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Allgemein, News, SchülerWissen

Zehn Schüler_innen besuchten Anfang November die FS Heincke, um den Alltag von Forschenden und Studierenden an Bord zu erleben.

Mittagessen in der „Messe“, Wasserproben auswerten und den Meeresboden nach Schätzen absuchen: Initiiert vom Teilprojekt SchülerWissen der IHJO, bot der Tagesausflug den Schüler_innen Einblicke in die Arbeitsabläufe, Geräte und Aufgaben auf einem Forschungsschiff. Für einige war die Exkursion vielleicht ein erster Schritt in Richtung eines künftigen Berufs – denn was die Acht- bis Elftklässler_innen eint, ist das große Interesse an der Meeresforschung. In ihrer Freizeit engagieren sie sich im Forschungszentrum NordWest „XperimenT!“, einem schulübergreifenden Bildungsangebot im Bereich MINT. Der betreuende Lehrer Jens-Henning Kreker schlug sie für die Teilnahme an der Heincke-Exkursion vor: „Es macht mir Freude, die Schüler_innen in ihren Interessen zu unterstützen und es ihnen zu ermöglichen, die vielfältigen Arbeitsfelder auf einem Forschungsschiff kennenzulernen und authentische Forschung mitzuerleben.“


Zehn Tage war die FS Heincke Anfang November insgesamt auf der Nordsee unterwegs, an Bord Wissenschaftler_innen und Studierende der Universität Oldenburg und der Hochschule Emden-Leer. Für den Besuch der Schüler_innen wartet das Schiff vor Hooksiel. Ein sogenanntes Börteboot bringt die Jugendlichen gemeinsam mit Lehrer Jens-Henning Kreker und Organisatorin Anja Wübben vom Teilprojekt SchülerWissen an Bord. Ebenfalls zu Gast an diesem Tag sind Studierende des Studiengangs Messtechnik der Jade Hochschule – für die Schüler_innen eine gute Gelegenheit, weitere Berufsbilder und Studiengänge rund um das Thema Meer kennenzulernen. „Im Teilprojekt SchülerWissen möchten wir Schüler_innen aktuelle Forschungsthemen nachhaltig zugänglich machen und Wege in Berufsfelder nach einem Hochschul-Studium aufzeigen“, sagt Anja Wübben.

An Bord der FS Heincke

Auf dem Schiff angekommen, lautet Punkt eins auf der Tagesordnung: Lagebesprechung. Gespannt lauscht die Besuchergruppe den einführenden Worten von Fahrtleiter Dr. Thomas Badewien. Bereits im Oktober hatte er bei einem Besuch in der Schule die Arbeit der Meeresforscher vorgestellt.


Nun geht es darum, den Tagesablauf und die anstehenden Aufgaben zu besprechen. Damit am Ende des Tages nicht zu viele offene Fragen bleiben, können alle Gäste aufschreiben, was sie schon immer über ein Forschungsschiff wissen wollten. Anschließend bilden die Schüler_innen und Studierenden kleine Gruppen und verteilen sich auf die verschiedenen Stationen, wo die Wissenschaftler_innen sie mit den jeweiligen Geräten vertraut machen und die Arbeitsschritte erklären.

Proben nehmen, Daten erheben und Bilder auswerten

Mit einem sogenannten Wasserschöpferkranz entnehmen die Forscher Wasserproben aus verschiedenen Tiefen. Nachdem die Mannschaft das große Gerät gesichert hat, können die Schüler_innen die Proben entnehmen. Diese filtrieren sie anschließend, der Niederschlag samt Filterpapier wird eingefroren – denn untersucht werden diese Proben erst in Laboren an Land.


An einer zweiten Station lernen die Schüler_innen, wozu eine Secchi-Scheibe und die Forel-Ule-Skala gut sind: Mit diesen Methoden lässt sich bestimmen, wie trübe beziehungsweise transparent ein Gewässer ist und welche Farbe es hat. Anhand dieser Parameter kann man auf die Inhaltsstoffe des Wassers schließen.

