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Gruppencoaching für Studierende der Jade Hochschule und Universität Oldenburg ab dem 4. Semester

Wann und wo findet es statt:
17.04.-18.04.2020 Glaswerk Oldenburg GmbH, Emsstraße 18 26135 Oldenburg
am 17.04.2020 (Freitag) von 14.00 bis 20.00 Uhr sowie
am 18.04.2020 (Samstag) von 9.00 bis 17:00 Uhr
Wir kümmern uns darum, dass Sie während der Veranstaltung mit Essen und Getränken versorgt sind.

Trainer: Silas Klatt, Trainer bei Thamm – Training, Coaching, Assessment

Nutzen:
In diesem Seminar lernen Sie, Ihr persönliches Auftreten zu optimieren. Sie lernen den sinnvollen Einsatz von Körpersprache, Mimik und Gestik. Sie optimieren Ihre Sprache und Wortwahl und lernen Ihre Stimme gezielt einzusetzen. Sie üben Souveränität und Sicherheit auszustrahlen und trotz Nervosität zu überzeugen. Sie werden schwierige Gesprächspartner leichter für sich gewinnen und den souveränen Umgang mit verbalen Angriffen lernen.

Beschreibung:
Bei vielen studentischen und beruflichen Aufgaben spielt rhetorisches Können eine herausragende Rolle: Souveränes Auftreten, die passende Körpersprache und die richtige Wortwahl tragen in Präsentationen, Gesprächen und Verhandlungen wesentlich zu Ihrer Wirkung und zu Ihrem Erfolg bei.
Wieso „hängen“ Sie einer Person bei der Präsentation an den Lippen, während Sie bei jemand anderem unkonzentriert sind? Wieso können Sie sich an bestimmte Argumente gut erinnern, an andere jedoch nicht? Wieso konnte Sie eine Person für etwas begeistern, eine andere jedoch nicht?
Rhetorische Kenntnisse und Fähigkeiten helfen Ihnen zu verstehen, wie diese Unterschiede entstehen und wie Sie die von Ihnen gewünschte Wirkung verbessern können.

Inhalte:
• Der richtige Einsatz von Körpersprache, Mimik, Gestik, Stimme.
• Inhalte durch überzeugende Sprache und Wortwahl knackig und wirkungsvoll präsentieren.
• Argumentations- und Durchsetzungsstrategien gekonnt anwenden.
• Der souveräne Umgang mit verbalen Angriffen.
• Tipps gegen Anfängerfehler.
• Im Rahmen des umfangreichen Praxisanteils erhalten Sie ein ausführliches Feedback zu Ihrem Auftreten und Ihrer Wirkung auf andere, in Kombination mit Vorschlägen zur persönlichen Weiterentwicklung.

Eine Kooperation der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! mit der ZSB der Jade Hochschule.

Ansprechpartner_innen:
Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) 
Klaas Rothenburg (klaas.rothenburg@jade-hs.de)

Zur Anmeldung
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Diese Informationsveranstaltung zur Praxisphase findet am 19.03.2020 von 10:00 bis 12:00 Uhr am Innovation(s)Campus der IHJO statt.

Verkopft und praxisfern – nicht selten werden Promovierte mit diesen Vorurteilen konfrontiert, wenn sie die Wissenschaft verlassen und sich nach dem Abschluss ihrer Promotion auf dem außeruniversitären Arbeitsmarkt verorten möchten. Eine zeitlich begrenzte Praxisphase während der Promotion bietet nicht nur die Möglichkeit, diesen Vorurteilen entgegenzuwirken, sondern auch die Chance, potentielle Arbeitgeber_innen aus der Region direkt im Alltagsgeschäft kennenzulernen, Wissen im Zuge von Fallstudien oder Projekten in die Praxis zu transferieren, überfachliche Kompetenzen zu erweitern und frühzeitig außerakademische Netzwerke zu knüpfen.

Neben Kontaktseminaren, Mentoringprogrammen, Coachings und Workshops gehört die Praxisphase zu den Formaten, die die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! im Rahmen des Teilprojekts KarriereWege anbietet, um Promovierende aller Fachrichtungen in der Exploration außeruniversitärer Karrierewege in der Region zu begleiten.

