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Das Coaching wird aus drei Webinaren (Webcam sollte möglichst vorhanden sein), drei Selbststudium-Phasen sowie einem Online-Einzelcoaching bestehen:

Mittwoch, 27.05.2020: 15-17 Uhr Webinar (Einstieg ins Thema, Einführung in Kompetenzen und Modelle)
KW 22 Selbststudium
Mittwoch, 03.06.2020: 15-17 Uhr Webinar (Einführung Kompetenzenanalyse, Erklärung der Übung „Tätigkeiten-/Fertigkeitenanalyse“)
KW23 Selbststudium
KW 24-26: Individueller Termin (120 Minuten) für ein Online-Einzelcoaching
Selbststudium
Dienstag, 30.06.2020: 15-17 Uhr Webinar (Anwendung des Kompetenzprofils für Bewerbungen, Nächste Schritte & Abschluss)


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Allgemein, KarriereWege, News

Zusätzliches Angebot für Promovierende „Arbeiten und Selbstorganisation im Home Office: Mit agilen Methoden flexibel arbeitsfähig bleiben“ startet kommende Woche.

Ob Teambesprechungen, Vorträge, Konzerte oder Lesungen – im Laufe der vergangenen zwei Wochen haben zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Projekte ihre Veranstaltungen und Angebote kurzerhand in den digitalen Raum verlegt. Zum Teil finden ganze Konferenzen im Netz statt.

Auch das IHJO-Teilprojekt KarriereWege hat schnell auf die neue Situation reagiert: In der vergangenen Woche gab es bereits Einzelcoachings zur Persönlichkeitsentwicklung per Videokonferenz; die Coaching-Reihe „Promotion – und dann? Erfolgreicher Übergang zwischen Uni und Beruf“ startete am vergangenen Montag mit einem ganztätigen Online-Training. „Alle angemeldeten Promovierenden waren anwesend. Neben gemeinsamen Videokonferenzen gab es Phasen, in denen Einzelaufgaben bearbeitet wurden und die Trainerin individuelle Gespräche führen konnte. Input bekamen die Teilnehmenden auch über Videos. Das hat sehr gut funktioniert“, erzählt Sandra Heinemann, Referentin für außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.  Auf ähnliche Weise – in einer Kombination aus Webinar und Online-Einzelcoachings – soll Ende April auch das Coaching „Mein Kompetenzprofil – Stärken identifizieren und gezielt einsetzen“ stattfinden. Zudem sind im Mai Bewerbungstrainings im Onlineformat für Studierende geplant. Nicht zuletzt läuft auch das Mentoring-Programm trotz Coronakrise weiter – hier treffen sich die Tandems ebenfalls online oder telefonieren miteinander.

Doch nicht für jeden ist die aktuelle Situation mit Home Office und vermehrt digitalem Arbeiten und Lernen aus dem Stand heraus einfach zu händeln. Um die Promovierenden auch in dieser besonderen Phase zu unterstützen, hat Referentin Sandra Heinemann kurzfristig ein Webinar zum Thema „Arbeiten und Selbstorganisation im Home Office: Mit agilen Methoden flexibel arbeitsfähig bleiben“ konzipiert, das kommende Woche startet. Interessierte finden weitere Informationen und Links zur Anmeldung auf der Website des Teilprojekts.

Für die Ausarbeitung der Online-Veranstaltungen können die Mitarbeiter_innen der IHJO auf die IT-Infrastrukturen der Verbundhochschulen zurückgreifen. Der Vorteil dieser digitalen Angebote: Vorträge lassen sich relativ einfach aufzeichnen und damit nachhaltig verfügbar machen. So können Interessierte sich die „Informationsveranstaltung zur Praxisphase“ jetzt auch zeit- und ortsunabhängig zu Hause anschauen:

 

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Am 13. und 14. Februar hat das Institut für Rohrleitungen (IRO) der Jade Hochschule das 34. Oldenburger Rohrleitungsforum ausgerichtet. Hier präsentierte sich auch die IHJO.

Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine konstante Plattform in der Rohrleitungsbranche. In diesem Jahr waren 360 ausstellende regionale wie überregionale Unternehmen und gut 4.000 Teilnehmende dabei. Während des Forums informierten sich Praktiker_innen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen im Rohrleitungsbau und Wissenschaftler_innen eruierten den aktuellen Forschungsbedarf. Insbesondere für den Nordwesten Deutschlands, der sich als Energieregion versteht, stehen im Zuge der Arbeiten zur Energiewende enorme Veränderungen an, vor allem bezüglich der Speicherung und des Transports von Strom und Gas. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind innovative Lösungen erforderlich, zu deren Entwicklung das IRO mit seinen Kompetenzen beiträgt.

Für die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! bot sich die Möglichkeit, Unternehmensvertreter_innen über das Projekt zu informieren und insbesondere die Ziele aus den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Management zu transportieren. Auch das BürgerLabor stellte sich vor, um im Kontakt mit Unternehmen Anwendungen für die Plattform zu diskutieren.

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Wie will ich leben und arbeiten? Um diese Frage ging es im Workshop „Life Design Thinking“, organisiert von den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt.

Was fehlt mir für ein zufriedenes Leben? In welche Richtung will ich mich beruflich entwickeln? Was möchte ich neben der Arbeit im Leben erreichen? Fragen, die wohl jeder Mensch in seinem Inneren bewegt. In manchen Lebenssituationen sind sie jedoch besonders akut, etwa zum Ende des Studiums oder der Promotion. Erste Impulse in Richtung möglicher Antworten auf diese Fragen gab Anfang Dezember der Workshop „Life Design Thinking“. 10 Teilnehmende fanden sich dafür auf dem Innovation(s)Campus zusammen – Studierende, Promovierende waren dabei, ebenso ein Auszubildender und eine Personalerin eines regionalen Unternehmens.

Als Workshopleiterin hatten die Teilprojekte KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt die Hamburgerin Trainerin Nicole Knapp engagiert: „Das Konzept Life Design hat sich aus dem Design Thinking abgeleitet – eine Methode, die vor allem in der Kreativwirtschaft und Start-Up-Szene angewendet wird. Charakteristisch ist der iterative Prozess, währenddessen Ideen direkt getestet und Kunden schon in einem frühen Entwicklungsstadium einer Idee befragt werden. Dieses Vorgehen lässt sich prinzipiell auf alle möglichen Fragen übertragen“, erklärt die sie. Die Idee, sich selbst beziehungsweise das eigene Leben mit Design-Thinking-Methoden in den Blick zu nehmen, hatten zwei Amerikaner. Vor etwa fünf Jahren hat sich das Konzept in Deutschland etabliert.


Für Sandra Heinemann, Referentin im Teilprojekt Karrierewege, passt der Workshop mit seinem innovativen Ansatz genau zum Profil der IHJO: „Wir wollen zeigen, dass man auch bei eher pragmatischen Themen wir der eigene Karriereplanung sehr gut mit kreativen Methoden arbeiten kann. Die Teilnehmenden profitieren außerdem davon, sich mit Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Karrierephasen auszutauschen – da findet jede Menge Wissenstransfer statt.“


Wohin soll es gehen?


