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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News, SchülerWissen

Am 24. und 25. Juni können Interessierte im Innovation(s)Mobil der IHJO mehr zu Wasserstoff als Energieträger erfahren. Der Truck steht an beiden Tagen beim famila Einkaufszentrum Wechloy in Oldenburg.

Was sind die Vorteile von Wasserstoff als Energieträger? Was ist eigentlich grauer, blauer oder türkiser Wasserstoff? Und wie wird Wasserstoff erzeugt, um ihn zum Beispiel als Treibstoff für Autos nutzen zu können?

Antworten auf diese und ähnliche Fragen können Interessierte am Freitag, 24. Juni von 10:00 bis 18:00 Uhr und Samstag, 25. Juni von 10:00 bis 16:00 Uhr beim Einkaufszentrum Famila Wechloy (Posthalterweg 10) in Oldenburg finden. Anlässlich der Wasserstofftage Nordwest bietet die IHJO rund um ihren Science Truck eine Rallye für Kinder und Erwachsene, Exponate und Einblicke in aktuelle Forschung.

So bietet das Teilprojekt „SchülerWissen“ etwa Exponate an, anhand derer für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern greifbar wird, mit welchen CO2-Emissionen die Produktion der verschiedenen Wasserstoffarten verbunden ist. Wer darüber hinaus bei der Wasserstoff-Rallye der IHJO alle Fragen richtig beantwortet, kann einen Preis gewinnen. Im Science Truck erfahren Interessierte außerdem mehr über aktuelle Wasserstoffforschung am OFFIS – Institut für Informatik.

Neben der IHJO präsentieren sich unter anderem das Regionale Umweltbildungszentrum der Stadt Oldenburg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Oldenburger Energiecluster OLEC und EWE mit Angeboten und Aktionen.

Bild: istock.com/audioundwerbung

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SchülerWissen

Gründen als Karriereweg– über diese Option konnten sich Schüler_innen der Cäcilienschule Wilhelmshaven bei einer  Schülerakademie informieren. Das Teilprojekt SchülerWissen der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) hatte sie in Kooperation mit der Jade Hochschule in Wilhelmshaven und der JadeBay, einer regionalen Aktionsgemeinschaft zur Wirtschaftsförderung, zu der zweiwöchigen Veranstaltung eingeladen.

Die Jugendlichen der 10. und 11. Klassen lernten den Gründungsprozess kennen, dazu gab es verschiedene Vorträge und Workshops zu unterschiedlichen Themen. So lernten sie anhand eines konkreten Beispiels, was ein erfolgreiches Startup ausmacht. Prof. Dr. Doreen Appelt von der Jade Hochschule begleitete die Ideensuche, die Persona-Entwicklung und den Bau von Prototypen mit der Innovationsmethode Design Thinking. Prof. Dr. Henning Plate von der Jade Hochschule konkretisierte die Finanzierung für Gründer_innen von Kapitalbedarf, Kapitalbeschaffung bis hin zu Rechtsformen und sein Kollege Prof. Dr. Tim Nieberg thematisierte die Informationsinfrastruktur. Dr. Michael Schuricht von der JadeBay half bei der Erstellung eines Businessplans. Einige Referentinnen und Referenten des Instituts für Unternehmensgründung und Innovation (UGI) und des Projekts EXIST-Potentiale sowie Gründerinnen und Gründer erweiterten das Angebot, so dass ein vielfältiges, informatives und abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Workshops, unter anderem zu Marketing, Cross Innovation und Gründen als Karriereweg stattgefunden hat. Abschließend stellen zwei Studenten ihre Gründungsideen vor, sodass Fragen aus erster Hand beantwortet werden.

Die Teilnehmenden waren von den kreativen und interaktiven Workshops begeistert, bei denen sie für sich gewinnbringende Einblicke in wirtschaftliche Aspekte und Gründungsthemen erarbeiten.

Artikel zum Thema finden Sie auch auf der Seite der Cäcilienschule Wilhelmshaven und in der Jadewelt der Jade Hochschule.

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Allgemein, Innovation(s)Labor digital, Innovation(s)Management, Innovation(s)Mobil, Innovation(s)Werkstatt, News, SchülerWissen

Berufsschullehrer_innen aus der Schweiz, Dänemark, England, Finnland, Spanien und den Niederlanden begegneten sich bei  einer Teacher Academy an der Berufsbildenden Schule (BBS) Wilhelmshaven. Zwischen dem 8. und dem 10. November kamen die Lehrkräfte erstmals im Rahmen des Projekts InnoVET zusammen: Gefördert vom Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation und dem Schweizer Austauschprogramm Movetia, ermöglicht es den europäischen Austausch zwischen Berufsschulen. In Wilhelmshaven standen vor allem die Themen Internationalisierung und Innovation auf der Tagesordnung.