Im Rahmen der zweistündigen Informationsveranstaltung sollen neben den konkreten Fragen der Teilnehmenden die folgenden Fragen beantwortet werden:
Warum und wann macht eine Praxisphase Sinn?
Welche Möglichkeiten der Umsetzung bestehen?
Welche zentralen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine gibt es?
Wie kann die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! mich persönlich bei der Praxisphase unterstützen?

Bei Interesse an dieser Veranstaltung oder an ähnlichen Themen wenden Sie sich gerne an Jasmin Overberg (jasmin.overberg@uol.de).
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Allgemein, Innovation(s)Labor digital, Innovation(s)Management, Innovation(s)Werkstatt, News

Wissenschaftsminister Björn Thümler besuchte am 17. Februar den neuen Anlaufpunkt für Wissens- und Technologietransfer.

Die IHJO hat nun neben dem Schlauen Haus einen zweiten Standort: Der sogenannte „Innovation(s)Campus“ – lokalisiert auf dem Campus Haarentor der Universität Oldenburg – bietet eine Metallwerkstatt, ein Digitallabor, Seminarräume und einen Co-Working Space. Damit ist der Campus Anlaufpunkt bei Fragen rund um das Thema Ideen-, Wissens- und Technologietransfer und bietet die passende Infrastruktur, um an Ideen und Prototypen zu arbeiten. Neben Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hatten am Montag, 17. Februar, rund 100 geladene Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die Gelegenheit, die Räumlichkeiten kennenzulernen.

Thümler unterstrich die besondere Bedeutung des Innovation(s)Campus für die Region: „Im Austausch mit Wirtschaft und Gesellschaft steigert die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! die Innovationskraft der Region, indem sie neue Zielgruppen, Wege und Räume für den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft erschließt. Der neue Innovation(s)Campus ist ein Ort der Möglichkeiten, der Kreativität und des Transfers, dessen einzelne Elemente passgenau ineinander greifen. Er ist damit ein herausragendes Beispiel für zukunftsweisende Innovationsförderung.“



Infrastruktur des Campus

Das Angebot des Innovation(s)Campus wird von sieben Mitarbeiter_innen der IHJO verantwortet und baut auf drei Säulen: Infrastruktur, Veranstaltungen und Vernetzung. Erstere umfasst eine hochwertig ausgestattete Metallwerkstatt, ein Digitallabor, einen großen Seminarraum, der bei Bedarf in zwei kleinere geteilt werden kann, sowie einen flexibel nutzbaren Co-Working Space. Das Herzstück der Werkstatt ist ein Metall-3D-Drucker. Mit diesem können Bauteile in einer Größe von bis zu 12,5 cm x 12,5 cm x 12,5 cm gefertigt werden. Der Vorteil des 3D-Drucks gegenüber herkömmlicher Fertigung: Die Bauteile werden schichtweise zusammengesetzt – als sogenannte additive Fertigung – statt sie aus einem Stück des Ausgangsmaterials herauszuarbeiten. Das spart Material und ermöglicht es, schnell hochwertige Prototypen sowie individualisierte Produkte und Bauteile in Kleinserien zu produzieren. In der Medizintechnik können mittels 3D-Druck etwa individuelle Implantate hergestellt werden, im Maschinenbau beispielsweise komplexe Teile mit innenliegenden Kühlkanälen, die herkömmlicherweise außen an einem Bauteil angebracht werden.

 

Der Drucker des Innovation(s)Campus arbeitet mit dem Laserschmelzverfahren: Hierfür bringt er nach und nach dünne Schichten Metallpulver auf eine Plattform auf. Auf Grundlage eines CAD-Modells schmilzt ein Laser in jede Schicht den Querschnitt des zu druckenden Bauteils. Aktuell können Bauteile aus Edelstahl entstehen, später soll auch Titan zum Einsatz kommen. Auch die weitere Ausstattung der Werkstatt ist vorrangig auf Metallbearbeitung ausgelegt, erlaubt aber auch die Arbeit an Kunststoffen.