Die Fragen und Erwartungen, mit denen die Teilnehmenden in den Workshop starten, sind vielfältig: Uta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Entrepreneurship. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit Themen wie Lean-Startup und Design Thinking: „Deswegen hat mich der Workshop interessiert – ich war neugierig, wie die bekannten Methoden in einem anderen Kontext funktionieren“, sagt sie. Ihr Ziel für den Tag: Neue Ideen entwickeln, wie sie sich inmitten vieler Projekte gut organisiert. „Ich möchte mir Zeit nehmen, herauszufinden, was mir wirklich wichtig ist und worauf ich künftig den Fokus meiner Arbeit setze.“


Verena arbeitet und promoviert ebenfalls an der Uni, am Institut für Materielle Kultur. Für sie steht die Entscheidung an, wie es weitergeht, wenn ihre Stelle ausläuft: „Ich hatte den Workshop online entdeckt. Mich hat angesprochen, dass das Konzept darauf baut, ‚out-of-the-box‘ zu denken.“


„Ich bin meine eigene Zielgruppe“


Im ersten Schritt geht es darum, die eigene Situation zu analysieren. „Beim klassischen Design-Thinking schaut man sich die Zielgruppe an – hier bin ich meine eigene Zielgruppe“, erläutert Knapp schmunzelnd. Was habe ich in meinem Leben schon gemacht? Was sind meine Werte? Was treibt mich an? Wichtig sei dabei vor allem, ehrlich zu sich selbst zu sein – und die eigene Perspektive nicht mit dem zu verwechseln, was andere von einem erwarten, sagt die Trainerin.


Der Workshop bietet ausreichend Raum, individuell zu arbeiten und sich mit den sehr persönlichen Themen auseinanderzusetzen. Aber auch der Austausch in der Gruppe ist wichtig. Dabei entscheiden alle Teilnehmenden selbst, wie viel sie jeweils von sich preisgeben möchten. „Manche haben bestimmte Schritte schon gemacht, etwa vom Studium in den Beruf gewechselt. So kann man voneinander lernen“, ergänzt Knapp.


Ideen entwickeln und testen


In der zweiten Phase des Tages geht es darum, Ideen zu der persönlichen Fragestellung zu entwickeln. Hier können die Teilnehmenden verschiedene Kreativmethoden nutzen – etwa die morphologische Matrix: Hierbei brainstormt man zu bestimmten Oberbegriffen. Die Ergebnisse werden anschließend zu immer neuen Szenarien kombiniert. „Dabei kommen bisweilen sehr ungewöhnliche Kombinationen zu Stande, die einem ganz neue Perspektiven eröffnen können“, erklärt Knapp.


In der anschließenden sogenannten Prototyping-Phase entwickeln die Teilnehmenden schließlich Ansätze, wie sie ihre Ideen realisieren oder zumindest testen können. Dabei sei es wichtig, das Vorhaben in kleine Schritte runter zu brechen, sagt Knapp. Wenn jemand etwa mit der Work-Life-Balance seines Jobs unzufrieden ist, könne die Person – statt sofort zu kündigen – auch erst einmal Stunden reduzieren und schauen, ob das schon einen Effekt hat. Hilfreich sei auch, den Faktor Zeit mit einzubeziehen: „Den Job fürs Leben zu finden ist eine größere Hürde als mich erst einmal für die nächsten vier bis fünf Jahre zu entscheiden“, verdeutlicht die Trainerin.


Sich Zeit für sich selbst nehmen


Reicht denn ein Tag, um Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden? Das zwar nicht, sagt Nicole Knapp, „aber wenn sich Menschen einen ganzen Tag Zeit für sich nehmen, ist schon ein großer Schritt gemacht“.


Zu diesem Ergebnis kommt auch Uta: „Natürlich bringt ein Workshop keine Erleuchtung – das ist aber auch nicht der Anspruch. Es ist gut, alle Ideen einmal strukturiert aufzuschreiben und zu sortieren – und auch etwas zu verwerfen. Mir hat es geholfen, eine andere Perspektive einzunehmen. Das Wichtigste war aber, sich einen ganzen Tag damit zu beschäftigen – das macht man viel zu selten.“

Auch Verena ist zufrieden mit dem Ergebnis des Workshops: „Ich habe tollen Input bekommen! Die Methoden kann ich auf Fragestellungen im Job oder im Alltag anwenden – sie sind kreativ und schließen das Intuitive der Entscheidungsfindung mit ein, das finde ich wichtig.“

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt wenden Sie sich gerne an Tina Zandstra (tina.zandstra@uni-oldenburg.de) von der Innovation(s)Werkstatt oder Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de) vom Teilprojekt KarriereWege.

