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Wie schaffen es Organisationen neue Wege zu finden, zu beschreiten und eingetretene Pfade zu verlassen? Wie ist es um die Innovationsaktivitäten in der Region bestellt und welche besondere Rolle spielt dabei die Innovationskultur? Um diese und weitere Fragen dreht sich der 1. Oldenburger Innovationstag. Nachdem die Veranstaltung im Frühjahr verschoben werden musste, findet der Oldenburger Innovationstag am 26. November 2020 unter dem Leitthema „COVID-19 als Innovationskatalysator!? – Krisen als Chance für Veränderungen und Innovationskraft nutzen“ digital statt. Freuen Sie sich bei dem digitalen Liveevent auf spannende Unternehmer_innen und Wissenschaftler_innen die inspirierende Einblicke in Ihre Denk- und Arbeitsweisen geben und einen Vorgeschmack auf das für 2021 geplante Hauptevent liefern.

Mit dem Oldenburger Innovationstag werden regionale Akteur_innen und Organisationen – unterschiedlichster Größe, Reife und Branchenzugehörigkeit – miteinander vernetzt, um die Innovationskraft der Nordwestregion sichtbar zu machen und zu stärken.

Programm

15:00 – 15:10 Uhr: Begrüßung
15:10 – 15:30 Uhr: Impuls 1: Keynote zum Themenfeld Innovation
15:30 – 16:00 Uhr: Impuls 2: Keynote aus der Wissenschaft
16:00 – 16:45 Uhr: Impuls 3: Interview mit einem regionalen Unternehmer
16:45 – 17:00 Uhr: Abschluss und Ausblick auf den Innovationtag 2021

Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Zugangsdaten zur digitalen Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung kurz vor der Veranstaltung.

Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung von der IHJO (Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!), dem C3L (Center für Lebenslanges Lernen) sowie der gemeinnützigen ZUKUNFT.unternehmen gGmbH (An-Institut an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg).


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Innovation.Inspiration.Diskussion.

Unsere Zukunft wird maßgeblich durch Fortschritt und Innovation geprägt. Organisationen sind dabei den sich rasch entwickelnden Rahmenbedingungen unterworfen. Um dem zu begegnen und aktiv zu gestalten, kommt dem Management und der Förderung von Innovationen eine wachsende Bedeutung zu. Wie können Organisationen die Entwicklung von Innovationen vorantreiben? Welche Faktoren spielen eine besondere Rolle? Welche zukünftigen Entwicklungen und Veränderungen sollte man sich schon heute bewusst machen?

Um diese und weitere Fragen dreht sich die Veranstaltungsreihe Innovation(s)Management, die die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! gemeinsam mit den Experten der einfach.effizient Treuhand Unternehmensberatung anbietet. In dieser Veranstaltungsreihe beleuchten wir verschiedene Aspekte des Innovationsmanagements und zeigen Ihnen praxisrelevante Tipps und Beispiele auf. Gewinnen Sie in vier Veranstaltungen neue Eindrücke und Erkenntnisse und lassen Sie uns gemeinsam diskutieren.

Veranstaltungstermine: jeweils Montags 15:30 – 17:00 Uhr

09.11.2020: „Innovation und Management“
#innovation #megatrends #management

16.11.2020: „New Leadership – innovative Mitarbeiterführung“
#führung #kultur #werte

23.11.2020: „Agilität – moderne Zusammenarbeit“
#prinzipien #methoden #zusammenarbeit

30.11.2020: „Kommunikation der Zukunft“
#veränderung #technik #sozialeaspekte

Die Veranstaltungsreihe ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Zugangsdaten zur digitalen Veranstaltung erhalten Sie nach der Anmeldung kurz vor der Veranstaltung. Es besteht die Möglichkeit, an einzelnen Veranstaltungen teilzunehmen.

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Allgemein, News

Rund 85 Personen kamen am 7. Oktober online zusammen, um sich über Wissenschaftskommunikation und Transferformate auszutauschen.


Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! hatte Forschende, Vertreter_innen von Unternehmen, Institutionen und Kultureinrichtungen sowie interessierte Bürger_innen zum digitalen Barcamp eingeladen. Die Konferenz markierte die Halbzeit des Projekts und bot Gelegenheit, bekannte Formate und neue Ideen rund um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu diskutieren. Pünktlich um 15 Uhr eröffneten die Moderatoren Holger Gottesmann und Kai Heddergott – beide erfahrende Barcamp-Organisatoren – das Camp. Die Teilnehmenden hatten sich dafür über die Webkonferenz-Plattform BigBlueButton in einem Raum versammelt. Manche waren per Kamera zu sehen, andere beteiligten sich per Nachricht im begleitenden Chat.



Nach einer kurzen Einführung in das Format Barcamp und den geplanten Ablauf des Nachmittags ging es direkt in die Session-Planung: Die Teilnehmenden stellten ihre Themen-Vorschläge vor, die die Moderatoren im sogenannten Session-Board sammelten. Die insgesamt 22 Sessions umfassten Impulsvorträge zu Kommunikationsformaten wie Science Slams, TEDx-Konferenzen und Wissenschafts-Podcasts ebenso wie die Vorstellung von Projekten, Methoden und Tools. So gab es Beiträge zur Kreativmethode LEGO® SERIOUS PLAY®, zum Konzept der Open Educational Resources und der Broadcasting-Software OBS. Außerdem wurde zu Zielgruppen in der Wissenschaftskommunikation diskutiert, über die Herausforderungen von Citizen Science Projekten und die Frage, wie man wissenschaftliche Themen eigentlich zeitgemäß und verständlich aufbereiten kann.

Ein Blick hinter den Kulissen des digitalen Barcamps:


Spannende Beiträge zu Science Slam und TEDx

Einige regional bekannte Wissenschaftskommunikatoren nahmen mit eigenen Sessions teil. Einer von ihnen war Jens-Steffen Scherer, Doktorand am Department Neurowissenschaften der Universität Oldenburg. Noch als Masterstudent hatte er 2018 den Science Slam Oldenburg gewonnen. Beim Barcamp der IHJO teilte er in seiner Session „Science Slam – BÄM!“ seine Erfahrungen mit dem jungen Kommunikationsformat. Fünf Botschaften hatte er für sein Publikum: Leg dich auf eine Kernbotschaft fest, erzähl eine Geschichte, nenne griffige Beispiele, erzeuge Emotionen und freunde dich damit an, dass ein guter Science Slam reifen muss.


Auch Birger Schütte, Initiator von TEDxOldenburg, betonte, wie wichtig die Kernbotschaft eines Vortrags sei. Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Felix Krenke stellte er das Speaker-Coaching vor, das alle Vortragenden der Konferenzplattform durchlaufen: Sie verfassen ein wortwörtliches Skript ihrer Rede und verbessern diese mithilfe strikter Rückmeldungen so lange, bis die Kernbotschaften klar sind und sich in einer Viertelstunde einem Laienpublikum vermitteln lassen. Fazit: Das Training für gute Kommunikation kann hart sein, wird aber mit Klarheit und Verstehen belohnt. Scherer erklärte seine Motivation so: „Einen Science Slam zu machen liegt weit außerhalb der normalen Komfortzone junger Forschender. Ich möchte dazu beitragen, dass für einige die Kommunikationsaufgabe näher an die Komfortzone heranrückt.“

Eine Übersicht über alle Themen und Session-Geber_innen bietet das folgende Graphic Recording:



Die Rückmeldungen zum Barcamps werden noch ausgewertet. Der erste Eindruck ist: Das Team konnte viele neue Impulse aufnehmen und spannende Kontakte knüpfen. Auf dieser Grundlage sollen neue Ideen entstehen, die sich im Sinne des Projekt-Auftrags für die Region weiterverfolgen und -entwickeln lassen.
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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News, SchülerWissen, Science Blog & Lab-on-the-Web

Der Science Truck zeigte eine Ausstellung zu Plastikmüll im Meer, das BürgerLabor veranstaltete einen Foto-Wettbewerb und das Teilprojekt SchülerWissen organisierte Schüler-Workshops.


