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Allgemein, News

Unter dem Motto „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft“ gaben Oldenburger Wissenschaftler_innen Einblicke in ihre Forschung. Auch die IHJO war im Orga-Team dabei.

Was unterscheidet eine Künstliche Intelligenz von natürlicher Intelligenz? Hört die Spracherkennung meines Handys eigentlich immer zu? Können Arten, die kalte Gewässer brauchen, überhaupt noch gerettet werden? Fragen wie diese würde man normalerweise in einem Informatik- bzw. Biologie-Seminar erwarten – gestellt wurden sie jedoch von Besucher_innen der Oldenburger umBAUbar. Sie war eine von insgesamt sieben Oldenburger Innenstadtkneipen, die am 24. Oktober erstmalig die Veranstaltung „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft“ beherbergten. Die Idee: Pro Kneipe stellen zwei Wissenschaftler_innen verschiedener Oldenburger Forschungseinrichtungen in 20 Minuten ihr Fachgebiet vor – so, dass es auch Laien verstehen. Anschließend können die Bersucher_innen per Bierdeckel Fragen stellen und mit den Vortragenden ins Gespräch kommen.

Für die Umbaubar hatte die IHJO in Kooperation mit dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg die Professoren Helmut Hillebrand, Experte für Biodiversität, und Oliver Kramer, Leiter der Arbeitsgruppe Computational Intelligence, als Referenten gewonnen. Durch das Programm führte Jens-Steffen Scherer, Doktorand am Department für Neurowissenschaften. 

Pünktlich zu Beginn des ersten Vortrags war die Kneipe bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Kramer erklärte in seinem Impuls-Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz“, wie diese überhaupt funktioniert (Stichwort: Neuronale Netze), wie weit wir heute von einem Terminator-Szenario entfernt sind und warum es keine gute Idee wäre, nur noch KIs ans Steuer von Autos zu lassen.

Im zweiten Vortrag des Abends stand ebenfalls ein aktuelles gesellschaftliches Thema im Fokus: der Klimawandel. Hillebrand erklärte dem Publikum, warum schon kleine Temperaturveränderungen der Ozeane sich auf die Verbreitung von Arten auswirken und welche Folgen das für die biologische Vielfalt im Meer hat. Er berichtete über neueste Forschungsergebnisse und erläuterte dem gebannten Publikum, wie man heutige Daten mit vorindustriellen Zeiträumen vergleichen kann.

Beide Forscher wurden mit reichlich Applaus belohnt und nach Ende es offiziellen Teils im direkten Gespräch mit weiteren Fragen gelöchert. Das Fazit der Organisator_innen: Ein voller Erfolg,

Eine ausführliche Nachlese gibt es im Hochschul-Magazin der Jade Hochschule: https://jadewelt.jade-hs.de/magazin/hirn-vom-hahn-wissen-frisch-gezapft-eine-nachlese/

Mehr Infos zum Programm unter https://hirnvomhahn.de/

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Innovation(s)Labor digital

Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden

Der dritte Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 30. September 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez am Innovation(s)Campus Jade Oldenburg statt. Er richtete sich insbesondere an Anwendungsunternehmen, Verwaltungs- und Kultureinrichtungen. Auf dem Programm standen zunächst Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung ganzheitlich betrachten: Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“. Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Kurzvortrag stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar. In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden. Neben inhaltlichen Erkenntnissen, neuen Kontakten und Impulsen erhielten die Teilnehmenden auch einen ersten Eindruck des Standorts Innovation(s)Campus und einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.
















Ergebnisse


Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass die betrachteten Digitalisierungsprojekte der Anwendungsunternehmen und Kultureinrichtungen sehr vielfältig sind. Je nach Projekt sind unterschiedliche, insgesamt jedoch alle Dimensionen von Bedeutung. Dem stehen die Ergebnisse des thematisch gleichen Workshops mit IT- und Beratungsunternehmen von Mitte Juni gegenüber: IT- und Beratungsprojekte zur Digitalisierung betreffen vorrangig die Dimensionen Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience.