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Allgemein, KarriereWege, News

Mit Abschluss ihrer Promotion stehen Promovierende vor vielen Unsicherheiten zum Berufseinstieg. Das Coaching-Programm der IHJO trifft einen Nerv.

Welche Schritte führen mich zu dem Berufsweg, der zu mir passt? Diese Frage stellt sich den meisten Doktorandinnen und Doktoranden spätestens mit Abschluss ihrer Promotion. Dass die Hochschulen nicht genug Stellen für alle Promovierten verfügbar machen können und der außerhochschulische Arbeitsmarkt wenig auf Promovierte vorbereitet ist, erschwert den Einstieg ins Berufsleben.

Das Programm der IHJO mit dem Namen „Promotion – und dann?“ richtet sich an Promovierende, die sich in dieser Situation Unterstützung wünschen. Das Angebot besteht aus einer Reihe von Einzel- und Gruppencoachings. Unter Anleitung der Trainerin Dr. Katharina Ludewig lernen die Teilnehmenden, sich in der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zurecht zu finden und sich für den persönlich passenden Berufsweg zu entscheiden. Eingebettet ist das Coaching in ein ganzheitliches Konzept von weiteren Angeboten, die Promovierende bei der Orientierung im außerhochschulischen Arbeitsmarkt unterstützen. Aber warum überhaupt außerhalb der Hochschule?

Neue Chancen für Promovierte: Karrieren außerhalb der Hochschule

In Deutschland schließen jährlich rund 30.000 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion ab. Wie der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 feststellte, stehen immer mehr Nachwuchswissenschaftler_innen einer nur wenig wachsenden Anzahl hochschulischer Stellenangebote gegenüber. Im Ergebnis bleiben nur 17 Prozent der Promovierten langfristig in einer wissenschaftlichen Karriere und arbeiten mehr als fünf Jahre nach ihrer Promotion an einer Hochschule. Vor diesem Hintergrund wird für viele Graduierte eine Orientierung in Richtung Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen sinnvoll und notwendig.

IHJO unterstützt Graduiertenförderung bedarfsorientiert

Nur wie finden Promovierte ihren Weg durch das Dickicht von Möglichkeiten außerhalb der Hochschule? Während Graduierte international – vor allem in den USA und Großbritannien – darauf vorbereitet werden, erhalten sie im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt professionelle Unterstützung.

Aber auch hier ist der Bedarf nach einer Ergänzung der Graduiertenförderung erkannt und wird rege diskutiert. Denn „Promovierte haben erschwerte Bedingungen auf dem außerhochschulischen Arbeitsmarkt. Sie konkurrieren mit durchschnittlich fünf Jahre jüngeren Master-Absolvent_innen, die bereits Berufserfahrung und aus Sicht der Unternehmen auch ohne Promotion hinreichend fachliche Kompetenzen mitbringen“, sagt Sandra Heinemann, Referentin für außeruniversitäre Karrierewege der IHJO.


Sandra Heinemann bei der Podiumsdiskussion der Konferenz „The Future of Graduate Education“ in Lüneburg.

Foto: Jan-Bennet Voltmer

Positive Resonanz auf das Graduiertenprogramm der IHJO

Auf der internationalen Konferenz „The Future of Graduate Education“ – ausgerichtet am 29. November durch die Leuphana Universität Lüneburg – stellte Heinemann das Programm der IHJO für Promovierende vor. Der Kongress widmete sich unter anderem der Frage, mit welchen innovativen Angeboten sich die Graduiertenförderung an die modernen Arbeitsmarktbedingungen für Promovierte anpassen lässt.

