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Allgemein, Innovation(s)Management, Innovation(s)Werkstatt, News

Vom 28. bis 30. Oktober richtet die IHJO ein Social Innovation Camp aus – begleitet durch die Hilfswerft, einem gemeinnützigen Unternehmen, das Gründungs-Interessierte dabei unterstützt, Sozialunternehmen zu entwickeln. Andrea Tappenbeck (Referentin Programmgestaltung der Innovation(s)Werkstatt) und Fabian Oestreicher vom Hilfswerft-Team erläutern im Interview, was soziale Innovationen ausmacht und wie sie entstehen.

IHJO: Welche soziale Innovation hat Euch in den letzten Jahren besonders beeindruckt?

Andrea Tappenbeck (AT): Mir fällt zum Beispiel die EinDollarBrille ein. Sie unterstützt die augenoptische Grundversorgung mit einem einfachen Baukastensystem und bildet Menschen in den Projektländern in der Brillenherstellung und als augenoptische Fachkräfte aus.
Mich begeistert es, wenn soziale Initiativen gesellschaftlichen Problemen auf einfache Art und Weise entgegenwirken und die Menschen befähigen, selbst aktiv zu werden. Zudem schaffen es soziale Innovationen, Probleme dort anzugehen, wo der Staat und das traditionelle Wirtschaftssystem oft wegschauen. Ich denke da auch an Sozialunternehmen, die Themen wie Lebensmittelverschwendung oder Schulverweigerung angehen. Knödelkult oder Too Good to Go setzen sich für einen nachhaltigen Verbrauch von Lebensmitteln ein, der Verein Apeiros unterstützt Kinder und Jugendliche, welche die Schule verweigern, auf dem Weg zurück in die Schule, um Ausgrenzung und weitere negative Folgen von Schulabwesenheit zu verhindern.

Fabian Oestreicher (FO): Für mich ist die Sharing Economy sehr bedeutsam. Der Gedanke des Teilens und Leihens ist nicht neu, durch die digitale Entwicklung entstehen jedoch ganz neue Möglichkeiten. Mittlerweile teilen wir Autos, Gegenstände, Wohnungen und vieles mehr wie selbstverständlich.

Im Bereich Bildung sind für mich die MOOCs – Massive Open Online Courses – sehr nennenswert. Sie finden eine immer größere Verbreitung und können dort zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen, wo Bildung bislang schwer zugänglich war. Und auch die Wirkung von Wikipedia als offene Wissensquelle ist erstaunlich.

IHJO: Was macht soziale Innovationen eigentlich aus?
FO: Es geht darum, neue soziale Praktiken zu entwickeln. Man setzt eine Idee als Produkt, Dienstleistung oder Bewegung um. Die Realisierung der Idee verändert dann zum Beispiel unsere Art zu konsumieren, zu wählen, teilzuhaben oder eben zu lernen. Wichtig ist, dass soziale Innovationen gesellschaftliche Herausforderungen lösen, und dass sie das besser tun als vorhandene Lösungsansätze. Ob Mehrgenerationenhäuser, die OpenSource-Bewegung oder Genossenschaften – sie alle haben als Soziale Innovationen begonnen und es in die Breite geschafft.

IHJO: Wie entwickelt man eine soziale Innovation?
FO: Genau darum geht es in unseren Camp-Formaten! Wenn beispielsweise Sophie wirklich bei null anfängt, dann sollte sie zunächst einmal überlegen, welche gesellschaftliche Herausforderung sie angehen möchte und diese systematisch verstehen lernen. Das Problem hat Vorfahrt vor der Lösung. Hat Mehmet schon eine Idee, könnten wir mit verschiedenen Innovationsmethoden schauen, für wen seine Idee einen Mehrwert schaffen kann und ob es Wege gibt, sie langfristig umzusetzen.

