfrage teilnehmen, Beiträge zu Erhebungen beisteuern oder sich in Foren über wissenschaftliche Themen und Fragen austauschen. Neben der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und dem Informatikinstitut OFFIS können auch andere wissenschaftliche oder kulturelle Einrichtungen der Region ihre Bürgerwissenschafts-Projekte über das BürgerLabor verbreiten. Damit bietet es eine zentrale Anlaufstelle für forschende Bürger_innen und die, die es werden wollen.

Bei Fragen oder Interesse am BürgerLabor wenden Sie sich bitte an:
Jantje von Reeken, Managerin BürgerLabor (jantje.vonreeken@jade-hs.de)

Foto:
Auf der Suche nach „Fundstücken“ in der Landesbibliothek Oldenburg: (von links) Heike Janssen (Stadtbibliothek Oldenburg), sitzend: Bärbel Gerdes (Bibliothek der Jade Hochschule), Heikle Andermann (Universitätsbibliothek Oldenburg), Bärbel Gerdes (Bibliothek der Jade Hochschule), Hannes Meiners (Stadtbibliothek Oldenburg), Corinna Roeder, Landesbibliothek Oldenburg), Jantje von Reeken (Jade Hochschule). (Foto: JW, Oldenburgische Landschaft)

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Innovation(s)Labor digital

Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden

Der dritte Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 30. September 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez am Innovation(s)Campus Jade Oldenburg statt. Er richtete sich insbesondere an Anwendungsunternehmen, Verwaltungs- und Kultureinrichtungen. Auf dem Programm standen zunächst Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung ganzheitlich betrachten: Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“. Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Kurzvortrag stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar. In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden. Neben inhaltlichen Erkenntnissen, neuen Kontakten und Impulsen erhielten die Teilnehmenden auch einen ersten Eindruck des Standorts Innovation(s)Campus und einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.
















Ergebnisse


Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass die betrachteten Digitalisierungsprojekte der Anwendungsunternehmen und Kultureinrichtungen sehr vielfältig sind. Je nach Projekt sind unterschiedliche, insgesamt jedoch alle Dimensionen von Bedeutung. Dem stehen die Ergebnisse des thematisch gleichen Workshops mit IT- und Beratungsunternehmen von Mitte Juni gegenüber: IT- und Beratungsprojekte zur Digitalisierung betreffen vorrangig die Dimensionen Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience.

Gemeinsam zeigen die beiden Workshops, dass im Zuge der digitalen Transformation ganzer Organisationen alle Dimensionen des Modells relevant sind. Die betrachteten Projekte legen zudem nahe, dass Anwendungsunternehmen bei Themen wie Prozessdigitalisierung und Produktinnovation vermehrt auf die Unterstützung von Beratungsunternehmen zurückgreifen, während sie die Aufgaben des Transformationsmanagements und der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur selbst bewältigen.

Ausblick

Nachdem in den vergangenen Veranstaltungen der Fokus auf Managementthemen und der ganzheitlichen Betrachtung der digitalen Transformation von Unternehmen lag, werden künftig vermehrt technische Themen im Mittelpunkt stehen. Angedacht sind unter anderem Veranstaltungen zu Themen aus den Bereichen Data Science (Künstliche Intelligenz, Data Integration, Data Management, Blockchain), Open Source Software sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Kontakt


Bei Interesse an ähnlichen oder kommenden Veranstaltungen oder am Projekt allgemein, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Fotos: Nele Claus

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Allgemein, News, SchülerWissen

Artenvielfalt und Bodenkartierung, Gehörlosigkeit und Schallschutz: Die Schülerakademie der IHJO vermittelte wissenschaftliche Fragestellungen.



Es ist Donnerstag und der erste Regentag einer bislang sonnigen Woche. Die 12 Oberstufenschüler_innen der IGS, die sich um 8 Uhr morgens mit ihrem Biologielehrer vor dem Unibad in Haarentor treffen, wirken kaum jünger als die Studierenden, die sich ebenfalls einfinden. Alle tragen Regenjacken und Gummistiefel, denn gleich geht es in die Haarenniederung. 

