Your address will show here +12 34 56 78
Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Multimediale Ausstellung im Innovation(s)Mobil: Das Küstenschutz-Projekt FRAMES informierte über Hochwasserrisiken und Schutzmaßnahmen


Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten gegen Hochwasser schützen? Welche Vorkehrungen sollten für öffentliche Gebäude, etwa Krankenhäuser, getroffen werden?


Über die Möglichkeiten des Risikomanagements im Küstenschutz – auf regionaler wie persönlicher Ebene – informierte der Science Truck der IHJO in einer Ausstellung vom 27. bis 29. November in Brake. Die Jade Hochschule hatte Schutzmaßnahmen im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety, deutsch: Hochwasserangepasste Regionen durch Vorsorge auf mehreren Ebenen) für den Landkreis Wesermarsch erarbeitet. Dabei bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, dem Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und weiteren regionalen Partnern. Moderiert durch Projektleiter Dr. Helge Bormann diskutierten die Küstenschutz-Verantwortlichen der Region die Projektergebnisse am 28. November im Kreishaus Brake.



Schüler_innen und Schüler informieren sich im Science Truck der IHJO über Möglichkeiten des Küstenschutzes in der Region Wesermarsch.

Aktionstag für Schülerinnen und Schüler


Am Freitag, 29. November., waren Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Technik vom Schulstandort Brake zu Gast im Innovation(s)Mobil. Jenny Kebschull, Mitarbeiterin im Projekt FRAMES, führte die Jugendlichen durch die Ausstellung und erklärte sowohl die Hochwasserrisiken als auch die entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rainer Zon vom Landkreis Wesermarsch erläuterte Details zur App Katwarn, die regional über Unwetter, Schulausfälle, Katastrophen oder Evakuierungen informiert. Außerdem lernten die Schüler_innen die App Corhelper kennen, die im Notfall Ersthelfer_innen in der Umgebung rufen hilft, bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

Fotos: Piet Meyer, Gaby Ernstorfer

0

Allgemein, Innovation(s)Labor digital, Innovation(s)Mobil

Vom 4. bis 6. November traf sich der Lenkungsausschuss des EU-Projekts Blockchain in Government (BLING) in Oldenburg zum halbjährlichen Partnertreffen. Das internationale Forscherteam mit Oldenburger Beteiligung integriert Instrumente und Ansätze, die die Sicherheit des Austauschs von Daten zwischen Bürgern, Behörden sowie kleinen und mittleren Unternehmen weiter erhöhen. Ziel ist es, effektive Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie in Behörden zu entwickeln und diese zu erproben. Das Partnertreffen fand im Schlauen Haus Oldenburg und am Innovation(s)Campus an der Universität Oldenburg statt. In diesem Zuge präsentierten Mitarbeiter_innen der IHJO das Gesamtprojekt, stellen das Innovation(s)Labor digital vor und führten durch die Räumlichkeiten des Innovation(s)Campus und das Innovation(s)Mobil.

Bei Fragen zum Projekt BLING und dem Innovation(s)Labor digital wenden Sie sich gerne an Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez (jorge.marx.gomez@uol.de) oder Malte Schulz (malte.schulz@offis.de).

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

0

Allgemein, Innovation(s)Mobil, News
Premiere für das Innovation(s)Mobil: Auf dem Tag der Niedersachsen in Wilhelmshaven war es das erste Mal im Einsatz – mit Erfolg. 

Der Truck war als eines der Highlights der Veranstaltung angekündigt worden und lockte entsprechend viele Besucher_innen in seinen Ausstellunsgraum. Diese hatten dort Gelegenheit, sich über das Innovation(s)Mobil selbst sowie über verschiedene Forschungsprojekte der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg zu informieren.  Das Institut für Chemie und Biologie des Meers (ICBM) der Universität stellte seine Forschung zu eingeschleppten Arten sowie zwei aktuelle Bürgerwissenschafts-Projekte vor; die Jade Hochschule präsentierte die Projekte KLEVER und FRAMES zum Thema Hochwasser in der Weser-Ems-Region.

