Your address will show here +12 34 56 78
News, SchülerWissen
Die IHJO veranstaltet gemeinsam mit der AG Marine Sensorsysteme der Universität Oldenburg vom 3. – 6. Juni eine Schülerakademie zum Thema Gewässerfarben.

Während das weite Meer häufig indigoblau erscheint, sind Nordseeküstengewässer meistens olive-beige, viele Seen eher grün bis cola-braun und manche Bäche sogar Rostbraun. Warum ist das so? Und was sagen die Farbe und die Transparenz über den ökologischen Zustand des Gewässers aus? Fragen wie diese stehen im Zentrum der mehrtägigen Schülerakademie für Oberstufenschüler_innen der Spiekerooger Hermann Lietz-Schule. In Anlehnung an das Forschungsprojekt „Coastal ocean darkening – Light availability in the past and future marine environment“ lernen sie, den Gewässerfarben wissenschaftlich auf den Grund zu gehen.

Die Akademie beginnt mit einer Forschungsboot-Ausfahrt, auf der die Schüler_innen mit verschiedenen Messmethoden physikalische, chemische und biologische Daten erheben. In den Folgetagen werden sie diese im Forschungszentrum Wittbülten unter fachwissenschaftlicher Begleitung analysieren und auswerten. Die Wissenschaftlerin Kertu Lõhmus vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg berichtet in einem Abendvortrag außerdem über aktuelle Forschungserkenntnisse der experimentellen Inseln im Watt aus den Verbundprojekten BEFmate und DynaCom. Die Schüler_innen sollen dadurch auch die systemischen Zusammenhänge in gezeitengeprägten Küstengewässern kennenlernen. Sie können sich im Vorfeld Fragen überlegen, die an dem Abend diskutiert und beantwortet werden. Zum Abschluss der Schülerakademie präsentieren alle Gruppen ihre Ergebnisse.

Interessierte Schüler_innen können sich als Citizen Scientists – Bürgerwissenschaftler_innen – auch weiterhin an der Forschung zur Lichtverfügbarkeit in Gewässern beteiligen: Mithilfe der App „EyeOnWater“ können sie Daten über den Zustand der Gewässer in ihrer Umgebung erheben und somit wertvolle Beobachtungen für die Forschung liefern.

Diese Veranstaltung ist ein Angebot für Oberstufenschüler_innen der Hermann Lietz-Schule auf Spiekeroog. Bei Interesse an diesem oder ähnlichen Formaten kontaktieren Sie gerne die Referentinnen aus dem Teilprojekt SchülerWissen.

Foto: Anja Wübben
0

Blog, Innovation(s)Management, News

Der Austausch zwischen der Innovativen Hochschule „M4_LAB“ für die Metropolregion Stuttgart und der IHJO ist eingeläutet.


Das Projekt „M4_LAB – HFT-Innovationslabor für die Metropolregion 4.0“ ist ein Verbundprojekt der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH. Seine Ziele sind Innovation und Transfer aus transdisziplinärer Forschung für energieeffiziente Stadtentwicklung sowie nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren in der Metropolregion Stuttgart. Somit besteht eine strategische Nähe zur Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg!, die ebenfalls ihren Schwerpunkt auf die Förderung der Transferaktivitäten ihrer Verbundpartner setzt.


Am Mittwoch dieser Woche haben Prof. Dr. Uta Bronner (Gesamtprojektleitung und Wissenschaftliche Leitung), Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huep (Prorektor Forschung) und Prof. Dr. Eberhard Gülch (Professoraler Mentor) vom Projekt „M4_LAB“ die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule besucht. Stellvertretend für die IHJO hat Prof. Dr.-Ing. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule) gemeinsam mit Hans-Peter Ratzke (Projektleiter IHJO), Projektkoordinatorin Anja Wiehl und Innovationsmanager Carsten Meyer die Gäste empfangen.