Es ist der vierte Tag einer Praktikumswoche am Fachbereich Landschaftsökologie der Universität Oldenburg, an dem im Rahmen der Schülerakademie der IHJO auch die Schüler_innen der IGS teilnehmen. Nachdem sich die Gruppe an den ersten drei Tagen mit den Schutzgütern Boden, Wasser und Fauna beschäftigt hat, steht heute Flora auf dem Programm. Bisher haben die Schüler_innen dieselben Fragestellungen wie die Studierenden bearbeitet. „Heute, bei der Vegetationsaufnahme, bekommen sie einfachere Aufgaben, sonst würde es ohne Vorkenntnisse zu schwierig“, erklärt Dr. Inken Dörfler vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, die das Praktikum heute mit Unterstützung von Tutor Hendrik Hiersemann betreut.

Zeitgleich treffen sich 17 an Physik interessierte Mitschüler_innen mit ihrem Physiklehrer Marco Dammann und Antje Ahrens, Mitarbeiterin der IHJO, am Lappan. Diese Gruppe nimmt an der parallel stattfindenden Schülerakademie „Hörforschung“ teil und soll heute lernen, eine Schallpegel-Messkampagne zu planen und diese in der Innenstadt Oldenburgs durchführen.

Dass die IGS Flötenteich vom 2. bis 6. September ihre Schüler_innen ins Feld der wissenschaftlichen Forschung schickt, ist dem Umstand zu verdanken, dass sie in dieserWoche ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Für die gesamte Schule ist eine Projektwoche ausgerufen, die am Freitag mit einem großen Fest endet. Dort sollen alle Projektgruppen ihre Ergebnisse mit Postern präsentieren.

Feldforschung in der Haarenniederung

Zurück in der Haarenniederung. Anhand einer Beispielfläche erklärt Inken Dörfler die Aufgabe des heutigen Tages: Die Studierenden sollen auf mehreren je einen Quadratmeter großen Flächen alle Pflanzen bestimmen und die Häufigkeit ihres Vorkommens ermitteln. Die Schüler_innen erhalten den Auftrag, Vorkommen und Häufigkeit von acht Indikator-Pflanzen im gesamten Gelände zu bestimmen. Solche so genannten Vegetationsaufnahmen im Rahmen von landschaftsökologischen Begutachtungen sind in Zusammenhang mit der Stadtplanung oder der Planung von Straßen und Autobahnen wichtig. Werden schützenswerte Arten identifiziert, lassen sich Ausgleichsmaßnahmen empfehlen.



Dass die Haarenniederung besonders schützenswert ist, hat kurz zuvor der Rat der Stadt Oldenburg bestätigt, der das Gelände zum Naturschutzgebiet erklärt hat. „Über die Aufwertung der Haarenniederung freue ich mich sehr“, sagt Anja Wübben von der IHJO. Sie hat die Schülerakademie „Landschaftsökologie“ organisiert. „Sie zeigt, wie wichtig die umweltwissenschaftlichen Untersuchungen sind, um wertvolle Gebiete überhaupt erkennen und schützen zu können.“

Dörfler und Hiersemann helfen den Teilnehmenden bei ihren Aufgaben und werden mal vom einen, mal vom anderen Ende des Geländes gerufen, um schwer bestimmbare Pflanzen zu begutachten. Biologielehrer Dr. Olaf Hostrup begleitet die Gruppen im Wechsel. Er habe sich gewünscht, „dass die Schüler in der Projektwoche rauskommen und erleben, wie Biologie als Fach draußen in der Natur umgesetzt wird. Das ist anders als das, was die Jugendlichen aus dem Klassenzimmer kennen. Nach der Woche werden sie hoffentlich genauer hinschauen, wenn sie durch eine Landschaft gehen, mehr sehen und mehr erkennen“.