IHJO: Wie wird das Social Innovation Camp der IHJO ablaufen?
AT: Unser Social Innovation Camp hält ein spannendes, buntes Programm bereit. Zu Beginn betrachten wir das Thema Bildung und die damit einhergehenden aktuellen Herausforderungen. Anschließend nehmen wir diese stärker unter die Lupe und schauen, wo die jeweilige Herausforderung herrührt, also worin das Kernproblem liegt. Da die Ideenentwicklung im Team großen Spaß macht und der Innovationsprozess von den unterschiedlichen Perspektiven ungemein bereichert wird, werden Teams gebildet. Die Gruppen widmen sich am zweiten Tag der Ideenfindung und -konkretisierung. In Form einer Speedfeedback-Session gehen die Ideen in einen Testzyklus und können zielgerichtet weiterentwickelt werden.

Am dritten Tag stehen das Thema Wirkungsmessen und ein spannendes Pitch-Training auf dem Programm. Die Tipps für einen guten Pitch können zum Abschluss bei der Verleihung des Innovation(s)Preises angewendet werden. In kurzen Präsentationen stellen die Teilnehmenden die entwickelten Bildungsinnovationen vor und erhalten die Chance auf den Innovations(s)Preis 2020, den das Innovation(s)Management der IHJO auslobt!

Damit unter den aktuellen Umständen alle Interessierten sicher teilnehmen können, führen wir das Social Innovation Camp online durch. Die Hilfswerft hat bereits tolle Erfahrungen mit dem DigiCamp-Format gemacht. Alle Teilnehmenden erhalten das notwendige Material per Post, von daher werden alle ausreichend ausgestattet sein.

IHJO: Für wen eignet sich das Format besonders gut? Wen ladet Ihr ein, sich anzumelden und die Chance zu nutzen?
AT: Wir laden Menschen aus der Region ein, die mit Gleichgesinnten eine soziale Idee weiterentwickeln wollen, unabhängig davon, ob bereits eine konkrete Idee besteht.

Es ist egal, ob es sich um Studierende, Hochschulmitarbeitende, Ehrenamtliche oder Unternehmensvertreter_innen aus der Region Jade-Oldenburg handelt. Entscheidend ist, dass die Teilnehmenden unsere Zukunft kreativ und aktiv mitgestalten wollen und Spaß an Teamarbeit mitbringen.

IHJO: Fabian, mit der Hilfswerft führt Ihr Camps zur Entwicklung sozialer Innovationen schon seit vielen Jahren durch. Welche Ziele sind Euch dabei am wichtigsten?

FO: Uns liegt am Herzen, dass die Leute durch begeisternde Formate verstehen, worum es uns inhaltlich geht und wie sie die Methoden auf ihre Lebenswirklichkeit anwenden können. Wenn sie das Vertrauen in sich spüren, im richtigen Moment tatsächlich etwas eigenständig bewegen zu können, dann haben wir etwas erreicht. Selbstwirksamkeit heißt das in der Psychologie.

Auf der Makroebene tragen wir dazu bei, dass Soziale Innovationen und Social Entrepreneurship weiter insbesondere in den Hochschulen verankert werden. Wir freuen uns natürlich besonders, wenn sich durch unsere Arbeit Initiativen gründen oder Gründungszentren und Lehrstühle das Thema auf unsere Initiative hin aufgreifen.

IHJO: Wie passt das Social Innovation Camp in das Programm der IHJO bzw. der Innovation(s)Werkstatt
AT: Mit der Innovation(s)Werkstatt bieten wir einen Ort, an dem durch unterschiedliche Angebote innovative Ideen weiterentwickelt werden können – sei es durch den Bau von Prototypen im 3D-Drucker oder im Rahmen von Kreativitätsworkshops. Unser Credo ist: Gute Ideen zu entwickeln, kann man lernen! Mit dem Social Innovation Camp greifen wir genau diesen Punkt auf; in Begleitung der Hilfswerft und durch spannende Impulse von Praxis-Speakern werden neue Perspektiven eröffnet und Lösungsansätze erarbeitet. Letztendlich wollen wir mit dem Social Innovation Camp die Innovationskraft der Region stärken. Dieses Ziel haben wir uns mit dem Gesamtprojekt der IHJO auf die Fahne geschrieben.

Ich bin schon sehr gespannt, welche kreativen und innovativen Lösungsansätze in den drei Tagen entstehen werden.