Auf besonderes Interesse bei den jungen Gästen stößt auch das Fächerecholot: Mit Hilfe von insgesamt 120 nebeneinander gesetzten Echoloten wird der Meeresboden gescannt. Anhand der entstehenden 3D-Bildes lassen sich beispielsweise verlorene Schiffscontainer oder Müll aufspüren – oder auch ein verschollener Piratenschatz.


Zurück an Land mit vielen neuen Eindrücken

Im Verlauf des Tages lernten die Schüler_innen weitere Forschungs-Großgeräte kennen, aßen in der „Messe“ – so heißt das Esszimmer auf einem Schiff – zu Mittag und konnten sich die vielen Räume des Schiffs, von der Kommandobrücke bis zu den Schlafkammern, anschauen. Zwischendurch nahm sich der Fahrleiter außerdem Zeit, von seinen Expeditionen zu erzählen und die verschiedenen Studiengänge der Hochschulen im Bereich Meeresforschung vorzustellen.

Für die Jugendlichen brachte der Tag auf See viele neue Eindrücke und Erkenntnisse:

„Es ist faszinierend, dass auch in trüben Meeresgewässern mithilfe von Schallwellen Dinge beobachtet und vermessen werden können, die wir mit unseren Augen niemals sehen könnten“ erzählen Katharina und Franca auf der Rückfahrt im Bus. „Dass Salz im Wasser die Dichte verändert, das war uns schon klar, aber dass sich durch Salz auch die Schallausbreitung verändert, das hätten wir nicht gedacht“, ergänzen Clara und Fenja.

„Uns hat die Vielfalt der Experimente und Untersuchungsmöglichkeiten sehr beeindruckt. An jeder Station werden gleichzeitig mit sehr unterschiedlichen Messtechniken die Sedimente, Algen und Eigenschaften des Meerwassers untersucht“, resümierten Johannes und Felix nach der Forschungsschiffausfahrt. Sie sind gespannt auf ihre eigenen Forschungsdaten, die über die öffentlich einsehbare wissenschaftliche Datenbank PANGAEA (https://www.pangaea.de/) einsehbar sind.

Die Ausfahrt mit der FS Heincke wurde von Anja Wübben, Referentin für Wissenstransfer an Schulen, organisiert und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler_innen des Instituts für Chemie und Biologie des Meers der Universität Oldenburg und dem Forschungszentrum NordWest für Schüler und Schülerinnen durchgeführt.

Bei Fragen oder Interesse an diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an: Anja Wübben, Referentin für Wissenstransfer an Schulen (anja.wuebben@uni-oldenburg.de).


Fotos: Anja Wübben

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Allgemein, KarriereWege, News

Mit Abschluss ihrer Promotion stehen Promovierende vor vielen Unsicherheiten zum Berufseinstieg. Das Coaching-Programm der IHJO trifft einen Nerv.

Welche Schritte führen mich zu dem Berufsweg, der zu mir passt? Diese Frage stellt sich den meisten Doktorandinnen und Doktoranden spätestens mit Abschluss ihrer Promotion. Dass die Hochschulen nicht genug Stellen für alle Promovierten verfügbar machen können und der außerhochschulische Arbeitsmarkt wenig auf Promovierte vorbereitet ist, erschwert den Einstieg ins Berufsleben.

Das Programm der IHJO mit dem Namen „Promotion – und dann?“ richtet sich an Promovierende, die sich in dieser Situation Unterstützung wünschen. Das Angebot besteht aus einer Reihe von Einzel- und Gruppencoachings. Unter Anleitung der Trainerin Dr. Katharina Ludewig lernen die Teilnehmenden, sich in der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zurecht zu finden und sich für den persönlich passenden Berufsweg zu entscheiden. Eingebettet ist das Coaching in ein ganzheitliches Konzept von weiteren Angeboten, die Promovierende bei der Orientierung im außerhochschulischen Arbeitsmarkt unterstützen. Aber warum überhaupt außerhalb der Hochschule?