Für die Schüler_innen war die Akademie auf jeden Fall ein außergewöhnliches Erlebnis: „Die Woche war ganz schön anstrengend bisher. Aber es hat auch Spaß gemacht und war sehr vielfältig“, sagt Franziska aus der 12. Klasse.

Jannike aus der 11. Jahrgangsstufe hat die Entnahme der Bodenprobe am Montag am besten gefallen. Dabei hoben die Schüler_innen und Studierenden sechs unterschiedliche Bodenprofile aus, entnahmen Bodenproben und analysierten diese. Die zwei abgebildeten Profile aus dem Untersuchungsgebiet – stark vererdetes reliktisches Niedermoor und Podsol (Ascheboden) – eigneten sich gut, um den Teilnehmenden die Vielfalt der Bodenbeschaffenheit in der Haarenniederung zu verdeutlichen.

Nachdem die Schüler_innen am Dienstag einen Vortrag über Gewässerkunde gehört und anschließend eigene Grundwasserproben entnommen und analysiert haben, stand am Mittwoch Insektenbestimmung auf dem Programm.

Am ersten Praktikumstag hatten die Schüler_innen Insektenfallen unter Anleitung von Dr. Rolf Niedringhaus entlang dreier Beobachtungslinien in den Biotopen Wald, Vegetation am Fließgewässer und Feuchtwiese eingegraben. Nun präparierten sie die Insekten im Praktikumsraum, bestimmten und zählten sie, stuften sie nach ihrem Gefährdungsgrad nach der Roten Liste Niedersachsen ein und visualisierten und verglichen die Verteilung der Tiere in den drei nahe gelegenen Biotopen.

Eine Woche Hörforschung



Die Schülerakademie „Hörforschung“ begann am Montag mit Vorträgen über die theoretischen Grundlagen des Hörens und der Akustik. Es ging um Schall, Gehörfunktionen, Interferenz und Forschungmethoden: Wie geht die Wissenschaft damit um, dass Menschen Geräusche unterschiedlich wahrnehmen? Wie lassen sich Mikrofonaufnahmen im freien Gelände realisieren?

Dienstags standen Besuche im Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT), im Haus des Hörens sowie im Forschungszentrum für Neurosensorik der Universität Oldenburg auf dem Programm. Hier erfuhren die Schüler_innen, wie ein Hörgerät die Wahrnehmung beeinflusst, sie besichtigten Messinstrumente und kamen in persönlichen Kontakt mit Wissenschaftler_innen.

Am Mittwoch folgten Vorträge und Kurz-Workshops in Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverein Oldenburg zu Erkrankungen des auditiven Systems. Die Schüler_innen lernten Menschen mit Hörschädigungen und deren Angehörige kennen und erfuhren aus erster Hand, welche Herausforderungen und Bewältigungsstrategien zum Alltag Betroffener gehören.

Der heutige Donnerstag ist einer eigenen Feldforschung zum Thema Umweltlärm gewidmet: Anhand zuvor erklärter Kriterien definieren die Teilnehmenden passende Messstationen und nehmen pro Station drei Messungen in verschiedene Richtungen vor. Außerdem erfassen sie per Fragebogen das subjektive Empfinden des Lärms an jedem Messstandort.

Schließlich überführen sie die Daten in eine digitale Karte und machen sie so vergleichbar mit den offiziellen Lärm-Karten, die das Land Niedersachsen bereitstellt. „Die Lärm-Karten sind unter anderem für die Stadtplanung relevant, da sich zum Beispiel durch Schall-reflektierende Flächen wie Glas oder Schall-absorbierende Flächen von Häusern den Lärmpegel senken lässt“, erklärt Antje Ahrens, die die Projektwoche „Hörforschung“ konzipiert und selbst die Einführungsvorträge für die Schüler_innen vorbereitet hatte.