Bei der Veranstaltung tauschten sich die Lehrkräfte nicht nur untereinander aus, sondern erfuhren auch in Exkursionen, wie Innovation im Nordwesten konkret gelebt wird. Neben einer Besichtigung des JadeWeserPorts lernten sie verschiedene Teilprojekte der IHJO kennen, etwa das Innovation(s)Mobil, das die Lehrkräfte außerdem für den Austausch untereinander nutzten. Bei einer Exkursion nach Oldenburg erkundeten sie die Angebote der IHJO am Innovation(s)Campus:
In der Innovation(s)Werkstatt und im Innovation(s)Labor digital lernten die Lehrkräfte die Transferangebote der Teilprojekte kennen und konnten sich einen Überblick über die eingesetzten Technologien verschaffen. Besonderes interessierten sie sich dabei für den 3D-Druck und die Programmierung von Mikrocontrollern, also kleinen Computersystemen, die auf einer einzigen Leiterplatte aufgebaut sind. Diese Technologien werden in Berufsschulen immer häufiger eingesetzt. Die Teilnehmenden erfuhren darüber hinaus, mit welchen Angeboten das Teilprojekt „Innovation(s)Management“ den Austausch zwischen Hochschulen, Unternehmen sowie Multiplikatoren wie Handels- und Handwerkskammern fördert.

Die IHJO organisierte außerdem einen Vortrag, in dem die Lehrkräfte mehr über Gamification in der Unterrichtsgestaltung erfuhren: Christian Wettke, Lehrer und Buchautor, stellte ihnen digitale Werkzeuge wie die App Actionbound vor. Mit ihr können Lehrer_innen digitale Schnitzeljagden erstellen.

Weitere Informationen zu Angeboten und Veranstaltungen der beteiligten Teilprojekte finden sich auf den Seiten des Innovation(s)Mobils, der Innovation(s)Werkstatt, des Innovation(s)Labors digital, des Innovation(s)Managements und des Teilprojekts SchülerWissen.


Foto: Die Lehrkräfte lernten unterschiedliche Teilprojekte der IHJO kennen – unter anderem die Innovation(s)Werkstatt. Copyright: BBS Wilhelmshaven

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Allgemein, News, SchülerWissen

Wie wirkt sich der Klimawandel auf Ökosysteme an der Küste aus? Das erfuhren Schüler_innen und Referendar_innen in Veranstaltungen der IHJO.

Wer schon einmal eine Wattwanderung an der Nordseeküste unternommen hat, ist ihr sicher begegnet: der Pazifischen Auster mit ihren scharfen Kanten. Eigentlich ist das Wasser in der Nordsee für ihre Larven zu kalt. Daher rechnete niemand damit, dass sie sich ausbreiten könnte, als sie ab den 1960er Jahren für die Gastronomie kultiviert wurde. Steigende Wassertemperaturen aufgrund des Klimawandels sorgten aber dafür, dass ihre Larven sich entwickelten. Inzwischen gibt es von ihr in manchen Teilen des Wattenmeers etwa 2000 Exemplare pro Quadratmeter.

Die Ausbreitung der Pazifischen Auster ist nur ein Beispiel dafür, wie sich die Nordsee und die Küstenregionen durch die Klimaerwärmung wandeln. Weitere solche Veränderungen lernten Schüler_innen und Referendar_innen in Veranstaltungen der IHJO in diesem Sommer kennen. Zusammen mit der Nationalpark-Erlebnisstation Sehestedt bot die IHJO eine eintägige Fortbildung für Referendar_innen und eine mehrtägige Veranstaltung für Schüler_innen des Jahrgangs 12 an. Beide Gruppen erfuhren mehr über die Ökosysteme an der Küste und tauschten sich mit Expert_innen aus.

Lebensräume kennenlernen – theoretisch und praktisch

Sowohl für die Schüler_innen als auch für die Referendar_innen stand praktisches Arbeiten auf dem Plan. Sie entnahmen Proben im Watt, spülten und sortierten sie und bestimmten anschließend Tiere und Pflanzen, unter anderem Pfeffermuscheln, Herzmuscheln und kleine Wattschnecken. Mit Salzwiesen – also Wiesengebieten, die regelmäßig vom Meer überflutet werden – lernten die Referendar_innen zusätzlich einen weiteren Lebensraum an der Küste kennen. Auch hier bestimmten sie Pflanzen und ermittelten Umweltparameter wie zum Beispiel die Lichtintensität, die Windstärke oder den Kalk- und Salzgehalt des Bodens.