IHJO: Liebe Andrea, lieber Fabian, vielen Dank für das Interview.


Bis zum 15.10.2020 können sich Interessierte für das Social Innovation Camp anmelden, um mit Unterstützung der Hilfswerft eine Idee zur sozialen Innovation zu entwickeln. Die Innovation(s)Werkstatt der IHJO richtet die Veranstaltung aus. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, hat Gelegenheit, sich im Bürgerlabor einzubringen und eine Umfrage über wichtige Herausforderungen in unserem regionalen Bildungsbereich zu beantworten.



Foto: Nikita Kachanovsky/Unsplash

 

 

 




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Allgemein, News, Veranstaltung

Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! lädt Forschende, Vertreter_innen von Unternehmen, Institutionen und Kultureinrichtungen sowie interessierte Bürger_innen zum digitalen Barcamp ein. Hier können Sie mit Gleichgesinnten Fragen diskutieren, die sie schon immer rund ums Thema Wissenschaftskommunikation stellen wollten. Sie können Session-Themen einbringen oder bei Sessions mitmachen, die andere Teilnehmende anbieten.

Wann?
Am 7. Oktober von 15 bis 19 Uhr!

Wo?
Im digitalen Raum. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung einen Link, über den Sie sich einloggen können.

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Allgemein, News, SchülerWissen

Wie gehen wir sinnvoll mit Plastik um? Vertreter_innen aus Schulen und Umweltbildungszentren lernen Experimentierbox im Transfercafé der IHJO kennen.

Plastik ist ein genialer Wertstoff, der in vielerlei Hinsicht zu unserem modernen Lebensstandard beiträgt. Dennoch ist die Verschmutzung unserer Umwelt mit Müll, insbesondere mit Plastik, ein wachsendes Problem unserer Zeit. Die Experimentierbox „Müllkoffer“ wurde am ICBM – Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg entwickelt und widmet sich der Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die Plastikproblematik im Meer. Ziel ist es, einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen zu fördern.


Plastikfunde entlang 500 Metern Spülsaum auf einer Nordseeinsel, nach Farben und Größe sortiert. Mikroplastik macht zwar im Gesamtgewicht nur einen kleinen Teil des Plastiks im Meer aus, die Anzahl der Partikel ist aber bei Mikroplastik am größten.
Foto: Anja Wübben

Ein Preisgeld beim Wettbewerb „Frieslands Helden der Heimat“ (Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, 2018) ermöglichte die Realisierung von insgesamt sieben Koffern, die an fünf verschiedenen Standorten in Ostfriesland kostenlos ausgeborgt werden können: Auf Wangerooge, in Wihelmshaven, Dangast und Oldenburg stehen die Koffer bereit. Lehrkräfte können sie für den Unterricht in den Klassenstufen 4 bis 10 einsetzen.

Jede Box enthält eine Materialsammlung für acht verschiedene Experimente, wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Spielideen und Anleitungen für Aktionen im Gelände. Die Schülerinnen und Schüler können Fakten über Kunststoffe erfahren, die Auswirkungen eines unüberlegten Umgangs mit Plastik auf die Umwelt erforschen, ihre eigenen Handlungsweisen reflektieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Plastikprodukten erarbeiten. Alle Experimente und Materialien werden von ausführlichen Hintergrundinformationen begleitet.

Transfercafé „Müllkoffer“

Um die Bekanntheit des Müllkoffers zu erhöhen und seine Inhalte Bildungsmultiplikator_innen sowie Lehrkräften näher zu bringen, hat Anja Wübben (Referentin für Wissenstransfer an Schulen der IHJO) im März dieses Jahres in Zusammenarbeit mit Rosanna Schöneich-Argent (die für die Experimentierbox verantwortliche Wissenschaftlerin am ICBM) ein Transfercafé organisiert. Vertreter_innen aus Schulen und Umweltbildungszentren hatten hier Gelegenheit, die Inhalte des Müllkoffers an Experimentierstationen zu erproben. Sie nahmen die Lernperspektive der Kinder und Jugendlichen ein, für die der Koffer gedacht ist und konnten die Lerneffekte einmal selbst erleben.


