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Allgemein, News, SchülerWissen

Wie gehen wir sinnvoll mit Plastik um? Vertreter_innen aus Schulen und Umweltbildungszentren lernen Experimentierbox im Transfercafé der IHJO kennen.

Plastik ist ein genialer Wertstoff, der in vielerlei Hinsicht zu unserem modernen Lebensstandard beiträgt. Dennoch ist die Verschmutzung unserer Umwelt mit Müll, insbesondere mit Plastik, ein wachsendes Problem unserer Zeit. Die Experimentierbox „Müllkoffer“ wurde am ICBM – Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg entwickelt und widmet sich der Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die Plastikproblematik im Meer. Ziel ist es, einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen zu fördern.


Plastikfunde entlang 500 Metern Spülsaum auf einer Nordseeinsel, nach Farben und Größe sortiert. Mikroplastik macht zwar im Gesamtgewicht nur einen kleinen Teil des Plastiks im Meer aus, die Anzahl der Partikel ist aber bei Mikroplastik am größten.
Foto: Anja Wübben

Ein Preisgeld beim Wettbewerb „Frieslands Helden der Heimat“ (Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, 2018) ermöglichte die Realisierung von insgesamt sieben Koffern, die an fünf verschiedenen Standorten in Ostfriesland kostenlos ausgeborgt werden können: Auf Wangerooge, in Wihelmshaven, Dangast und Oldenburg stehen die Koffer bereit. Lehrkräfte können sie für den Unterricht in den Klassenstufen 4 bis 10 einsetzen.

Jede Box enthält eine Materialsammlung für acht verschiedene Experimente, wissenschaftliche Hintergrundinformationen sowie Spielideen und Anleitungen für Aktionen im Gelände. Die Schülerinnen und Schüler können Fakten über Kunststoffe erfahren, die Auswirkungen eines unüberlegten Umgangs mit Plastik auf die Umwelt erforschen, ihre eigenen Handlungsweisen reflektieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit Plastikprodukten erarbeiten. Alle Experimente und Materialien werden von ausführlichen Hintergrundinformationen begleitet.

Transfercafé „Müllkoffer“

Um die Bekanntheit des Müllkoffers zu erhöhen und seine Inhalte Bildungsmultiplikator_innen sowie Lehrkräften näher zu bringen, hat Anja Wübben (Referentin für Wissenstransfer an Schulen der IHJO) im März dieses Jahres in Zusammenarbeit mit Rosanna Schöneich-Argent (die für die Experimentierbox verantwortliche Wissenschaftlerin am ICBM) ein Transfercafé organisiert. Vertreter_innen aus Schulen und Umweltbildungszentren hatten hier Gelegenheit, die Inhalte des Müllkoffers an Experimentierstationen zu erproben. Sie nahmen die Lernperspektive der Kinder und Jugendlichen ein, für die der Koffer gedacht ist und konnten die Lerneffekte einmal selbst erleben.


Teilnehmerinnen des Transfercafés arbeiten an einer der Experimentierstationen des Müllkoffers.
Foto: Anja Wübbe


Ein Format für mehr Transfer und Vernetzung

Das Format des Transfercafés wird vom Teilprojekts SchülerWissen regelmäßig für Lehrkräfte und Bildungsmultiplikator_innen angeboten. Neben der Vermittlung neuer Forschungsinhalte und -ergebnisse ist auch die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander ein wichtiges Ziel. So will die IHJO die Entwicklung neuer Ideen in Bezug auf den Wissenstransfer in Schulen und an außerschulischen Lernorten sowie deren Realisierung fördern.

Fragen zu den Aktivitäten des Teilprojekts SchülerWissen beantworten die Referentinnen. Mit Fragen zum „Transfercafé Müllkoffer“ wenden Sie sich gern an Anja Wübben.

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Allgemein, News

Webangebote für Corona-Zeiten: von Lernlaboren über digital vermittelte Kreativmethoden bis zur Plattform zum Thema Ausrüstung und Ersatzteile ist alles dabei.

Wo finden Menschen zusammen, die Ausrüstung und Ersatzteile brauchen oder anbieten können? Welche kreativen Methoden für den Umgang mit der Krise oder für Innovation in der Krise sind empfehlenswert? Welche digitalen Lernlabore können für Lehrer_innen wie Eltern nützlich sein?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich unsere Linkliste.

Schauen Sie hinein und bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Innovativen Hochschule Jade Oldenburg!

 

Foto: Adam Niescioruk/Unsplash

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Allgemein, Innovation(s)Werkstatt, KarriereWege, News

Am 13. und 14. Februar hat das Institut für Rohrleitungen (IRO) der Jade Hochschule das 34. Oldenburger Rohrleitungsforum ausgerichtet. Hier präsentierte sich auch die IHJO.