Mit verschiedenen Angeboten und Aktionen hat sich die IHJO an der 3. Plastikaktionswoche Wittmund – Friesland vom 14. bis 19. September beteiligt. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie kam zu diesem Anlass – dank eines entsprechenden Sicherheits- und Hygienekonzepts – auch das Innovation(s)Mobil wieder zum Einsatz: Der Verein New Ocean Project e.V. zeigte im Science Truck eine Ausstellung zum Thema Plastikmüll im Meer. Rund 650 Tourist_innen jedes Alters – unter anderem aus Bayern, Baden Württemberg, NRW und Rheinland-Pfalz – nutzten die Gelegenheit, um sich in der kostenfreien Ausstellung über die Wege des Plastikmülls ins Meer, die Gefahren für Tiere und Natur sowie Alternativen zu Plastik zu informieren.

Begleitet wurde die Ausstellung von einem Workshop-Programm. Hier konnten die Teilnehmenden lernen, Kosmetik, Seife, Desinfektionsmittel, Reinigungsmittel oder auch Waschpulver selbst herzustellen – ökologisch und ohne Plastikzusätze. Dank des guten Wetters konnten auch Abendveranstaltungen stattfinden: Neben Filmvorführungen stand auch ein Vortrag zum Thema „Plastik im Meer – das schwierige Erbe eines wichtigen Werkstoffs“ auf dem Programm.

Spannende Ergebnisse lieferte auch der Foto-Wettbewerb, der parallel zur Ausstellung während der Plastikaktionswoche stattfand: Unter dem Motto „Plastikfrei – ich bin dabei!“ reichten Bürger_innen Fotos über das BürgerLabor der IHJO ein, die ihr Engagement für eine plastikfreie Welt zeigen. Gewonnen haben die folgenden Beiträge (v.l.n.r.: Mila R., Finja A. und Kristin):




Actionbound-Workshop für Schüler_innen


Auch das Teilprojekt SchülerWissen war während der Woche aktiv: Gemeinsam mit dem Multimediamobil Nordwest veranstalteten die Referent_innen einen Actionbound-Workshop für zwei Klassen des Lothar-Meyer-Gymnasiums in Varel. Actionbound ist eine App, mit der Nutzer_innen im Sinne eines sogenannten „Serious Games“ digitale Schatzsuchen oder interaktive mobile Abenteuer erstellen und diese Anderen zur Verfügung stellen können. Im Workshop erhielten die Schüler_innen zunächst einen inhaltlichen Input per Video von der Meeresforscherin Dr. Rosanna Schöneich-Argent zum Thema „Plastik im Meer – vom genialen Wertstoff zum globalen Umweltproblem.“ Anschließend spielten sie einen passenden Actionbound und lernten unter Anleitung einer Mitarbeiterin des Multimediamobil Nordwest, selbst einen Actionbound zu erstellen – etwa zu Plastikalternativen.

Bei Interesse an diesem Format können sich Lehrer_innen an die Ansprechpartner_innen des Teilprojekts SchülerWissen, Anka Albrecht (anka.albrecht@jade-hs.de), Elzbieta Skajda (elzbieta.skajda@jade-hs.de) oder Dr. Wolfgang Wenzel (wolfgang.wenzel@jade-hs.de), wenden. Der vom Teilprojekt SchülerWissen erstellte Actionbound ist unter dem folgenden QR-Code zu finden (nur mit der App „Actionbound“ zu öffnen):



Foto Science Truck: Hanna Ernstorfer
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„Life happens while you are planning other things.“ John Lennon

Life Design
Life Design widmet sich der Lebensgestaltung und fragt: „Wie kann ich meine Ziele erreichen?“
In unserer heutigen Gesellschaft stehen uns alle Möglichkeiten offen. Gleichzeitig setzen wir uns unter Erfolgsdruck, das Richtige zu tun. Alles ist möglich – oder doch nicht?!

Die drei Elemente, um das herauszufinden, sind:
o Standortbestimmung,
o Ziel und
o Realitätscheck.

