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Allgemein, News, Prizepapers, SchülerWissen

Auf der Grundlage von historischen Quellen ein Theaterstück schreiben – dieser Herausforderung stellte sich der Kurs „Darstellendes Spiel“ der IGS Helene Lange Schule. Zu einer Liveaufführung kam es wegen Corona nicht, stattdessen produzierten die Jugendlichen einen Film: In Zusammenarbeit mit der IHJO und dem „Prize Papers“-Projekt der Uni Oldenburg entstand „Gekapert!“

„Sah manches Schiff, gar früh gestrandet. Sah manch Hafen, fast versandet. Sah die Lebenden und die Toten. Sah manch Kind und manchen Greis. Erlebte Stürme und Gewalten. Sah Tod, sah Krieg, sah Pest und Eis. Sah Feste und die jungen Paare. Sah Kaperungen und Gefahr. Und ich werde jetzt berichten, wie es wirklich und wahrhaftig war.“

Mit diesen Worten stellt sich Thalia, die Gallionsfigur eines gleichnamigen Segelschiffes, zu Beginn des Films „Gekapert!“ vor. In den folgenden 40 Minuten präsentieren die Schüler_innen des Kurses „Darstellendes Spiel“ der IGS Helene Lange Schule in unterschiedlichen Szenen das Leben auf See im 17. und 18. Jahrhundert. Dazu gehören Kaperprozesse oder Liebesgeschichten genauso wie die vermeintliche Sichtung von Seeungeheuern. Zu Beginn des neuen Schuljahres wurde der Film im Forum der Helene Lange Schule präsentiert. Dabei hätte es eigentlich keinen Film, sondern ein Theaterstück geben sollen, die Aufführung war ursprünglich für den Sommer 2020 geplant. Doch die Coronapandemie durchkreuzte immer wieder die Pläne aller Beteiligten.

Wie aus historischen Quellen Theaterszenen werden

Bis zum fertigen Video war es ein langer Weg, der im August 2019 begann. Ausgangspunkt war das Forschungsvorhaben „Prize Papers“ (Prisenpapiere), eines der größten historischen Projekte in Deutschland. Seit 2018 erschließen und digitalisieren Forschende der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem britischen Nationalarchiv eine große Sammlung von Dokumenten aus der Zeit der Seekriege des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Dokumente stammen aus aller Welt und gelangten durch die Kaperung feindlicher Schiffe nach England.

„Als ich von dem Projekt hörte, dachte ich, dass es gut zu unserer Reihe ,Projekt: Wissen‘ passt,“, sagt Antje Ahrens, Mitarbeiterin im Teilprojekt „Schülerwissen“ der IHJO. Darin begleiten Mitarbeiter_innen der IHJO Schüler_innen über mehrere Monate dabei, wissenschaftliche Themen zu ergründen und koordinieren die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Partnern. „Dieses Format bot sich bei dem Prize Papers-Projekt an, weil sich seine komplexen Inhalte nicht in einem kurzen Zeitraum wie einem Nachmittag vermitteln lassen.“ Mit ihrer Idee, die Projektinhalte szenisch umzusetzen, stieß Ahrens auf offene Ohren – bei Eike Schaumburg-Roll und Nicole Rademacher, die den inklusiven Kurs „Darstellendes Spiel“ an der Helene Lange Schule leiten. Und bei Dr. Jessica Cronshagen und Frank Marquardt aus der Abteilung Frühe Neuzeit der Universität Oldenburg. Gemeinsam mit Studierenden bereiteten sie die Inhalte des „Prize Papers“-Projekts für die Jugendlichen auf.

So erfuhren die Schüler_innen des Jahrgangs 11 beispielsweise, wie der Alltag an Bord der Schiffe und in den karibischen Kolonien aussah oder wie Kaperungen abliefen. Das Team der Uni half den Jugendlichen dabei, Originalquellen, darunter Liebesbriefe, Gerichtsakten oder Kochrezepte, zu verstehen und einzuordnen. Sie dienten als Grundlage, um in Gruppen Theaterszenen zu schreiben. Einige der Texte übernahmen die Schüler_innen im Original, andere erzählten sie freier nach oder erfanden zusätzliche Figuren. Die unterschiedlichen Szenen stehen jeweils für sich, ergänzen sich aber auch gegenseitig. Am Ende entstand eine Collage über das damalige Leben an Bord.

Ein Film entsteht – trotz vieler Hindernisse

Nach dem Schreiben begannen die Proben. In dem inklusiven Kurs erarbeiteten Schüler_innen mit und ohne geistige Behinderung die Szenen gemeinsam. Dabei stand ihnen die Theaterpädagogin Lore Schillberg mit Tipps zur Seite. Ein Aufführungstermin im Juni 2020 und ein Aufführungsort – die Oldenburger Limonadenfabrik – waren schon gefunden, als Corona allen einen Strich durch die Rechnung machte. Mitte März 2020 wurden die Proben ausgesetzt.