Das Oldenburger Rohrleitungsforum ist eine konstante Plattform in der Rohrleitungsbranche. In diesem Jahr waren 360 ausstellende regionale wie überregionale Unternehmen und gut 4.000 Teilnehmende dabei. Während des Forums informierten sich Praktiker_innen über die aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen im Rohrleitungsbau und Wissenschaftler_innen eruierten den aktuellen Forschungsbedarf. Insbesondere für den Nordwesten Deutschlands, der sich als Energieregion versteht, stehen im Zuge der Arbeiten zur Energiewende enorme Veränderungen an, vor allem bezüglich der Speicherung und des Transports von Strom und Gas. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind innovative Lösungen erforderlich, zu deren Entwicklung das IRO mit seinen Kompetenzen beiträgt.

Für die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! bot sich die Möglichkeit, Unternehmensvertreter_innen über das Projekt zu informieren und insbesondere die Ziele aus den Teilprojekten KarriereWege und Innovation(s)Management zu transportieren. Auch das BürgerLabor stellte sich vor, um im Kontakt mit Unternehmen Anwendungen für die Plattform zu diskutieren.

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Allgemein, KarriereWege, News

Mit Abschluss ihrer Promotion stehen Promovierende vor vielen Unsicherheiten zum Berufseinstieg. Das Coaching-Programm der IHJO trifft einen Nerv.

Welche Schritte führen mich zu dem Berufsweg, der zu mir passt? Diese Frage stellt sich den meisten Doktorandinnen und Doktoranden spätestens mit Abschluss ihrer Promotion. Dass die Hochschulen nicht genug Stellen für alle Promovierten verfügbar machen können und der außerhochschulische Arbeitsmarkt wenig auf Promovierte vorbereitet ist, erschwert den Einstieg ins Berufsleben.

Das Programm der IHJO mit dem Namen „Promotion – und dann?“ richtet sich an Promovierende, die sich in dieser Situation Unterstützung wünschen. Das Angebot besteht aus einer Reihe von Einzel- und Gruppencoachings. Unter Anleitung der Trainerin Dr. Katharina Ludewig lernen die Teilnehmenden, sich in der Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zurecht zu finden und sich für den persönlich passenden Berufsweg zu entscheiden. Eingebettet ist das Coaching in ein ganzheitliches Konzept von weiteren Angeboten, die Promovierende bei der Orientierung im außerhochschulischen Arbeitsmarkt unterstützen. Aber warum überhaupt außerhalb der Hochschule?

Neue Chancen für Promovierte: Karrieren außerhalb der Hochschule

In Deutschland schließen jährlich rund 30.000 Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion ab. Wie der Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 feststellte, stehen immer mehr Nachwuchswissenschaftler_innen einer nur wenig wachsenden Anzahl hochschulischer Stellenangebote gegenüber. Im Ergebnis bleiben nur 17 Prozent der Promovierten langfristig in einer wissenschaftlichen Karriere und arbeiten mehr als fünf Jahre nach ihrer Promotion an einer Hochschule. Vor diesem Hintergrund wird für viele Graduierte eine Orientierung in Richtung Unternehmen, Behörden und Kultureinrichtungen sinnvoll und notwendig.

IHJO unterstützt Graduiertenförderung bedarfsorientiert

Nur wie finden Promovierte ihren Weg durch das Dickicht von Möglichkeiten außerhalb der Hochschule? Während Graduierte international – vor allem in den USA und Großbritannien – darauf vorbereitet werden, erhalten sie im deutschsprachigen Raum nur vereinzelt professionelle Unterstützung.

Aber auch hier ist der Bedarf nach einer Ergänzung der Graduiertenförderung erkannt und wird rege diskutiert. Denn „Promovierte haben erschwerte Bedingungen auf dem außerhochschulischen Arbeitsmarkt. Sie konkurrieren mit durchschnittlich fünf Jahre jüngeren Master-Absolvent_innen, die bereits Berufserfahrung und aus Sicht der Unternehmen auch ohne Promotion hinreichend fachliche Kompetenzen mitbringen“, sagt Sandra Heinemann, Referentin für außeruniversitäre Karrierewege der IHJO.


Sandra Heinemann bei der Podiumsdiskussion der Konferenz „The Future of Graduate Education“ in Lüneburg.

Foto: Jan-Bennet Voltmer

Positive Resonanz auf das Graduiertenprogramm der IHJO

Auf der internationalen Konferenz „The Future of Graduate Education“ – ausgerichtet am 29. November durch die Leuphana Universität Lüneburg – stellte Heinemann das Programm der IHJO für Promovierende vor. Der Kongress widmete sich unter anderem der Frage, mit welchen innovativen Angeboten sich die Graduiertenförderung an die modernen Arbeitsmarktbedingungen für Promovierte anpassen lässt.