Neue Chancen für Promovierte: Karrieren außerhalb der Hochschule

In Deutschland schließen jährlich rund 30.000 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion ab. Wie der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 feststellte, stehen immer mehr Nachwuchswissenschaftler_innen einer nur wenig wachsenden Anzahl hochschulischer Stellenangebote gegenüber. Im Ergebnis bleiben nur 17 Prozent der Promovierten langfristig in einer wissenschaftlichen Karriere und arbeiten mehr als fünf Jahre nach ihrer Promotion an einer Hochschule. Vor diesem Hintergrund wird für viele Graduierte eine Orientierung in Richtung Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen sinnvoll und notwendig.

IHJO unterstützt Graduiertenförderung bedarfsorientiert

Nur wie finden Promovierte ihren Weg durch das Dickicht von Möglichkeiten außerhalb der Hochschule? Während Graduierte international – vor allem in den USA und Großbritannien – darauf vorbereitet werden, erhalten sie im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt professionelle Unterstützung.

Aber auch hier ist der Bedarf nach einer Ergänzung der Graduiertenförderung erkannt und wird rege diskutiert. Denn „Promovierte haben erschwerte Bedingungen auf dem außerhochschulischen Arbeitsmarkt. Sie konkurrieren mit durchschnittlich fünf Jahre jüngeren Master-Absolvent_innen, die bereits Berufserfahrung und aus Sicht der Unternehmen auch ohne Promotion hinreichend fachliche Kompetenzen mitbringen“, sagt Sandra Heinemann, Referentin für außeruniversitäre Karrierewege der IHJO.


Sandra Heinemann bei der Podiumsdiskussion der Konferenz „The Future of Graduate Education“ in Lüneburg.

Foto: Jan-Bennet Voltmer

Positive Resonanz auf das Graduiertenprogramm der IHJO

Auf der internationalen Konferenz „The Future of Graduate Education“ – ausgerichtet am 29. November durch die Leuphana Universität Lüneburg – stellte Heinemann das Programm der IHJO für Promovierende vor. Der Kongress widmete sich unter anderem der Frage, mit welchen innovativen Angeboten sich die Graduiertenförderung an die modernen Arbeitsmarktbedingungen für Promovierte anpassen lässt.

„Die Resonanz der Teilnehmenden aus anderen Hochschulen zeigte, dass vereinzelte Angebote für Promovierende auf dem Weg in eine außerhochschulische Karriere nicht fruchten,“ resümiert Heinemann. „Im Gegensatz dazu wird das Angebot für Promovierende der IHJO stark nachgefragt. Das Coaching Programm für 2019 war mit zehn Teilnehmenden schnell ausgebucht. Für das Frühjahr 2020 planen wir einen weiteren Coaching-Prozess, für den sich erneut viele Interessent_innen gemeldet haben. Das heißt für uns, dass wir einen Nerv treffen und unsere Konzepte nah am Bedarf der Promovierenden erproben und weiterentwickeln können. Nur so lassen sich neue bedarfsgerechte Elemente sinnvoll und langfristig in die Graduiertenförderung integrieren.“

Bei Fragen zum Programm der IHJO für Promovierende wenden Sie sich gern an Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).

 

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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Multimediale Ausstellung im Innovation(s)Mobil: Das Küstenschutz-Projekt FRAMES informierte über Hochwasserrisiken und Schutzmaßnahmen


Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten gegen Hochwasser schützen? Welche Vorkehrungen sollten für öffentliche Gebäude, etwa Krankenhäuser, getroffen werden?


Über die Möglichkeiten des Risikomanagements im Küstenschutz – auf regionaler wie persönlicher Ebene – informierte der Science Truck der IHJO in einer Ausstellung vom 27. bis 29. November in Brake. Die Jade Hochschule hatte Schutzmaßnahmen im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety, deutsch: Hochwasserangepasste Regionen durch Vorsorge auf mehreren Ebenen) für den Landkreis Wesermarsch erarbeitet. Dabei bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, dem Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und weiteren regionalen Partnern. Moderiert durch Projektleiter Dr. Helge Bormann diskutierten die Küstenschutz-Verantwortlichen der Region die Projektergebnisse am 28. November im Kreishaus Brake.



Schüler_innen und Schüler informieren sich im Science Truck der IHJO über Möglichkeiten des Küstenschutzes in der Region Wesermarsch.