Innovation(s)Labor digital

Wer eher an digitalen Prototypen interessiert ist, findet im Digitallabor die passende Infrastruktur: Ausgestattet mit modernster Hardware – dazu gehören beispielsweise auch Virtual-Reality-Brillen und ein Kunststoff-3D-Drucker – können hier digitale Anwendungen ausprobiert und weiterentwickelt werden. Das Digitallabor bietet Workshops zu ausgewählten Themen – beispielsweise zu den verschiedenen Dimensionen der Digitalisierung oder den Bedarfen regionaler Unternehmen und Institutionen –, in denen sich Vertreter_innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Kultur über ihre aktuellen Themen der Digitalisierung austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten können. Mittelfristig soll so ein regionales Digitalisierungsnetzwerk entstehen. Die Mitarbeiter des Digitallabors informieren außerdem über aktuelle Forschungsaktivitäten der IHJO-Verbundpartner und machen diese anhand praktischer Anwendungsbeispiele und Prototypen begreifbar. Bei Bedarf vermitteln sie außerdem an die passenden Ansprechpersonen in den Hochschulen und im OFFIS – etwa für Abschlussarbeiten oder für gemeinsame Projekte.



Innovationsmanagement und Workshopangebot

Auf der Agenda der Mitarbeiter_innen des Innovation(s)Campus steht auch ein zentrales Innovationsmanagement: Dazu vernetzen sie sich mit den Forscher_innen der Hochschulen ebenso wie mit den Unternehmen, Kammern, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen der Region. Auf diese Weise wollen sie einerseits identifizieren, in welchen Forschungsprojekten möglicherweise unentdecktes Potenzial für technische oder soziale Innovationen schlummert, andererseits aber auch Bedarfe für Innovationen in der Gesellschaft erkennen und in die Hochschulen tragen.

 


Nicht zuletzt bietet der Innovation(s)Campus für die Verbundpartner sowie interessierte Unternehmen, Institutionen, Schulklassen und Bürger_innen regelmäßig Workshops zu Kreativitätstechniken an, um den Prozess der Prototypenentwicklung zu begleiten – beispielsweise zu Design Thinking, LEGO® SERIOUS PLAY® oder CoCreAct. Hierbei lernen die Teilnehmenden, neue Perspektiven zu entwickeln und Lösungsansätze spielerisch auszuprobieren. In den Räumen stehen dafür die passenden Materialien bereit – von Lego- und Prototyping-Boxen bis hin zu interaktiven Whiteboards und einem holographischen Display.



In die Ausstattung des Innovation(s)Campus flossen insgesamt rund 500.000 Euro aus den Mitteln des Projekts Innovative Hochschule Jade-Oldenburg!.


Ansprechpartner

Ansprechpartnerin Innovation(s)Werkstatt: Florian Juds (florian.juds@uol.de, 0441/798-5239), Tina Zandstra (tina.zandstra@uol.de, 0441/798-5249)

Ansprechpartner Innovation(s)Labor digital: Timo Kasselmann (timo.kasselmann@uol.de, 0441/798-4426) und Malte Schulz (malte.schulz@offis.de, 0441/9722-423-102)

Ansprechpartner Innovation(s)Management: Florian Grubitzsch (für die Universität, florian.grubitzsch@uol.de, 0441/798-5247) und Carsten Meyer (für die Jade Hochschule, carsten.meyer@jade-hs.de, 0441/7708-3458).

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Wie schaffen es Organisationen neue Wege zu finden, zu beschreiten und eingetretene Pfade zu verlassen? Wie ist es um die Innovationsaktivitäten in der Region bestellt und welche besondere Rolle spielt dabei die Innovationskultur?

Um diese und weitere Fragen dreht sich der 1. Oldenburger Innovationstag am 26.03.2020. Hier werden regionale Akteur_innen und Organisationen – unterschiedlichster Größe, Reife und Branchenzugehörigkeit – miteinander vernetzt, um die Innovationskraft der Nordwestregion sichtbar zu machen und zu stärken.

Programm:

13:00 – 13:15 Uhr: Begrüßung
13:15 – 13:45 Uhr: Keynote „Der Mensch im Fokus“
13:45 – 14:15 Uhr: Keynote „Innovation aus der Region“
14:15 – 14:45 Uhr: Pause
14:45 – 15:30 Uhr: Sessions I
15:30 – 15:45 Uhr: Pause
15:45 – 16:30 Uhr: Sessions II
16:30 – 17:00 Uhr: Pause
17:00 – 18:15 Uhr: Zukunftsforum „Viele Wege führen zu Innovation – Offen für neue Wege“
18:15 – 18:30 Uhr: Ausklang
18:30 – 20:00 Uhr: Get together

Eine Übersicht und Kurzbeschreibungen zu den Sessions sowie zum Zukunftsforum finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 17.03.2020 über das unten stehende Formular an.