„Die Resonanz der Teilnehmenden aus anderen Hochschulen zeigte, dass vereinzelte Angebote für Promovierende auf dem Weg in eine außerhochschulische Karriere nicht fruchten,“ resümiert Heinemann. „Im Gegensatz dazu wird das Angebot für Promovierende der IHJO stark nachgefragt. Das Coaching Programm für 2019 war mit zehn Teilnehmenden schnell ausgebucht. Für das Frühjahr 2020 planen wir einen weiteren Coaching-Prozess, für den sich erneut viele Interessent_innen gemeldet haben. Das heißt für uns, dass wir einen Nerv treffen und unsere Konzepte nah am Bedarf der Promovierenden erproben und weiterentwickeln können. Nur so lassen sich neue bedarfsgerechte Elemente sinnvoll und langfristig in die Graduiertenförderung integrieren.“

Bei Fragen zum Programm der IHJO für Promovierende wenden Sie sich gern an Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).

 

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Allgemein, KarriereWege

12 Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwirtschaft und sieben Vertreter_innen regionaler Unternehmen trafen sich am 6. November zum ersten PraxisEvent des Teilprojekts KarriereWege. Gemeinsam mit dem Praxisamt der Jade Hochschule hatte die IHJO in die Kultur Bar auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule eingeladen.


Ziel des Events war es, den Studierenden Einblicke in die Unternehmen zu ermöglichen und den Unternehmen Gelegenheit zu geben, sich in einem persönlichen Rahmen als potenzielle Arbeitgeber zu präsentieren. Langfristig soll auch dieses Format dazu beitragen, den außerhochschulischen Berufseinstieg von Absolvent_innen in regionale Unternehmen zu unterstützen und die hiesige Wirtschaft zu stärken. „Unsere Veranstaltung ist sehr gut angekommen. Die Studierenden haben einhellig zurückgemeldet, dass dieser direkte Kontakt zu Unternehmen schon ab dem 5. Fachsemester Sinn macht,“ sagt Rosemarie Schiller vom Praxisamt der Jade Hochschule.


Über die digitale Anwendung „Mentimeter“ wurde während des Abends das Vorwissen der Studierenden über die vertretenen Unternehmen abgefragt. Mithilfe projizierter Wortwolken konnten die Firmenvertreter_innen den Informationsstand der Studierenden direkt sehen. „Die Wortwolken lösten sofort einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern aus. Es ging um gegenseitige Erwartungen, viele tauschten Kontaktdaten. In einem Fall wurde sogar eine Bewerbung in die Wege geleitet. So hatten wir uns das gewünscht,“ resümiert Ingrida Budininkaite, Referentin Mentoring und Coaching für Studierende.

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Allgemein, KarriereWege, News, Veranstaltung

Sechs Mentoring-Tandems haben im Rahmen des IHJO Mentoring Programms zusammengefunden. Der Auftakt fand am Dienstag im Schlauen Haus Oldenburg statt.


Vier Studierende der Jade Hochschule aus den Fachbereichen Wirtschaft sowie Management, Information, Technologie und zwei Promovierende der Universität Oldenburg aus den Disziplinen Chemie und Sozialwissenschaften werden sich im kommenden Jahr im zweimonatlichen Rhythmus mit Mentoren aus regionalen Unternehmen zu persönlichen Gesprächen treffen, um gemeinsam ihren Berufseinstieg außerhalb der Hochschule vorzubereiten.


Interdisziplinäre Tandems


Die Mentoring-Tandems sind bewusst interdisziplinär zusammengesetzt. „Verschiedene Fachperspektiven auf dieselbe Fragestellung bergen oft mehr Potenzial und können mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich profitieren die Mentees unabhängig von konkreten Berufen und Branchen von den Erfahrungen und dem persönlichen Feedback der Mentorinnen und Mentoren,“ erklärt Ingrida Budininkaite, Referentin der IHJO für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende. „Außerdem sollen die Mentees konkrete Einblicke in Unternehmensstrukturen erhalten und sich ein Bild von der Berufswelt außerhalb der Hochschule machen können. Die Tandems gehen eine Arbeitsbeziehung ein, in der Motivation, Erkenntnis und Lernen auf beiden Seiten möglich ist,“ sagt Sandra Heinemann, Referentin Außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.