Von da an musste die Gruppe immer wieder umjustieren: Im neuen Schuljahr führte sie das Projekt fort – mit geänderter Besetzung, weil einige Schüler_innen den Kurs verließen und neue dazu kamen. Jugendliche mit und ohne Behinderung wurden in unterschiedliche Kohorten aufgeteilt und konnten nicht mehr miteinander proben. Zwischen Dezember 2020 und April 2021 mussten die Proben erneut pausieren. „Ich glaube, wir alle haben uns in dieser Zeit manchmal gefragt, ob wir das Projekt überhaupt zu Ende bringen können“, sagt Schaumburg-Roll.

Angesichts so vieler Unwägbarkeiten entschied sich der Kurs dafür, aus dem Theaterstück einen Film zu machen. Eine Lösung, mit der neue Herausforderungen entstanden, denn die Gruppe brauchte nicht nur bei den Dreharbeiten, sondern auch beim Schnitt und bei der Auswahl von Musik Unterstützung. „In all diesen Angelegenheiten empfanden wir es als Privileg, mit der IHJO zusammenzuarbeiten“, sagt Schaumburg-Roll. Nicht nur hatte Ahrens die Idee für die Kooperation entwickelt, sie blieb auch während der Umsetzung Ansprechpartnerin für den Kurs: So bezahlte die IHJO die Theaterpädagogin sowie technisches Personal und fragte beim Staatstheater nach Requisiten an.

Am 7. September schließlich feierte der Film Premiere, vor etwa 45 Beteiligten, Familienangehörigen und Freund_innen. „Der Film ist ganz anders geworden als ich das zu Anfang gedacht hätte – und das ist gut so. Genau wie das „Prize Papers“-Projekt thematisiert es nicht wenige große Helden, sondern die „ganz normalen“ Menschen, die auf den gekaperten Schiffen unterwegs waren“, sagt Ahrens. Schaumburg-Roll ergänzt: „Das Theater bietet uns die Möglichkeit, Realität und Fiktion miteinander zu verbinden und dadurch einen Zugang zu einer Thematik zu finden, der für uns zuvor so nicht sichtbar gewesen wäre.“

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Allgemein, News, SchülerWissen

Auf einer neuen Webseite gibt die IHJO einen Überblick über Materialien für selbstständiges und multimediales Lernen. Hinweise auf Online-Tools, Lernvideos und Informationen zu Fortbildungen und Veranstaltungen ergänzen einander. Die Seite wird fortlaufend erweitert.

Nicht erst seit der Coronapandemie ist selbstständiges Lernen eine Schlüsselkompetenz, die Kinder und Jugendliche im Laufe ihrer Schulzeit erwerben sollen. Daneben spielen digitale Lehr- und Lernmaterialien im Unterricht eine immer größere Rolle. Doch wie finden Schüler_innen seriöse Informationen im Internet? Und was können Lehrer_innen tun, um ihren Unterricht multimedial zu gestalten?

Das Teilprojekt „Schülerwissen“ der IHJO beschäftigt sich schon seit längerem mit diesen Fragen. Unter anderem bietet es Fortbildungen zu Online-Tools für Lehrkräfte an, begleitet Jugendliche im Rahmen von „Projekt Wissen“ bei eigenen kleinen Forschungsprojekten oder informiert Schüler_innen in der „Teaching Library“ darüber, wie sie selbstständig nach Forschungsliteratur recherchieren können. „Dabei haben wir mit unterschiedlichen Apps, Webseiten und anderen Werkzeugen gearbeitet, die wir gerne gebündelt vorstellen und anderen zur Verfügung stellen wollen“, erläutert Elzbieta Skajda, Mitarbeiterin im Teilprojekt „Schülerwissen“. Daher entwickelte sie die Webseite „ForschungsToolkit“.

Unter toolkit.ihjo.de finden Lehrende und Multiplikator_innen aus dem Bildungsbereich sowie Schüler_innen weiterführender Schulen ab sofort Hinweise zu unterschiedlichen Tools und Veranstaltungen. Lehrkräfte erhalten unter anderem einen Überblick über Quellen von Open Educational Resources (OER), also frei verfügbaren Bildungsmaterialien im Internet. In Praxisberichten gibt Skajda außerdem ihr Erfahrungswissen an Lehrkräfte weiter und erklärt unter anderem, wie sich ein Imagevideo für die eigene Schule erstellen lässt oder mit welcher Software sich Zoom-Konferenzen interaktiver gestalten lassen. Zu zahlreichen Themen, etwa dem Einsatz von Online-Escape-Rooms oder Erklärvideos im Unterricht, finden Lehrkräfte Hinweise zu Fortbildungen der IHJO.