Gemeinsam zeigen die beiden Workshops, dass im Zuge der digitalen Transformation ganzer Organisationen alle Dimensionen des Modells relevant sind. Die betrachteten Projekte legen zudem nahe, dass Anwendungsunternehmen bei Themen wie Prozessdigitalisierung und Produktinnovation vermehrt auf die Unterstützung von Beratungsunternehmen zurückgreifen, während sie die Aufgaben des Transformationsmanagements und der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur selbst bewältigen.

Ausblick

Nachdem in den vergangenen Veranstaltungen der Fokus auf Managementthemen und der ganzheitlichen Betrachtung der digitalen Transformation von Unternehmen lag, werden künftig vermehrt technische Themen im Mittelpunkt stehen. Angedacht sind unter anderem Veranstaltungen zu Themen aus den Bereichen Data Science (Künstliche Intelligenz, Data Integration, Data Management, Blockchain), Open Source Software sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Kontakt


Bei Interesse an ähnlichen oder kommenden Veranstaltungen oder am Projekt allgemein, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Fotos: Nele Claus

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Innovation(s)Labor digital, News
Der Workshop des Innovation(s)Labor digital mit dem Zielfokus Digitalisierung in der Region führte zu wertvollen Erkenntnissen für die Teilnehmenden.

Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 13. Juni 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez (Universität Oldenburg, Wirtschaftsinformatik) im Schlauen Haus Oldenburg statt. Er richtete sich speziell an IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Zum Programm gehörten Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, die anschließend anhand von Erfahrungen aus der Praxis diskutiert wurden. Neben inhaltlichen Anregungen gewannen die Teilnehmenden interessante Kontakte aus Praxis und Wissenschaft sowie einen Einblick in kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Impuls stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar.

In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden.

Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass IT- und Beratungsprojekte im Zuge der digitalen Transformation in der Regel über Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience initiiert werden. Projektrelevante Dimensionen wie Kultur & Expertise, Transformationsmanagement, Zusammenarbeit und Geschäftsstrategie werden oft nicht adressiert oder nur beiläufig behandelt. Wie sich diese Kriterien in Zukunft besser in die Projektplanung integrieren lassen, wäre ein mögliches Thema künftiger Veranstaltungen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab@ihjo.de).

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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Innovation(s)Labor digital, News
Workshop zum Thema Digitale Transformation am 13. Juni im Schlauen Haus für Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Welche Dimensionen und Elemente sind bei der digitalen Transformation zu berücksichtigen? In welchen Bereichen der digitalen Transformation bestehen zurzeit Bedarfe in der Region? Wie werden sich die Bedarfe in der Region mittel- und langfristig entwickeln? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Workshops „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, den das „Innovation(s)Labor digital“ am 13. Juni von 14 bis 17 Uhr im Schlauen Haus Oldenburg ausrichtet. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Zum Einstieg werden Impulse zur digitalen Transformation und den zu berücksichtigenden Dimensionen gegeben. Diese werden anschließend mit den Teilnehmenden diskutiert. Im zweiten Abschnitt wird ein gemeinsames Stimmungsbild zu aktuellen und zukünftigen Bedarfen der digitalen Transformation in der Region entwickelt.
Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch zu bringen und ihnen die Gelegenheit zu bieten, sich über Erfahrungen sowie aktuelle Bedarfe und zukünftige Entwicklungen im Zuge der digitalen Transformation auszutauschen. Die Ergebnisse des Workshops sowie aufkommende Ideen und Fragestellungen dienen als Indikatoren für themenfokussierte Folgeveranstaltungen.