Teilnehmerinnen des Transfercafés arbeiten an einer der Experimentierstationen des Müllkoffers.
Foto: Anja Wübbe


Ein Format für mehr Transfer und Vernetzung

Das Format des Transfercafés wird vom Teilprojekts SchülerWissen regelmäßig für Lehrkräfte und Bildungsmultiplikator_innen angeboten. Neben der Vermittlung neuer Forschungsinhalte und -ergebnisse ist auch die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander ein wichtiges Ziel. So will die IHJO die Entwicklung neuer Ideen in Bezug auf den Wissenstransfer in Schulen und an außerschulischen Lernorten sowie deren Realisierung fördern.

Fragen zu den Aktivitäten des Teilprojekts SchülerWissen beantworten die Referentinnen. Mit Fragen zum „Transfercafé Müllkoffer“ wenden Sie sich gern an Anja Wübben.

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Allgemein, News

Webangebote für Corona-Zeiten: von Lernlaboren über digital vermittelte Kreativmethoden bis zur Plattform zum Thema Ausrüstung und Ersatzteile ist alles dabei.

Wo finden Menschen zusammen, die Ausrüstung und Ersatzteile brauchen oder anbieten können? Welche kreativen Methoden für den Umgang mit der Krise oder für Innovation in der Krise sind empfehlenswert? Welche digitalen Lernlabore können für Lehrer_innen wie Eltern nützlich sein?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich unsere Linkliste.

Schauen Sie hinein und bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Innovativen Hochschule Jade Oldenburg!

 

Foto: Adam Niescioruk/Unsplash

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Am 13. und 14. Februar hat das Institut für Rohrleitungen (IRO) der Jade Hochschule das 34. Oldenburger Rohrleitungsforum ausgerichtet. Hier präsentierte sich auch die IHJO.

Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine konstante Plattform in der Rohrleitungsbranche. In diesem Jahr waren 360 ausstellende regionale wie überregionale Unternehmen und gut 4.000 Teilnehmende dabei. Während des Forums informierten sich Praktiker_innen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen im Rohrleitungsbau und Wissenschaftler_innen eruierten den aktuellen Forschungsbedarf. Insbesondere für den Nordwesten Deutschlands, der sich als Energieregion versteht, stehen im Zuge der Arbeiten zur Energiewende enorme Veränderungen an, vor allem bezüglich der Speicherung und des Transports von Strom und Gas. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind innovative Lösungen erforderlich, zu deren Entwicklung das IRO mit seinen Kompetenzen beiträgt.

Für die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! bot sich die Möglichkeit, Unternehmensvertreter_innen über das Projekt zu informieren und insbesondere die Ziele aus den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Management zu transportieren. Auch das BürgerLabor stellte sich vor, um im Kontakt mit Unternehmen Anwendungen für die Plattform zu diskutieren.

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Allgemein, KarriereWege, News

Mit Abschluss ihrer Promotion stehen Promovierende vor vielen Unsicherheiten zum Berufseinstieg. Das Coaching-Programm der IHJO trifft einen Nerv.

Welche Schritte führen mich zu dem Berufsweg, der zu mir passt? Diese Frage stellt sich den meisten Doktorandinnen und Doktoranden spätestens mit Abschluss ihrer Promotion. Dass die Hochschulen nicht genug Stellen für alle Promovierten verfügbar machen können und der außerhochschulische Arbeitsmarkt wenig auf Promovierte vorbereitet ist, erschwert den Einstieg ins Berufsleben.

Das Programm der IHJO mit dem Namen „Promotion – und dann?“ richtet sich an Promovierende, die sich in dieser Situation Unterstützung wünschen. Das Angebot besteht aus einer Reihe von Einzel- und Gruppencoachings. Unter Anleitung der Trainerin Dr. Katharina Ludewig lernen die Teilnehmenden, sich in der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zurecht zu finden und sich für den persönlich passenden Berufsweg zu entscheiden. Eingebettet ist das Coaching in ein ganzheitliches Konzept von weiteren Angeboten, die Promovierende bei der Orientierung im außerhochschulischen Arbeitsmarkt unterstützen. Aber warum überhaupt außerhalb der Hochschule?