Projektaufgabe

Im Anschluss an die Messungen geht es weiter in den Seminarraum: Hier setzen sich die Schüler_innen in drei Projektgruppen an ihre Aufgaben. Während eine Gruppe am Laptop ein Plakat mit Informationen zum Thema Lärmschutz entwirft, erstellt eine zweite Gruppe ein aufwändiges Video zum Thema Hören. Von der Skript-Erstellung über das Einsprechen der Tonspur bis zum Schnitt liegt die gesamte Videoproduktion in der Hand der Schüler_innen. Die dritte Gruppe schließlich erstellt einen Flyer, der sich inhaltlich an neue Studierende der Hörforschung richtet und sie auf das Studium einstimmen soll. Für Fynn und Max, beide 18, war es eine gute Woche: „Wir sind mitgekommen, um die Universität kennenzulernen. Auf jeden Fall wollen wir Naturwissenschaften studieren, ob es Physik wird, ist noch offen. Der zweite Tag war am interessantesten: Wir konnten Wissenschaftler kennenlernen und eine Ahnung bekommen, was sie machen und an welchen Fragestellungen sie arbeiten“, sagt Fynn.

Machen Sie mit!

Wie leise ist Oldenburg? Und wie laut ist Jever? Das BürgerLabor der IHJO sucht die lautesten und leisesten Orte im Nordwesten. 
Hier teilnehmen!

Über die Schülerakademie

Die Schülerakademie ist ein Veranstaltungsangebot der IHJO mit dem Ziel, Wissenschaft insbesondere für Oberstufenschüler_innen intensiv erlebbar zu machen: Die Teilnehmenden machen eine Woche lang erste praktische Erfahrungen mit Forschungsmethoden und erhalten Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten. Außerdem kommen sie in direkten Kontakt mit Forschenden und können sich ein erstes Bild vom Berufsleben im Wissenschaftskontext machen.

Die Veranstaltung findet zweimal jährlich statt und wird von den Referentinnen des Teilprojekts SchülerWissen konzipiert und in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Oldenburg sowie der Jade Hochschule durchgeführt. Bei Interesse an vergleichbaren Veranstaltungen oder im Fall von Fragen wenden Sie sich bitte an die Referentinnen. 

Die nächste Schülerakademie ist für die Woche vom 8. bis 12. Juni 2020 auf Spiekeroog geplant. Teilnehmen werden Schüler_innen aus der Küstenregion sowie von der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog.


Fotos: Antje Ahrens, Nele Claus, Anja Wübben, Yukie Yasui

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Allgemein, KarriereWege, News

12 Studierende der Jade Hochschule nahmen Anfang September an einem dreitägigen Workshop der IHJO zur Karriereplanung in Dangast teil und nutzten die Möglichkeit, sich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Unter Anleitung von Trainer Marc Buddensieg lernten sie mithilfe der so genannten Life/Work-Planning-Methode, die wichtigsten persönlichen Fähigkeiten und ein individuell passendes Arbeitsmarktsegment zu identifizieren sowie Interviews mit potenziellen Kolleg_innen und Vorgesetzten zu führen.


Trainer Marc Buddensieg im Gespräch mit Teilnehmenden des Workshops „Karrierewege gestalten“.


Pflicht oder Kür bei der Jobsuche: Welche Stelle passt zu mir?

Das Life/Work-Planning richtet sich an Menschen, die in den Beruf einsteigen oder nach einigen Jahren der Berufstätigkeit neue Orientierung suchen. „Für die persönliche Zufriedenheit reicht es langfristig nicht aus, lediglich die Profilanforderungen einer Stelle zu erfüllen. Andere Fragen sind für das Arbeitsleben mindestens ebenso wichtig“, erklärt Buddensieg: „Welche meiner Fähigkeiten setze ich erfolgreich und mit Freude ein? Welches Themenfeld und welche Produkte interessieren mich? In welchem Arbeitsumfeld bin ich mit meinen Werten und meiner Persönlichkeit richtig aufgehoben?“

