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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Ab Mai ist die mobile Plattform der IHJO wieder als Innovation(s)Mobil unterwegs.

 

Um Impfungen unkompliziert und direkt vor Ort zu ermöglichen, hatte die IHJO ihr Innovation(s)Mobil im Sommer 2021 zum ImpfMobil umgebaut. Der umgebaute Truck verfügte über zwei Impfstraßen, in denen täglich bis zu 120 Personen geimpft werden konnten.

An insgesamt sieben Standorten sind seitdem über 4.100 Personen geimpft worden. Die Impftermine haben jeweils in Kooperation zwischen der IHJO, lokalen Gesundheitsämtern und Impfzentren und Hilfsorganisationen wie dem Malteser Hilfsdienst oder der Johanniter-Unfall-Hilfe stattgefunden. Insgesamt 26 Tage lang ist das ImpfMobil im Einsatz gewesen.

Zuletzt war das ImpfMobil Ende März 2022 in Nordenham. Nun wird es zum Innovation(s)Mobil zurückgebaut, um für mobile Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven Unterricht zur Verfügung zu stehen. Die nächsten Einsätze des Innovation(s)Mobils sind im Mai in Oldenburg und Bremen: Das Projekt AEQUIPA, an dem unter anderem Forschende der Jade Hochschule und des OFFIS – Institut für Informatik der Universität Oldenburg beteiligt sind, präsentiert Forschungsergebnisse zur Gesundheitsprävention bei älteren Menschen. Weitere Informationen und Termine zum Innovation(s)Mobil finden sich hier: https://ihjo.de/innovationsmobil/


Foto: Thomas Weber/ Picture-Weber – Varel

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Foto: Schwebfliege Gattung Helophilus (Dr. Rolf Niedringhaus)

Termin: 21.05.2022 – 10:00 – 17:00 Uhr

Veranstaltungsinhalte: Die Küsten-Ökosysteme zeichnen sich durch eine hohe Biodiversität aus. Grund genug, sich einmal ausführlich mit dem Thema Insekten in der Salzwiese zu beschäftigen.
In dieser Fortbildung werden Insekten und weitere Gliederfüßer in dem besonderen Lebensraum Salzwiese aufgespürt. Wo halten sich die Tiere in einem salzhaltigen, häufig extrem trockenen und mal überfluteten Standort auf? Auf den ersten Blick sind sie kaum zu entdecken. Besondere Spezialisten leben im Boden oder eng assoziiert mit Pflanzen, manchmal tummeln sich bis zu dreißig verschiedene Insektenarten als „Zweck-WG“ auf einzelnen Pflanzen.
Wir zeigen verschiedene Methoden, wie die faszinierenden Krabbeltiere unbeschadet gefangen und den unterschiedlichen Tiergruppen zugeordnet werden können. Neben Anekdoten und allgemeinen Informationen über die großen Insektenordnungen, besprechen wir deren Merkmale in Abgrenzung zu anderen Gliederfüßern, wie zum Beispiel ihren Körperbau und ihre Lebensweise.
Wir möchten allen Insekten-interessierten Anfängern einen Einstieg in die Insektenkunde bieten.
In diesem Kurs verfolgen wir das Ziel, dass alle Teilnehmenden im Anschluss selbsttätig die Insekten der Salzwiese auf Ordnungsebene bestimmen können und geben Anregungen, wie dieses Wissen in unterschiedlichen Veranstaltungsformaten an interessierte Schüler_innen, Kursteilnehmer_innen und Gästen weitervermittelt werden kann.
Die Pflanzen der Salzwiese werden in dieser Veranstaltung nicht im Mittelpunkt stehen. Wir werden aber auch auf die unterschiedlichen Anpassungs-Strategien und auf Bestimmungsmerkmale zur Erkennung der Arten im Freiland eingehen.

Zielgruppe: Für Mitarbeitende der Nationalpark-Bildungseinrichtungen und des Nationalparks Wattenmeer, Bildungsmultiplikator_innen und Interessierte, Nationalpark-Führer_innen. Die Veranstaltung wird für die Re-Zertifizierung der ZNL (Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer_innen) anerkannt.