Neue Chancen für Promovierte: Karrieren außerhalb der Hochschule

In Deutschland schließen jährlich rund 30.000 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion ab. Wie der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 feststellte, stehen immer mehr Nachwuchswissenschaftler_innen einer nur wenig wachsenden Anzahl hochschulischer Stellenangebote gegenüber. Im Ergebnis bleiben nur 17 Prozent der Promovierten langfristig in einer wissenschaftlichen Karriere und arbeiten mehr als fünf Jahre nach ihrer Promotion an einer Hochschule. Vor diesem Hintergrund wird für viele Graduierte eine Orientierung in Richtung Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen sinnvoll und notwendig.

IHJO unterstützt Graduiertenförderung bedarfsorientiert

Nur wie finden Promovierte ihren Weg durch das Dickicht von Möglichkeiten außerhalb der Hochschule? Während Graduierte international – vor allem in den USA und Großbritannien – darauf vorbereitet werden, erhalten sie im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt professionelle Unterstützung.

Aber auch hier ist der Bedarf nach einer Ergänzung der Graduiertenförderung erkannt und wird rege diskutiert. Denn „Promovierte haben erschwerte Bedingungen auf dem außerhochschulischen Arbeitsmarkt. Sie konkurrieren mit durchschnittlich fünf Jahre jüngeren Master-Absolvent_innen, die bereits Berufserfahrung und aus Sicht der Unternehmen auch ohne Promotion hinreichend fachliche Kompetenzen mitbringen“, sagt Sandra Heinemann, Referentin für außeruniversitäre Karrierewege der IHJO.


Sandra Heinemann bei der Podiumsdiskussion der Konferenz “The Future of Graduate Education” in Lüneburg.

Foto: Jan-Bennet Voltmer

Positive Resonanz auf das Graduiertenprogramm der IHJO

Auf der internationalen Konferenz „The Future of Graduate Education“ – ausgerichtet am 29. November durch die Leuphana Universität Lüneburg – stellte Heinemann das Programm der IHJO für Promovierende vor. Der Kongress widmete sich unter anderem der Frage, mit welchen innovativen Angeboten sich die Graduiertenförderung an die modernen Arbeitsmarktbedingungen für Promovierte anpassen lässt.

„Die Resonanz der Teilnehmenden aus anderen Hochschulen zeigte, dass vereinzelte Angebote für Promovierende auf dem Weg in eine außerhochschulische Karriere nicht fruchten,“ resümiert Heinemann. „Im Gegensatz dazu wird das Angebot für Promovierende der IHJO stark nachgefragt. Das Coaching Programm für 2019 war mit zehn Teilnehmenden schnell ausgebucht. Für das Frühjahr 2020 planen wir einen weiteren Coaching-Prozess, für den sich erneut viele Interessent_innen gemeldet haben. Das heißt für uns, dass wir einen Nerv treffen und unsere Konzepte nah am Bedarf der Promovierenden erproben und weiterentwickeln können. Nur so lassen sich neue bedarfsgerechte Elemente sinnvoll und langfristig in die Graduiertenförderung integrieren.“

Bei Fragen zum Programm der IHJO für Promovierende wenden Sie sich gern an Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).

 

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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Multimediale Ausstellung im Innovation(s)Mobil: Das Küstenschutz-Projekt FRAMES informierte über Hochwasserrisiken und Schutzmaßnahmen


Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten gegen Hochwasser schützen? Welche Vorkehrungen sollten für öffentliche Gebäude, etwa Krankenhäuser, getroffen werden?


Über die Möglichkeiten des Risikomanagements im Küstenschutz – auf regionaler wie persönlicher Ebene – informierte der Science Truck der IHJO in einer Ausstellung vom 27. bis 29. November in Brake. Die Jade Hochschule hatte Schutzmaßnahmen im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety, deutsch: Hochwasserangepasste Regionen durch Vorsorge auf mehreren Ebenen) für den Landkreis Wesermarsch erarbeitet. Dabei bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, dem Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und weiteren regionalen Partnern. Moderiert durch Projektleiter Dr. Helge Bormann diskutierten die Küstenschutz-Verantwortlichen der Region die Projektergebnisse am 28. November im Kreishaus Brake.