        

In der Fortbildung lernten die Referendar_innen die Salzwiese und das Watt als Lebensräume kennen. Unter dem Mikroskop untersuchten sie anschließend unter anderem Plankton.

Biologin Anja Wübben, Mitarbeiterin im Teilprojekt „Schülerwissen“ der IHJO, sowie Rüdiger von Lemm, Biologe und Leiter der Erlebnisstation Wattenmeer, halfen dabei, die Ergebnisse auszuwerten und lieferten Hintergrundinfomationen. Den Referendar_innen gaben sie Materialien wie Arbeitsblätter und Bestimmungsscheiben an die Hand, mit denen sie Unterrichtseinheiten an der Küste gestalten können. Darüber hinaus bekamen sie Anregungen für einfache Experimente. Die Schüler_innen lernten von Wübben und von Lemm beispielsweise mehr über das Plankton – winzig kleine Lebewesen, die essenziell für die Ökosysteme im Meer sind. Nicht nur ernährt sich ein Großteil der Meerestiere von ihnen, sie produzieren Sauerstoff und bilden daher gewissermaßen die blaue Lunge der Erde.

         

Auch die Schüler_innen erkundeten das Watt und lernten mehr darüber, in welchem Verhältnis die Lebewesen zueinander stehen. 


Den Klimawandel greifbar machen

Wie dieses Zusammenleben der Lebewesen an der Küste durch den Klimawandel aus dem Gleichgewicht geraten kann, erfuhren die Jugendlichen in einem Videovortrag von Prof. Dr. Helmut Hillebrand, Direktor des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversität an der Universität Oldenburg. Er berichtete unter anderem von Küstengebieten, die ähnlich wie Seen „umkippen“ können: Weil das Wasser an der Nordseeküste wärmer wird und Düngemittel aus der Landwirtschaft über Flüsse ins Meer kommen, entwickelt sich dort immer häufiger zu viel pflanzliches Plankton. Da es nicht vollständig gefressen werden kann, verrottet es und verbraucht Sauerstoff, der für andere Lebewesen wie Fische fehlt. Dazu kommt: Je wärmer das Wasser ist, umso weniger Sauerstoff kann sich darin lösen. Die steigenden Wassertemperaturen werden also doppelt zum Problem.

Unter dem Schlagwort „Move, adapt or die“ erläuterte Hillebrand, wie Lebewesen reagieren, wenn sich ihre Lebensumgebungen ändern: Einige passen sich an, etwa durch neue Genvarianten, die ihnen helfen, mit wärmeren Temperaturen umzugehen. Andere siedeln in neue Gebiete um, vor allem in nördlichere Gegenden, wo die Wassertemperaturen niedriger sind. Wieder andere sterben aus: Laut der „Roten Liste“ der Weltnaturschutzunion IUCN sind derzeit etwa 28 Prozent aller erfassten Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Wie die IHJO Schulen, Lernorte und Wissenschaftsinstitutionen zusammenbringt

„Sowohl die Schüler_innen als auch die Referendar_innen betonten, dass ihnen die Kombination aus praktischen Übungen und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen dabei half, das Thema zu erschließen“, zieht Wübben Bilanz. Diese Mischung sei nicht nur pädagogisch sinnvoll, sondern diene auch dem Transfer: Mit den Veranstaltungen brachte die IHJO Schüler_innen, Multiplikator_innen, Forschende und außerschulische Lernorte zusammen. „Unser Ziel ist es, zwischen diesen unterschiedlichen Akteuren für Verständigung zu sorgen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Schulen zu bringen“, sagt Wübben.

Dazu hat die IHJO auch in der Vergangenheit schon beigetragen: Unter anderem erkundeten Jugendliche bei Schülerakademien in den Jahren 2019 und 2020 auf Spiekeroog die Biotope der Insel. Für den nächsten Sommer plant Wübben bereits eine Neuauflage ihrer Veranstaltungen: Dann sollen nicht nur Schüler_innen wieder das Watt erkunden, sondern auch Referendar_innen den Lebensraum Moor kennenlernen.