Für Schüler_innen hat Skajda beispielsweise Infotexte und -videos zu selbstständigem Lernen zusammengestellt. Außerdem gibt sie Schritt-für-Schritt-Hinweise, wie Jugendliche ihre erste Facharbeit schreiben – von der Ideenfindung bis zum fertigen Text. Schüler_innen, die programmieren lernen möchten, finden für HTML, CSS und JavaScript Texte und Videos zum Einstieg. Zur Studienorientierung liefert das ForschungsToolkit darüber hinaus Termine von Informationsveranstaltungen an Hochschulen.

Wichtig ist Skajda zu betonen, dass das ForschungsToolkit nicht fertig ist, sondern ständig weiterentwickelt wird: „Wir freuen uns über Hinweise von Lehrkräften und Schüler_innen, welche Tools sie in ihrem Alltag verwenden“.

Foto: istock.com/CentralITAlliance

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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

„Hinkommen und drankommen“ – unter diesem Motto konnten sich am vergangenen Wochenende Interessierte auf der Agrar- und Freizeitmesse LandTageNord in Hude-Wüsting gegen das Coronavirus impfen lassen. Das ImpfMobil der IHJO war vom 20. bis zum 23. August jeweils von 9:00 bis 18:00 Uhr im Einsatz. Ein Impfteam des Malteser Hilfsdienstes aus dem Impfzentrum des Landkreises Oldenburg verabreichte insgesamt 200 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz eröffnete die Messe am 20. August und besuchte dabei auch das ImpfMobil der IHJO. Empfangen wurde er unter anderem von Prof. Dr. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule), Hans-Peter Ratzke (Projektleiter der IHJO) und Dr. Silke Glogowski (Managerin Innovation(s)Mobil der IHJO).

Das Innovation(s)Mobil der IHJO dient normalerweise als mobile Plattform des Wissenschaftstransfers. Es ist für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen oder außerschulischen Lernorten gedacht. Da die Coronapandemie seinen vorgesehenen Einsatz erschwert hat, baute die IHJO in Kooperation mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit der Jade Hochschule das Innovation(s)Mobil zum ImpfMobil um. Mit dem ImpfMobil stehen drei Impfstraßen zur Verfügung, die die Impfung von mindestens 300 Personen pro Tag unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen ermöglichen. Finanziert wird das Innovation(s)Mobil im Rahmen der IHJO durch das Bundesministerium für Bildung Forschung sowie das Land Niedersachsen.


Weitere Informationen: www.ihjo.de/impfmobil


Foto: Im ImpfMobil der IHJO wurde Friedrich Merz (vierter von links)  von Vertreter_innen der IHJO und der Jade Hochschule, der Messe LandTageNord und des Landkreises begrüßt, unter anderem Prof. Dr. Manfred Weisensee (Präsident der Jade Hochschule – erster von rechts), Helmut Urban (geschäftsführender Gesellschafter der LandTageNord – zweiter von links) und Holger Lebedinzew (Bürgermeister von Hude, zweiter von rechts).

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Innovation(s)Werkstatt
In einem zweitägigen Workshop der IHJO entwickelten wirtschaftlich Agierende, ehrenamtlich Engagierte und Hochschulangehörige spannende Ideen für die Oldenburger Innenstadt. Zum Abschluss der Veranstaltung stellten die Teilnehmenden dem Innenstadtmanager zwei Konzepte vor: ein „CoLivingCenter“ als Ort der Begegnung und ein nachhaltiges Mobilitätskonzept.

Die deutschen Innenstädte befinden sich im Wandel. Die Corona-Pandemie wirkt als Treiber so mancher, bereits bestehender Herausforderung – wie zunehmender Online-Handel, Leerstand, steigende Mieten. Gleichzeitig bietet der aktuelle Zeitpunkt auch die Chance, die Innenstadt neu zu denken.
Diesem Ziel widmete sich der Online-Workshop der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO). Die Veranstaltung fand am 24. und 25. Juni statt und richtete sich an Akteure der Oldenburger City, Studierende der regionalen Hochschulen sowie interessierte Bürger und Bürgerinnen.

Um kreative Ideen für die Innenstadt der Zukunft zu entwickeln, führte der Stadtforscher und Coach Kilian Flade die Teilnehmenden in zwei Teams durch einen Design Thinking Prozess. Eine zentrale Regel von Design Thinking lautet, immer die Anwender_innen in den Mittelpunkt des Kreativprozesses zu stellen. Dementsprechend beobachteten und interviewten die Teilnehmenden in interdisziplinären Teams am ersten Tag Nutzer_innen der Innenstadt und versuchten dem Problem auf den Grund zu gehen. Dabei widmete sich eine Gruppe der Frage „Wie können wir mehr und neue Funktionen in die Innenstadt bringen, um für mehr Lebendigkeit zu sorgen?“, die zweite Gruppe nahm sich dem Thema Mobilität in der Stadt an.