„Die Resonanz der Teilnehmenden aus anderen Hochschulen zeigte, dass vereinzelte Angebote für Promovierende auf dem Weg in eine außerhochschulische Karriere nicht fruchten,“ resümiert Heinemann. „Im Gegensatz dazu wird das Angebot für Promovierende der IHJO stark nachgefragt. Das Coaching Programm für 2019 war mit zehn Teilnehmenden schnell ausgebucht. Für das Frühjahr 2020 planen wir einen weiteren Coaching-Prozess, für den sich erneut viele Interessent_innen gemeldet haben. Das heißt für uns, dass wir einen Nerv treffen und unsere Konzepte nah am Bedarf der Promovierenden erproben und weiterentwickeln können. Nur so lassen sich neue bedarfsgerechte Elemente sinnvoll und langfristig in die Graduiertenförderung integrieren.“

Bei Fragen zum Programm der IHJO für Promovierende wenden Sie sich gern an Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).

 

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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Multimediale Ausstellung im Innovation(s)Mobil: Das Küstenschutz-Projekt FRAMES informierte über Hochwasserrisiken und Schutzmaßnahmen


Wie können sich die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten gegen Hochwasser schützen? Welche Vorkehrungen sollten für öffentliche Gebäude, etwa Krankenhäuser, getroffen werden?


Über die Möglichkeiten des Risikomanagements im Küstenschutz – auf regionaler wie persönlicher Ebene – informierte der Science Truck der IHJO in einer Ausstellung vom 27. bis 29. November in Brake. Die Jade Hochschule hatte Schutzmaßnahmen im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts FRAMES (Flood Resilient Areas by Multi-layEred Safety, deutsch: Hochwasserangepasste Regionen durch Vorsorge auf mehreren Ebenen) für den Landkreis Wesermarsch erarbeitet. Dabei bestand eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, dem Oldenburg-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) und weiteren regionalen Partnern. Moderiert durch Projektleiter Dr. Helge Bormann diskutierten die Küstenschutz-Verantwortlichen der Region die Projektergebnisse am 28. November im Kreishaus Brake.



Schüler_innen und Schüler informieren sich im Science Truck der IHJO über Möglichkeiten des Küstenschutzes in der Region Wesermarsch.

Aktionstag für Schülerinnen und Schüler


Am Freitag, 29. November., waren Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Technik vom Schulstandort Brake zu Gast im Innovation(s)Mobil. Jenny Kebschull, Mitarbeiterin im Projekt FRAMES, führte die Jugendlichen durch die Ausstellung und erklärte sowohl die Hochwasserrisiken als auch die entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rainer Zon vom Landkreis Wesermarsch erläuterte Details zur App Katwarn, die regional über Unwetter, Schulausfälle, Katastrophen oder Evakuierungen informiert. Außerdem lernten die Schüler_innen die App Corhelper kennen, die im Notfall Ersthelfer_innen in der Umgebung rufen hilft, bevor der Rettungsdienst eintrifft.

Ansprechpartnerin für das Innovation(s)Mobil ist Dr. Silke Glogowski (silke.glogowski@jade-hs.de).

Fotos: Piet Meyer, Gaby Ernstorfer

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Allgemein, KarriereWege

12 Studierende der Studiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwirtschaft und sieben Vertreter_innen regionaler Unternehmen trafen sich am 6. November zum ersten PraxisEvent des Teilprojekts KarriereWege. Gemeinsam mit dem Praxisamt der Jade Hochschule hatte die IHJO in die Kultur Bar auf dem Campus Oldenburg der Jade Hochschule eingeladen.


Ziel des Events war es, den Studierenden Einblicke in die Unternehmen zu ermöglichen und den Unternehmen Gelegenheit zu geben, sich in einem persönlichen Rahmen als potenzielle Arbeitgeber zu präsentieren. Langfristig soll auch dieses Format dazu beitragen, den außerhochschulischen Berufseinstieg von Absolvent_innen in regionale Unternehmen zu unterstützen und die hiesige Wirtschaft zu stärken. „Unsere Veranstaltung ist sehr gut angekommen. Die Studierenden haben einhellig zurückgemeldet, dass dieser direkte Kontakt zu Unternehmen schon ab dem 5. Fachsemester Sinn macht,“ sagt Rosemarie Schiller vom Praxisamt der Jade Hochschule.