Aktionstag für Schülerinnen und Schüler


Am Freitag, 29. November., waren Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Technik vom Schulstandort Brake zu Gast im Innovation(s)Mobil. Jenny Kebschull, Mitarbeiterin im Projekt FRAMES, führte die Jugendlichen durch die Ausstellung und erklärte sowohl die Hochwasserrisiken als auch die entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rainer Zon vom Landkreis Wesermarsch erläuterte Details zur App Katwarn, die regional über Unwetter, Schulausfälle, Katastrophen oder Evakuierungen informiert. Außerdem lernten die Schüler_innen die App Corhelper kennen, die im Notfall Ersthelfer_innen in der Umgebung rufen hilft, bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

Fotos: Piet Meyer, Gaby Ernstorfer

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Allgemein, KarriereWege

12 Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwirtschaft und sieben Vertreter_innen regionaler Unternehmen trafen sich am 6. November zum ersten PraxisEvent des Teilprojekts KarriereWege. Gemeinsam mit dem Praxisamt der Jade Hochschule hatte die IHJO in die Kultur Bar auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule eingeladen.


Ziel des Events war es, den Studierenden Einblicke in die Unternehmen zu ermöglichen und den Unternehmen Gelegenheit zu geben, sich in einem persönlichen Rahmen als potenzielle Arbeitgeber zu präsentieren. Langfristig soll auch dieses Format dazu beitragen, den außerhochschulischen Berufseinstieg von Absolvent_innen in regionale Unternehmen zu unterstützen und die hiesige Wirtschaft zu stärken. „Unsere Veranstaltung ist sehr gut angekommen. Die Studierenden haben einhellig zurückgemeldet, dass dieser direkte Kontakt zu Unternehmen schon ab dem 5. Fachsemester Sinn macht,“ sagt Rosemarie Schiller vom Praxisamt der Jade Hochschule.


Über die digitale Anwendung „Mentimeter“ wurde während des Abends das Vorwissen der Studierenden über die vertretenen Unternehmen abgefragt. Mithilfe projizierter Wortwolken konnten die Firmenvertreter_innen den Informationsstand der Studierenden direkt sehen. „Die Wortwolken lösten sofort einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern aus. Es ging um gegenseitige Erwartungen, viele tauschten Kontaktdaten. In einem Fall wurde sogar eine Bewerbung in die Wege geleitet. So hatten wir uns das gewünscht,“ resümiert Ingrida Budininkaite, Referentin Mentoring und Coaching für Studierende.

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Allgemein, Innovation(s)Labor digital, Innovation(s)Mobil

Vom 4. bis 6. November traf sich der Lenkungsausschuss des EU-Projekts Blockchain in Government (BLING) in Oldenburg zum halbjährlichen Partnertreffen. Das internationale Forscherteam mit Oldenburger Beteiligung integriert Instrumente und Ansätze, die die Sicherheit des Austauschs von Daten zwischen Bürgern, Behörden sowie kleinen und mittleren Unternehmen weiter erhöhen. Ziel ist es, effektive Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie in Behörden zu entwickeln und diese zu erproben. Das Partnertreffen fand im Schlauen Haus Oldenburg und am Innovation(s)Campus an der Universität Oldenburg statt. In diesem Zuge präsentierten Mitarbeiter_innen der IHJO das Gesamtprojekt, stellen das Innovation(s)Labor digital vor und führten durch die Räumlichkeiten des Innovation(s)Campus und das Innovation(s)Mobil.

Bei Fragen zum Projekt BLING und dem Innovation(s)Labor digital wenden Sie sich gerne an Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez (jorge.marx.gomez@uol.de) oder Malte Schulz (malte.schulz@offis.de).

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

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Allgemein, KarriereWege, News, Veranstaltung

Sechs Mentoring-Tandems haben im Rahmen des IHJO Mentoring Programms zusammengefunden. Der Auftakt fand am Dienstag im Schlauen Haus Oldenburg statt.