Am zweiten Tag folgte die Lösungsfindung. Mit digitalen Tools oder einfachen Materialien visualisierten die Teilnehmenden ihre Ideen. Dabei entstand ein erster Prototyp einer komfortablen Lastenrad-Abstellanlage. Das Mobilitäts-Team nahm nämlich die Anreise in die Innenstadt in den Blick. Aus einem Interview mit Stefan Dieker als Vertreter von „Oldenburgs gute Adressen“ erhielten sie die Information, dass etwa die Hälfte der Besucher_innen der Oldenburger Innenstadt aus dem Umland anreisen „Da ist auf jeden Fall entsprechend Potential für klimafreundliche, bequeme Alternativen zum eigenen PKW“, war sich ein Teammitglied sicher. Dementsprechend wurde ein Lastenrad-Ökosystem ausgearbeitet mit zentralen Fahrradschnellstraßen und multifunktionalen Lastenradstationen, welche auch zum Abstellen privater Räder einladen.

Mit dem zusätzlich durch eine App gesteuerten E-Lastenrad-Sharing-Angebot ließe sich in Zukunft auch gut das CoLiving-Center in der Fußgängerzone erreichen. Diesen neuartigen Ort für Begegnung entwickelte das andere Workshopteam, um ein lebendiges Miteinander in der Innenstadt zu fördern. Die Wahl des möglichen Umsetzungsortes fiel auf das derzeitige C&A-Gebäude in der Langen Straße, welches ab 2022 zur Verfügung steht. Das Gebäude bietet mit seinen zahlreichen Ebenen Platz für unterschiedliche Bereiche. Ob Indoor-Spielplatz, Werkhalle, Kochecke, Musikbereich oder Lernort – die Angebote wären vielfältig und für Jung und Alt gedacht. Mit einer geplanten, begrünten Fassade würde zudem dem tristen Grau entgegengesetzt werden.
„Das Angebot würde Menschen in die Stadt holen“, ist sich auch Innenstadtmanager Steffen Trawinski in der abschließenden Feedbackrunde sicher. Zusammen mit Stefan Dieker von Oldenburgs guten Adressen stand er als Interviewpartner und Feedbackgeber den Teilnehmenden zur Verfügung.
Der städtische Wettbewerb Gemeinsam.Oldenburg bietet den Teilnehmenden noch bis Ende des Jahres die Chance, die erarbeiteten Ideen der Stadtbevölkerung und -vertretung vorzustellen.

Das Teilprojekt Innovation(s)Werkstatt bietet regelmäßig Design Thinking Workshops zu unterschiedlichen Themen an. Gern werden auch spezifische Angebote für wissenschaftliche Projektteams, regionale Unternehmen und Institutionen zu eigene Fragestellungen ausgearbeitet. Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! unterstützt dabei den Austausch zwischen der Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Wenden Sie sich gern bei Interesse an Andrea Klahsen (innovationswerkstatt@ihjo.de).
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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Daniela Behrens, besuchte im Rahmen ihrer Sommerreise das ImpfMobil der IHJO. Die IHJO hat ihren Science Truck aufgrund der Coronapandemie zu einem ImpfMobil umgebaut. Dieses ist am 30. und 31. Juli in auf dem Parkplatz des Supermarkts „aktiv & irma“ in der Alexanderstraße im Oldenburger Stadtteil Dietrichsfeld im Einsatz. Die Impfaktion findet in Kooperation zwischen dem Impfzentrum der Stadt Oldenburg, der IHJO und der aktiv & irma Verbrauchermarkt GmbH statt. Dabei soll, unter anderem durch den Einsatz von Dolmetscher_innen, ein niederschwelliges Imfpangebot gemacht werden.

Gesundheitsministerin Behrens zeigte sich beeindruckt vom ImpfMobil: „Das ist ein wirklich tolles Projekt, das von großem Einfallsreichtum und dem Antrieb, ganz praktisch helfen zu wollen, geprägt ist. Ich hoffe, dass die Aktion in Oldenburg Schule macht und das ImpfMobil noch an vielen weiteren Orten zum Einsatz kommt.“ Begrüßt wurde sie unter anderem von Prof. Dr. Hero Weber (Vizepräsident für Studium und Lehre der Jade Hochschule), Prof. Dr. Frauke Koppelin (Professorin für Gesundheitswissenschaften der Jade Hochschule), Dr. Julia Figura (Finanzdezernentin der Stadt Oldenburg), Andreas Schiefbahn (Projektgruppenleiter im Oldenburger Impfzentrum) sowie Dr. Silke Glogowski (Managerin Innovation(s)Mobil).