Über die digitale Anwendung „Mentimeter“ wurde während des Abends das Vorwissen der Studierenden über die vertretenen Unternehmen abgefragt. Mithilfe projizierter Wortwolken konnten die Firmenvertreter_innen den Informationsstand der Studierenden direkt sehen. „Die Wortwolken lösten sofort einen regen Austausch zwischen den Teilnehmern aus. Es ging um gegenseitige Erwartungen, viele tauschten Kontaktdaten. In einem Fall wurde sogar eine Bewerbung in die Wege geleitet. So hatten wir uns das gewünscht,“ resümiert Ingrida Budininkaite, Referentin Mentoring und Coaching für Studierende.

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Allgemein, KarriereWege, News, Veranstaltung

Sechs Mentoring-Tandems haben im Rahmen des IHJO Mentoring Programms zusammengefunden. Der Auftakt fand am Dienstag im Schlauen Haus Oldenburg statt.


Vier Studierende der Jade Hochschule aus den Fachbereichen Wirtschaft sowie Management, Information, Technologie und zwei Promovierende der Universität Oldenburg aus den Disziplinen Chemie und Sozialwissenschaften werden sich im kommenden Jahr im zweimonatlichen Rhythmus mit Mentoren aus regionalen Unternehmen zu persönlichen Gesprächen treffen, um gemeinsam ihren Berufseinstieg außerhalb der Hochschule vorzubereiten.


Interdisziplinäre Tandems


Die Mentoring-Tandems sind bewusst interdisziplinär zusammengesetzt. „Verschiedene Fachperspektiven auf dieselbe Fragestellung bergen oft mehr Potenzial und können mehr Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Und natürlich profitieren die Mentees unabhängig von konkreten Berufen und Branchen von den Erfahrungen und dem persönlichen Feedback der Mentorinnen und Mentoren,“ erklärt Ingrida Budininkaite, Referentin der IHJO für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende. „Außerdem sollen die Mentees konkrete Einblicke in Unternehmensstrukturen erhalten und sich ein Bild von der Berufswelt außerhalb der Hochschule machen können. Die Tandems gehen eine Arbeitsbeziehung ein, in der Motivation, Erkenntnis und Lernen auf beiden Seiten möglich ist,“ sagt Sandra Heinemann, Referentin Außeruniversitäre Karrierewege von Promovierenden.


Denn nicht nur für die Mentees ist das Programm nützlich. Das Engagement kann die Mentor_innen persönlich bereichern und eine Möglichkeit sein, ein wenig von der Zugewandtheit und Unterstützung zurückzugeben, die ihnen vielleicht selbst einmal zu Teil wurde. Die Unternehmen, deren Mitarbeiter_innen sich als Mentor_innen engagieren, bekommen über das Programm Einblicke in die Problemstellungen neuer Generationen und wertvolle Erkenntnisse für ihre künftige Personalpolitik.




Die Auftaktveranstaltung wurde genutzt, um ein gemeinsames Verständnis von Mentoring zu entwickeln und konkrete Ziele für die Tandems zu erarbeiten.

Gelungener Auftakt


Nach dem Kennenlernen in der Runde ging es am Dienstag direkt an die Arbeit: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden? Während es bei dem einen Mentee mehr darum gehen mag, eine Wunschvorstellung für die erste Stelle zu entwickeln, möchte der andere vielleicht mit den Soft Skills weiterkommen oder Bewerbungssituationen im Rollenspiel einüben.


Im Laufe des Nachmittags erarbeiteten die Tandems konkrete Ziele für das kommende Jahr. Diese wurden in Form von Vereinbarungen von beiden Seiten unterschrieben und dienen als Arbeitsgrundlage. Neue Fragestellungen können die gemeinsame Arbeit jederzeit ergänzen.


Mehr Infos zum Programm „Praktisch vernetzt“


Die Mentoring-Treffen sind zudem in ein festes Rahmenprogramm eingebettet: Regelmäßige Seminare zur Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen sowie Netzwerktreffen sollen die Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben erhöhen. Auch ein Gruppencoaching für die Mentees gehört zum Programm. Hier können sie Erfahrungen in der interdisziplinären Zusammenarbeit reflektieren und eigene Potenziale entdecken und einschätzen lernen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Teilprojekts KarriereWege.

Fach- und Führungskräfte als Mentor_innen gesucht

Derzeit engagieren sich unter anderem Vertreter_innen der Unternehmen BTC, T-Systems und Bünting als Mentor_innen im Programm der IHJO. Dennoch gibt es eine Warteliste von Studierenden und Promovierenden, für die noch Mentor_innen fehlen. Fach- und Führungskräfte aus der Region, die Interesse haben, einen Mentee zu betreuen, wenden sich bitte an die Referentinnen Ingrida Budininkaite (ingrida.budininkaite@jade-hs.de) und Sandra Heinemann (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de). Auch Studierende und Promovierende, die als Mentee teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Der Einstieg ins Mentoring ist möglich, sobald ein Tandempartner gefunden ist.