Vier Studierende der Jade Hochschule aus den Fachbereichen Wirtschaft sowie Management, Information, Technologie und zwei Promovierende der Universität Oldenburg aus den Disziplinen Chemie und Sozialwissenschaften werden sich im kommenden Jahr im zweimonatlichen Rhythmus mit Mentoren aus regionalen Unternehmen zu persönlichen Gesprächen treffen, um gemeinsam ihren Berufseinstieg außerhalb der Hochschule vorzubereiten.


Interdisziplinäre Tandems


Die Mentoring-Tandems sind bewusst interdisziplinär zusammengesetzt. „Verschiedene Fachperspektiven auf dieselbe Fragestellung bergen oft mehr Potenzial und können mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich profitieren die Mentees unabhängig von konkreten Berufen und Branchen von den Erfahrungen und dem persönlichen Feedback der Mentorinnen und Mentoren,“ erklärt Ingrida Budininkaite, Referentin der IHJO für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende. „Außerdem sollen die Mentees konkrete Einblicke in Unternehmensstrukturen erhalten und sich ein Bild von der Berufswelt außerhalb der Hochschule machen können. Die Tandems gehen eine Arbeitsbeziehung ein, in der Motivation, Erkenntnis und Lernen auf beiden Seiten möglich ist,“ sagt Sandra Heinemann, Referentin Außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.


Denn nicht nur für die Mentees ist das Programm nützlich. Das Engagement kann die Mentor_innen persönlich bereichern und eine Möglichkeit sein, ein wenig von der Zugewandtheit und Unterstützung zurückzugeben, die ihnen vielleicht selbst einmal zu Teil wurde. Die Unternehmen, deren Mitarbeiter_innen sich als Mentor_innen engagieren, bekommen über das Programm Einblicke in die Problemstellungen neuer Generationen und wertvolle Erkenntnisse für ihre künftige Personalpolitik.




Die Auftaktveranstaltung wurde genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Mentoring zu entwickeln und konkrete Ziele für die Tandems zu erarbeiten.

Gelungener Auftakt


Nach dem Kennenlernen in der Runde ging es am Dienstag direkt an die Arbeit: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden? Während es bei dem einen Mentee mehr darum gehen mag, eine Wunschvorstellung für die erste Stelle zu entwickeln, möchte der andere vielleicht mit den Soft Skills weiterkommen oder Bewerbungssituationen im Rollenspiel einüben.


Im Laufe des Nachmittags erarbeiteten die Tandems konkrete Ziele für das kommende Jahr. Diese wurden in Form von Vereinbarungen von beiden Seiten unterschrieben und dienen als Arbeitsgrundlage. Neue Fragestellungen können die gemeinsame Arbeit jederzeit ergänzen.


Mehr Infos zum Programm „Praktisch vernetzt“


Die Mentoring-Treffen sind zudem in ein festes Rahmenprogramm eingebettet: Regelmäßige Seminare zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie Netzwerktreffen sollen die Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben erhöhen. Auch ein Gruppencoaching für die Mentees gehört zum Programm. Hier können sie Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren und eigene Potenziale entdecken und einschätzen lernen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Teilprojekts KarriereWege.

Fach- und Führungskräfte als Mentor_innen gesucht

Derzeit engagieren sich unter anderem Vertreter_innen der Unternehmen BTC, T-Systems und Bünting als Mentor_innen im Programm der IHJO. Dennoch gibt es eine Warteliste von Studierenden und Promovierenden, für die noch Mentor_innen fehlen. Fach- und Führungskräfte aus der Region, die Interesse haben, einen Mentee zu betreuen, wenden sich bitte an die Referentinnen Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) und Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de). Auch Studierende und Promovierende, die als Mentee teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Der Einstieg ins Mentoring ist möglich, sobald ein Tandempartner gefunden ist.

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Allgemein, News

Der Projektträger Jülich war – vertreten durch Katja Lorbach und Peter Kretek – am 30.10. zu Gast auf dem Innovation(s)Campus der IHJO in Oldenburg.