Bei Interesse an der Veranstaltung oder dem Innovation(s)Labor digital wenden Sie sich an Timo Kasselmann und Malte Schulz unter digilab@ihjo.de.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay
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Innovation(s)Labor digital, News
Der erste Workshop des Innovation(s)Labor digital zum Thema „Daten – Wirtschaftliches Gut?!“ war geprägt von anregenden Diskussionen und Interaktion. Neben inhaltlichen Erkenntnissen und Impulsen gewannen die Teilnehmenden auch interessante Kontakte sowie Vorfreude und Motivation für kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Prof. Marx Gómez leitete den Workshop mit Grußworten und einer Vorstellungsrunde der zwölf Praxisvertreter_Innen und fünf Wissenschaftler ein. Die Projektmitarbeiter Timo Kasselmann und Malte Schulz stellten anschließend das Innovation(s)Labor digital als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu Digitalisierungsthemen vor und leiteten mit einer technischen Betrachtung der Digitalisierung in die drei Workshop-Tracks über:

+ Die Basis schaffen: Identifikation und Verfügbarkeit wertvoller Daten
+ Datenanalysen: Daten, Muster, Wettbewerbsvorteile?
+ Die „neue Ressource“ Daten: Müssen sich Unternehmen neu erfinden?

In Kleingruppen wurden zu den jeweiligen Themen Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden gesammelt, diskutiert und strukturiert. Abschließende Präsentationen machten die jeweiligen Kleingruppenergebnisse allen Teilnehmenden präsent.

Im Workshop wurden zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch das Innovation(s)Labor digital identifiziert. Regelmäßig stattfindende Meet-Ups können den Aufbau regionaler Communities initiieren, um den begonnenen Austausch zu verstetigen. Über den Austausch hinaus sind themenspezifische Formate geplant, wie zum Beispiel Workshops und Hackathons. In diesen können gemeinsam konkrete Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen prototypisch entwickelt werden.

Die Projektmitarbeiter bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die aktive Teilnahme und den regen Zuspruch. Falls Sie nicht bei der Veranstaltung dabei waren und am Projekt interessiert sind, kommen Sie gerne auf uns zu (digilab@ihjo.de).
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Innovation(s)Labor digital, News

Am 09.11.2018 fanden sich ca. 60 Gäste zur Auftaktveranstaltung des Innovation(s)Labor digital im OFFIS ein. Als Teil des Transferprojekts Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! wird im Innovation(s)Labor digital der Wissens- und Ideentransfer fokussiert. Im Kontext der Digitalisierung werden in den kommenden vier Jahren Wissen und Ideen zu technologiebasierten Lösungen und Potenzialen aus den Hochschulen in die Region transferiert und darauf aufbauend ein wechselseitiger Austausch nachhaltig etabliert.

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Innovation(s)Labor digital, News
Als Teil des großen Transferprojekts Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! wird im Innovation(s)Labor digital der Wissens- und Ideentransfer im Bereich der Digitalisierung fokussiert.

Wissen und Ideen zu technologiebasierten Lösungen und Potenzialen sollen aus den Hochschulen in die Region transferiert und darauf aufbauend ein wechselseitiger Austausch nachhaltig etabliert werden.

Austausch und Vernetzung zur Optimierung im Projekt


Um den angestrebten Transfer möglichst zielführend zu gestalten, sollen die Bedarfe interessierter Akteure bereits bei der Konzeption der konkreten Projektausrichtung berücksichtigt werden. Der dazu notwendige Austausch wird in der Auftaktveranstaltung des Innovation(s)Labor digital am 9. November 2018 um 13.00 Uhr im OFFIS (Raum F02, Escherweg 2, 26121 Oldenburg) eingeleitet.

Interessierte Vertreter_innen aus Wirtschaft, Behörden und Kultur laden wir herzlich zu dieser Veranstaltung ein! Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Malte Schulz (malte.schulz@offis.de).

Das Team des Innovation(s)Labor digital freut sich auf eine gelungene Auftaktveranstaltung!

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