 

 

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Allgemein, News, SchülerWissen

Wie funktionieren Bluetooth-Verbindungen? Wer hat die Uhrzeit erfunden? Und warum leben Eintagsfliegen nur einen Tag? Solche Fragen stellen sich nicht nur Kinder, sondern insgeheim oft auch ihre Eltern. Gemeinsam können sie in der Ausstellung „Nachgefragt!“ der IHJO Antworten finden. Zu über 40 Kinderfragen finden sich hier Erklärungen von Forschenden aus der Region mit humorvollen Illustrationen von Livia Brocke. Die Ausstellung eignet sich für Kinder ab zehn Jahren und ist vom 4. November bis zum 23. Dezember montags bis freitags von 9:00 bis 17:00 Uhr im Schlauen Haus Oldenburg (Schloßplatz 16) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Es gilt das Schutz- und Hygienekonzept des Schlauen Hauses. 

In Schulen, über das Bürgerlabor der IHJO und im Schlauen Haus hat das Team der IHJO Fragen von Kindern gesammelt. Sie berühren die unterschiedlichsten Wissenschaftsbereiche, von Astronomie über Psychologie und Medizin bis zu den Ingenieurwissenschaften. Beantwortet werden sie unter anderem von Forschenden der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und des Informatikinstituts OFFIS. In der Ausstellung sowie über das Bürgerlabor der IHJO können Interessierte weitere Fragen einreichen, die für zukünftige Ausstellungen berücksichtigt werden.

Die IHJO bietet für Schulklassen und private Gruppen kostenlose Führungen durch die Ausstellung an. Interessierte können sich bei Anja Wübben (anja.wuebben@uni-oldenburg.de) anmelden.


Bild: Warum leben Eintagsfliegen nur einen Tag? Um diese und andere Fragen geht es in der Ausstellung „Nachgefragt!“. Grafik: Livia Moana Brocke, CC-BY SA 4.0

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Allgemein, News, Prizepapers, SchülerWissen

Auf der Grundlage von historischen Quellen ein Theaterstück schreiben – dieser Herausforderung stellte sich der Kurs „Darstellendes Spiel“ der IGS Helene Lange Schule. Zu einer Liveaufführung kam es wegen Corona nicht, stattdessen produzierten die Jugendlichen einen Film: In Zusammenarbeit mit der IHJO und dem „Prize Papers“-Projekt der Uni Oldenburg entstand „Gekapert!“

„Sah manches Schiff, gar früh gestrandet. Sah manch Hafen, fast versandet. Sah die Lebenden und die Toten. Sah manch Kind und manchen Greis. Erlebte Stürme und Gewalten. Sah Tod, sah Krieg, sah Pest und Eis. Sah Feste und die jungen Paare. Sah Kaperungen und Gefahr. Und ich werde jetzt berichten, wie es wirklich und wahrhaftig war.“

Mit diesen Worten stellt sich Thalia, die Gallionsfigur eines gleichnamigen Segelschiffes, zu Beginn des Films „Gekapert!“ vor. In den folgenden 40 Minuten präsentieren die Schüler_innen des Kurses „Darstellendes Spiel“ der IGS Helene Lange Schule in unterschiedlichen Szenen das Leben auf See im 17. und 18. Jahrhundert. Dazu gehören Kaperprozesse oder Liebesgeschichten genauso wie die vermeintliche Sichtung von Seeungeheuern. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde der Film im Forum der Helene Lange Schule präsentiert. Dabei hätte es eigentlich keinen Film, sondern ein Theaterstück geben sollen, die Aufführung war ursprünglich für den Sommer 2020 geplant. Doch die Coronapandemie durchkreuzte immer wieder die Pläne aller Beteiligten.

Wie aus historischen Quellen Theaterszenen werden

Bis zum fertigen Video war es ein langer Weg, der im August 2019 begann. Ausgangspunkt war das Forschungsvorhaben „Prize Papers“ (Prisenpapiere), eines der größten historischen Projekte in Deutschland. Seit 2018 erschließen und digitalisieren Forschende der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem britischen Nationalarchiv eine große Sammlung von Dokumenten aus der Zeit der Seekriege des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Dokumente stammen aus aller Welt und gelangten durch die Kaperung feindlicher Schiffe nach England.

„Als ich von dem Projekt hörte, dachte ich, dass es gut zu unserer Reihe ,Projekt: Wissen‘ passt,“, sagt Antje Ahrens, Mitarbeiterin im Teilprojekt „Schülerwissen“ der IHJO. Darin begleiten Mitarbeiter_innen der IHJO Schüler_innen über mehrere Monate dabei, wissenschaftliche Themen zu ergründen und koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern. „Dieses Format bot sich bei dem Prize Papers-Projekt an, weil sich seine komplexen Inhalte nicht in einem kurzen Zeitraum wie einem Nachmittag vermitteln lassen.“ Mit ihrer Idee, die Projektinhalte szenisch umzusetzen, stieß Ahrens auf offene Ohren – bei Eike Schaumburg-Roll und Nicole Rademacher, die den inklusiven Kurs „Darstellendes Spiel“ an der Helene Lange Schule leiten. Und bei Dr. Jessica Cronshagen und Frank Marquardt aus der Abteilung Frühe Neuzeit der Universität Oldenburg. Gemeinsam mit Studierenden bereiteten sie die Inhalte des „Prize Papers“-Projekts für die Jugendlichen auf.