Schüler_innen und Schüler informieren sich im Science Truck der IHJO über Möglichkeiten des Küstenschutzes in der Region Wesermarsch.

Aktionstag für Schülerinnen und Schüler


Am Freitag, 29. November., waren Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Technik vom Schulstandort Brake zu Gast im Innovation(s)Mobil. Jenny Kebschull, Mitarbeiterin im Projekt FRAMES, führte die Jugendlichen durch die Ausstellung und erklärte sowohl die Hochwasserrisiken als auch die entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rainer Zon vom Landkreis Wesermarsch erläuterte Details zur App Katwarn, die regional über Unwetter, Schulausfälle, Katastrophen oder Evakuierungen informiert. Außerdem lernten die Schüler_innen die App Corhelper kennen, die im Notfall Ersthelfer_innen in der Umgebung rufen hilft, bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

Fotos: Piet Meyer, Gaby Ernstorfer

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Allgemein, KarriereWege

12 Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwirtschaft und sieben Vertreter_innen regionaler Unternehmen trafen sich am 6. November zum ersten PraxisEvent des Teilprojekts KarriereWege. Gemeinsam mit dem Praxisamt der Jade Hochschule hatte die IHJO in die Kultur Bar auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule eingeladen.


Ziel des Events war es, den Studierenden Einblicke in die Unternehmen zu ermöglichen und den Unternehmen Gelegenheit zu geben, sich in einem persönlichen Rahmen als potenzielle Arbeitgeber zu präsentieren. Langfristig soll auch dieses Format dazu beitragen, den außerhochschulischen Berufseinstieg von Absolvent_innen in regionale Unternehmen zu unterstützen und die hiesige Wirtschaft zu stärken. „Unsere Veranstaltung ist sehr gut angekommen. Die Studierenden haben einhellig zurückgemeldet, dass dieser direkte Kontakt zu Unternehmen schon ab dem 5. Fachsemester Sinn macht,“ sagt Rosemarie Schiller vom Praxisamt der Jade Hochschule.


Über die digitale Anwendung „Mentimeter“ wurde während des Abends das Vorwissen der Studierenden über die vertretenen Unternehmen abgefragt. Mithilfe projizierter Wortwolken konnten die Firmenvertreter_innen den Informationsstand der Studierenden direkt sehen. „Die Wortwolken lösten sofort einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern aus. Es ging um gegenseitige Erwartungen, viele tauschten Kontaktdaten. In einem Fall wurde sogar eine Bewerbung in die Wege geleitet. So hatten wir uns das gewünscht,“ resümiert Ingrida Budininkaite, Referentin Mentoring und Coaching für Studierende.

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Sechs Mentoring-Tandems haben im Rahmen des IHJO Mentoring Programms zusammengefunden. Der Auftakt fand am Dienstag im Schlauen Haus Oldenburg statt.


Vier Studierende der Jade Hochschule aus den Fachbereichen Wirtschaft sowie Management, Information, Technologie und zwei Promovierende der Universität Oldenburg aus den Disziplinen Chemie und Sozialwissenschaften werden sich im kommenden Jahr im zweimonatlichen Rhythmus mit Mentoren aus regionalen Unternehmen zu persönlichen Gesprächen treffen, um gemeinsam ihren Berufseinstieg außerhalb der Hochschule vorzubereiten.


Interdisziplinäre Tandems


Die Mentoring-Tandems sind bewusst interdisziplinär zusammengesetzt. „Verschiedene Fachperspektiven auf dieselbe Fragestellung bergen oft mehr Potenzial und können mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich profitieren die Mentees unabhängig von konkreten Berufen und Branchen von den Erfahrungen und dem persönlichen Feedback der Mentorinnen und Mentoren,“ erklärt Ingrida Budininkaite, Referentin der IHJO für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende. „Außerdem sollen die Mentees konkrete Einblicke in Unternehmensstrukturen erhalten und sich ein Bild von der Berufswelt außerhalb der Hochschule machen können. Die Tandems gehen eine Arbeitsbeziehung ein, in der Motivation, Erkenntnis und Lernen auf beiden Seiten möglich ist,“ sagt Sandra Heinemann, Referentin Außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.