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Der Projektträger Jülich war – vertreten durch Katja Lorbach und Peter Kretek – am 30.10. zu Gast auf dem Innovation(s)Campus der IHJO in Oldenburg.


Im Auftrag des Bundes und der Länder setzt der Projektträger Forschungs- und Innovationsförderprogramme um und prüft deren Entwicklung und Erfolge. Im Gespräch mit den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Manfred Weisensee (Jade Hochschule), Dr. Jürgen Meister als Vertreter des Instituts OFFIS sowie der Projektleitung Dr. Michaela Muylkens und Hans-Peter Ratzke ließen sich Lorbach und Kretek über die bisherige und geplante strategische Wirkung der Innovations- und Transferaktivitäten der IHJO informieren. Im Gespräch mit dem Team erfuhren die Gäste Aktuelles zum Stand der Teilprojekte. Bei der anschließenden Begehung des Innovation(s)Campus und des ScienceTrucks machten sie sich ein Bild der Räumlichkeiten, die für die Aktivitäten des Projekts geschaffen wurden.


Unter innovative-hochschule.de können Sie sich über die Förderinitiative informieren.


Foto: Katja Lorbach (7.v.r.) und Peter Kretek (9.v.r.) vom Projektträger Jülich mit Dr. Michaela Muylkens (11.v.r.) und Hans-Peter Ratzke (13.v.r.) sowie dem Team der IHJO.


Fotocredit: Markus Hibbeler

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Artenvielfalt und Bodenkartierung, Gehörlosigkeit und Schallschutz: Die Schülerakademie der IHJO vermittelte wissenschaftliche Fragestellungen.



Es ist Donnerstag und der erste Regentag einer bislang sonnigen Woche. Die 12 Oberstufenschüler_innen der IGS, die sich um 8 Uhr morgens mit ihrem Biologielehrer vor dem Unibad in Haarentor treffen, wirken kaum jünger als die Studierenden, die sich ebenfalls einfinden. Alle tragen Regenjacken und Gummistiefel, denn gleich geht es in die Haarenniederung. 

Es ist der vierte Tag einer Praktikumswoche am Fachbereich Landschaftsökologie der Universität Oldenburg, an dem im Rahmen der Schülerakademie der IHJO auch die Schüler_innen der IGS teilnehmen. Nachdem sich die Gruppe an den ersten drei Tagen mit den Schutzgütern Boden, Wasser und Fauna beschäftigt hat, steht heute Flora auf dem Programm. Bisher haben die Schüler_innen dieselben Fragestellungen wie die Studierenden bearbeitet. „Heute, bei der Vegetationsaufnahme, bekommen sie einfachere Aufgaben, sonst würde es ohne Vorkenntnisse zu schwierig“, erklärt Dr. Inken Dörfler vom Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, die das Praktikum heute mit Unterstützung von Tutor Hendrik Hiersemann betreut.

Zeitgleich treffen sich 17 an Physik interessierte Mitschüler_innen mit ihrem Physiklehrer Marco Dammann und Antje Ahrens, Mitarbeiterin der IHJO, am Lappan. Diese Gruppe nimmt an der parallel stattfindenden Schülerakademie „Hörforschung“ teil und soll heute lernen, eine Schallpegel-Messkampagne zu planen und diese in der Innenstadt Oldenburgs durchführen.

Dass die IGS Flötenteich vom 2. bis 6. September ihre Schüler_innen ins Feld der wissenschaftlichen Forschung schickt, ist dem Umstand zu verdanken, dass sie in dieserWoche ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Für die gesamte Schule ist eine Projektwoche ausgerufen, die am Freitag mit einem großen Fest endet. Dort sollen alle Projektgruppen ihre Ergebnisse mit Postern präsentieren.

Feldforschung in der Haarenniederung

Zurück in der Haarenniederung. Anhand einer Beispielfläche erklärt Inken Dörfler die Aufgabe des heutigen Tages: Die Studierenden sollen auf mehreren je einen Quadratmeter großen Flächen alle Pflanzen bestimmen und die Häufigkeit ihres Vorkommens ermitteln. Die Schüler_innen erhalten den Auftrag, Vorkommen und Häufigkeit von acht Indikator-Pflanzen im gesamten Gelände zu bestimmen. Solche so genannten Vegetationsaufnahmen im Rahmen von landschaftsökologischen Begutachtungen sind in Zusammenhang mit der Stadtplanung oder der Planung von Straßen und Autobahnen wichtig. Werden schützenswerte Arten identifiziert, lassen sich Ausgleichsmaßnahmen empfehlen.