So erfuhren die Schüler_innen des Jahrgangs 11 beispielsweise, wie der Alltag an Bord der Schiffe und in den karibischen Kolonien aussah oder wie Kaperungen abliefen. Das Team der Uni half den Jugendlichen dabei, Originalquellen, darunter Liebesbriefe, Gerichtsakten oder Kochrezepte, zu verstehen und einzuordnen. Sie dienten als Grundlage, um in Gruppen Theaterszenen zu schreiben. Einige der Texte übernahmen die Schüler_innen im Original, andere erzählten sie freier nach oder erfanden zusätzliche Figuren. Die unterschiedlichen Szenen stehen jeweils für sich, ergänzen sich aber auch gegenseitig. Am Ende entstand eine Collage über das damalige Leben an Bord.

Ein Film entsteht – trotz vieler Hindernisse

Nach dem Schreiben begannen die Proben. In dem inklusiven Kurs erarbeiteten Schüler_innen mit und ohne geistige Behinderung die Szenen gemeinsam. Dabei stand ihnen die Theaterpädagogin Lore Schillberg mit Tipps zur Seite. Ein Aufführungstermin im Juni 2020 und ein Aufführungsort – die Oldenburger Limonadenfabrik – waren schon gefunden, als Corona allen einen Strich durch die Rechnung machte. Mitte März 2020 wurden die Proben ausgesetzt.

Von da an musste die Gruppe immer wieder umjustieren: Im neuen Schuljahr führte sie das Projekt fort – mit geänderter Besetzung, weil einige Schüler_innen den Kurs verließen und neue dazu kamen. Jugendliche mit und ohne Behinderung wurden in unterschiedliche Kohorten aufgeteilt und konnten nicht mehr miteinander proben. Zwischen Dezember 2020 und April 2021 mussten die Proben erneut pausieren. „Ich glaube, wir alle haben uns in dieser Zeit manchmal gefragt, ob wir das Projekt überhaupt zu Ende bringen können“, sagt Schaumburg-Roll.

Angesichts so vieler Unwägbarkeiten entschied sich der Kurs dafür, aus dem Theaterstück einen Film zu machen. Eine Lösung, mit der neue Herausforderungen entstanden, denn die Gruppe brauchte nicht nur bei den Dreharbeiten, sondern auch beim Schnitt und bei der Auswahl von Musik Unterstützung. „In all diesen Angelegenheiten empfanden wir es als Privileg, mit der IHJO zusammenzuarbeiten“, sagt Schaumburg-Roll. Nicht nur hatte Ahrens die Idee für die Kooperation entwickelt, sie blieb auch während der Umsetzung Ansprechpartnerin für den Kurs: So bezahlte die IHJO die Theaterpädagogin sowie technisches Personal und fragte beim Staatstheater nach Requisiten an.

Am 7. September schließlich feierte der Film Premiere, vor etwa 45 Beteiligten, Familienangehörigen und Freund_innen. „Der Film ist ganz anders geworden als ich das zu Anfang gedacht hätte – und das ist gut so. Genau wie das „Prize Papers“-Projekt thematisiert es nicht wenige große Helden, sondern die „ganz normalen“ Menschen, die auf den gekaperten Schiffen unterwegs waren“, sagt Ahrens. Schaumburg-Roll ergänzt: „Das Theater bietet uns die Möglichkeit, Realität und Fiktion miteinander zu verbinden und dadurch einen Zugang zu einer Thematik zu finden, der für uns zuvor so nicht sichtbar gewesen wäre.“

Sehen Sie sich hier den Beitrag an:

 



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Allgemein, News, SchülerWissen

Auf einer neuen Webseite gibt die IHJO einen Überblick über Materialien für selbstständiges und multimediales Lernen. Hinweise auf Online-Tools, Lernvideos und Informationen zu Fortbildungen und Veranstaltungen ergänzen einander. Die Seite wird fortlaufend erweitert.