Von besonderer Bedeutung waren bei diesem ersten Austausch die Themen „Nachhaltigkeit der Formate und Konzepte der Innovativen Hochschulen“, „Verankerung des Technologietransfers an den Hochschulen“, das Forschungsdatenmanagement, fachliche Schnittstellen und eine mögliche Zusammenarbeit.


Der Termin wurde außerdem genutzt, um die Stadtentwicklungsprojekte ENaQ in Oldenburg und i_city in Stuttgart zu vernetzen und fachliche Anknüpfungspunkte zu schaffen. Hierfür hat Dipl.-Landschaftsökol. Jürgen Knies M.Sc. von der Jade Hochschule das Projekt ENaQ vorgestellt.

Im nächsten Schritt sollen sich die Innovationsmanager_innen der beiden Innovativen Hochschulen persönlich kennenlernen und einen Austausch zum Thema Innovation ins Leben rufen.

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter des Projekts „M4_LAB“ der Metropolregion Stuttgart und der IHJO mit Prof. Dr.-ing. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule, links) beim ersten Treffen der beiden Innovativen Hochschulen. 
Foto: Prof. Dr.-ing. habil Thomas Luhmann

0

Blog, News

Der Blog will die Forschungsaktivitäten der Verbundpartner verständlich erklären und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern.


„ForschungsNotizen“ ist Teil des Projekts Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!. Künftig finden Interessierte hier wöchentlich neue Beiträge zu Forschungsaktivitäten und -ergebnissen der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und des Informatikinstituts OFFIS. Geplant sind unter anderem Einblicke in aktuelle Projekte, Interviews mit Forschenden sowie Gastbeiträge aus der Wissenschaft.


In den ersten Artikeln stellen die beiden Redakteurinnen Janneke Mertens-Fabian und Yukie Yasui zwei Projekte zum Thema Hochwasserschutz in der Wesermarsch und im westlichen Ostfriesland vor. Außerdem haben sie sich das neue Forschungsflugzeug der Jade Hochschule genauer angeschaut und Forschungsgruppen der Universität Oldenburg begleitet, die untersuchen, welche Nährstoffe aus Süßwasserquellen unterhalb von Spiekeroog in die Nordsee gelangen und die dortigen Lebensgemeinschaften beeinflussen.


Der Blog richtet sich vor allem an die Bürgerinnen und Bürger der Region, die sich für Wissenschaft und Forschung interessieren. Aber beispielsweise auch Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Touristinnen und Touristen bekommen über die „ForschungsNotizen“ einen Einblick in die Vielfalt der wissenschaftlichen Aktivitäten zwischen Weser-Ems und Küste. Als interaktive Plattform will der Blog den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anregen: Die Leserinnen und Leser sind eingeladen, Beiträge zu kommentieren, Fragen zu stellen und Feedback zu geben. Wer über die neusten Beiträge auf dem Laufenden bleiben möchte, kann den Blog per RSS-Feed abonnieren.


Foto: Grovemade/Unsplash
0

News, SchülerWissen, Veranstaltung

Schüler_innen gehen auf die Suche nach Insekten: In Zusammenarbeit mit der „Grünen Schule“ – einem Projekt der AG Biologiedidaktik der Universität Oldenburg – lädt die IHJO am 8. Mai Schüler_innen der 7. Jahrgangsstufe in den Botanischen Garten ein.


Insekten sind derzeit in vielen Schlagzeilen zu finden, denn Forschende dokumentieren ein weltweites Insektensterben. Warum sind Insekten eigentlich so wichtige Nützlinge? Wo leben und was fressen Insekten? Können alle Insekten fliegen? Was kann ich tun, um Insekten zu schützen?