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Am 13. und 14. Februar hat das Institut für Rohrleitungen (IRO) der Jade Hochschule das 34. Oldenburger Rohrleitungsforum ausgerichtet. Hier präsentierte sich auch die IHJO.

Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine konstante Plattform in der Rohrleitungsbranche. In diesem Jahr waren 360 ausstellende regionale wie überregionale Unternehmen und gut 4.000 Teilnehmende dabei. Während des Forums informierten sich Praktiker_innen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen im Rohrleitungsbau und Wissenschaftler_innen eruierten den aktuellen Forschungsbedarf. Insbesondere für den Nordwesten Deutschlands, der sich als Energieregion versteht, stehen im Zuge der Arbeiten zur Energiewende enorme Veränderungen an, vor allem bezüglich der Speicherung und des Transports von Strom und Gas. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind innovative Lösungen erforderlich, zu deren Entwicklung das IRO mit seinen Kompetenzen beiträgt.

Für die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! bot sich die Möglichkeit, Unternehmensvertreter_innen über das Projekt zu informieren und insbesondere die Ziele aus den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Management zu transportieren. Auch das BürgerLabor stellte sich vor, um im Kontakt mit Unternehmen Anwendungen für die Plattform zu diskutieren.

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Wie will ich leben und arbeiten? Um diese Frage ging es im Workshop „Life Design Thinking“, organisiert von den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt.

Was fehlt mir für ein zufriedenes Leben? In welche Richtung will ich mich beruflich entwickeln? Was möchte ich neben der Arbeit im Leben erreichen? Fragen, die wohl jeder Mensch in seinem Inneren bewegt. In manchen Lebenssituationen sind sie jedoch besonders akut, etwa zum Ende des Studiums oder der Promotion. Erste Impulse in Richtung möglicher Antworten auf diese Fragen gab Anfang Dezember der Workshop „Life Design Thinking“. 10 Teilnehmende fanden sich dafür auf dem Innovation(s)Campus zusammen – Studierende, Promovierende waren dabei, ebenso ein Auszubildender und eine Personalerin eines regionalen Unternehmens.

Als Workshopleiterin hatten die Teilprojekte KarriereWege und Innovation(s)Werkstatt die Hamburgerin Trainerin Nicole Knapp engagiert: „Das Konzept Life Design hat sich aus dem Design Thinking abgeleitet – eine Methode, die vor allem in der Kreativwirtschaft und Start-Up-Szene angewendet wird. Charakteristisch ist der iterative Prozess, währenddessen Ideen direkt getestet und Kunden schon in einem frühen Entwicklungsstadium einer Idee befragt werden. Dieses Vorgehen lässt sich prinzipiell auf alle möglichen Fragen übertragen“, erklärt die sie. Die Idee, sich selbst beziehungsweise das eigene Leben mit Design-Thinking-Methoden in den Blick zu nehmen, hatten zwei Amerikaner. Vor etwa fünf Jahren hat sich das Konzept in Deutschland etabliert.


Für Sandra Heinemann, Referentin im Teilprojekt Karrierewege, passt der Workshop mit seinem innovativen Ansatz genau zum Profil der IHJO: „Wir wollen zeigen, dass man auch bei eher pragmatischen Themen wir der eigene Karriereplanung sehr gut mit kreativen Methoden arbeiten kann. Die Teilnehmenden profitieren außerdem davon, sich mit Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Karrierephasen auszutauschen – da findet jede Menge Wissenstransfer statt.“


Wohin soll es gehen?