Eine Sprache für die eigenen Fähigkeiten finden

Im ersten Schritt lernten die Studierenden, die Fähigkeiten zu benennen, die sie auszeichnen und die sie in ihrem Leben bereits erfolgreich eingesetzt haben. Da Menschen dazu neigen, mindestens einen Teil ihrer Kompetenzen zu unterschätzen oder gar zu übersehen, wurden die Fähigkeiten im Dialog mit den anderen Workshop-Teilnehmenden erarbeitet. So identifizierten die Studierenden jeweils einen bunten Strauß von oft über hundert Fähigkeiten und sollten daraus drei auswählen, die sie in ihrem Berufsleben hauptsächlich einsetzen möchten. „Wer seine Fähigkeiten kennt und benennen kann, hat Worte gefunden, sich selbst passend zu präsentieren“, sagt Buddensieg. Anke-Kathrin Bertenrath, Masterstudentin Management Digitale Medien im 2. Semester, bestätigt: „Ich fand es interessant eine Einschätzung meiner Fähigkeiten von Menschen zu erhalten, die mich nicht kennen. Sonst spreche ich mehr mit Menschen die mir nahe stehen. Daher habe ich jetzt anderes und sozusagen unvoreingenommenes Feedback bekommen. Außerdem habe ich Fähigkeiten, die ich mir selbst nicht direkt zugeordnet hätte.“


Teilnehmende beim Austausch in der Gruppe.


Sich im „verdeckten“ Arbeitsmarkt vernetzen: das Vier-Fragen-Gespräch als Türöffner

Die Life/Work-Planning-Methode geht davon aus, dass gut Dreiviertel der zu besetzenden Vakanzen nicht in den üblichen Jobportalen erscheinen, sondern dass sie bereits vergeben sind, bevor eine formale Ausschreibung erfolgt. „Da die meisten Arbeitssuchenden sich ausschließlich mit öffentlichen Ausschreibungen beschäftigen, ist die Chance, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, auf dem verdeckten Arbeitsmarkt viel größer. Es macht Sinn sich dort zu vernetzen, wo Stellen geschaffen werden und von ihnen zu erfahren, bevor sie inseriert sind. Auch erfahre ich mehr über einen Arbeitsbereich, wenn ich mit Menschen aus dem Bereich spreche“, erklärt Buddensieg.

Um diese Kontaktaufnahme zu üben, sollten die Studierenden in der zweiten Workshop-Phase zwei bis drei Unternehmen besuchen und unangemeldet Gespräche mit mindestens sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen, um mehr über den Wunsch-Arbeitsmarkt zu erfahren. Zur Strukturierung der Gespräche dienten vier Fragen: „Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?“, „Was gefällt Ihnen gut?“, „Was gefällt Ihnen nicht so gut?“ und „Können Sie drei Menschen aus Ihrer Branche empfehlen, die wir ebenfalls ansprechen dürfen?“

Zur Überraschung der Studierenden waren Dreiviertel der angefragten Ansprechpartner_innen bereit, sich kurzfristig Zeit für das Interview zu nehmen. „Ich hätte nie gedacht, wie offen Menschen dafür sind, spontan über sich und ihren Beruf zu sprechen. Kein Mensch kommt auf die Idee, irgendwo hin zu gehen und Leute zu fragen: ‚Wie ist es, da zu arbeiten, wo Du arbeitest?‘ Aber man sollte es sich trauen. Nach meinem Master werde ich erstmal ein Jahr lang befristet arbeiten. In der Zeit will ich unbedingt das umsetzen, was ich hier gelernt habe“, sagt Tobias Rosteck, Masterstudent Maschinenbau im Dualen Studium.

Ingrida Budininkaite von der IHJO ergänzt: „Allen Studierenden ist zu wünschen, dass sie nach dem Studium den zu ihnen passenden Platz in der Arbeitswelt finden und einer Aufgabe nachgehen, für die sie ‚brennen‘. Deshalb haben wir den Workshop mit Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung ausgerichtet. In den drei Tagen im geschützten Rahmen außerhalb der Hochschule sollten die Teilnehmenden Raum bekommen, sich selbst zu erforschen.“

Über das Teilprojekt KarriereWege

Das Teilprojekt KarriereWege der IHJO fördert Studierende und Promovierende auf dem Weg ins Berufsleben. Die oben beschriebene Veranstaltung fand im Rahmen einer Pilot-Phase des Teilprojekts für Studierende der Jade Hochschule statt und wurde gemeinsam mit der in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung organisiert. Ab 2020 werden vergleichbare Veranstaltungen auch für Studierende der Universität Oldenburg angeboten.
Im Mentoring-Programm des Teilprojekts haben Studierende und Promovierende darüberhinaus die Möglichkeit, sich ein Jahr lang von Mentor_innen aus Unternehmen und Institutionen begleiten zu lassen.