Das Innovation(s)Mobil der IHJO dient normalerweise als mobile Plattform des Wissenschaftstransfers. Es ist für wissenschaftliche Ausstellungen, Vorträge oder interaktiven und forschungsnahen Unterricht an Schulen oder außerschulischen Lernorten gedacht. Da die Coronapandemie seinen vorgesehenen Einsatz erschwert hat, baute die IHJO in Kooperation mit der Stabsstelle Arbeitssicherheit der Jade Hochschule das Innovation(s)Mobil zum ImpfMobil um. Mit dem ImpfMobil stehen zwei Impfstraßen zur Verfügung, die die Impfung von mindestens 120 Personen pro Tag unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen ermöglichen. Finanziert wird das Innovation(s)Mobil im Rahmen der IHJO durch das Bundesministerium für Bildung Forschung sowie das Land Niedersachsen.


Weitere Informationen: www.ihjo.de/impfmobil


Foto: Gesundheitsministerin Daniela Behrens (erste Reihe, dritte von links) wurde von Vertreter_innen der IHJO und der Jade Hochschule, der Stadt Oldenburg, der aktiv & irma Verbrauchermarkt GmbH und der Politik empfangen, unter anderem Prof. Dr. Hero Weber (Vizepräsident für Studium und Lehre der Jade Hochschule – zweite Reihe, vierter von links), Dr. Julia Figura (Finanzdezernentin der Stadt Oldenburg – erste Reihe, zweite von links) und Andreas Schiefbahn (Projektgruppenleiter im Oldenburger Impfzentrum – erste Reihe, vierter von links). Foto: Thomas Weber (picture-weber) 

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News, SchülerWissen

Eine eigene Küstenschutz-App entwickeln, einen biologisch abbaubaren Kunststoff herstellen, einen Solarflitzer bauen oder mit einem echten Roboter arbeiten – diese und weitere Einblicke in wissenschaftliche Themen können Jugendliche ab 12 Jahren am Ende der Sommerferien in Workshops der Schülerhochschule sammeln. Veranstalter ist die IHJO in Kooperation mit der Roboterfabrik Wilhelmshaven und dem Lernort Technik und Natur e.V. Von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September, finden insgesamt acht Workshops auf dem Campus der Jade Hochschule in Wilhelmshaven statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bis Mittwoch, 25. August, unter ihjo.de/schuelerwissen anmelden.


Folgende Workshops stehen zur Auswahl:

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Eure eigene Küstenschutz-App für das Android-Smartphone.“ Für Schüler_innen ab 14 Jahre, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

Montag, 30. August, 10-14 Uhr: „Kunststoffe – wichtiger Werkstoff oder Wegwerfartikel?“ Jugendliche ab 12 Jahren informieren sich zum Thema Plastik und stellen einen biologisch abbaubaren Kunststoff her.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Der Solarflitzer – Auf geht’s in die Mobilität der Zukunft.“ Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren bauen einen eigenen Solarflitzer.

Dienstag, 31. August, 10-14 Uhr: „Schnupperkurs Robotik in der Roboterfabrik Wilhelmshaven“. Schüler_innen ab 14 Jahren lernen, mit Industrierobotern zu arbeiten und sie zu programmieren.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Arbeitsplatzgestaltung“. Schüler_innen ab 15 Jahren erfahren, wie man an virtuellen Arbeitsplätzen Elektromotoren herstellt.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mit den Ohren sehen“. Jugendliche ab 12 Jahre experimentieren mit Schall und lernen dabei, wie sich Tiere mit Schall orientieren. Außerdem programmieren sie einen Roboter mit Ultraschallsensor.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Mitgemacht – Jugendbeteiligung jetzt! Aber wie?“ Schüler_innen ab 13 Jahren entwickeln Konzepte, wie junge Leute besser in politische Entscheidungen vor Ort eingebunden werden können.

Mittwoch, 1. September, 10 bis 14 Uhr: „Virtuelle Welten“. Jugendliche ab 12 Jahren erstellen 3D-Inhalte und 360°-Bilder und betrachten diese mit einer VR-Brille.



Foto: Daisy-Daisy/iStock

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News, SchülerWissen

Über die spielerische Gestaltung des Unterrichts mit Online-Tools können sich Interessierte von Montag, 30. August bis Mittwoch, 1. September in der Workshop-Reihe „Online-Impulse“ der IHJO und des multimediamobil Nordwest informieren.

Die ein- bis zweistündigen Online-Workshops richten sich an Lehrkräfte sowie Multiplikator_innen aus dem Bildungsbereich und sind praktisch ausgerichtet: Die Teilnehmenden können die behandelten Werkzeuge oder Software-Produkte parallel zum Workshop selbst ausprobieren. Das Angebot ist für niedersächsische Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter_innen kostenfrei. Unter ihjo.de/anmeldung-online-impulse-sommer-special können sich Interessierte weiter informieren und anmelden.

Die Workshops finden über die Plattform Zoom statt. Die einzelnen Veranstaltungen können getrennt voneinander gebucht werden und bauen nicht aufeinander auf. Teilnehmende benötigen ein Headset und eine Webcam.