In einem anschaulichen Einführungsvortrag von Dr. Rolf Niedringhaus vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) der Universität Oldenburg lernen die Schüler_innen die Vielfalt der heimischen Insekten kennen, deren Farbe, Größe, Ernährungsweise und Lebensraum sehr vielgestaltig ist. Nach der fachlichen Einführung werden alle Schüler_innen in begleiteten Kleingruppen selbstständig auf die Suche nach Insekten gehen, diese beobachten und bestimmen. Nicht jedes Krabbeltier mit vielen Beinen ist zwangsläufig ein Insekt, wenn man die typischen Merkmale einmal kennengelernt hat, sind sie jedoch leicht zu erkennen. Unter elektronischen Lupen lassen sich spannende Details der unterschiedlichen Mundwerkzeuge, Flügel, Komplexaugen, Körper und Beine vergrößert bestaunen. So viele faszinierende Eindrücke werden hoffentlich auch die Schüler_innen, die sich manchmal vor Krabbeltieren ekeln, davon überzeugen, dass Insekten Nützlinge und auch deshalb unbedingt schützenswert sind.


Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung. Bei Interesse an diesem oder ähnlichen Formaten kontaktieren Sie gerne die Referentinnen aus dem Teilprojekt SchülerWissen.

0

KarriereWege, News, Veranstaltung

Besuchen Sie die IHJO auf der Job- und Praktikumsmesse für Studierende und Promovierende der Universität Oldenburg.


Wissenschaft oder Wirtschaft – haben Sie sich auch schon einmal gefragt, welchen Weg Sie nach dem Studium oder der Promotion einschlagen wollen? Der Career Day der Universität Oldenburg könnte ein erster Schritt zur Orientierung sein.
Anlässlich des 10. Jubiläums lädt die Job- und Praktikumsmesse Studierende und Promovierende ein. Lernen Sie regionale und überregionale Arbeitgeber_innen kennen, knüpfen Sie erste Kontakte zu Personalverantwortlichen oder holen Sie sich ein professionelles Feedback zu Ihren Bewerbungsunterlagen. Für Ihre Fragen stehen Ihnen auch Serviceeinrichtungen der Universität wie die Zentrale Studien- und Karriereberatung und das KarriereWege-Team der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! zur Verfügung.

Studierende und Promovierende der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften haben darüber hinaus die Möglichkeit, in Career Talk Tables spannenden Persönlichkeiten aus Politik, Medien und Kultur zu begegnen und in informeller Atmosphäre mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.


Was:           Career Day der Universität Oldenburg
Wann:         Dienstag, 7. Mai 2019, 10:00 – 15:00 Uhr
Wo:             Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg


Weitere Details und den Messekatalog finden Sie auf der Homepage der Zentralen Studien- und Karriereberatung: https://uol.de/careerday/



Foto: Universität Oldenburg

0

Innovation(s)Labor digital, News
Der erste Workshop des Innovation(s)Labor digital zum Thema „Daten – Wirtschaftliches Gut?!“ war geprägt von anregenden Diskussionen und Interaktion. Neben inhaltlichen Erkenntnissen und Impulsen gewannen die Teilnehmenden auch interessante Kontakte sowie Vorfreude und Motivation für kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Prof. Marx Gómez leitete den Workshop mit Grußworten und einer Vorstellungsrunde der zwölf Praxisvertreter_Innen und fünf Wissenschaftler ein. Die Projektmitarbeiter Timo Kasselmann und Malte Schulz stellten anschließend das Innovation(s)Labor digital als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu Digitalisierungsthemen vor und leiteten mit einer technischen Betrachtung der Digitalisierung in die drei Workshop-Tracks über:

+ Die Basis schaffen: Identifikation und Verfügbarkeit wertvoller Daten
+ Datenanalysen: Daten, Muster, Wettbewerbsvorteile?
+ Die „neue Ressource“ Daten: Müssen sich Unternehmen neu erfinden?

In Kleingruppen wurden zu den jeweiligen Themen Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden gesammelt, diskutiert und strukturiert. Abschließende Präsentationen machten die jeweiligen Kleingruppenergebnisse allen Teilnehmenden präsent.

Im Workshop wurden zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch das Innovation(s)Labor digital identifiziert. Regelmäßig stattfindende Meet-Ups können den Aufbau regionaler Communities initiieren, um den begonnenen Austausch zu verstetigen. Über den Austausch hinaus sind themenspezifische Formate geplant, wie zum Beispiel Workshops und Hackathons. In diesen können gemeinsam konkrete Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen prototypisch entwickelt werden.