Denn nicht nur für die Mentees ist das Programm nützlich. Das Engagement kann die Mentor_innen persönlich bereichern und eine Möglichkeit sein, ein wenig von der Zugewandtheit und Unterstützung zurückzugeben, die ihnen vielleicht selbst einmal zu Teil wurde. Die Unternehmen, deren Mitarbeiter_innen sich als Mentor_innen engagieren, bekommen über das Programm Einblicke in die Problemstellungen neuer Generationen und wertvolle Erkenntnisse für ihre künftige Personalpolitik.




Die Auftaktveranstaltung wurde genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Mentoring zu entwickeln und konkrete Ziele für die Tandems zu erarbeiten.

Gelungener Auftakt


Nach dem Kennenlernen in der Runde ging es am Dienstag direkt an die Arbeit: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden? Während es bei dem einen Mentee mehr darum gehen mag, eine Wunschvorstellung für die erste Stelle zu entwickeln, möchte der andere vielleicht mit den Soft Skills weiterkommen oder Bewerbungssituationen im Rollenspiel einüben.


Im Laufe des Nachmittags erarbeiteten die Tandems konkrete Ziele für das kommende Jahr. Diese wurden in Form von Vereinbarungen von beiden Seiten unterschrieben und dienen als Arbeitsgrundlage. Neue Fragestellungen können die gemeinsame Arbeit jederzeit ergänzen.


Mehr Infos zum Programm „Praktisch vernetzt“


Die Mentoring-Treffen sind zudem in ein festes Rahmenprogramm eingebettet: Regelmäßige Seminare zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie Netzwerktreffen sollen die Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben erhöhen. Auch ein Gruppencoaching für die Mentees gehört zum Programm. Hier können sie Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren und eigene Potenziale entdecken und einschätzen lernen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Teilprojekts KarriereWege.

Fach- und Führungskräfte als Mentor_innen gesucht

Derzeit engagieren sich unter anderem Vertreter_innen der Unternehmen BTC, T-Systems und Bünting als Mentor_innen im Programm der IHJO. Dennoch gibt es eine Warteliste von Studierenden und Promovierenden, für die noch Mentor_innen fehlen. Fach- und Führungskräfte aus der Region, die Interesse haben, einen Mentee zu betreuen, wenden sich bitte an die Referentinnen Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) und Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de). Auch Studierende und Promovierende, die als Mentee teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Der Einstieg ins Mentoring ist möglich, sobald ein Tandempartner gefunden ist.

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Allgemein, KarriereWege, News

12 Studierende der Jade Hochschule nahmen Anfang September an einem dreitägigen Workshop der IHJO zur Karriereplanung in Dangast teil und nutzten die Möglichkeit, sich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Unter Anleitung von Trainer Marc Buddensieg lernten sie mithilfe der so genannten Life/Work-Planning-Methode, die wichtigsten persönlichen Fähigkeiten und ein individuell passendes Arbeitsmarktsegment zu identifizieren sowie Interviews mit potenziellen Kolleg_innen und Vorgesetzten zu führen.


Trainer Marc Buddensieg im Gespräch mit Teilnehmenden des Workshops „Karrierewege gestalten“.


Pflicht oder Kür bei der Jobsuche: Welche Stelle passt zu mir?