Heutzutage ist im Rahmen der großen transformativen Umbrüche eine einmalige Lebensplanung nicht mehr sinnvoll bzw. umsetzbar.
In diesem Programm erlernen Sie Sichtweisen, Methoden und Werkzeuge, um diesen Dreiklang immer wieder agil zu durchlaufen, ohne den Blick auf das große Ganze zu verlieren.

Wir machen hierfür Anleihen
o beim Life Coaching mit dem 4K Life Design – wenn wir für Standortbestimmung und Zielsetzung überprüfen, wie Ist- und Wunschsituation in den vier Lebensbereichen des Erwachsenenlebens (Karriere, Konto, Kontakte, Körper) aussehen.
o beim Zürcher Ressourcen Modell – wenn wir Zugang zu ihrem ganzheitlichen Selbst – mit bewussten und unbewussten Anteilen – finden, um ein Ziel zu finden, das zu Ihnen passt,
o in der agilen Methodenwelt – des Design Thinkings – , wenn wir gemeinsam Prototypen für Ihr Leben entwickeln.

Ziele des Life Design Thinking Workshops
o Ganzheitliche und moderne Sicht auf individuelle Lebensgestaltung
o Designer-Denken für persönliche und berufliche Entwicklungsentscheidungen nutzen
o Werkzeuge, Vorgehensweisen und Einsichten aus den Bereichen der Innovation und Selbst-Psychologie kennenlernen und ausprobieren

Ein Blended Learning-Workshop
Der Workshop ist als Blended Learning-Programm, d.h. einer Mischung aus Präsenzphase und Online-Modulen, sog. Micro-Learnings, konzipiert. Falls aufgrund der Hygienebestimmungen eine komplette virtuelle Durchführung notwendig ist, wird der Präsenztag an zwei Halbtagen als Live-Online-Workshop durchgeführt. Die Teilnehmenden werden rechtzeitig informiert.

Eine Anmeldung ist über das Formular bis zum 08.01.2021 möglich. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt und werden in Reihenfolge der Anmeldung vergeben.


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Allgemein, Innovation(s)Management, Innovation(s)Werkstatt, News

Vom 28. bis 30. Oktober richtet die IHJO ein Social Innovation Camp aus – begleitet durch die Hilfswerft, einem gemeinnützigen Unternehmen, das Gründungs-Interessierte dabei unterstützt, Sozialunternehmen zu entwickeln. Andrea Tappenbeck (Referentin Programmgestaltung der Innovation(s)Werkstatt) und Fabian Oestreicher vom Hilfswerft-Team erläutern im Interview, was soziale Innovationen ausmacht und wie sie entstehen.

IHJO: Welche soziale Innovation hat Euch in den letzten Jahren besonders beeindruckt?

Andrea Tappenbeck (AT): Mir fällt zum Beispiel die EinDollarBrille ein. Sie unterstützt die augenoptische Grundversorgung mit einem einfachen Baukastensystem und bildet Menschen in den Projektländern in der Brillenherstellung und als augenoptische Fachkräfte aus.
Mich begeistert es, wenn soziale Initiativen gesellschaftlichen Problemen auf einfache Art und Weise entgegenwirken und die Menschen befähigen, selbst aktiv zu werden. Zudem schaffen es soziale Innovationen, Probleme dort anzugehen, wo der Staat und das traditionelle Wirtschaftssystem oft wegschauen. Ich denke da auch an Sozialunternehmen, die Themen wie Lebensmittelverschwendung oder Schulverweigerung angehen. Knödelkult oder Too Good to Go setzen sich für einen nachhaltigen Verbrauch von Lebensmitteln ein, der Verein Apeiros unterstützt Kinder und Jugendliche, welche die Schule verweigern, auf dem Weg zurück in die Schule, um Ausgrenzung und weitere negative Folgen von Schulabwesenheit zu verhindern.

Fabian Oestreicher (FO): Für mich ist die Sharing Economy sehr bedeutsam. Der Gedanke des Teilens und Leihens ist nicht neu, durch die digitale Entwicklung entstehen jedoch ganz neue Möglichkeiten. Mittlerweile teilen wir Autos, Gegenstände, Wohnungen und vieles mehr wie selbstverständlich.