Dass die Haarenniederung besonders schützenswert ist, hat kurz zuvor der Rat der Stadt Oldenburg bestätigt, der das Gelände zum Naturschutzgebiet erklärt hat. „Über die Aufwertung der Haarenniederung freue ich mich sehr“, sagt Anja Wübben von der IHJO. Sie hat die Schülerakademie „Landschaftsökologie“ organisiert. „Sie zeigt, wie wichtig die umweltwissenschaftlichen Untersuchungen sind, um wertvolle Gebiete überhaupt erkennen und schützen zu können.“

Dörfler und Hiersemann helfen den Teilnehmenden bei ihren Aufgaben und werden mal vom einen, mal vom anderen Ende des Geländes gerufen, um schwer bestimmbare Pflanzen zu begutachten. Biologielehrer Dr. Olaf Hostrup begleitet die Gruppen im Wechsel. Er habe sich gewünscht, „dass die Schüler in der Projektwoche rauskommen und erleben, wie Biologie als Fach draußen in der Natur umgesetzt wird. Das ist anders als das, was die Jugendlichen aus dem Klassenzimmer kennen. Nach der Woche werden sie hoffentlich genauer hinschauen, wenn sie durch eine Landschaft gehen, mehr sehen und mehr erkennen“.

Für die Schüler_innen war die Akademie auf jeden Fall ein außergewöhnliches Erlebnis: „Die Woche war ganz schön anstrengend bisher. Aber es hat auch Spaß gemacht und war sehr vielfältig“, sagt Franziska aus der 12. Klasse.

Jannike aus der 11. Jahrgangsstufe hat die Entnahme der Bodenprobe am Montag am besten gefallen. Dabei hoben die Schüler_innen und Studierenden sechs unterschiedliche Bodenprofile aus, entnahmen Bodenproben und analysierten diese. Die zwei abgebildeten Profile aus dem Untersuchungsgebiet – stark vererdetes reliktisches Niedermoor und Podsol (Ascheboden) – eigneten sich gut, um den Teilnehmenden die Vielfalt der Bodenbeschaffenheit in der Haarenniederung zu verdeutlichen.

Nachdem die Schüler_innen am Dienstag einen Vortrag über Gewässerkunde gehört und anschließend eigene Grundwasserproben entnommen und analysiert haben, stand am Mittwoch Insektenbestimmung auf dem Programm.

Am ersten Praktikumstag hatten die Schüler_innen Insektenfallen unter Anleitung von Dr. Rolf Niedringhaus entlang dreier Beobachtungslinien in den Biotopen Wald, Vegetation am Fließgewässer und Feuchtwiese eingegraben. Nun präparierten sie die Insekten im Praktikumsraum, bestimmten und zählten sie, stuften sie nach ihrem Gefährdungsgrad nach der Roten Liste Niedersachsen ein und visualisierten und verglichen die Verteilung der Tiere in den drei nahe gelegenen Biotopen.

Eine Woche Hörforschung



Die Schülerakademie „Hörforschung“ begann am Montag mit Vorträgen über die theoretischen Grundlagen des Hörens und der Akustik. Es ging um Schall, Gehörfunktionen, Interferenz und Forschungmethoden: Wie geht die Wissenschaft damit um, dass Menschen Geräusche unterschiedlich wahrnehmen? Wie lassen sich Mikrofonaufnahmen im freien Gelände realisieren?

Dienstags standen Besuche im Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT), im Haus des Hörens sowie im Forschungszentrum für Neurosensorik der Universität Oldenburg auf dem Programm. Hier erfuhren die Schüler_innen, wie ein Hörgerät die Wahrnehmung beeinflusst, sie besichtigten Messinstrumente und kamen in persönlichen Kontakt mit Wissenschaftler_innen.

Am Mittwoch folgten Vorträge und Kurz-Workshops in Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenverein Oldenburg zu Erkrankungen des auditiven Systems. Die Schüler_innen lernten Menschen mit Hörschädigungen und deren Angehörige kennen und erfuhren aus erster Hand, welche Herausforderungen und Bewältigungsstrategien zum Alltag Betroffener gehören.

Der heutige Donnerstag ist einer eigenen Feldforschung zum Thema Umweltlärm gewidmet: Anhand zuvor erklärter Kriterien definieren die Teilnehmenden passende Messstationen und nehmen pro Station drei Messungen in verschiedene Richtungen vor. Außerdem erfassen sie per Fragebogen das subjektive Empfinden des Lärms an jedem Messstandort.

Schließlich überführen sie die Daten in eine digitale Karte und machen sie so vergleichbar mit den offiziellen Lärm-Karten, die das Land Niedersachsen bereitstellt. „Die Lärm-Karten sind unter anderem für die Stadtplanung relevant, da sich zum Beispiel durch Schall-reflektierende Flächen wie Glas oder Schall-absorbierende Flächen von Häusern den Lärmpegel senken lässt“, erklärt Antje Ahrens, die die Projektwoche „Hörforschung“ konzipiert und selbst die Einführungsvorträge für die Schüler_innen vorbereitet hatte.