Das Life/Work-Planning richtet sich an Menschen, die in den Beruf einsteigen oder nach einigen Jahren der Berufstätigkeit neue Orientierung suchen. „Für die persönliche Zufriedenheit reicht es langfristig nicht aus, lediglich die Profilanforderungen einer Stelle zu erfüllen. Andere Fragen sind für das Arbeitsleben mindestens ebenso wichtig“, erklärt Buddensieg: „Welche meiner Fähigkeiten setze ich erfolgreich und mit Freude ein? Welches Themenfeld und welche Produkte interessieren mich? In welchem Arbeitsumfeld bin ich mit meinen Werten und meiner Persönlichkeit richtig aufgehoben?“

Eine Sprache für die eigenen Fähigkeiten finden

Im ersten Schritt lernten die Studierenden, die Fähigkeiten zu benennen, die sie auszeichnen und die sie in ihrem Leben bereits erfolgreich eingesetzt haben. Da Menschen dazu neigen, mindestens einen Teil ihrer Kompetenzen zu unterschätzen oder gar zu übersehen, wurden die Fähigkeiten im Dialog mit den anderen Workshop-Teilnehmenden erarbeitet. So identifizierten die Studierenden jeweils einen bunten Strauß von oft über hundert Fähigkeiten und sollten daraus drei auswählen, die sie in ihrem Berufsleben hauptsächlich einsetzen möchten. „Wer seine Fähigkeiten kennt und benennen kann, hat Worte gefunden, sich selbst passend zu präsentieren“, sagt Buddensieg. Anke-Kathrin Bertenrath, Masterstudentin Management Digitale Medien im 2. Semester, bestätigt: „Ich fand es interessant eine Einschätzung meiner Fähigkeiten von Menschen zu erhalten, die mich nicht kennen. Sonst spreche ich mehr mit Menschen die mir nahe stehen. Daher habe ich jetzt anderes und sozusagen unvoreingenommenes Feedback bekommen. Außerdem habe ich Fähigkeiten, die ich mir selbst nicht direkt zugeordnet hätte.“


Teilnehmende beim Austausch in der Gruppe.


Sich im „verdeckten“ Arbeitsmarkt vernetzen: das Vier-Fragen-Gespräch als Türöffner

Die Life/Work-Planning-Methode geht davon aus, dass gut Dreiviertel der zu besetzenden Vakanzen nicht in den üblichen Jobportalen erscheinen, sondern dass sie bereits vergeben sind, bevor eine formale Ausschreibung erfolgt. „Da die meisten Arbeitssuchenden sich ausschließlich mit öffentlichen Ausschreibungen beschäftigen, ist die Chance, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, auf dem verdeckten Arbeitsmarkt viel größer. Es macht Sinn sich dort zu vernetzen, wo Stellen geschaffen werden und von ihnen zu erfahren, bevor sie inseriert sind. Auch erfahre ich mehr über einen Arbeitsbereich, wenn ich mit Menschen aus dem Bereich spreche“, erklärt Buddensieg.

Um diese Kontaktaufnahme zu üben, sollten die Studierenden in der zweiten Workshop-Phase zwei bis drei Unternehmen besuchen und unangemeldet Gespräche mit mindestens sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen, um mehr über den Wunsch-Arbeitsmarkt zu erfahren. Zur Strukturierung der Gespräche dienten vier Fragen: „Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?“, „Was gefällt Ihnen gut?“, „Was gefällt Ihnen nicht so gut?“ und „Können Sie drei Menschen aus Ihrer Branche empfehlen, die wir ebenfalls ansprechen dürfen?“

Zur Überraschung der Studierenden waren Dreiviertel der angefragten Ansprechpartner_innen bereit, sich kurzfristig Zeit für das Interview zu nehmen. „Ich hätte nie gedacht, wie offen Menschen dafür sind, spontan über sich und ihren Beruf zu sprechen. Kein Mensch kommt auf die Idee, irgendwo hin zu gehen und Leute zu fragen: ‚Wie ist es, da zu arbeiten, wo Du arbeitest?‘ Aber man sollte es sich trauen. Nach meinem Master werde ich erstmal ein Jahr lang befristet arbeiten. In der Zeit will ich unbedingt das umsetzen, was ich hier gelernt habe“, sagt Tobias Rosteck, Masterstudent Maschinenbau im Dualen Studium.