Hinweise: Bei dieser Veranstaltung ist wetterfeste Kleidung und für den Besuch der Salzwiese matschfestes Schuhwerk erforderlich. In den Pausen gibt es die Möglichkeit vor Ort Kaffee und Speisen im Strand-Imbiss zu kaufen. Jede_r Teinehmende verpflichtet sich, die zu dem Zeitpunkt in Niedersachsen geltenden Corona-Regeln einzuhalten.

Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Institut für Biologie der Universität Oldenburg (Dr. Rolf Niedringhaus), der Nationalpark Erlebnisstation in Sehestedt (Dipl. Biol. Rüdiger von Lemm) und der Nationalparkverwaltung „Niedersächsisches Wattenmeer“ (Dr. Benedikt Wiggering) durchgeführt.

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Allgemein, Innovation(s)Management, News

Veranstaltung „Innovation(s)Dialog“ zeigte Perspektiven aus Wissenschaft und Unternehmen auf.

Welche Rolle können Roboter in Unternehmen heute und zukünftig spielen? Nehmen sie uns lästige Arbeiten ab oder vernichten sie Arbeitsplätze? Ist ihr Einsatz in kleinen und mittelständischen Unternehmen überhaupt sinnvoll? Und welche Möglichkeiten bieten Cobots – kollaborierende Roboter, die mit Menschen interagieren können? Um diese Fragen ging es bei der Online-Veranstaltung „Innovation(s)Dialog Jade-Oldenburg!“ des Projekts „Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!“ (IHJO) in Kooperation mit der Roboterfabrik Wilhelmshaven am 8. März. Wie bereits bei den vorherigen Veranstaltungen der Reihe Innovation(s)Dialog tauschten sich Vertreter_innen aus Wissenschaft und Unternehmen aus: Olena Kuzmicheva, Professorin für Roboter- und Handhabungstechnik an der Jade Hochschule, ordnete das Thema wissenschaftlich ein. Wie der Einsatz von Cobots konkret aussehen kann, berichtete Christoph Wenk, Geschäftsführer der cwTec Gesellschaft für Werkzeug- und Maschinenbau mbH.

Vom Roboter zum Cobot – die Perspektive der Wissenschaft

Kuzmicheva stellte heraus, welche Vorteile Cobots gegenüber herkömmlichen Industrierobotern haben: Während letztere in menschenfreien Umgebungen immergleiche Aufgaben erledigen, sind Cobots flexibler einsetzbar. Sie können mit Menschen interagieren, von ihnen für diverse Aufgaben programmiert werden und an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Dennoch waren laut Angaben der International Federation of Robotics im Jahr 2019 nur knapp fünf Prozent der weltweit neu installierten Roboter in Unternehmen Cobots.

Die Gründe hierfür sind laut Kuzmicheva vielfältig: Trotz der Tatsache, dass die Cobots meistens auch ohne tiefergehende Programmierkenntnisse bedient werden können und deutlich benutzerfreundlicher sind als klassische Industrieroboter, existieren gerade bei kleineren Unternehmen zahlreiche Vorbehalte, die längst nicht mehr zutreffend sind. Darüber hinaus müssen bei der Arbeit mit Cobots viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Damit die Roboter direkt mit Menschen interagieren können, arbeiten sie zum Beispiel langsamer und stoppen automatisch, wenn ein unerwünschter Kontakt erfolgt. Dennoch muss für jede einzelne Anwendung eine umfangreiche Risikoanalyse durchgeführt werden, um sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Das bedeutet für Unternehmen ein nicht zu vernachlässigender Aufwand und schreckt vor dem Cobot-Einsatz ab. 