Im Bereich Bildung sind für mich die MOOCs – Massive Open Online Courses – sehr nennenswert. Sie finden eine immer größere Verbreitung und können dort zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen, wo Bildung bislang schwer zugänglich war. Und auch die Wirkung von Wikipedia als offene Wissensquelle ist erstaunlich.

IHJO: Was macht soziale Innovationen eigentlich aus?
FO: Es geht darum, neue soziale Praktiken zu entwickeln. Man setzt eine Idee als Produkt, Dienstleistung oder Bewegung um. Die Realisierung der Idee verändert dann zum Beispiel unsere Art zu konsumieren, zu wählen, teilzuhaben oder eben zu lernen. Wichtig ist, dass soziale Innovationen gesellschaftliche Herausforderungen lösen, und dass sie das besser tun als vorhandene Lösungsansätze. Ob Mehrgenerationenhäuser, die OpenSource-Bewegung oder Genossenschaften – sie alle haben als Soziale Innovationen begonnen und es in die Breite geschafft.

IHJO: Wie entwickelt man eine soziale Innovation?
FO: Genau darum geht es in unseren Camp-Formaten! Wenn beispielsweise Sophie wirklich bei null anfängt, dann sollte sie zunächst einmal überlegen, welche gesellschaftliche Herausforderung sie angehen möchte und diese systematisch verstehen lernen. Das Problem hat Vorfahrt vor der Lösung. Hat Mehmet schon eine Idee, könnten wir mit verschiedenen Innovationsmethoden schauen, für wen seine Idee einen Mehrwert schaffen kann und ob es Wege gibt, sie langfristig umzusetzen.

IHJO: Wie wird das Social Innovation Camp der IHJO ablaufen?
AT: Unser Social Innovation Camp hält ein spannendes, buntes Programm bereit. Zu Beginn betrachten wir das Thema Bildung und die damit einhergehenden aktuellen Herausforderungen. Anschließend nehmen wir diese stärker unter die Lupe und schauen, wo die jeweilige Herausforderung herrührt, also worin das Kernproblem liegt. Da die Ideenentwicklung im Team großen Spaß macht und der Innovationsprozess von den unterschiedlichen Perspektiven ungemein bereichert wird, werden Teams gebildet. Die Gruppen widmen sich am zweiten Tag der Ideenfindung und -konkretisierung. In Form einer Speedfeedback-Session gehen die Ideen in einen Testzyklus und können zielgerichtet weiterentwickelt werden.

Am dritten Tag stehen das Thema Wirkungsmessen und ein spannendes Pitch-Training auf dem Programm. Die Tipps für einen guten Pitch können zum Abschluss bei der Verleihung des Innovation(s)Preises angewendet werden. In kurzen Präsentationen stellen die Teilnehmenden die entwickelten Bildungsinnovationen vor und erhalten die Chance auf den Innovations(s)Preis 2020, den das Innovation(s)Management der IHJO auslobt!

Damit unter den aktuellen Umständen alle Interessierten sicher teilnehmen können, führen wir das Social Innovation Camp online durch. Die Hilfswerft hat bereits tolle Erfahrungen mit dem DigiCamp-Format gemacht. Alle Teilnehmenden erhalten das notwendige Material per Post, von daher werden alle ausreichend ausgestattet sein.

IHJO: Für wen eignet sich das Format besonders gut? Wen ladet Ihr ein, sich anzumelden und die Chance zu nutzen?
AT: Wir laden Menschen aus der Region ein, die mit Gleichgesinnten eine soziale Idee weiterentwickeln wollen, unabhängig davon, ob bereits eine konkrete Idee besteht.

Es ist egal, ob es sich um Studierende, Hochschulmitarbeitende, Ehrenamtliche oder Unternehmensvertreter_innen aus der Region Jade-Oldenburg handelt. Entscheidend ist, dass die Teilnehmenden unsere Zukunft kreativ und aktiv mitgestalten wollen und Spaß an Teamarbeit mitbringen.