Nicht erst seit der Coronapandemie ist selbstständiges Lernen eine Schlüsselkompetenz, die Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Schulzeit erwerben sollen. Daneben spielen digitale Lehr- und Lernmaterialien im Unterricht eine immer größere Rolle. Doch wie finden Schüler_innen seriöse Informationen im Internet? Und was können Lehrer_innen tun, um ihren Unterricht multimedial zu gestalten?

Das Teilprojekt „Schülerwissen“ der IHJO beschäftigt sich schon seit längerem mit diesen Fragen. Unter anderem bietet es Fortbildungen zu Online-Tools für Lehrkräfte an, begleitet Jugendliche im Rahmen von „Projekt Wissen“ bei eigenen kleinen Forschungsprojekten oder informiert Schüler_innen in der „Teaching Library“ darüber, wie sie selbstständig nach Forschungsliteratur recherchieren können. „Dabei haben wir mit unterschiedlichen Apps, Webseiten und anderen Werkzeugen gearbeitet, die wir gerne gebündelt vorstellen und anderen zur Verfügung stellen wollen“, erläutert Elzbieta Skajda, Mitarbeiterin im Teilprojekt „Schülerwissen“. Daher entwickelte sie die Webseite „ForschungsToolkit“.

Unter toolkit.ihjo.de finden Lehrende und Multiplikator_innen aus dem Bildungsbereich sowie Schüler_innen weiterführender Schulen ab sofort Hinweise zu unterschiedlichen Tools und Veranstaltungen. Lehrkräfte erhalten unter anderem einen Überblick über Quellen von Open Educational Resources (OER), also frei verfügbaren Bildungsmaterialien im Internet. In Praxisberichten gibt Skajda außerdem ihr Erfahrungswissen an Lehrkräfte weiter und erklärt unter anderem, wie sich ein Imagevideo für die eigene Schule erstellen lässt oder mit welcher Software sich Zoom-Konferenzen interaktiver gestalten lassen. Zu zahlreichen Themen, etwa dem Einsatz von Online-Escape-Rooms oder Erklärvideos im Unterricht, finden Lehrkräfte Hinweise zu Fortbildungen der IHJO.

Für Schüler_innen hat Skajda beispielsweise Infotexte und -videos zu selbstständigem Lernen zusammengestellt. Außerdem gibt sie Schritt-für-Schritt-Hinweise, wie Jugendliche ihre erste Facharbeit schreiben – von der Ideenfindung bis zum fertigen Text. Schüler_innen, die programmieren lernen möchten, finden für HTML, CSS und JavaScript Texte und Videos zum Einstieg. Zur Studienorientierung liefert das ForschungsToolkit darüber hinaus Termine von Informationsveranstaltungen an Hochschulen.

Wichtig ist Skajda zu betonen, dass das ForschungsToolkit nicht fertig ist, sondern ständig weiterentwickelt wird: „Wir freuen uns über Hinweise von Lehrkräften und Schüler_innen, welche Tools sie in ihrem Alltag verwenden“.

Foto: istock.com/CentralITAlliance

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News, SchülerWissen

Eine eigene Küstenschutz-App entwickeln, einen biologisch abbaubaren Kunststoff herstellen, einen Solarflitzer bauen oder mit einem echten Roboter arbeiten – diese und weitere Einblicke in wissenschaftliche Themen können Jugendliche ab 12 Jahren am Ende der Sommerferien in Workshops der Schülerhochschule sammeln. Veranstalter ist die IHJO in Kooperation mit der Roboterfabrik Wilhelmshaven und dem Lernort Technik und Natur e.V. Von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September, finden insgesamt acht Workshops auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Mittwoch, 25. August, unter ihjo.de/schuelerwissen anmelden.


Folgende Workshops stehen zur Auswahl:

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Eure eigene Küstenschutz-App für das Android-Smartphone.“ Für Schüler_innen ab 14 Jahre, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Kunststoffe – wichtiger Werkstoff oder Wegwerfartikel?“ Jugendliche ab 12 Jahren informieren sich zum Thema Plastik und stellen einen biologisch abbaubaren Kunststoff her.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Der Solarflitzer – Auf geht’s in die Mobilität der Zukunft.“ Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren bauen einen eigenen Solarflitzer.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Schnupperkurs Robotik in der Roboterfabrik Wilhelmshaven“. Schüler_innen ab 14 Jahren lernen, mit Industrierobotern zu arbeiten und sie zu programmieren.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Arbeitsplatzgestaltung“. Schüler_innen ab 15 Jahren erfahren, wie man an virtuellen Arbeitsplätzen Elektromotoren herstellt.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mit den Ohren sehen“. Jugendliche ab 12 Jahre experimentieren mit Schall und lernen dabei, wie sich Tiere mit Schall orientieren. Außerdem programmieren sie einen Roboter mit Ultraschallsensor.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mitgemacht – Jugendbeteiligung jetzt! Aber wie?“ Schüler_innen ab 13 Jahren entwickeln Konzepte, wie junge Leute besser in politische Entscheidungen vor Ort eingebunden werden können.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Welten“. Jugendliche ab 12 Jahren erstellen 3D-Inhalte und 360°-Bilder und betrachten diese mit einer VR-Brille.