Effizienzgewinn und Sicherheitsaspekte – Erfahrungen aus der Praxis

Wie der Einsatz von Cobots in der Praxis aussehen kann, berichtete Christoph Wenk, Geschäftsführer der Firma cwTec, die seit dem Jahr 2016 mit einem Cobot arbeitet. Für den Cobot entschied er sich unter anderem deshalb, weil er anders als herkömmliche Industrieroboter nicht umzäunt werden muss und daher Platz spart. Die Kehrseite sind teilweise umfangreiche Sicherheitskonzepte. Dennoch hat sich der Einsatz des Cobots aus Wenks Sicht gelohnt: In bisher 1.500 Stunden bearbeitete der Roboter etwa 200.000 Teile, ohne nennenswerten Verschleiß. Mitarbeiter_innen nutzen den Cobot gerne im täglichen Einsatz, um sich wiederholende Aufgaben an den Roboter abzugeben.

Mehr für Robotik-Interessierte bei „Cobots in Action“ am 23. Juni

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass bei vielen Unternehmen im Nordwesten ein Informationsbedarf zum Thema besteht. An der Jade Hochschule gibt es das Projekt „Roboterfabrik“, um diesen Bedarf zu decken: Es sensibilisiert und informiert Unternehmen, Hochschulangehörige und Schüler_innen zum Thema Robotik. Mit „Cobots in Action“ findet am 23. Juni in Wilhelmshaven die nächste Informationsveranstaltung der Roboterfabrik statt.

Foto: Adobe Stock/Lukassek

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Allgemein, Innovation(s)Management

Die IHJO hat in Kooperation mit dem Institut für Datenbankorientiertes Konstruieren (IDoK) der Jade Hochschule vom 31. Januar bis 02. Februar 2022 den ansässigen Bauunternehmen spielerisch die Vorteile der Lean-Prinzipien und der Last Planer®Methodeim Bauwesen nähergebracht.  Lean Construction ist eine aus dem Toyota-Produktionssystem adoptierte Methode, um einen kontinuierlichen Prozess einzuführen, der den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks – von der Planung über die Bauausführung bis hin zur Nutzung – betrachtet. Unter der Leitung des Lean Professionals Instituts, in Persona Prof. Dr.-Ing. Melzner und Dr. René Huppertz, wurden den Teilnehmenden die Lean-Prinzipien vorab in theoretischen Ansätze vermittelt, um bspw. Verschwendung im Planungs- und Bauablauf zu vermeiden oder um die einzuhalten Kundenerwartungen zu erreichen. Durch die zyklische Wissensvermittlung, zwischen theoretischen Ansätzen und praktischer Anwendung, konnten die Teilnehmenden das erlangte Methodenwissen direkt an den physisch vorliegenden Modellen ausprobieren und sich innerhalb des Workshops somit sukzessive verbessern.  

Bei diesem Lean Game kamen erstmals unterschiedliche Bauunternehmen zusammen, um sich mit den gängigsten Methoden des Lean Construction vertraut zu machen. Basierend auf der theoretischen Wissensvermittlung, arbeiteten die Teilnehmenden zusammen, um schnellstmöglich ein Legohaus mit der Last Planer® Simulation oder eine Etage eines Hotels mit dem speziell dafür entwickelten Etagenmodell fertigzustellen.

Inhalte des Last Planner® Systems:

•      Kollaborative Planung und Ausführung der Beteiligten im Hochbau

•      Gesamtprozessanalyse,

•      Meilenstein- und Phasenplanung, 6 Wochenvorschau und kontinuierliche Verbesserung

•      5 Lean Prinzipien: Kundenmehrwert, Prozesse, Fluss, Pull und kontinuierliche Verbesserung

Inhalte des Taktplanungs und –steuerungs Workshops:

•      Verschwendungsarten im Bauwesen

•      8-Schritte der Taktplanung

•      Taktsteuerung

•      Good-Practice Beispiele

•      Ursachenanalyse (5W)

•      A3-Methode

•      Ordnung und Sauberkeit (5S)

•      Synergien von BIM und Lean Construction


So verlief die Last Planer® Simulation (Tag 1)

