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Schutzausrüstung aus dem 3D-Drucker: Unter dem Motto „Maker vs. Virus“ vernetzt sich derzeit die deutsche Maker-Szene, um bei Bedarf schnell und unbürokratisch zu helfen. Auch im Raum Oldenburg haben sich zahlreiche Maker zusammengeschlossen.

Derzeit werden Schutzausrüstungen immer knapper. Manche Arztpraxen und Pflegeheime benötigen beispielsweise sogenannte Faceshields,  transparente Gesichtsvisiere, die gegen eine mögliche Tröpfcheninfektion schützen können. Derzeit laufen deutschlandweit die 3D-Drucker heiß, um solche Gesichtsschilde zu produzieren. Häufig stehen die Drucker in sogenannten Maker-Spaces: Der Begriff „Maker“ steht für eine Community von Menschen, die neue Dinge selbst herstellt oder existierende umbaut und dazu moderne Technik einsetzt. Das Prinzip: Open Source. Jede_r kann die Vorlagen für Druckerzeugnisse einsehen, Anregungen geben, bearbeiten und wieder bereitstellen. In der Oldenburger Community sind unter anderem Privatleute, Akteure des „Kreativität trifft Technik e. V.“, der Universität, der IHJO und des OFFIS aktiv.

Neben Faceshields sind auch andere Speziallösung gefragt: Ein Oldenburger Rettungsdienst benötigt Adapter, die im Notfall Schutzmasken der Feuerwehr mit einem Luftfilter verbinden können. Die ersten Teile sind am Innovation(s)Campus der IHJO und im Fab-Lab des OFFIS gedruckt und übergeben worden.


Fotos: Der SLA-Drucker am Innovation(s)Campus produziert derzeit Adpater für Atemschutzmasken.

Wichtig, zu wissen: Die gedruckten Teile sind nicht zertifiziert und bieten somit keinen Ersatz für medizinische Produkte.  Sie gelten als persönliche Schutzausrüstung, die auf eigene Gefahr benutzt werden können.

Wer sich mit der Oldenburger Maker vs. Virus-Szene vernetzen möchte oder selbst Bedarf an einer Speziallösung hat, schreibt einfach eine Mail an MakerOL(at)offis.de.

Fotos: Timo Kasselmann

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