Foto: Daisy-Daisy/iStock

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News, SchülerWissen

Über die spielerische Gestaltung des Unterrichts mit Online-Tools können sich Interessierte von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September in der Workshop-Reihe „Online-Impulse“ der IHJO und des multimediamobil Nordwest informieren.

Die ein- bis zweistündigen Online-Workshops richten sich an Lehrkräfte sowie Multiplikator_innen aus dem Bildungsbereich und sind praktisch ausgerichtet: Die Teilnehmenden können die behandelten Werkzeuge oder Software-Produkte parallel zum Workshop selbst ausprobieren. Das Angebot ist für niedersächsische Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter_innen kostenfrei. Unter ihjo.de/anmeldung-online-impulse-sommer-special können sich Interessierte weiter informieren und anmelden.

Die Workshops finden über die Plattform Zoom statt. Die einzelnen Veranstaltungen können getrennt voneinander gebucht werden und bauen nicht aufeinander auf. Teilnehmende benötigen ein Headset und eine Webcam.

Folgende Workshops finden statt:

Montag, 30. August:

13:00 – 14:00 Uhr    Gamification in der Bildungsarbeit

14:30 – 15:30 Uhr    Actionbound als Allzweck-Onlinetool

16:00 – 18:00 Uhr    Tinkercard – 3D-Objekte im Kunst-, Werk- und Technikunterricht

 

Dienstag, 31. August: 

13:00 – 14:00 Uhr    QuizAcademy – School Edition

14:30 – 15:30 Uhr    Geschichten erzählen – Storytelling für Erklärvideos und Games

16:00 – 18:00 Uhr    Unterricht gamifizieren mit Classcraft

 

Mittwoch, 1. September:

13:00 – 14:00 Uhr     H5P Virtual Tour 360°

14:30 – 15:30 Uhr     LearningApps versus LearningSnacks

16:00 – 18:00 Uhr     Minetest – Computerspiele in der Pädagogik

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Wie hat sich die Corona-Pandemie auf das Arbeiten in der Schule ausgewirkt? Mit welchen Herausforderungen sind Lehrkräfte konfrontiert? Das Team SchülerWissen der IHJO hat Lehrkräfte an weiterführenden Schulen in der Region zwischen Ems und Weser nach ihren Erfahrungen während der Pandemie befragt, um gezielt unterstützende Angebote zu schaffen.

In diese Erhebung aus dem Herbst/Winter 2020 gehen 76 vollständig ausgefüllte Fragebögen von Lehrkräften verschiedener weiterführender Schulen ein. 35 % der teilnehmenden Lehrkräfte unterrichten an berufsbildenden Schulen (BBS), 25 % an Gymnasien, 17 % an Oberschulen, 10 % an Kooperativen Gesamtschulen (KGS), 4 % an Integrierten Gesamtschulen (IGS) und 8 % an sonstigen Schulformen. Da nur so wenige Lehrkräfte der IGS teilnahmen, werden diese bei allen folgenden Ausführungen mit in „Sonstige“ aufgeführt, um Verzerrungen zu vermeiden. Die befragten Lehrkräfte unterrichten in allen Sek I und Sek II-Jahrgängen.



Herausforderungen: Technik, Arbeitsbelastung, Distanzunterricht

In den Medien wird die mangelhafte Ausstattung der Schulen mit technischen Geräten oft und gerne beklagt (vgl. Spiegel 2020, Hafermann 2020). In unserer Umfrage bewerteten 68 % der teilnehmenden Lehrkräfte die technische Ausstattung ihrer Schulen als befriedigend oder besser. BBS, IGS und KGS wurden seitens ihrer Mitarbeiter_innen etwas schlechter eingestuft. Technische Herausforderungen ergaben sich für die beteiligten Lehrkräfte im Alltag auch infolge der Einarbeitungszeit in neue Software, z.T. fehlender Netzstabilität und verfügbarer Endgeräte bei Schüler_innen.



Als größte Herausforderungen wurden eine erhöhte Arbeitsbelastung infolge der Corona-Pandemie, das unübersichtliche Angebot an digitalen Lernmedien, eine unzureichende technische Ausstattung sowie Unsicherheiten in Bezug auf Rechtsfragen (z.B.  bezüglich DSGVO oder Urheberrecht) angegeben.