Ingrida Budininkaite von der IHJO ergänzt: „Allen Studierenden ist zu wünschen, dass sie nach dem Studium den zu ihnen passenden Platz in der Arbeitswelt finden und einer Aufgabe nachgehen, für die sie ‚brennen‘. Deshalb haben wir den Workshop mit Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung ausgerichtet. In den drei Tagen im geschützten Rahmen außerhalb der Hochschule sollten die Teilnehmenden Raum bekommen, sich selbst zu erforschen.“

Über das Teilprojekt KarriereWege

Das Teilprojekt KarriereWege der IHJO fördert Studierende und Promovierende auf dem Weg ins Berufsleben. Die oben beschriebene Veranstaltung fand im Rahmen einer Pilot-Phase des Teilprojekts für Studierende der Jade Hochschule statt und wurde gemeinsam mit der in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung organisiert. Ab 2020 werden vergleichbare Veranstaltungen auch für Studierende der Universität Oldenburg angeboten.
Im Mentoring-Programm des Teilprojekts haben Studierende und Promovierende darüberhinaus die Möglichkeit, sich ein Jahr lang von Mentor_innen aus Unternehmen und Institutionen begleiten zu lassen.

Bei Fragen oder Interesse an diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an:

Ingrida Budininkaite, Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende (ingrida.budininkaite@jade-hs.de), und

Sandra Heinemann , Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Promovierende (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).



Fotos: Yukie Yasui

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Allgemein, KarriereWege, News
Was zeichnet eine kompetente Person aus? Welche Fähigkeiten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt? Um diese Fragen ging es im Coaching „Mein Kompetenzprofil“.

Im Rahmen ihrer Dissertation setzen sich Promovierende mit äußerst spezialisierten Fachthemen auseinander. Sie gelten als hochqualifizierte Expert_innen, bringen darüber hinaus aber auch eine Reihe überfachlicher Kompetenzen mit. Sich diese bewusst zu machen und ihren Wert für Arbeitgeber_innen außerhalb der Hochschulen verständlich zu formulieren, kann eine Herausforderung sein. Ziel des Coachings „Mein Kompetenzprofil – Stärken identifizieren und gezielt einsetzen“ war es daher, sich mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und Entwicklungspotenziale zu reflektieren.

Stimmen zum Coaching „Mein Kompetenzprofil“:

„Mir hat der Kurs sehr gut gefallen. Er hat genau meinen Erwartungen entsprochen. Ich denke, dass ich die vermittelten Methoden in meiner Zukunft sehr gut anwenden kann. Das Thema hat mir auch gut gefallen, vor allem, weil ich noch keine ähnlichen Angebote für dieses Thema gesehen habe und ich es für relevant halte, sich Gedanken über die eigenen Kompetenzen zu machen.“

„Im Workshop ‚Mein Kompetenzprofil‘ konnte ich bisher eher unterschätzte eigene Kompetenzen neu entdecken und zudem sortieren, welche Kompetenzen mich wirklich auszeichnen und welche Tätigkeiten mir wirklich Spaß machen. Am Ende des Workshops haben wir zudem analysiert, wie etwaige schwächer ausgeprägte, aber für die spätere Wunschtätigkeit nötige Kompetenzen noch ausgebaut werden könnten.“

„Nach dem theoretischen Einstieg ins Thema wurde den Teilnehmer_innen viel Freiraum gelassen, sich in Einzel- und Kleingruppenarbeit intensiv mit den eigenen Kompetenzen auseinanderzusetzen und ein Kompetenzprofil zu entwickeln. Das Seminar wurde durch viele praktische Beispiele der Dozentin ergänzt, zudem gab sie wertvolle Tipps hinsichtlich der zukünftigen Karriereplanung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Ich kann die Teilnahme an dem Seminar insbesondere allen weiterempfehlen, die sich im letzten Drittel ihrer Dissertation befinden.“
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