Denn nicht nur für die Mentees ist das Programm nützlich. Das Engagement kann die Mentor_innen persönlich bereichern und eine Möglichkeit sein, ein wenig von der Zugewandtheit und Unterstützung zurückzugeben, die ihnen vielleicht selbst einmal zu Teil wurde. Die Unternehmen, deren Mitarbeiter_innen sich als Mentor_innen engagieren, bekommen über das Programm Einblicke in die Problemstellungen neuer Generationen und wertvolle Erkenntnisse für ihre künftige Personalpolitik.




Die Auftaktveranstaltung wurde genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Mentoring zu entwickeln und konkrete Ziele für die Tandems zu erarbeiten.

Gelungener Auftakt


Nach dem Kennenlernen in der Runde ging es am Dienstag direkt an die Arbeit: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden? Während es bei dem einen Mentee mehr darum gehen mag, eine Wunschvorstellung für die erste Stelle zu entwickeln, möchte der andere vielleicht mit den Soft Skills weiterkommen oder Bewerbungssituationen im Rollenspiel einüben.


Im Laufe des Nachmittags erarbeiteten die Tandems konkrete Ziele für das kommende Jahr. Diese wurden in Form von Vereinbarungen von beiden Seiten unterschrieben und dienen als Arbeitsgrundlage. Neue Fragestellungen können die gemeinsame Arbeit jederzeit ergänzen.


Mehr Infos zum Programm „Praktisch vernetzt“


Die Mentoring-Treffen sind zudem in ein festes Rahmenprogramm eingebettet: Regelmäßige Seminare zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie Netzwerktreffen sollen die Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben erhöhen. Auch ein Gruppencoaching für die Mentees gehört zum Programm. Hier können sie Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren und eigene Potenziale entdecken und einschätzen lernen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Teilprojekts KarriereWege.

Fach- und Führungskräfte als Mentor_innen gesucht

Derzeit engagieren sich unter anderem Vertreter_innen der Unternehmen BTC, T-Systems und Bünting als Mentor_innen im Programm der IHJO. Dennoch gibt es eine Warteliste von Studierenden und Promovierenden, für die noch Mentor_innen fehlen. Fach- und Führungskräfte aus der Region, die Interesse haben, einen Mentee zu betreuen, wenden sich bitte an die Referentinnen Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) und Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de). Auch Studierende und Promovierende, die als Mentee teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Der Einstieg ins Mentoring ist möglich, sobald ein Tandempartner gefunden ist.

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Allgemein, News

Der Projektträger Jülich war – vertreten durch Katja Lorbach und Peter Kretek – am 30.10. zu Gast auf dem Innovation(s)Campus der IHJO in Oldenburg.


Im Auftrag des Bundes und der Länder setzt der Projektträger Forschungs- und Innovationsförderprogramme um und prüft deren Entwicklung und Erfolge. Im Gespräch mit den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Manfred Weisensee (Jade Hochschule), Dr. Jürgen Meister als Vertreter des Instituts OFFIS sowie der Projektleitung Dr. Michaela Muylkens und Hans-Peter Ratzke ließen sich Lorbach und Kretek über die bisherige und geplante strategische Wirkung der Innovations- und Transferaktivitäten der IHJO informieren. Im Gespräch mit dem Team erfuhren die Gäste Aktuelles zum Stand der Teilprojekte. Bei der anschließenden Begehung des Innovation(s)Campus und des ScienceTrucks machten sie sich ein Bild der Räumlichkeiten, die für die Aktivitäten des Projekts geschaffen wurden.


Unter innovative-hochschule.de können Sie sich über die Förderinitiative informieren.


Foto: Katja Lorbach (7.v.r.) und Peter Kretek (9.v.r.) vom Projektträger Jülich mit Dr. Michaela Muylkens (11.v.r.) und Hans-Peter Ratzke (13.v.r.) sowie dem Team der IHJO.


Fotocredit: Markus Hibbeler

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