Folgende Workshops finden statt:

Montag, 30. August:

13:00 – 14:00 Uhr    Gamification in der Bildungsarbeit

14:30 – 15:30 Uhr    Actionbound als Allzweck-Onlinetool

16:00 – 18:00 Uhr    Tinkercard – 3D-Objekte im Kunst-, Werk- und Technikunterricht

 

Dienstag, 31. August: 

13:00 – 14:00 Uhr    QuizAcademy – School Edition

14:30 – 15:30 Uhr    Geschichten erzählen – Storytelling für Erklärvideos und Games

16:00 – 18:00 Uhr    Unterricht gamifizieren mit Classcraft

 

Mittwoch, 1. September:

13:00 – 14:00 Uhr     H5P Virtual Tour 360°

14:30 – 15:30 Uhr     LearningApps versus LearningSnacks

16:00 – 18:00 Uhr     Minetest – Computerspiele in der Pädagogik

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Innovation(s)Management, Innovation(s)Werkstatt, News

Ein Chatbot zur sexuellen Aufklärung – diese Idee entwickelte eine Gruppe beim Social Innovation Camp der IHJO im Oktober 2020. Angeregt und motiviert von den Erfahrungen des Camps, verfolgten sie den Ansatz anschließend weiter und gründen aktuell ein Start-up.

In drei Tagen eine Geschäftsidee konzipieren – dieser Herausforderung stellten sich über 20 Teilnehmende beim Social Innovation Camp, das die Innovation(s)Werkstatt der IHJO im Oktober 2020 ausrichtet. Unterstützt durch Expert_innen aus Wissenschaft und Wirtschaft, sollten sie Innovationen mit besonderem gesellschaftlichen Nutzen entwickeln.

Jana-Marie Pyrek, Antonia Böttinger und Mara Wendt-Thorne, drei Teilnehmerinnen des Camps, dachten beim Brainstorming an die Herausforderungen von Jugendlichen in der Pubertät: „Im Schulunterricht und auf Infoportalen werden oft nur allgemeine Fragen zur sexuellen Aufklärung beantwortet“, sagt Böttinger. „Viele trauen sich nicht, speziellere und persönliche Fragen Eltern oder Freund_innen zu stellen. Oft wären Ärzt_innen die richtigen Ansprechpartner_innen, aber die Hemmschwelle, sie anzusprechen, ist groß.“

„LOVIS“ – ein Bot als Ansprechpartner

Warum also nicht einen Chatbot entwickeln, der mittels künstlicher Intelligenz Fragen anonym und rund um die Uhr beantworten kann? „Wir stellten uns den Bot wie einen persönlichen Ansprechpartner oder eine persönliche Ansprechpartnerin vor“, erläutert Pyrek. Aus diesem Grund nannte die Gruppe den Chatbot „LOVIS“ – ein geschlechtsneutraler Vorname, der auf den Begriff „love“ anspielt.

Während des Social Innovation Camps entwickelte das Team die Grundzüge der Idee und überzeugte am Ende die Jury: Zum Abschluss der Veranstaltung gewann sie den Innovation(s)Preis, den das Teilprojekt Innovation(s)Management der IHJO verlieh. Stephanie Birkner, außerplanmäßige Professorin für Female Entreprenuership, und Prof. Dr. Alexander Nicolai, Dozent für Entrepreneurship, sprachen die Gruppe im Anschluss an die Veranstaltung an und ermutigten sie, ihre Idee weiter zu verfolgen. „Da beschlossen wir, es einfach zu versuchen“, sagt Pyrek.

Mehr Fördermöglichkeiten als gedacht

An „LOVIS“ arbeitet sie seitdem neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiterin an der Uni, Böttinger neben ihrer Tätigkeit als Junior Consultant einer Unternehmensentwicklung. Anstelle von Wendt-Thorne kam Sarah Holzenkamp ins Team, eine weitere Studienfreundin, die inzwischen als Prüfungsleiterin in der Wirtschaftsprüfung tätig ist. Gemeinsam suchte die Gruppe nach Fördermöglichkeiten. Von denen gab es mehr, als sie ursprünglich dachten – eine weitere Erkenntnis, die die Teilnehmerinnen aus dem Social Innovation Camp mitgenommen haben.

Bereits im November 2020 wurden sie in die Förderung des Social Innovation Center Hannover aufgenommen, einem Entrepreneurship-Programm der Region Hannover. Hier bekam die Gruppe in Workshops mit Expert_innen wichtige Informationen: So lernten sie etwa, ihre Zielgruppe genauer zu definieren, in Ertragsmodellen festzulegen, wie sich das Projekt finanzieren soll, oder Konzepte für das Marketing zu erstellen. Mit dem Innovationspreis der IHJO hatte das Team zusätzlich ein Coaching von Irene Walsh, Kommunikationsberaterin aus Bremen, gewonnen. Sie gab den angehenden Gründerinnen wertvolle Ratschläge, um ihr Projekt prägnant und schlüssig zu präsentieren.