Im Auftrag des Bundes und der Länder setzt der Projektträger Forschungs- und Innovationsförderprogramme um und prüft deren Entwicklung und Erfolge. Im Gespräch mit den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Manfred Weisensee (Jade Hochschule), Dr. Jürgen Meister als Vertreter des Instituts OFFIS sowie der Projektleitung Dr. Michaela Muylkens und Hans-Peter Ratzke ließen sich Lorbach und Kretek über die bisherige und geplante strategische Wirkung der Innovations- und Transferaktivitäten der IHJO informieren. Im Gespräch mit dem Team erfuhren die Gäste Aktuelles zum Stand der Teilprojekte. Bei der anschließenden Begehung des Innovation(s)Campus und des ScienceTrucks machten sie sich ein Bild der Räumlichkeiten, die für die Aktivitäten des Projekts geschaffen wurden.


Unter innovative-hochschule.de können Sie sich über die Förderinitiative informieren.


Foto: Katja Lorbach (7.v.r.) und Peter Kretek (9.v.r.) vom Projektträger Jülich mit Dr. Michaela Muylkens (11.v.r.) und Hans-Peter Ratzke (13.v.r.) sowie dem Team der IHJO.


Fotocredit: Markus Hibbeler

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Allgemein, News

Unter dem Motto „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft“ gaben Oldenburger Wissenschaftler_innen Einblicke in ihre Forschung. Auch die IHJO war im Orga-Team dabei.

Was unterscheidet eine Künstliche Intelligenz von natürlicher Intelligenz? Hört die Spracherkennung meines Handys eigentlich immer zu? Können Arten, die kalte Gewässer brauchen, überhaupt noch gerettet werden? Fragen wie diese würde man normalerweise in einem Informatik- bzw. Biologie-Seminar erwarten – gestellt wurden sie jedoch von Besucher_innen der Oldenburger umBAUbar. Sie war eine von insgesamt sieben Oldenburger Innenstadtkneipen, die am 24. Oktober erstmalig die Veranstaltung „Hirn vom Hahn – Wissen frisch gezapft“ beherbergten. Die Idee: Pro Kneipe stellen zwei Wissenschaftler_innen verschiedener Oldenburger Forschungseinrichtungen in 20 Minuten ihr Fachgebiet vor – so, dass es auch Laien verstehen. Anschließend können die Bersucher_innen per Bierdeckel Fragen stellen und mit den Vortragenden ins Gespräch kommen.

Für die Umbaubar hatte die IHJO in Kooperation mit dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg die Professoren Helmut Hillebrand, Experte für Biodiversität, und Oliver Kramer, Leiter der Arbeitsgruppe Computational Intelligence, als Referenten gewonnen. Durch das Programm führte Jens-Steffen Scherer, Doktorand am Department für Neurowissenschaften. 

Pünktlich zu Beginn des ersten Vortrags war die Kneipe bis auf den letzten Stehplatz gefüllt. Kramer erklärte in seinem Impuls-Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz“, wie diese überhaupt funktioniert (Stichwort: Neuronale Netze), wie weit wir heute von einem Terminator-Szenario entfernt sind und warum es keine gute Idee wäre, nur noch KIs ans Steuer von Autos zu lassen.

Im zweiten Vortrag des Abends stand ebenfalls ein aktuelles gesellschaftliches Thema im Fokus: der Klimawandel. Hillebrand erklärte dem Publikum, warum schon kleine Temperaturveränderungen der Ozeane sich auf die Verbreitung von Arten auswirken und welche Folgen das für die biologische Vielfalt im Meer hat. Er berichtete über neueste Forschungsergebnisse und erläuterte dem gebannten Publikum, wie man heutige Daten mit vorindustriellen Zeiträumen vergleichen kann.

Beide Forscher wurden mit reichlich Applaus belohnt und nach Ende es offiziellen Teils im direkten Gespräch mit weiteren Fragen gelöchert. Das Fazit der Organisator_innen: Ein voller Erfolg,

Eine ausführliche Nachlese gibt es im Hochschul-Magazin der Jade Hochschule: https://jadewelt.jade-hs.de/magazin/hirn-vom-hahn-wissen-frisch-gezapft-eine-nachlese/

Mehr Infos zum Programm unter https://hirnvomhahn.de/

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