Bei Fragen oder Interesse an diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an:

Ingrida Budininkaite, Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende (ingrida.budininkaite@jade-hs.de), und

Sandra Heinemann , Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Promovierende (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).



Fotos: Yukie Yasui

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Allgemein, News, SchülerWissen
Wissenschaftler_innen beantworten Kinderfragen

Warum gibt es das Weltall? Müssen Pflanzen schlafen? Warum brennen manche Materialien und manche nicht? Welche Antworten Wissenschaftler_innen auf diese und andere Fragen von Kindern haben, zeigt die Ausstellung „Nachgefragt!“ ab Freitag, 16. August, im Schlauen Haus (Schlossplatz 16, 26122 Oldenburg). Gemeinsam präsentieren die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!, das Schlaue Haus und der Verein proWissen Potsdam e.V. über 30 Fragen samt Antworten sowie erklärenden Exponaten. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene können die Ausstellung bis Montag, 7. Oktober, während der Öffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr, Freitag von 9 bis 16 Uhr) besuchen. Der Eintritt ist frei. Informationen zu Führungen finden sich auf der Website des Schlauen Hauses.


Vor Ort sowie über das BürgerLabor können Kinder und Jugendliche ab Montag, 19. August, außerdem eigene Fragen einreichen, die in der nächsten Ausstellung 2020 beantwortet werden.



Illustrationen: Livia Brocke

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Innovation(s)Labor digital, News
Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden.

Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 13. Juni 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez (Universität Oldenburg, Wirtschaftsinformatik) im Schlauen Haus Oldenburg statt. Er richtete sich speziell an IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Zum Programm gehörten Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, die anschließend anhand von Erfahrungen aus der Praxis diskutiert wurden. Neben inhaltlichen Anregungen gewannen die Teilnehmenden interessante Kontakte aus Praxis und Wissenschaft sowie einen Einblick in kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Impuls stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar.

In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden.

Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass IT- und Beratungsprojekte im Zuge der digitalen Transformation in der Regel über Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience initiiert werden. Projektrelevante Dimensionen wie Kultur & Expertise, Transformationsmanagement, Zusammenarbeit und Geschäftsstrategie werden oft nicht adressiert oder nur beiläufig behandelt. Wie sich diese Kriterien in Zukunft besser in die Projektplanung integrieren lassen, wäre ein mögliches Thema künftiger Veranstaltungen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News
Premiere für das Innovation(s)Mobil: Auf dem Tag der Niedersachsen in Wilhelmshaven war es das erste Mal im Einsatz – mit Erfolg. 

Der Truck war als eines der Highlights der Veranstaltung angekündigt worden und lockte entsprechend viele Besucher_innen in seinen Ausstellunsgraum. Diese hatten dort Gelegenheit, sich über das Innovation(s)Mobil selbst sowie über verschiedene Forschungsprojekte der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg zu informieren.  Das Institut für Chemie und Biologie des Meers (ICBM) der Universität stellte seine Forschung zu eingeschleppten Arten sowie zwei aktuelle Bürgerwissenschafts-Projekte vor; die Jade Hochschule präsentierte die Projekte KLEVER und FRAMES zum Thema Hochwasser in der Weser-Ems-Region.

Am Samstagnachmittag besuchte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies den Science Truck – und war nachhaltig beeindruckt von den Möglichkeiten, die der Truck mit Blick auf den Wissens- und Technologietransfer bietet. Ebenfalls zu Besuch im Truck waren Siemtje Möller, Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund sowie Sven Ambrosy, Landrat für den Landkreis Friesland.