 

Arbeiten im CORE, Beratung im GIZ

So konnten Pyrek, Böttinger und Holzenkamp auch weitere Förder_innen von sich überzeugen: Bei digital.engagiert, einer Initiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der E-Commerce-Plattform Amazon, setzten sie sich gegenüber 230 weiteren Gruppen durch und gehören zu einem von zwölf Teams, die neben Coaching und Möglichkeiten zum Netzwerken auch 10.000 Euro an finanzieller Förderung erhalten. Darüber hinaus gewannen sie einen Arbeitsplatz im CORE, einem neuen Co-Working-Space in der Oldenburger Innenstadt.

Auch innerhalb der Universität nutzte und erweiterte die Gruppe ihr Netzwerk: Hilfe bot unter anderem das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ), das Studierende, Universitätsangestellte und -alumni bei Firmengründungen unterstützt. Böttinger, Pyrek und Holzenkamp nahmen an Veranstaltungen teil, etwa zum Thema Marktforschung, und ließen sich individuell beraten.

Im Austausch mit Jugendlichen, Lehrkräften und Ärzt_innen

Aktuell arbeiten sie nicht nur an ihrem Geschäftsmodell, sondern auch an der technischen und inhaltlichen Umsetzung von „LOVIS“. So tauschten sie sich mit Prof. Dr. Oliver Kramer aus. Der Hochschullehrer für Computational Intelligence erklärte ihnen, welche Arten von Chatbots es gibt und worauf es bei der Programmierung ankommt. „Einige Chatbots erlauben es ihren Nutzer_innen, frei formulierte Fragen zu stellen“, erläutert Holzenkamp. „Andere lenken die Nutzer_innen, indem sie ihnen Fragen stellen und so das Themengebiet immer weiter eingrenzen.“

Beide Varianten hätten gemeinsam, dass große Datenmengen, wie zum Beispiel vorgefertigte Fragen und Antworten, vorhanden sein müssen. Um ihren Bot mit konkreten Fragen von Jugendlichen füttern zu können, ist das Team sowohl mit der Zielgruppe als auch mit Lehrkräften und Ärzt_innen in Kontakt.

„Man braucht viel Leidenschaft und Engagement“

Inzwischen hat die Gruppe zwei zusätzliche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, um ihre vielfältigen Aufgaben zu schultern. Eine Testversion des Chatbots wollen sie bis zum Winter erstellen. Darüber hinaus bewerben sie sich weiterhin um Förderung und beschäftigen sich mit der Frage, welche Rechtsform für ihr Start-up passend ist – etwa eine GmbH oder gGmbH.

Zahlreiche Abende und Wochenenden haben sie schon für „LOVIS“ investiert. „Viele Fragen und Herausforderungen ergeben sich erst im Gründungsprozess selbst, lassen sich dann aber auch lösen“, sagt Böttinger. „Man braucht nicht von Anfang an ein ausgeklügeltes Konzept, aber viel Leidenschaft und Engagement für das eigene Projekt.“

Das nächste Social Innovation Camp der IHJO findet im November 2021 statt. Weitere Informationen: ihjo.de/event/social-innovation-camp2021/


Das Bild zeigt (von links nach rechts): Sarah Holzenkamp, Antonia Böttinger und Jana-Marie Pyrek. Foto: Jana-Marie Pyrek.

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Allgemein, Innovation(s)Mobil, News

Die Innovative Hochschule Jade-Oldenburg! hat ihr Innovation(s)Mobil kurzfristig zu einem ImpfMobil umgerüstet und stellt dieses ab sofort kostenfrei für die Durchführung von dezentralen Impfkampagnen zur Verfügung.

Das Innovation(s)Mobil der Innovativen Hochschule Jade-Oldenburg! (IHJO) wurde als mobile Informationsplattform konzipiert, um in der ländlich geprägten und weiträumigen Region im Nordwesten über die Aktivitäten der Verbundpartner zu informieren. Neben den kreisfreien Städten Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst umfasst die Region die Landkreise Oldenburg, Wesermarsch, Ammerland, Friesland, Wittmund und Aurich. Bedingt durch die immer noch geltenden Einschränkungen zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen lässt sich das Innovation(s)Mobil derzeit nicht wie vorgesehen einsetzen.


Das ImpfMobil kann zum Beispiel Impfkampagnen in Wohnquartieren mit einer sozial benachteiligten Bevölkerung unterstützen, um dort die Umsetzung von Impfangeboten zu vereinfachen. Gewerbegebiete sind ein möglicher Einsatzort, um die Belegschaften der dort ansässigen Unternehmen gebündelt zu impfen. Des Weiteren ist der Einsatz für landwirtschaftliche oder Schlachtbetriebe denkbar. Außerdem kann das ImpfMobil für die geplanten Impfungen an Schulen gebucht werden.