Projektaufgabe

Im Anschluss an die Messungen geht es weiter in den Seminarraum: Hier setzen sich die Schüler_innen in drei Projektgruppen an ihre Aufgaben. Während eine Gruppe am Laptop ein Plakat mit Informationen zum Thema Lärmschutz entwirft, erstellt eine zweite Gruppe ein aufwändiges Video zum Thema Hören. Von der Skript-Erstellung über das Einsprechen der Tonspur bis zum Schnitt liegt die gesamte Videoproduktion in der Hand der Schüler_innen. Die dritte Gruppe schließlich erstellt einen Flyer, der sich inhaltlich an neue Studierende der Hörforschung richtet und sie auf das Studium einstimmen soll. Für Fynn und Max, beide 18, war es eine gute Woche: „Wir sind mitgekommen, um die Universität kennenzulernen. Auf jeden Fall wollen wir Naturwissenschaften studieren, ob es Physik wird, ist noch offen. Der zweite Tag war am interessantesten: Wir konnten Wissenschaftler kennenlernen und eine Ahnung bekommen, was sie machen und an welchen Fragestellungen sie arbeiten“, sagt Fynn.

Machen Sie mit!

Wie leise ist Oldenburg? Und wie laut ist Jever? Das BürgerLabor der IHJO sucht die lautesten und leisesten Orte im Nordwesten. 
Hier teilnehmen!

Über die Schülerakademie

Die Schülerakademie ist ein Veranstaltungsangebot der IHJO mit dem Ziel, Wissenschaft insbesondere für Oberstufenschüler_innen intensiv erlebbar zu machen: Die Teilnehmenden machen eine Woche lang erste praktische Erfahrungen mit Forschungsmethoden und erhalten Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten. Außerdem kommen sie in direkten Kontakt mit Forschenden und können sich ein erstes Bild vom Berufsleben im Wissenschaftskontext machen.

Die Veranstaltung findet zweimal jährlich statt und wird von den Referentinnen des Teilprojekts SchülerWissen konzipiert und in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Oldenburg sowie der Jade Hochschule durchgeführt. Bei Interesse an vergleichbaren Veranstaltungen oder im Fall von Fragen wenden Sie sich bitte an die Referentinnen. 

Die nächste Schülerakademie ist für die Woche vom 8. bis 12. Juni 2020 auf Spiekeroog geplant. Teilnehmen werden Schüler_innen aus der Küstenregion sowie von der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog.


Fotos: Antje Ahrens, Nele Claus, Anja Wübben, Yukie Yasui

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Allgemein, KarriereWege, News

12 Studierende der Jade Hochschule nahmen Anfang September an einem dreitägigen Workshop der IHJO zur Karriereplanung in Dangast teil und nutzten die Möglichkeit, sich auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Unter Anleitung von Trainer Marc Buddensieg lernten sie mithilfe der so genannten Life/Work-Planning-Methode, die wichtigsten persönlichen Fähigkeiten und ein individuell passendes Arbeitsmarktsegment zu identifizieren sowie Interviews mit potenziellen Kolleg_innen und Vorgesetzten zu führen.


Trainer Marc Buddensieg im Gespräch mit Teilnehmenden des Workshops „Karrierewege gestalten“.


Pflicht oder Kür bei der Jobsuche: Welche Stelle passt zu mir?

Das Life/Work-Planning richtet sich an Menschen, die in den Beruf einsteigen oder nach einigen Jahren der Berufstätigkeit neue Orientierung suchen. „Für die persönliche Zufriedenheit reicht es langfristig nicht aus, lediglich die Profilanforderungen einer Stelle zu erfüllen. Andere Fragen sind für das Arbeitsleben mindestens ebenso wichtig“, erklärt Buddensieg: „Welche meiner Fähigkeiten setze ich erfolgreich und mit Freude ein? Welches Themenfeld und welche Produkte interessieren mich? In welchem Arbeitsumfeld bin ich mit meinen Werten und meiner Persönlichkeit richtig aufgehoben?“