Am Samstagnachmittag besuchte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies den Science Truck – und war nachhaltig beeindruckt von den Möglichkeiten, die der Truck mit Blick auf den Wissens- und Technologietransfer bietet. Ebenfalls zu Besuch im Truck waren Siemtje Möller, Bundestagsabgeordnete der SPD für den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund sowie Sven Ambrosy, Landrat für den Landkreis Friesland.

Foto (v. l.): Umweltminister Olaf Lies, IHJO-Projektkoordinatorin Anne-Kathrin Guder, der Präsident der Jade Hochschule Prof. Dr. Manfred Weisensee sowie Dr. Silke Glogowski, Managerin des Innovation(s)Mobils.
0

Innovation(s)Mobil, News
Wissenschaft direkt zu den Menschen bringen – dafür gibt es ab sofort das Innovation(s)Mobil der IHJO!

Insgesamt 62 Quadratmeter Ausstellungsfläche sowie 25 Quadratmeter Dachterrasse, eine moderne Medientechnik und flexibles Mobiliar ermöglichen es, Wissenschaft und Forschung auf vielfältige Art zu präsentieren und erlebbar zu machen. Der Science Truck soll beispielsweise für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und den Umbau des Trucks belaufen sich auf rund 820.000 Euro. Heute wurde er offiziell an die IHJO übergeben.

„Wir wollen mit dem Innovationsmobil auch außerhalb der Studienorte zeigen, wie innovationsfreudig die Region Jade-Oldenburg ist“, betonte Prof. Dr. Manfred Weisensee, Präsident der Jade Hochschule.

„Mit dem Science Truck können wir Wissenschaft jenseits der Hochschulstandorte den Menschen zugänglich machen. Damit intensivieren wir gezielt unseren Dialog mit der Bevölkerung und schaffen eine neue Form der Teilhabe“, sagte Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg.

Die Ausstellungsfläche des Science Trucks wurde seit Anfang April für die neuen Anforderungen der IHJO umgebaut. Fahrbereit hat er eine Länge von gut 19 Metern, ist zweieinhalb Meter breit und etwas mehr als vier Meter hoch. Der Hauptraum lässt sich auf insgesamt rund sechs mal zehn Meter erweitern. Ein verglaster Wintergarten bildet den Eingangsbereich; über eine Außentreppe gelangt man auf die Dachterrasse, die sich vor allem als Treffpunkt und für Gespräche anbietet. Dank eines Unterflur-Lifts ist der Ausstellungsraum barrierefrei zugänglich. Innerhalb der Projektlaufzeit, bis Ende 2022, wird kontinuierlich geprüft, ob ein Umstieg vom derzeitigen Dieselantrieb der Euro-6-Norm auf alternative Antriebe der Zugmaschine möglich ist.

Je nach Nutzungsszenario kann der Science Truck individuell eingerichtet werden – beispielsweise als Seminar-, Ausstellungs- oder Experimentierraum. Dafür stehen unter anderem 25 Multifunktionssitzplätze, Bistro-Tische und Stühle sowie Lounge-Möbel zur Verfügung. Eine kleine Küche ermöglicht bei Veranstaltungen eine Grundversorgung von bis zu 30 Personen. An der Rückseite des Hauptraums können auf Bildschirmwänden Videos, Live-Übertragungen oder Animationen gezeigt werden. Für interaktive digitale Präsentationen stehen zwei höhenverstellbare und bis zu 90° neigbare Multitouch-Tische sowie Tablet-Stationen bereit, ebenso Präsentationssockel für Exponate. Eine „Chill-Ecke“ lädt dazu ein, den Besuch im Science Truck per Foto oder Video festzuhalten und in den sozialen Medien zu verbreiten.

Die IHJO nutzt das Innovation(s)Mobil für den Transfer in die Region. Darüber hinaus kann es von Schulen, außerschulischen Lernorten, sozialen und kulturellen Einrichtungen und Unternehmen, aber auch für an Touristen gerichtete Veranstaltungen bei Dr. Silke Glogowski, Managerin für das Innovation(s)Mobil, angefragt werden. Die IHJO bereitet nach Möglichkeit inhaltlich passende Ausstellungen zu Forschungsprojekten der Verbundpartner vor.

Seinen ersten Einsatz hat der Science Truck am Tag der Niedersachsen vom 14. bis 16. Juni in Wilhelmshaven.

Kontakt: Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de)

Foto: Piet Meyer
0