Die Projektmitarbeiter bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die aktive Teilnahme und den regen Zuspruch. Falls Sie nicht bei der Veranstaltung dabei waren und am Projekt interessiert sind, kommen Sie gerne auf uns zu (digilab@ihjo.de).
0

News, SchülerWissen

Am 10. April 2019 laden die IHJO, die Schlachtmühle Jever und der Fachbereich MIT der Jade Hochschule zu einem Medienworkshop ein. 

Der Workshop richtet sich an Jugendliche zwischen 13-16 und ist kostenlos. Ihr lernt die Technik in der Mühle kennen und wir zeigen euch, wie ihr mit dem Handy einfache Erklärvideos erstellt und diese nach einem selbst erarbeiteten Drehbuch umsetzt.

Ihr seid interessiert? Dann ladet euch den Flyer herunter und meldet euch per Mail oder per Post an.

0

KarriereWege, News

Am 19. März 2019 findet der ICBM PhD-Day auf dem Campus Wechloy der Universität Oldenburg statt. Referentinnen aus dem Teilprojekt „KarriereWege“ beantworten Fragen zum Übergang von der Promotion in die außeruniversitäre Praxis und stellen das Angebot der IHJO für Doktorand_innen vor.

Zum vierten Mal veranstalten die Doktorand_innen des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg am 19. März den PhD-Day. Hier haben Doktorand_innen aus den Bereichen der Meereswissenschaften, Biologie und Ökologie, Geochemie und Analytik oder Physik und Modellierung und verwandten Gebieten des ICBM die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen, sich auszutauschen und Themen rund um die Promotion zu diskutieren.

Simone Brühl und Sandra Heinemann vom IHJO-Teilprojekt „KarriereWege“ werden einen Impuls zum Übergang von der Promotion in außeruniversitäre Berufswelten geben, Angebote der IHJO für Promovierende vorstellen und Fragen zu Praxisphasen, Mentoringprogrammen und Weiterbildungsmöglichkeiten beantworten.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Wann?                                 19.03.2019, 09:00 Uhr

Wo?                                      W32 0-005, Campus Wechloy, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Programm (Auszug):  
09:00     Arrival and registration, time for coffee
09:30     Welcome address by ICBM PhD organizing committee and Oliver Zielinski / distribution of election documents
10:00     Elevator Pitch – 1st Round
10:30     Scientific Talks
13:00     Elevator Pitch – 2nd Round
13:40     Introduction breakout groups
14:30     PhD study program at ICBM
15:00     Lecture by Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (Simone Brühl, Sandra Heinemann)
15:30     Study group
16:15     Coffee break & poster session
17:00     Wrap up breakout groups
17:30     Feedback round
18:00     Dinner and networking “get together”

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ICBM.

0

News, SchülerWissen

Drei Orte – drei Mal weiter denken:
Schlachtmühle Jever, CEWE und Computermuseum Oldenburg
Für Jugendliche von 12-14 Jahren

In den Osterferien kannst du jeden Tag einen neuen Ort besuchen und weiter denken.

In einem philosophischen Gespräch mit Caroline Kather und Greta Staufenbiel von der Universität Oldenburg lernst du, wie wir unsere Welt in Vielfalt und Tiefe entdecken können, wenn wir Fragen stellen.
Beim Philosophieren stellen wir Fragen über die großen Zusammenhänge. Und durch gemeinsames Philosophieren lernen wir nicht nur neue Antworten, sondern auch etwas darüber, wie wir denken. Wir hinterfragen uns und unser Gegenüber im Gespräch aktiv und wertschätzend.
So unterstützt das Philosophieren dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich selbst und seine Umwelt immer neu zu hinterfragen.

15.04. Schlachtmühle Jever
Ein Besuch der Schlachtmühle ist eine Reise in die Vergangenheit – wie sah Technik früher aus? Wie haben Menschen in Norddeutschland früher gelebt und gearbeitet?