Foto (v. l.): Umweltminister Olaf Lies, IHJO-Projektkoordinatorin Anne-Kathrin Guder, der Präsident der Jade Hochschule Prof. Dr. Manfred Weisensee sowie Dr. Silke Glogowski, Managerin des Innovation(s)Mobils.
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Innovation(s)Mobil, News
Wissenschaft direkt zu den Menschen bringen – dafür gibt es ab sofort das Innovation(s)Mobil der IHJO!

Insgesamt 62 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 25 Quadratmeter Dachterrasse, eine moderne Medientechnik und flexibles Mobiliar ermöglichen es, Wissenschaft und Forschung auf vielfältige Art zu präsentieren und erlebbar zu machen. Der Science Truck soll beispielsweise für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und den Umbau des Trucks belaufen sich auf rund 820.000 Euro. Heute wurde er offiziell an die IHJO übergeben.

„Wir wollen mit dem Innovationsmobil auch außerhalb der Studienorte zeigen, wie innovationsfreudig die Region Jade-Oldenburg ist“, betonte Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule.

„Mit dem Science Truck können wir Wissenschaft jenseits der Hochschulstandorte den Menschen zugänglich machen. Damit intensivieren wir gezielt unseren Dialog mit der Bevölkerung und schaffen eine neue Form der Teilhabe“, sagte Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg.

Die Ausstellungsfläche des Science Trucks wurde seit Anfang April für die neuen Anforderungen der IHJO umgebaut. Fahrbereit hat er eine Länge von gut 19 Metern, ist zweieinhalb Meter breit und etwas mehr als vier Meter hoch. Der Hauptraum lässt sich auf insgesamt rund sechs mal zehn Meter erweitern. Ein verglaster Wintergarten bildet den Eingangsbereich; über eine Außentreppe gelangt man auf die Dachterrasse, die sich vor allem als Treffpunkt und für Gespräche anbietet. Dank eines Unterflur-Lifts ist der Ausstellungsraum barrierefrei zugänglich. Innerhalb der Projektlaufzeit, bis Ende 2022, wird kontinuierlich geprüft, ob ein Umstieg vom derzeitigen Dieselantrieb der Euro-6-Norm auf alternative Antriebe der Zugmaschine möglich ist.

Je nach Nutzungsszenario kann der Science Truck individuell eingerichtet werden – beispielsweise als Seminar-, Ausstellungs- oder Experimentierraum. Dafür stehen unter anderem 25 Multifunktionssitzplätze, Bistro-Tische und Stühle sowie Lounge-Möbel zur Verfügung. Eine kleine Küche ermöglicht bei Veranstaltungen eine Grundversorgung von bis zu 30 Personen. An der Rückseite des Hauptraums können auf Bildschirmwänden Videos, Live-Übertragungen oder Animationen gezeigt werden. Für interaktive digitale Präsentationen stehen zwei höhenverstellbare und bis zu 90° neigbare Multitouch-Tische sowie Tablet-Stationen bereit, ebenso Präsentationssockel für Exponate. Eine „Chill-Ecke“ lädt dazu ein, den Besuch im Science Truck per Foto oder Video festzuhalten und in den sozialen Medien zu verbreiten.

Die IHJO nutzt das Innovation(s)Mobil für den Transfer in die Region. Darüber hinaus kann es von Schulen, außerschulischen Lernorten, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Unternehmen, aber auch für an Touristen gerichtete Veranstaltungen bei Dr. Silke Glogowski, Managerin für das Innovation(s)Mobil, angefragt werden. Die IHJO bereitet nach Möglichkeit inhaltlich passende Ausstellungen zu Forschungsprojekten der Verbundpartner vor.

Seinen ersten Einsatz hat der Science Truck am Tag der Niedersachsen vom 14. bis 16. Juni in Wilhelmshaven.

Kontakt: Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de)

Foto: Piet Meyer
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