Eine Sprache für die eigenen Fähigkeiten finden

Im ersten Schritt lernten die Studierenden, die Fähigkeiten zu benennen, die sie auszeichnen und die sie in ihrem Leben bereits erfolgreich eingesetzt haben. Da Menschen dazu neigen, mindestens einen Teil ihrer Kompetenzen zu unterschätzen oder gar zu übersehen, wurden die Fähigkeiten im Dialog mit den anderen Workshop-Teilnehmenden erarbeitet. So identifizierten die Studierenden jeweils einen bunten Strauß von oft über hundert Fähigkeiten und sollten daraus drei auswählen, die sie in ihrem Berufsleben hauptsächlich einsetzen möchten. „Wer seine Fähigkeiten kennt und benennen kann, hat Worte gefunden, sich selbst passend zu präsentieren“, sagt Buddensieg. Anke-Kathrin Bertenrath, Masterstudentin Management Digitale Medien im 2. Semester, bestätigt: „Ich fand es interessant eine Einschätzung meiner Fähigkeiten von Menschen zu erhalten, die mich nicht kennen. Sonst spreche ich mehr mit Menschen die mir nahe stehen. Daher habe ich jetzt anderes und sozusagen unvoreingenommenes Feedback bekommen. Außerdem habe ich Fähigkeiten, die ich mir selbst nicht direkt zugeordnet hätte.“


Teilnehmende beim Austausch in der Gruppe.


Sich im „verdeckten“ Arbeitsmarkt vernetzen: das Vier-Fragen-Gespräch als Türöffner

Die Life/Work-Planning-Methode geht davon aus, dass gut Dreiviertel der zu besetzenden Vakanzen nicht in den üblichen Jobportalen erscheinen, sondern dass sie bereits vergeben sind, bevor eine formale Ausschreibung erfolgt. „Da die meisten Arbeitssuchenden sich ausschließlich mit öffentlichen Ausschreibungen beschäftigen, ist die Chance, einen passenden Arbeitsplatz zu finden, auf dem verdeckten Arbeitsmarkt viel größer. Es macht Sinn sich dort zu vernetzen, wo Stellen geschaffen werden und von ihnen zu erfahren, bevor sie inseriert sind. Auch erfahre ich mehr über einen Arbeitsbereich, wenn ich mit Menschen aus dem Bereich spreche“, erklärt Buddensieg.

Um diese Kontaktaufnahme zu üben, sollten die Studierenden in der zweiten Workshop-Phase zwei bis drei Unternehmen besuchen und unangemeldet Gespräche mit mindestens sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen, um mehr über den Wunsch-Arbeitsmarkt zu erfahren. Zur Strukturierung der Gespräche dienten vier Fragen: „Wie sind Sie dazu gekommen hier zu arbeiten?“, „Was gefällt Ihnen gut?“, „Was gefällt Ihnen nicht so gut?“ und „Können Sie drei Menschen aus Ihrer Branche empfehlen, die wir ebenfalls ansprechen dürfen?“

Zur Überraschung der Studierenden waren Dreiviertel der angefragten Ansprechpartner_innen bereit, sich kurzfristig Zeit für das Interview zu nehmen. „Ich hätte nie gedacht, wie offen Menschen dafür sind, spontan über sich und ihren Beruf zu sprechen. Kein Mensch kommt auf die Idee, irgendwo hin zu gehen und Leute zu fragen: ‚Wie ist es, da zu arbeiten, wo Du arbeitest?‘ Aber man sollte es sich trauen. Nach meinem Master werde ich erstmal ein Jahr lang befristet arbeiten. In der Zeit will ich unbedingt das umsetzen, was ich hier gelernt habe“, sagt Tobias Rosteck, Masterstudent Maschinenbau im Dualen Studium.

Ingrida Budininkaite von der IHJO ergänzt: „Allen Studierenden ist zu wünschen, dass sie nach dem Studium den zu ihnen passenden Platz in der Arbeitswelt finden und einer Aufgabe nachgehen, für die sie ‚brennen‘. Deshalb haben wir den Workshop mit Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung ausgerichtet. In den drei Tagen im geschützten Rahmen außerhalb der Hochschule sollten die Teilnehmenden Raum bekommen, sich selbst zu erforschen.“

Über das Teilprojekt KarriereWege

Das Teilprojekt KarriereWege der IHJO fördert Studierende und Promovierende auf dem Weg ins Berufsleben. Die oben beschriebene Veranstaltung fand im Rahmen einer Pilot-Phase des Teilprojekts für Studierende der Jade Hochschule statt und wurde gemeinsam mit der in Zusammenarbeit mit der Zentralen Studienberatung organisiert. Ab 2020 werden vergleichbare Veranstaltungen auch für Studierende der Universität Oldenburg angeboten.
Im Mentoring-Programm des Teilprojekts haben Studierende und Promovierende darüberhinaus die Möglichkeit, sich ein Jahr lang von Mentor_innen aus Unternehmen und Institutionen begleiten zu lassen.

Bei Fragen oder Interesse an diesen Angeboten wenden Sie sich bitte an:

Ingrida Budininkaite, Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Studierende (ingrida.budininkaite@jade-hs.de), und

Sandra Heinemann , Referentin für das Mentoring- und Coaching-Programm für Promovierende (sandra.heinemann@uni-oldenburg.de).



Fotos: Yukie Yasui

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