16.04. CEWE
Die Firma CEWE ist Vorreiter in der Region beim Thema Digitalisierung. Hier kannst du erleben, wie Schnappschüsse und einzigartige Aufnahmen zu Fotobüchern und Smartphonehüllen werden.

17.04. Computermuseum Oldenburg
Das Computermuseum Oldenburg zeigt eine umfangreiche Sammlung von Heimcomputern aus den 70er und 80er Jahren, die zum Ausprobieren einladen – wie sahen die Computer eurer Eltern aus?

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular findest du in den Downloads. Eine Online-Anmeldung ist über das Formular im Veranstaltungskalender möglich.
Der Workshop wurde verschoben, ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

0

KarriereWege, News

Nachbericht zur Veranstaltung „Die eigenen Stärken und Schwächen erkennen. Potentialcheck mit Assessment Center“ am 22. und 23. Februar 2019

Assessment Center sind harte Auswahlverfahren. Es liegt schließlich nicht allen, sich mehrere Tage einem Wettbewerb unter kritischer Beobachtung zu stellen. Und es werden nicht nur fachliche Kompetenzen geprüft – darauf sind Absolvent_innen durch den Hochschulalltag ja vorbereitet. Sondern es zählen auch Führungsqualitäten, Kreativität und Problemlöseverhalten, soziale Kompetenzen im Team, die Passung mit der Unternehmenskultur und viele weitere Fähigkeiten. Diese lassen sich unter Druck nicht leicht abrufen, und Druck ist gegeben, wenn es um „Performance“ und den erfolgreichen Start ins Berufsleben geht.

Um sich in geschütztem Rahmen auf künftige Assessment Center vorzubereiten haben zwölf Studierende der Jade Hochschule am 22. und 23. Februar an einer Potenzialanalyse mit Assessment Center-Simulation teilgenommen. An den zwei Tagen führte das Team der Beratung Thamm aus Osnabrück im Rahmen des vom BMBF geförderten Verbundprojektes Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) Übungen durch, in denen sich die Studierenden erproben konnten. Der Workshop fand in Seminarräumen des City Club Hotel Oldenburg unter ähnlichen Bedingungen wie echte Assessment Center statt. Psycholog_innen stellten den Studierenden Aufgaben und beobachteten sie bei deren Lösung, um Rückschlüsse auf individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen zu ziehen. Am Ende des Workshops gaben sie allen Teilnehmenden ausführliche persönliche Rückmeldungen zu Stärken und Schwächen. In den nächsten drei Wochen werden weitere vertrauliche Gespräche stattfinden, in denen individuelle Hinweise und Empfehlungen für eine gezielte Weiterentwicklung gegeben werden.

Die Resonanz unter den Studierenden war durchweg positiv. „Ich habe erfahren, worauf es in dieser Situation ankommt, welche Kompetenzen abgefragt werden können und wo ich bei mir noch Potenzial sehe. Wenn ich das nächste Mal an einem Assessment Center teilnehme, wird es schon ernst, dann geht es um meine Zukunft und meinen beruflichen Einstieg. Ich empfehle die Veranstaltung auf jeden Fall weiter. Denn ich sehe sie als Chance, dem gewünschten Arbeitgeber näher zu kommen und sich einen Vorsprung gegenüber denjenigen zu verschaffen, die die Erfahrung eines Assessment Centers noch nicht sammeln durften.“, so ein Teilnehmer aus dem 6. Semester im Studium der Ingenieurwissenschaften an der Jade Hochschule.

Ausgerichtet wurde der Workshop vom Teilprojekt KarriereWege der IHJO.

Als weitere Vorbereitung auf den Übergang zwischen Hochschule und Beruf ist im Rahmen der IHJO derzeit ein Mentoring-Programm für Studierende in Planung. Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich gern an Ingrida Budininkaite.

Foto: Unter Beobachtung der Psycholog_innen André Thamm und Miriam Aust (vorn von links) bearbeiten die Teilnehmenden eine Teamaufgabe. (Piet Meyer/Jade HS)

0

PREVIOUS POSTSPage 1 of 3NO NEW POSTS