Das Ziel dieser Simulation war es, ein Legohaus sicherer, schneller, besser, günstiger und planbarer als mit den traditionellen Methoden des Projektmanagements zu bauen. Dafür wurde jedem Teilnehmenden vorab eine Rolle mit einer speziellen Aufgabe zugewiesen. Unter der Leitung von Dr. Huppertz wurde in einem ersten Durchlauf ein Legohaus unter den üblichen Rahmenbedingungen (Sicherheit, Zeit, Kosten) traditionell gefertigt, um im Anschluss mit den neu erlernten Methoden ein neues Legohaus fertigzustellen. Dieses Vorgehen zeigte den Teilnehmenden die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen, zeigte neue schlanke Wege, half beim Aufbau des Projektteams und demonstrierte die Vorteile in Bezug auf Versprechen und deren Einhaltung. Durch dieses Vorgehen wurde das Verständnis vermittelt, wie diese erfolgversprechende Methode in den Projekten umzusetzen ist und wie die Baubeteiligten davon profitieren können.

So verlief die Taktplanung und Taktsteuerung (zwei Tage)

Eine weit verbreitete Methode von Lean Construction ist die Taktplanung und Taktsteuerung, als getaktete Terminplanung, mit zeitlich abgestimmten und gewerkeabhängigen Arbeitsschritten. Die Methode der Taktplanung und -steuerung ist das zentrale Element zur Verbesserung von Qualität, Kosten und Termintreue. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Melzner erlernten die Teilnehmenden, vorab theoretisch, wie durch Lean Construction eine erhöhte Termin- und Planungssicherheit erzielt und Termin- und Schnittstellenkollisionen reduziert werden können und wie durch Lean Construction eine hohe Transparenz in den Bauprojekten erreichen werden kann. Im Anschluss der theoretischen Wissensvermittlung erfolgte, wie bei der Last Planer® Simulation, das gelernte Wissen an einem eigens dafür entwickelten Etagenmodell anzuwenden. Das Etagenmodell repräsentiert ein Hotel, das es ermöglichte den Bauablauf nachzuspielen. Jede teilnehmende Person übernahm während der Simulation ein Gewerk (Trockenbau, TGA, Malerarbeiten, …). Nachdem ersten unkontrollierten Durchgang erfolgte zunächst eine IST-Aufnahme des aktuellen Leistungsstandes. In zwei weiteren Durchläufen wurde erst die Taktplanung (Tag 2) und zum Schluss zusätzlich die Taktsteuerung (Tag 3) eingeführt. Die Teilnehmenden erhielten so einen Einblick in den eigenen Leistungsstand und in die Zuverlässigkeit des Bauablaufes durch Lean Construction in der Praxis sowie zum möglichen Optimierungspotential.



Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die tollen Eindrücke und die leidenschaftliche Teilnahme.

Sofern Sie an einem solchen Weiterbildungsformat interessiert sind (unabhängig von Ihrer Fachrichtung), würden wir uns freuen, wenn Sie Kontakt mit Herrn Christian Heins (christian.heins@jade-hs.de) aufnehmen würden.

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Allgemein, News

Wissenschaft kurz und bündig: In seinem neuen Workshop „Science Teaser“ hilft Jens-Steffen Scherer Wissenschaftler_innen dabei, ihre Forschungsthemen in einminütigen Videos zu präsentieren.

Jens-Steffen, ein Kurzvideo ist für die meisten Forschenden kein gängiges Format, um sich und ihre Forschung vorzustellen. Warum bietest du hierzu den Workshop „Science Teaser“ an?

Viele Forschende arbeiten an spannenden und gesellschaftlich relevanten Themen, aber viel zu selten erfahren Personen, die selbst nicht als Wissenschaftler_innen arbeiten, etwas darüber. Ein Science-Teaser-Video kann helfen, andere über die eigene Forschung zu informieren und auf sie neugierig zu machen, zum Beispiel auf der eigenen Website oder auf Social-Media-Kanälen. Den Workshop habe ich in Kooperation mit der IHJO erstellt. Als Transferprojekt hat sich die IHJO das Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Daher bietet sie auch an, die fertigen Videos auf ihrer Webseite zu präsentieren. Geeignete Videos könnten auch im Blog „ForschungsNotizen“ der IHJO veröffentlicht werden.