Die Fragen und Erwartungen, mit denen die Teilnehmenden in den Workshop starten, sind vielfältig: Uta ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Entrepreneurship. In ihrer Promotion beschäftigt sie sich mit Themen wie Lean-Startup und Design Thinking: „Deswegen hat mich der Workshop interessiert – ich war neugierig, wie die bekannten Methoden in einem anderen Kontext funktionieren“, sagt sie. Ihr Ziel für den Tag: Neue Ideen entwickeln, wie sie sich inmitten vieler Projekte gut organisiert. „Ich möchte mir Zeit nehmen, herauszufinden, was mir wirklich wichtig ist und worauf ich künftig den Fokus meiner Arbeit setze.“


Verena arbeitet und promoviert ebenfalls an der Uni, am Institut für Materielle Kultur. Für sie steht die Entscheidung an, wie es weitergeht, wenn ihre Stelle ausläuft: „Ich hatte den Workshop online entdeckt. Mich hat angesprochen, dass das Konzept darauf baut, ‚out-of-the-box‘ zu denken.“


„Ich bin meine eigene Zielgruppe“


Im ersten Schritt geht es darum, die eigene Situation zu analysieren. „Beim klassischen Design-Thinking schaut man sich die Zielgruppe an – hier bin ich meine eigene Zielgruppe“, erläutert Knapp schmunzelnd. Was habe ich in meinem Leben schon gemacht? Was sind meine Werte? Was treibt mich an? Wichtig sei dabei vor allem, ehrlich zu sich selbst zu sein – und die eigene Perspektive nicht mit dem zu verwechseln, was andere von einem erwarten, sagt die Trainerin.


Der Workshop bietet ausreichend Raum, individuell zu arbeiten und sich mit den sehr persönlichen Themen auseinanderzusetzen. Aber auch der Austausch in der Gruppe ist wichtig. Dabei entscheiden alle Teilnehmenden selbst, wie viel sie jeweils von sich preisgeben möchten. „Manche haben bestimmte Schritte schon gemacht, etwa vom Studium in den Beruf gewechselt. So kann man voneinander lernen“, ergänzt Knapp.


Ideen entwickeln und testen


In der zweiten Phase des Tages geht es darum, Ideen zu der persönlichen Fragestellung zu entwickeln. Hier können die Teilnehmenden verschiedene Kreativmethoden nutzen – etwa die morphologische Matrix: Hierbei brainstormt man zu bestimmten Oberbegriffen. Die Ergebnisse werden anschließend zu immer neuen Szenarien kombiniert. „Dabei kommen bisweilen sehr ungewöhnliche Kombinationen zu Stande, die einem ganz neue Perspektiven eröffnen können“, erklärt Knapp.


In der anschließenden sogenannten Prototyping-Phase entwickeln die Teilnehmenden schließlich Ansätze, wie sie ihre Ideen realisieren oder zumindest testen können. Dabei sei es wichtig, das Vorhaben in kleine Schritte runter zu brechen, sagt Knapp. Wenn jemand etwa mit der Work-Life-Balance seines Jobs unzufrieden ist, könne die Person – statt sofort zu kündigen – auch erst einmal Stunden reduzieren und schauen, ob das schon einen Effekt hat. Hilfreich sei auch, den Faktor Zeit mit einzubeziehen: „Den Job fürs Leben zu finden ist eine größere Hürde als mich erst einmal für die nächsten vier bis fünf Jahre zu entscheiden“, verdeutlicht die Trainerin.


Sich Zeit für sich selbst nehmen


Reicht denn ein Tag, um Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu finden? Das zwar nicht, sagt Nicole Knapp, „aber wenn sich Menschen einen ganzen Tag Zeit für sich nehmen, ist schon ein großer Schritt gemacht“.


Zu diesem Ergebnis kommt auch Uta: „Natürlich bringt ein Workshop keine Erleuchtung – das ist aber auch nicht der Anspruch. Es ist gut, alle Ideen einmal strukturiert aufzuschreiben und zu sortieren – und auch etwas zu verwerfen. Mir hat es geholfen, eine andere Perspektive einzunehmen. Das Wichtigste war aber, sich einen ganzen Tag damit zu beschäftigen – das macht man viel zu selten.“

Auch Verena ist zufrieden mit dem Ergebnis des Workshops: „Ich habe tollen Input bekommen! Die Methoden kann ich auf Fragestellungen im Job oder im Alltag anwenden – sie sind kreativ und schließen das Intuitive der Entscheidungsfindung mit ein, das finde ich wichtig.“

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt wenden Sie sich gerne an Tina Zandstra (tina.zandstra@uni-oldenburg.de) von der Innovation(s)Werkstatt oder Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de) vom Teilprojekt KarriereWege.

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