IHJO: Fabian, mit der Hilfswerft führt Ihr Camps zur Entwicklung sozialer Innovationen schon seit vielen Jahren durch. Welche Ziele sind Euch dabei am wichtigsten?

FO: Uns liegt am Herzen, dass die Leute durch begeisternde Formate verstehen, worum es uns inhaltlich geht und wie sie die Methoden auf ihre Lebenswirklichkeit anwenden können. Wenn sie das Vertrauen in sich spüren, im richtigen Moment tatsächlich etwas eigenständig bewegen zu können, dann haben wir etwas erreicht. Selbstwirksamkeit heißt das in der Psychologie.

Auf der Makroebene tragen wir dazu bei, dass Soziale Innovationen und Social Entrepreneurship weiter insbesondere in den Hochschulen verankert werden. Wir freuen uns natürlich besonders, wenn sich durch unsere Arbeit Initiativen gründen oder Gründungszentren und Lehrstühle das Thema auf unsere Initiative hin aufgreifen.

IHJO: Wie passt das Social Innovation Camp in das Programm der IHJO bzw. der Innovation(s)Werkstatt
AT: Mit der Innovation(s)Werkstatt bieten wir einen Ort, an dem durch unterschiedliche Angebote innovative Ideen weiterentwickelt werden können – sei es durch den Bau von Prototypen im 3D-Drucker oder im Rahmen von Kreativitätsworkshops. Unser Credo ist: Gute Ideen zu entwickeln, kann man lernen! Mit dem Social Innovation Camp greifen wir genau diesen Punkt auf; in Begleitung der Hilfswerft und durch spannende Impulse von Praxis-Speakern werden neue Perspektiven eröffnet und Lösungsansätze erarbeitet. Letztendlich wollen wir mit dem Social Innovation Camp die Innovationskraft der Region stärken. Dieses Ziel haben wir uns mit dem Gesamtprojekt der IHJO auf die Fahne geschrieben.

Ich bin schon sehr gespannt, welche kreativen und innovativen Lösungsansätze in den drei Tagen entstehen werden.

IHJO: Liebe Andrea, lieber Fabian, vielen Dank für das Interview.


Bis zum 15.10.2020 können sich Interessierte für das Social Innovation Camp anmelden, um mit Unterstützung der Hilfswerft eine Idee zur sozialen Innovation zu entwickeln. Die Innovation(s)Werkstatt der IHJO richtet die Veranstaltung aus. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, hat Gelegenheit, sich im Bürgerlabor einzubringen und eine Umfrage über wichtige Herausforderungen in unserem regionalen Bildungsbereich zu beantworten.



Foto: Nikita Kachanovsky/Unsplash

 

 

 




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Für Studierende und Hochschulangehörige.

Die IHJO und das Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg (GIZ) laden gemeinsam zum Planspiel „Klinikum der Zukunft“ am 11.11. und 12.11.2020 ein.

Mit dem digitalen Planspiel priME SIM Clinic Management tauchen die Teilnehmenden in die Managementprozesse eines Klinikums ein. In einzelnen Teams stellen sie sich den unterschiedlichen Herausforderungen eines Klinikums wie etwa die komplexen, medizinischen Versorgungen, steigende Gesundheitskosten, Mitarbeiterführung bei gleichzeitig hohem Kostendruck, Kapazitäts- und Auslastungsfragen sowie gesundheitsethische und wirtschaftlich-praktische Probleme des Klinikalltags.

In der spannenden Business Simulation werden interessante Erfahrungen im strategischen Management gesammelt und innovative Denkprozesse angeregt.

Medizinische oder betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hingegen sind im Planspiel Offenheit gegenüber spannenden Themen und Spaß an Teamarbeit gefragt.

Laden Sie hier den Flyer zur Veranstaltung herunter.
Eine Anmeldung ist über das Anmeldeformular bis zum 31.10.2020 möglich. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt und werden in Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Bei Interesse an dieser Veranstaltung oder an ähnlichen Themen wenden Sie sich gerne an Andrea Tappenbeck (andrea.tappenbeck@uol.de).

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