Das Lernen im Distanzunterricht unterscheidet sich für Schüler_innen erheblich von ihrem normalen Schulalltag – so berichteten die Lehrkräfte auch von den Herausforderungen, die sie bei den Schüler_innen beobachteten: 82 % gaben fehlende soziale Kontakte und die Organisation des Lernens als Herausforderung für ihre Schüler_innen an, 75 % beklagten eine fehlende technische Grundausstattung der Schüler_innen und 60 % bewerteten das soziale Umfeld sowie den Wegfall von Strukturen als herausfordernd für Schüler_innen.

Blick in die Zukunft

Abschließend prognostizierten die Teilnehmenden, welche der neu erworbenen Methoden und Werkzeuge sie auch in Zukunft einsetzen werden. Viele Lehrkräfte möchten digitale Elemente stärker nutzen, insbesondere flexible digitale „Bausteine“, wie z.B. Quiz oder Sprachlern-Apps. Neuere methodische Ansätze, wie z.B. kollaboratives Arbeiten oder asynchrones Lernen wurden nur von wenigen Lehrkräften benannt (Score: durchschnittlich 0,6 von 3 möglichen Punkten). Diese Methoden erfordern eine umfangreiche Überarbeitung der bisherigen didaktischen Konzepte und ein Umdenken von Lernprozessen. Eine mögliche Erklärung für die hohe Skepsis gegenüber neuen Konzepten könnte die hohe Arbeitsbelastung und sich ständig ändernden Rahmenbedingungen in den Zeiten der Corona-Pandemie sein. Das Interesse an unterstützenden Angeboten ist hingegen hoch, vor allem in Bezug auf praxisnahe Workshops, übersichtliche „Best Practice“- Beispiele und Angebote, die das unkomplizierte Einüben kleinerer digitaler Werkzeuge ermöglichen (Tutorials, Testumgebungen). Newsletter und Stammtische treffen auf wenig Interesse.

Ein Vergleich der befragten Gruppen ergab, dass vor allem die Situation an den berufsbildenden Schulen sich von der an anderen weiterführenden Schulen unterscheidet: Berufsschullehrende bewerten die sozialen Herausforderungen an ihre Schüler_innen als weniger gravierend und nutzen digitale Ressourcen etwas weniger intensiv.




Mit einer repräsentativen Stichprobenauswahl und einer parallelen Umfrage unter Schüler_innen und Eltern wäre sicherlich eine deutlichere Auswertung möglich. Dennoch freuen wir uns sehr über die hohe Beteiligung an unserer Umfrage und das sich daraus ergebende Stimmungsbild in der Region. Als Team SchülerWissen sehen wir die Ergebnisse der Umfrage als Ansporn, weiterhin gezielt Fortbildungen für Lehrkräfte in der Region anzubieten, die aktuelle Methoden praxisnah vermitteln.

Hier gelangen Sie zu unserem Angebot Online Impulse (für Lehrkräfte).


Überregionale Studien zum Weiterlesen

Klapproth, F.; Federkeil, L.; Heinschke, F. & Jungmann, T. (2020): Teachers’ experiences of stress and their coping strategies during COVID-19 induced distance teaching. Journal of Pedagogical Research http://dx.doi.org/10.33902/JPR.2020062805

Wildemann, A., & Hosenfeld, I. (2020): Bundesweite Elternbefragung zu Homeschooling während der Covid 19-Pandemie. Erkenntnisse zur Umsetzung des Homeschoolings in Deutschland. https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb5/bildung-kind-jugend/grupaed/medienordner-grundschulpaedagogik/Wildemann/bericht_homeschooling/at_download/file

forsa (2020): Das Deutsche Schulbarometer Spezial: Corona-Krise. https://deutsches-schulportal.de/unterricht/das-deutsche-schulbarometer-spezial-corona-krise/

Quellen:
Der Spiegel 2020: Digitale Ausstattung an deutschen Schulen unter EU-Durchschnitt. Online unter https://www.spiegel.de/panorama/bildung/eu-bildungsbericht-digitale-ausstattung-an-deutschen-schulen-unter-eu-durchschnitt-a-e24be8c4-f7ea-4bc8-ac48-d25a941e0a48 (abgerufen am 14.05.2021)

Hafermann, Till (2020): Online unter https://www1.wdr.de/nachrichten/schulen-digitalisierung-umfrage-schulleiter-schueler-100.html (abgerufen am 14.05.2021)

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