Viele Forschende arbeiten über Jahre an ihren Themen. Da erscheint eine Minute sehr kurz…

Das stimmt, aber gerade dadurch besteht eine gute Chance, dass die Videos auch vollständig angeschaut werden. Und als Forschende oder Forschender bekommt man einen neuen Blick dafür, was wirklich die Kernfrage der eigenen Arbeit ist. Um die geht es in den Videos, nicht um eine komplette Zusammenfassung der eigenen Forschung. Dafür reicht eine Minute selbstverständlich nicht aus.

An wen richtet sich der Workshop?

An alle Forschenden der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule und aller An-Institute, die aktuell an einem eigenen Projekt arbeiten – das kann die Promotion, aber auch eine Master-, Bachelor- oder sogar Seminararbeit sein. Wichtig ist vor allem, dass man sich für Wissenschaftskommunikation interessiert und mehr darüber lernen will.

Wie sieht der Workshop genau aus?

Der Workshop ist auf Stud.IP verfügbar, sodass man bei Interesse jederzeit mit ihm beginnen kann. In Texten, Audiodateien und Videos erkläre ich die einzelnen Schritte von der Idee bis zum fertigen Video. Am Anfang gebe ich einen Überblick über das Format „Science Teaser“. Dann geht es darum, die Zielgruppe genauer in den Blick zu nehmen und einen spannenden Aufhänger zu finden, der neugierig auf die eigene Forschung macht. Danach sprechen wir insbesondere über die Kernbotschaft der eigenen Forschung und ich gebe Tipps zu Kameraeinstellungen, zum Sprechen vor der Kamera und zum Schnitt.

Wie lange dauert es, im Rahmen des Workshops ein Video zu machen? Was braucht man dafür?

Um den Workshop einmal von Anfang bis Ende anzuschauen, braucht man ungefähr eine Stunde. Um das Video zu produzieren, sollte man zusätzlich etwa fünf Stunden einplanen. Das ist aber nur eine ungefähre Angabe, denn der Arbeitsaufwand ist je nach eigenen Vorerfahrungen und dem eigenen konkreten Forschungsthema sehr unterschiedlich. Übrigens braucht man für den Dreh kein besonderes Equipment: Ein Smartphone reicht, ein Stativ wäre hilfreich.

Was hast du selbst für Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation gesammelt?

Ich habe Psychologie und Neurowissenschaften studiert und promoviere gerade an der Universität Oldenburg in der Arbeitsgruppe Computational Neuroscience. Neben meiner Forschungsarbeit bin ich schon bei Science Slams aufgetreten, war Autor für die Sendung „Planet Wissen“ und arbeite aktuell als Moderator, zum Beispiel im Podcast „Hirngehört“ über Oldenburger Forschung. Etwas von meinen Erfahrungen und meiner Begeisterung möchte ich in dem Workshop weitergeben.

Was für Möglichkeiten gibt es, dich und den Workshop genauer kennenzulernen und mit anderen Teilnehmenden in Kontakt zu kommen?

Zum einen werde ich am 7. April 2022 von 16 bis 19 Uhr zusammen mit dem Teilprojekt KarriereWege der IHJO einen Live-Onlineworkshop anbieten, in dem ich die Idee des Science Teasers vermittle. Dort besteht auch die Gelegenheit, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Anmelden kann man sich ab sofort unter https://ihjo.de/anmeldeformular-science-teaser/.

Zum anderen wird der Workshop “Science Teaser” ab April dauerhaft in Stud.IP bereitstehen, sodass Interessierte sich jederzeit und unkompliziert anmelden können. Dazu einfach in der Stud.IP-Suche nach „Science Teaser“ suchen.

Viele interessieren sich für Wissenschaftskommunikation, aber nicht alle stehen gerne vor der Kamera. Welche Alternativen gibt es für sie?

Viele! Vom Wissenschaftsblog über den Science Slam bis zum Vortrag bei einem Barcamp ist für jede und jeden etwas dabei. Wer nach Inspiration sucht, findet zum Beispiel bei wissenschaftskommunikation.de vielfältige Möglichkeiten und Ideen.

 

Foto: In der Vergangenheit ist Jens-Steffen Scherer unter anderem bei Science Slams aufgetreten. Copyright: Robert Mitschke

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