Mit dem ImpfMobil stehen zwei Impfstraßen zur Verfügung, die die Impfung von mindestens 120 Personen pro Tag unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen ermöglichen. Medizinisches Personal sowie die erforderlichen Impfstoffe müssen die jeweiligen Organisatoren selbst stellen. Finanziert wird das ImpfMobil im Rahmen der IHJO durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Land Niedersachsen.

Im Falle von Fragen und Interesse an einer Buchung des Impf- und TestMobils wenden Sie sich bitte an Dr. Silke Glogowski, Managerin Innovation(s)Mobil, silke.glogowski@jade-hs.de.

 

Details zum Impf- und TestMobil und dessen Einsatzmöglichkeiten finden Sie unter https://ihjo.de/innovationsmobil/


Fotos: Thomas Weber

 

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Allgemein, News

Von einer digitalen Schnitzeljagd bis zu einem Workshop über Digital Leadership – die IHJO ist mit vielfältigen Veranstaltungen bei der Digitalen Woche Oldenburg vom 14. bis zum 21. Juni vertreten. Hintergrund ist der bundesweite Digitaltag, den die Initiative „Digital für alle“ in der Woche um den 18. Juni veranstaltet. Alle Angebote sind kostenlos. 

Folgende Veranstaltungen finden statt:

10.6., 9:00-12:00 Uhr; 11. und 14.6, jeweils 9:00-15:00 Uhr: Healthy Visions: Neue Lösungen für die Gesundheitsförderung. Design Thinking-Workshop zur Gesundheitsförderung für Gründungsinteressierte. In Zusammenarbeit mit dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität Oldenburg und der BARMER Krankenkasse. 

14.6. bis 21.6: Digitale Schnitzeljagd. Schüler_innen begeben sich mit der App „Actionbound“ durch die Oldenburger Innenstadt und lernen dabei wissenschaftliche Themen anhand von Rätseln, Experimenten und Aufgaben kennen. In Kooperation mit dem Civic Data Lab der Stadt Oldenburg.

15.6., 15:00-17:00 Uhr: Virtuelles Kennenlernen des Innovation(s)Campus. Am Innovation(s)Campus der IHJO erhalten Unternehmensvertreter_innen und Hochschulangehörige Unterstützung zum Ideen-, Wissens- und Technologietransfer. Unter anderem können Prototypen hier entwickelt werden. Mitarbeiter_innen der IHJO stellen den Campus vor und beantworten Fragen.

16.6. und 17.6., jeweils 15:300–19:30 Uhr: Digital Leadership – Führung in Zeiten der digitalen Transformation. In diesem Online-Workshop können Studierende, Promovierende und Nachwuchsführungskräfte den Führungsstil „Digital Leadership“ als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte von morgen kennenlernen.

17.6., 9:30-11:15 Uhr: Nachhaltige Lieferketten durch digitale Technologien – kann Digitalisierung Ausbeutung verringern? Schülerinnen und Schüler erfahren durch diesen interaktiven Online-Vortrag, welche Chancen die Digitalisierung für nachhaltigere Produktionsketten bietet.

17.6., 17:30-18:30 Uhr: Ein Besuch im All – wenn Schüler_innen ein Spiel programmieren. In dieser Videokonferenz erfahren Sie mehr über die Programmiersprache Python und konkrete Anwendungsfälle begeisterter Nachwuchsprogrammierer_innen. In Zusammenarbeit mit der Cäcilienschule Wilhelmshaven.

17.6., 18:00-19:00 Uhr: Vortrag und Austausch: Podcasts in der Lehre. Sebastian Ziemer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg, produziert seine Lehrveranstaltung zum Grundgesetz als Podcast. In der Veranstaltung stellt er ihn vor und gibt praktische Tipps zur Podcastproduktion.

18.6, 14:30-15:30 Uhr: FÖJ im Landkreis Wittmund – Bildung vom Watt bis zum Wald. Vorstellung des Freiwilligen Ökologischen Jahres im Landkreis Wittmund mit anschließender Diskussion und der Möglichkeit, Fragen über das FÖJ in zwei außerschulischen Lernorten zu stellen. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzhof Wittmunder Wald und dem Nationalpark-Haus Carolinensiel.

18.6., 16:00-17:30 Uhr: DSGVO und OER – wo finde ich sichere Werkzeuge und Materialien im Internet? Vorstellung von frei verfügbaren Lehrmaterialien (Open Educational Resources) im Internet, die konform mit der Datenschutzgrundverordnung sind. In Zusammenarbeit mit dem multimediamobil Nordwest.

18.6., 19:30-21:00 Uhr: „Star Trek“ und die Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Vortrag von Dr. Hubert Zitt (Hochschule Kaiserslautern) über die technischen Innovationen der Star-Trek-Serie. In Zusammenarbeit mit dem Civic Data Lab der Stadt Oldenburg.

Weitere Informationen und Links zur Anmeldung finden sich unter ihjo.de/digitaltag2021.

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